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PfeilLars Schandorff
 

Playing 1.d4

The Queen´s Gambit


Rezensionen
Inhalt
Katalog englische Flagge

Playing 1.d4 - The Queen’s Gambit is part of an ambitious two-volume repertoire for White with 1.d4. The core of the repertoire from the first edition, published in 2009, is retained, but a multitude of details have been updated and improved within the lines. This is both the same repertoire but at the same time so much more, as when a boy grows up and becomes a man - many features are unchanged, but his strength and knowledge are expanded immensely.

The repertoire is completed by Playing 1.d4 - The Indian Defences.

Lars Schandorff is a Danish Grandmaster who is renowned for his deep opening preparation.

003 Preface

006 Key to symbols used & Bibliography

007 Introduction

011 1 Queen's Gambit Declined

013 Follow the Patriarch

016 The 3...Be7 move order

021 The Mainline

031 3...Be7

043 2 Queen's Gambit Accepted

045 The 3...b5 Variation

047 The 3...c5 Variation

053 The 3...e5 Variation

070 The 3...Nc6 Variation

075 The 3...Nf6 Variation

083 3 The Slav

085 The Rare 3...dxc4

088 The 5...Na6 Variation

090 The 5...Bg4 Variation

094 The 5...e6 Variation

099 The Mainline: 5...Bf5 6.Ne5

101 The 6...Na6 Variation

103 The Mainline - Part One:

103 The Bishop Sacrifice - 15...0-0-0

106 The Bishop Sacrifice - 15...0-0

108 The Bishop Sacrifice - 15...b5 etc.

110 Kramnik's ending

116 The Mainline - Part Two

118 The Classical Move - 11.. .f6

123 Morozevich's 11...g5

128 Sokolov's Variation - 7...Nb6

134 4 The Semi-Slav

135 The Botvinnik Variation

136 The Moscow Variation

137 The Cambridge Springs

137 Queen's Gambit Declined

137 Theory: Botvinnik Variation

166 Theory: Moscow Gambit

197 Theory: Cambridge Springs

211 Theory: QGD

217 5 The a6-Slav

219 The 5...b6 Variation

221 The 5...Bg4 Variation

224 The 5...g6 Variation

227 The 5...Bf5 Variation

231 The 5...Nbd7 Variation

239 6 The Tarrasch

241 Positional Play

246 Theory

250 The 9...c4 Variation

255 The 9...Be6 Variation

258 The 9...cxd4 Variation

265 7 The Chigorin

266 The System

270 The a6-variation

273 The active 4...Bg4

276 Early Deviations

280 8 Minor Lines

281 The Albin Counter-Gambit

285 The Von Hennig-Schara Gambit

288 The 2...Bf5 Variation

292 The Symmetrical 2...c5

295 The Marshall Variation

297 The Triangle Variation

305 The Semi-Tarrasch

309 The QGD with 3...Bb4

314 Index of Main Games

316 Index of Variations

"Playing 1.d4 - The Queen´s Gambit“ von GM Schandorff, Quality Chess 2012, ist sowohl ein "Update“ seines 2009er Werkes "Playing the Queen´s Gambit“ als auch neu ein Teil eines Gesamtrepertoires für Weiß mit 1.d4. Den zweiten Teil des Repertoires enthält "Playing 1.d4 - The Indian Defences“, ebenfalls von Schandorff.

So habe ich diese Rezension ebenfalls als "Update“ meiner 2009er Besprechung erstellt, die auf der Homepage des Deutschen Fernschachbundes e.V. veröffentlicht worden und dort auch noch verfügbar ist.

Schandorff hat das Repertoire nach der Devise zusammengestellt, schon in der Eröffnung als Weißer so viel Raum wie möglich zu gewinnen. Dabei versucht er die für Schwarz kritischen Hauptlinien zu erreichen.

Interessant ist sein Vergleich der Eröffnung des Schachspiels mit dem optimalen Aufschlag im Tennis, der zum sofortigen Punkt führt oder aber den Spieler den weiteren Ballwechsel diktieren lässt.

In seinem Repertoire versucht er dies gleichermaßen für Weiß zu erreichen, insbesondere eben über Raum im Zentrum.

Das Material ist ausgezeichnet strukturiert, es wird in acht Kapiteln vorgestellt. Diese sind im Vergleich zur Vorgängerausgabe teilweise deutlich erweitert worden, dies gilt für die Kapitel 1 bis 4. Hier lohnt sich der Umstieg des Besitzers der Erstausgabe, der seine Eröffnung auf diese behandelten Systeme stützt, auf die neue Ausgabe auf jeden Fall.

Das Buch enthält die folgenden Kapitel:

1. Abgelehntes Damengambit (32 Seiten),

2. Angenommenes Damengambit (40 Seiten),

3. Slawisch (51 Seiten),

4. Halb-Slawisch (83 Seiten),

5. Slawisch mit 4...a6 (22 Seiten),

6. Tarrasch-Verteidigung (26 Seiten),

7. Tschigorin-Verteidigung (15 Seiten) und

8. Seltene Abspiele (34 Seiten), inklusive Albin´s Gegengambit, Schara-Hennig-Gambit und Variationen nach 2...Lf5.

Der Aufbau des Werkes hat sich nicht geändert, Schandorff führt den Leser jeweils zunächst kurz theoretisch ein und konzentriert sich dann auf seine Repertoirevorschläge. Als Gerüst für seine Erörterungen fungieren in der Praxis geführte Referenzpartien, von denen ein erheblicher Anteil im Fernschach gespielt worden ist. Während der Eröffnungsphase gehen Schandorffs Anmerkungen und Analysen so weit ins Detail, dass "Playing 1.d4 - The Queen´s Gambit“ auf jeden Fall auch "Fernschachtauglichkeit“ besitzt. Im fortgeschrittenen Partiestadium beschränkt er die Kommentierung auf nur noch das Wesentliche. Eine zusammenfassende Bewertung bildet dann den Abschluss des (Teil-) Kapitels.

Mir persönlich gefällt es ausgezeichnet, wie einfach, verständlich und dabei logisch und fachlich Schandorff dem Leser zunächst die Grundgedanken der Eröffnung darstellt und damit eine solide Basis schafft, auf der er das sich anschließende Material aufbaut. So wird auch dem Leser, der zum ersten Mal über die Aufnahme des Damengambits in das eigene Repertoire nachdenkt, ein guter Einstieg ermöglicht.

Ich selbst habe im Gebrauch der Erstausgabe des Werkes - neben anderer Literatur - mehrere Fernpartien mit Schandorffs Repertoireempfehlungen eröffnet und bin jeweils gut aus der Eröffnungsphase herausgekommen. So kann ich mein positives Urteil zur Qualität des Repertoires inzwischen auch auf eigene Erfahrungen stützen.

Nichts geändert hat sich daran, dass ich an einer Stelle das Material als etwas "schmalbrüstig“ empfinde. Zu Slawisch, 3. Kapitel, wird 5...Lg4 an nur einer Partie dargestellt, wenn auch mit einem Augenmerk auf Nebenwege. Es werden nicht alle wichtigen Möglichkeiten behandelt, obwohl die Ausgangsstellung von Schwarz herbeigeführt werden kann. Zu Slawisch mit 1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 dxc4 5.a4 Lg4 sollte der sich präparierende Spieler zusätzliches Material verschaffen.

Interessant an Schandorffs Betrachtung der Variante nach 5...Lg4 ist, dass er nach wie vor nach den weiteren Zügen 6.Se5 Lh5 7.f3 Sfd7 8.Sxc4 e5 den Zug 9.e4 favorisiert, der allgemein als eher ungewöhnlich gilt. Die zumeist empfohlene Fortsetzung 9.Le3 fehlt in der Betrachtung, was aber unter Schandorffs Devise, kompromisslos auf Raum und Initiative zu spielen, durchaus folgerichtig ist. Der Autor begründet seine Empfehlung mit eigenen Studien, nach denen 9.e4 von der Theorie falsch eingeschätzt wird, wobei er sich vor allem auf Fernschachpartien beruft. 9.e4 könnte für manchen Schwarzspieler immer noch eine Überraschung sein.

Die Buchsprache ist Englisch, Sprachkenntnisse auf Schulniveau sollten größtenteils zum Verstehen genügen.

Die Bibliografie enthält alle wesentlichen Werke und sogar 2012er Neuerscheinungen.

Ein Partienverzeichnis sowie ein ordentliches Variantenverzeichnis schließen das Werk ab.

Fazit: War schon "Playing the Queen´s Gambit“ ein gelungenes Werk, so ist "Playing 1.d4 - The Queen´s Gambit“ noch besser. Ich kann es vorbehaltlos zum Kauf empfehlen.

Ein "Update“ des Besitzers der 1. Ausgabe kann sich besonders für denjenigen lohnen, der sich von den oben skizzierten Erweiterungen begünstigt sieht.

Für alle neu ist, dass "Playing 1.d4 - The Queen´s Gambit“ Teil eines Komplettrepertoires mit 1.d4 ist.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Fernschachpost 6/2012




Preis: 
 
Artikelnummer:
LOSCAP1D4QGG
 
Kategorie:
PfeilEröffnungen
  PfeilDamengambit
  ECO: D06-D69
 
Sprache:
Englisch
 
Verlag:
PfeilQuality
 
ISBN-13:
978-1907982163
 
Breite: 
17,7 cm
 
Höhe: 
24,6 cm
 
Gewicht: 
0,670 kg
 
Dieses Bild zeigt Playing 1.d4: vergriffen, Hersteller: Quality, Preis: 29.99 €
320 Seiten, gebunden, 2. Auflage 2012, Erstauflage 2009.
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