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Mastering minor piece Endgames 2

The Modern Endgame Manual


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Inhalt
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Introduction

The third book of the series “The Modern Endgame Manual” is about the fight between the bishop and the knight, and also covers purely knight endings, and is the 2nd book on ‘minor pieces endgames’: in the first one we focus only on bishop endgames. The knight is a short range piece, but a strong one. It is the only piece that can “fork” several pieces at the same time, which can lead to a quick material win. On the other hand, it takes 3 full moves to get the knight from the square e4 to e5 - and a full 4 moves to get the knight from e4 to c6! Knight endgames can usually be evaluated in the same way as pawn endgames. The most difficult pawns to handle for the knight are clearly the a- and h pawns, because they limit the knight’s activity - it can’t step off the edge of the board! However, when standing in the center of the board, a knight can be a very powerful piece indeed: able to play on both flanks at the same time. Unfortunately, in a battle of ‘stopping a running pawn’, for example, the knight is a very slow and cumbersome beast. In the section of the book where we look at Bishop vs Knight we do not have so many theoretical positions to consider and so it comes down more to practical knowledge. But still, a few basic rules clearly apply: In open positions the bishop is a much stronger piece. For example, a bishop can stop the a-pawn and at same time support his h-pawn, whereas the knight can be useful only on one wing at a time. But in closed positions exactly the opposite occurs, and the domination by the knight is often clear to see. In pure knight endings, passed pawns usually play the crucial role - especially the a- and h- pawns. A material advantage also usually gives the stronger side very good chances to bring home the full point.

The material inside this book is very useful for players at every level, from the complete beginner up to GM standard! Aft er a deep study of this book you

will be able to call yourself quite an expert, something you will hopefully prove in your future games!

003 Table of Contents

005 Key to symbols

007 Introduction

009 Editorial preface

011 Chapter 1. Knight vs pawn

011 1.1. Knight vs 1 pawn

017 1.2. Knight vs multiple pawns

025 1.3. Knight + pawn vs king

028 5.4. Knight + pawn vs king + pawn

044 1.5. Mate with two knights vs pawn

047 Chapter 2. Knight vs Knight

047 2.1. Knight + pawn vs Knight

054 2.2. Complex knight endgames with a passed pawn

080 2.3. Complex knight endgames on one flank

099 2.4. Complex knight endgames

113 Chapter 3. Knight vs Bishop

113 3.0. Mate with Bishop and knight

115 3.1. Knight + pawn vs Bishop

129 3.2. Bishop + pawn vs Knight

139 3.3. Bishop + h, g pawns vs Knight

143 3.4. Superior knight

175 3.5. Superior bishop

Warum soll ich denn am Endspiel arbeiten? Ich gewinne doch meist es vorher bereits!

Diese Einstellung höre ich als Trainer häufig und ich hatte sie früher auch. Da ich aber von Endspielen keine Ahnung hatte, habe ich häufig Übergänge in klar bessere Endspiele verpasst und mich stattdessen lieber in unüberschaubares Chaos gestürzt. Das ging einige Zeit gut, aber als die Gegner dann stärker wurden, stagnierte ich und habe zum Glück meine Einstellung ändern können.

Damit auch andere eine größere Motivation zur Endspielarbeit erhalten, startet der Verlag Chess Evolution jetzt eine Endspielreihe, die sehr umfangreich ist und zu begeistern weiß. Im dritten Teil vom "Modern Endgame Manual" "Mastering minor piece endgames 2" werden dabei Springerendspiele und solche behandelt, in denen eine Seite einen Springer und die andere einen Läufer plus jeweils Bauern besitzen.

Zu Beginn geht es witzig los. Neben den Königen hat die eine Seite einen Springer und die andere einen Randbauern. Da der gegnerische König jedoch am Rand vor seinem Bauern eingesperrt ist, kann der Springer forciert mattsetzen. Theoretisch größere Bedeutung haben da schon die nachfolgenden Beispiele, in denen die eine Seite einen weit vorgerückten Freibauern besitzt, den der Springer irgendwie aufhalten oder schlagen muss, um noch ein Remis zu erzwingen. Hier sieht man schon typische Motive der Wendigkeit eines Springers, der manchmal mit einem zwischenzeitigen Schachgebot als Sprungbrett auch noch an die entlegensten Bereiche kommt. Auch mehrere Bauern können so gestoppt werden, wie die zahlreichen Beispiele aus Partien oder Studien zeigen. Daneben gibt es dann aber auch ein paar Festungen, in denen die eine Seite mit einem Springer und Mehrbauern nicht gegen den nackten König ankommen. Spannend fand ich auch das Thema des Mattsetzens mit zwei Springern. Das geht eigentlich nicht wegen eines Verteidigungspatts, aber wenn der Gegner noch einen verbliebenden Bauern hat, kann dieser das Patt aufheben und es gibt Mattideen.

In Kapitel 2 geht es weiter mit Endspielen, in denen beiden Seiten über einen Springer verfügen. Wieder beginnt es langsam mit einem zusätzlichen Bauern. Ist er weit vorgerückt, so wird das Motiv der Ablenkung des Verteidigungsspringers genauso aufgeführt wie zum Beispiel das der Barriere, mit der ein Springer den gegnerischen König fernhalten kann, da ansonsten Gabeln drohen. Stück für Stück wird die Bauernzahl dann bis hin zu recht komplexen Springerendspielen erhöht. Der große Vorteil der Endspielreihe ist in meinen Augen, dass neben zahlreichen theoretischen Endspielen auch strategische gezeigt werden, in denen es viel mehr spielerische Motive gibt und die durchaus andere Gesetze haben als jene mit geringer Bauernzahl. So kann man sich als Leser ein umfangreiches Verständnis zu den besprochenen Themen aufbauen. Vor allem bei diesen Beispielen ist es wichtig, dass immer wieder mit Worten der Gehalt der Endspiele erklärt wird und nicht nur Varianten angeben werden.

In Kapitel 3 geht es um eines meiner liebsten Themen im Training, nämlich den Kampf von Springer und Läufern. Lernen wir als Anfänger noch, dass beide etwa 3 Bauern wert sind, so gibt es doch selten eine Stellung, in der beide wirklich gleich wertvoll sind. Mal ist der Läufer besser und mal der Springer. Die Kunst ist es, die richtige Stellung anzustreben und dabei helfen Modellendspiele wie die hier beschriebenen sehr gut. Es beginnt auch hier wieder einfach mit einem zusätzlichen Bauern und wird dann kniffliger und kniffliger. In den komplexen Endspielen wurde aber leider etwas geschlampt. Zwar sind die klassischen Beispiele wie das tolle Endspiel aus dem WM-Kampf zwischen Karpov und Kasparow, in dem Weiß den besseren Springer hatte und dann sogar einen Bauern opferte, um Fortschritte zu erzielen, wirklich grandios, aber teils wurde hier nicht gut recherchiert. So wird bei dem Klassiker Saidy-Fischer aus New York von 1964, in dem der spätere Weltmeister in einer festen Bauernstruktur, die Hans Kmoch den "Widder" nennt, den besseren Springer hatte, gar nicht auf die weißen Remismöglichkeiten eingegangen. Weder wird ein frühes g4 von Weiß erwähnt, das die schwarze Bauernexpansion gestoppt hätte, noch im 44. Zug Ke2, das zum Beispiel Jan Timman in seinem exzellenten Buch "Die Kraft der Leichtfiguren", New in Chess, 2006, erklärt. So erscheint es, als hätte Weiß gar keine Chance gehabt, was ich recht irreführend finde.

Ansonsten hat mich auch dieses Endspielbuch sehr begeistert und in diesem Bereich wieder etwas weiter gebracht. Ich kann es für alle Spielstärken empfehlen!

IM Dirk Schuh

Dezember 2016




Preis: 
 
Artikelnummer:
LEBALMMPE2
 
Kategorie:
PfeilEndspiele
  PfeilLeichtfigurenendspiele
 
Sprache:
Englisch
 
Verlag:
PfeilChess Evolution
 
ISBN-13:
978-8394536237
 
Breite: 
17,0 cm
 
Höhe: 
24,0 cm
 
Gewicht: 
0,400 kg
 
Dieses Bild zeigt Mastering minor piece Endgames 2: Hersteller: Chess Evolution, Preis: 24.95 €
208 Seiten, kartoniert, 1. Auflage 2016.
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