PfeilEdward Dearing
 

Challenging the Grünfeld



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Many players are attracted to the strategic complexity of 1.d4 openings, but do not know how to deal with the dynamic Grünfeld Defence. In this book International Master Edward Dearing suggests the answer is the Modern Exchange Variation, as favoured by Kramnik, Gelfand, Anand and other top grandmasters on numerous occasions.

Challenging the Grünfeld offers the experienced player in-depth coverage of this complex opening, but also gives the less ambitious reader the chance to understand the most important points by playing through the 50 main games and reading the explanations. Dearing skillfully leads the reader through the book by including clear conclusions to every game and chapter.

But Challenging the Grünfeld offers more than just a repertoire for White against this topical system: It is a thorough guide to a very complex opening system, more in the style of old "complete" opening books.

Challenging the Grünfeld is essential reading for defenders of this opening system as well as those who want to "challenge the Grünfeld."

005 Bibliography

006 Acknowledgements

007 Introduction

015 1. The Presumptuous 12...a5!?

041 2. The Logical 12...b6!?

062 3. The Chameleon 12...Nd7!?

085 4. The Reliable Recipe 12...Bg4!

125 5. Rare 12 th Move Alternatives and 11.Qd2!?

135 6. The Provocative 9...Nc6!?

146 7. The lnsidous 10...Ne5!?

165 8. The Indubitable 9...b6!?

188 9. Early Alternatives and Miscellany

197 Index of variations

205 Index of games

Der 24-jährige schottische IM und Olympiateilnehmer Edward Dearing hat erst unlängst sein vielbeachtetes Debüt als Schach-Autor über die Sizilianische Drachenvariante gegeben (siehe RE 3/05, Seite 57 + 61). Jetzt lässt er den zweiten Band "Herausfor­derung des Grünfeld-Indisch" folgen, der ihm, das sei schon vorweggenom­men, genau so gut gelungen ist wie sein Erstling. Dearing befasst sich hier in einer Monographie mit der Moder­nen Abtauschvariante 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d5 4.c:d5 S:d5 5.e4 S:c3 6.b:c3 Lg7 7.Sf3 c5 8.Tb1. Er will dabei anhand von 50 ausgewählten Meisterpartien aus den letzten Jahren (wobei die eröffnungstheoretischen Betrachtungen in die jeweiligen Par­tien eingearbeitet sind und nochmals 133 vollständige Spiele im Verlauf des Textes vorgestellt werden) in erster Li­nie die Chancen von Weiß darstellen, betrachtet aber natürlich auch das schwarze Gegenspiel. Zu jeder Partie und zu jedem der 9 Kapitel gibt er eine kurze Zusammenfassung. Die bekanntesten Experten des Sys­tems sind gegenwärtig die GMs Geld­fand, Khali fman, Iwantschuk, Kramnik und Leko, die im Buch mit einigen Partien vertreten sind. Nach einer einleitenden allgemeinen Betrachtung der Modernen Abtausch­variante (S. 7-14) handeln die ersten 5 Kapitel von dem Abspiel 8...0-0 9. Le2 c:d4 10.c:d4 Da5+ 11.Ld2 D:a2 12.0.0 und nun:

1) Das "anmaßende" 12...a5!? hat zwar für Schwarz gute praktische Re­sultate gezeitigt, kann aber auch mit 13.Lg5 a4 14.Te1! auf die Probe ge­stellt werden (S.15-40, mit 8 Haupt­partien und 21 zusätzlichen Spielen im Text).

2) Das logische 12...b6!? bietet Schwarz eine verlässliche Verteidi­gung, z.B. nach 13.Dc1!? De6 (S. 41-61 mit 6+17 Partien).

3) Das "Chamäleon" 12...Sd7!? gibt Weiß die Möglichkeit zu 13.Lb4 oder 13.Te1, womit er bei bestem Spiel auf etwas Vorteil hoffen kann (S. 62-84, 6+14 Partien).

4) Das verlässliche Rezept 12....Lg4! opfert den Bauern b7 für rasches Druckspiel gegen das weiße Zentrum und wird heute bevorzugt angewendet, oft mit der Folge 13.Lg5 h6 14.Le3 Sc6 15.d5 L:f3 16.g:f3 mit kompli­ziertem Spiel (S. 85-124, 12 + 36 Par­tien).

5) Seltene Alternativen sind 12...De6. 12...Ld7 und 12...Sa6. wobei Weiß immer eine leichte Initiative behält, währenddessen die Endspiel-Abwick­lung 11.Dd2 D:d2+ 12.L:d2 b6! 13. 0-0 Lb7 14.d5 Tc8! dem Schwarzen vollen Ausgleich verspricht (S. 125-134, mit 4 + 2 Partien).

Die weiteren 4 Kapitel haben nach 8.Tb1 0-0 9.Le2 folgende schwarzen Fortsetzungen zum Inhalt:

6) Das provokative 9...Sc6 kann zu scharfem Spiel fuhren nach 10.d5 L:c3+ 11.Ld2 L:d2+ 12.D:d2 Sa5 13.h4 Lg4 14.h5, wobei Weiß die Führung behält (S. 135-145, mit 3+15 Partien).

7) Das "heimtückische" 10...Se5 lehnt das Danaergeschenk des weißen Bauern c3 dankend ab, mit der mögli­chen Folge 11.Se5: L:e5 12.Dd2 e6 13.f4 Lg7 oder ...Lc7!?, und sollte die Stellungsbalance für Schwarz hal­ten können (S. 146-164, 4+11 Par­tien).

8) Das "unzweifelhafte" 9...b6!? wirkt zwar solide und flexibel, sollte jedoch bei genauem Spiel den Weißen leicht in Vorteil sehen, z.B. nach 10.0-0 Lb7 11.Dd3 e6 (S. 165-187, mit 4 + 14 Partien).

9) Im Abschlusskapitel werden noch die selteneren schwarzen Alternativen diskutiert: 9...Da5 (führt zu weißem Vorteil nach 10.0-0 D:a2 11.Lg5!) und 9...Sd7 (ebenfalls gut für Weiß nach z.B. 10.0-0 Sf6 11.Ld3 b6 12.h3 Dc7 13.De2 Lb7 14.d5 Tae8 15.c4 e5) (S. 188-196) mit 3 + 3 Partien). Dearing versteht es ausgezeichnet, sei­nen Stoff übersichtlich zu ordnen, die Beispielpartien sorgfaltig auszuwäh­len, die theoretischen Ausführungen (sowohl verbal als auch in vielen Analysen) fundiert - aber nicht ausufernd -darzustellen, und auch mit seinem fachmännischen Urteil nicht hinter dem Berg zu halten.

Wer sich also dem 8.Tb1-Grünfeldindisch verschrieben hat, wird um die Lektüre dieser hervorragenden Mono­graphie kaum herumkommen; aller­dings sollte er ausreichende Englisch-Kenntnisse mitbringen.

Dr. W. Schweizer , Rochade Europa 07/2005

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Der junge schwedische Verlag Quality Chessbooks, von dem wir Ihnen bereits das sehr ambitionierte und hochklassige "Experts vs. the Sicilian" vorstellen konnten, widmet auch sein neuestes Werk einem Weiß-Re­pertoire gegen eine beliebte Verteidi­gung. Der gerade einmal 24-jährige schottische IM Edward Dearing hat mit "Play the Sicilian Dragon" schon ein sehr überzeugendes Repertoire­buch vorgelegt, so dass man auch an dieses neue Werk mit gewissen Er­wartungen herangehen darf.

Thema dieses Buches ist ein inter­essantes und aussichtsreiches Reper­toire gegen Grünfeld-Indisch. Der Autor hat sich bei der Wahl der Varianten von Spielern wie Kramnik und Anand inspirieren lassen und empfiehlt die sogenannte Moderne Abtauschvariante 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d5 4.Sf3 Lg7 5.cxd5 Sxd5 6.e4 Sxc3 7.bxc3 c5 S.Tb1.

In seiner ausführlichen Einführung schildert der Autor zunächst, wie er diese Variante für sich selbst entdeck­te, danach zeigt er die grundlegenden Themen und Ideen in diesem Abspiel und gibt einen ersten Überblick zu den verschiedenen Abschnitten.

Im anschließenden Theorieteil be­ginnt Dearing mit der Hauptvariante 8...0-0 9.Le2 cxd4 10.cxd4 Da5+ 11.Ld2 Dxa2 12.0-0.

In jeweils einem eigenständigen Kapitel untersucht er dabei die schwarzen Möglichkeiten 12...a5, 12...b6, 12...Sd7 und 12...Lg4, während sich das fünfte Kapitel mit sonstigen Alternativen für Schwarz im zwölften Zug sowie 11.Dd2 ausei­nandersetzt. Wie wichtig dieser ge­samte Block ist zeigt schon der Blick auf den Inhalt des Buches, denn Dea­ring hat hierfür bereits 120 der insgesamt 205 Seiten aufgewendet.

Nun geht es mit den verschiedenen Alternativen für Schwarz auf dem Weg zu dieser Hauptvariante weiter. Eigene Kapitel erhielten die Abspiele 9...Sc6 10.d5 Lxc3+, 9...Sc6 10.d5 Se5 und 9...b6, alles weitere wird im neunten und letzten Kapitel bespro­chen.

Dearing hat den theoretischen Stoff auf einem Gerüst von 50 aktuellen Musterpartien aufgebaut, die schon allein fast alles abdecken, was man zu diesem Repertoire wissen muss. Doch in der sehr ausführlichen und um­fangreichen Kommentierung wird der Leser auch noch auf etliche weitere Möglichkeiten und neue Anregungen stoßen, so dass "Challenging the Grünfeld" in der Tat ein vollständiges und sehr überzeugendes Repertoire­buch gegen Grünfeldindisch ist.

Zwei weitere wichtige Punkte soll­ten noch angesprochen werden. Dea­ring versteht es durch seine sehr schöne Kommentierung, neben dem theoretischen Gehalt auch noch sehr viel Verständnis für die Ideen und Strategien der verschiedenen Varian­ten zu vermitteln, außerdem unter­sucht er häufig weitere Optionen für Weiß.

Damit wird das Repertoire nicht nur flexibler, sondern man lernt auch die Vor- und Nachteile dieser Möglich­keiten kennen. Wer sich intensiv mit dieser von der Schachliteratur noch etwas vernachlässigten Variante beschäftigen will oder ein aussichts­reiches und bestens aufbereitetes Re­pertoire gegen Grünfeldindisch sucht ist mit diesem Buch sehr gut bedient, zumindest grundlegende Englisch­kenntnisse sollten vorhanden sein.

Schachmarkt 03/2005

The 24 year old International master Edward Dearing digs in this latest Quality chess book in the modern Grünfeld exchange variation with 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 0-0 8.Be2 c5 9.Rb1; this rook move is so strong that many Grünfelders have actually switched over to other lines. Black can go here for a pawn hunt with 9.Rb1 cxd4 10.cxd4 Qa5+ 11.Bd2 Qxa2 12.0-0 b6 but then the bright Dearing simple suggest 13.Qc1!? Dearing does also awful his best to find moves for both sides of the board and suggests here for Black 13 ... Qe6!? So this is certainly no repertoire book but one of those rare openings books where you can win directly from the book! All material is based on 50 model games where for example the game Khalifman - Leko, Linares 2000 is good for around five pages of text! Between the lines I found references to 15 other games and a mass of readable text! There are nine chapters of lines in this book where eight of them are completely divided to the modern move 9.Rb1. Chapter nine by the way handles some early but very interesting alternatives as for example 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 Qa5 10.0-0 Qxa2 11.Bg5! Included is an excellent made bibliography to keep abreast of latest developments! Conclusion: A very compressive written openings book!

With kind permission of the author John Elburg (www.chessbooks.nl)

_________________________

Reviewed by Jeremy Silman (many thanks for the permission to present here)

The Grunfeld Defense is one of those annoying openings that torment all 1.d4 players. After 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 Black immediately begins active operations in the center and, more importantly, forces White to memorize a labyrinth of variations if he hopes to have any real chance at walking away with an advantage.

Personally, I leapt from one anti-Grunfeld line to another during my career, never finding true satisfaction. I remember favoring 4.cxd5 Nxd5 5.e4, then blanching at the ever expanding theory and switching to 4.Bf4, then moving on to such lines as 4.Nf3 Bg7 5.Qb3, 4.Nf3 Bg7 5.Bf4, 4.Nf3 Bg7 5.Bg5, and finally back to 4.cxd5 Nxd5 5.e4 (which is clearly White's most combative try).

Now the young Scottish IM Edward Dearing (author of the excellent PLAY THE SICILIAN DRAGON) has come to the rescue of those of us with a Grunfeld allergy by mapping out a complete White repertoire vs. this popular black system. His recommendation: 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 (at times White will play 4.Nf3 Bg7 5.cxd5 Nxd5 6.e4, which amounts to the same thing) 4. ..Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1.

Diagram

This popular position appears in the repertoire of most of the world's best players and, unlike some of the alternative lines mentioned above, gives White real chances of an opening advantage even against a very well prepared opponent.

Dearing turns away from the 'tree of variations' format (which he used in his Dragon book, and which I favor) for the popular annotated game approach (in the case of CHALLENGING THE GRUNFELD, he presents all pertinent lines in fifty deeply annotated grandmaster games). Many opening books have been written in this manner, but what makes this one stand out is:

* The depth of the notes in each game.

* The massive amount of opening analysis he packs into each and every game.

* The frequent use of his own original analysis and personal assessments.

* The huge amount of research that must have gone into this project.

* His constant explanations about the ideas and plans for both sides.

* The frequent diagrams, which allowed me to follow much of the analysis in my head (sans board - common for lazy old men like myself).

* His theoretical conclusion to each game, which honestly lets the reader know what lines present Black with the most pain.

* An eight-page index of variations that really helps the reader grasp the many directions the 8.Rb1 system can take him in.

This is Dearing's second book, and he has hit a second home run. Unlike many lazier authors, Dearing works hard to find all the latest material, he presents it in an instructive manner and uses lots of text to explain the goings on, and he doesn't fall back on a line that might be proven ineffective a few months down the line - the 8.Rb1 system forces Black to show both strength and preparation if he wishes to survive.

Now a word of warning. This system is enormously theoretical, and requires a good memory and advanced chess skills. Almost every Black response creates a 'city' of variations. For example, the first line Dearing explores is 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 cxd4 10.cxd4 Qa5+ 11.Bd2 Qxa2 12.0-0 when Black has tried 12. ..a5!?, 12. ..b6, 12. ..Nd7, 12. ..Bg4, 12. ..Qe6, 12. ..Bd7, 12. ..Na6. Most of these moves (which cover 132 pages!) get their own chapter and can be met by multiple ideas by White.

Once you work your way through all of that, next up is 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 Nc6 10.d5 Bxc3+ 11.Bd2 Bxd2+ 12.Qxd2 which, mercifully, only covers ten pages. Then we're tossed back into the wilderness when we come face to face with the amazing complexities of 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 Nc6 10.d5 Ne5 (twenty pages).

The rest of the book offers lines that are a bit less insane: 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 b6 (twenty-two pages), 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 Qa5 (eight pages), and finally a look at Black alternatives after 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3.

Dearing takes us on a rewarding but rough ride through positions that demand both tactical and positional skills of at least master class, which is why I can't recommend CHALLENGING THE GRUNFELD to players under 2200. Having said that, everyone who enters the Grunfeld as either color from 2200 right up to grandmaster will be delighted to own this wonderful book.




Reviewed by Jeremy Silman (many thanks for the permission to present here)

 

The Grunfeld Defense is one of those annoying openings that torment all 1.d4 players. After 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 Black immediately begins active operations in the center and, more importantly, forces White to memorize a labyrinth of variations if he hopes to have any real chance at walking away with an advantage.  

 

Personally, I leapt from one anti-Grunfeld line to another during my career, never finding true satisfaction. I remember favoring 4.cxd5 Nxd5 5.e4, then blanching at the ever expanding theory and switching to 4.Bf4, then moving on to such lines as 4.Nf3 Bg7 5.Qb3, 4.Nf3 Bg7 5.Bf4, 4.Nf3 Bg7 5.Bg5, and finally back to 4.cxd5 Nxd5 5.e4 (which is clearly White's most combative try).

 

Now the young Scottish IM Edward Dearing (author of the excellent PLAY THE SICILIAN DRAGON) has come to the rescue of those of us with a Grunfeld allergy by mapping out a complete White repertoire vs. this popular black system. His recommendation: 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 (at times White will play 4.Nf3 Bg7 5.cxd5 Nxd5 6.e4, which amounts to the same thing) 4. ..Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1.

 

 

This popular position appears in the repertoire of most of the world's best players and, unlike some of the alternative lines mentioned above, gives White real chances of an opening advantage even against a very well prepared opponent.

 

Dearing turns away from the 'tree of variations' format (which he used in his Dragon book, and which I favor) for the popular annotated game approach (in the case of CHALLENGING THE GRUNFELD, he presents all pertinent lines in fifty deeply annotated grandmaster games). Many opening books have been written in this manner, but what makes this one stand out is:

 

* The depth of the notes in each game.

* The massive amount of opening analysis he packs into each and every game.

* The frequent use of his own original analysis and personal assessments.

* The huge amount of research that must have gone into this project.

* His constant explanations about the ideas and plans for both sides.

* The frequent diagrams, which allowed me to follow much of the analysis in my head (sans board - common for lazy old men like myself).

* His theoretical conclusion to each game, which honestly lets the reader know what lines present Black with the most pain.

* An eight-page index of variations that really helps the reader grasp the many directions the 8.Rb1 system can take him in.

 

This is Dearing's second book, and he has hit a second home run. Unlike many lazier authors, Dearing works hard to find all the latest material, he presents it in an instructive manner and uses lots of text to explain the goings on, and he doesn't fall back on a line that might be proven ineffective a few months down the line - the 8.Rb1 system forces Black to show both strength and preparation if he wishes to survive.

 

Now a word of warning. This system is enormously theoretical, and requires a good memory and advanced chess skills. Almost every Black response creates a 'city' of variations. For example, the first line Dearing explores is 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 cxd4 10.cxd4 Qa5+ 11.Bd2 Qxa2 12.0-0 when Black has tried 12. ..a5!?, 12. ..b6, 12. ..Nd7, 12. ..Bg4, 12. ..Qe6, 12. ..Bd7, 12. ..Na6. Most of these moves (which cover 132 pages!) get their own chapter and can be met by multiple ideas by White.

 

Once you work your way through all of that, next up is 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 Nc6 10.d5 Bxc3+ 11.Bd2 Bxd2+ 12.Qxd2 which, mercifully, only covers ten pages. Then we're tossed back into the wilderness when we come face to face with the amazing complexities of 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 Nc6 10.d5 Ne5 (twenty pages).

 

The rest of the book offers lines that are a bit less insane: 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 b6 (twenty-two pages), 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3 c5 8.Rb1 0-0 9.Be2 Qa5 (eight pages), and finally a look at Black alternatives after 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 d5 4.cxd5 Nxd5 5.e4 Nxc3 6.bxc3 Bg7 7.Nf3.

 

Dearing takes us on a rewarding but rough ride through positions that demand both tactical and positional skills of at least master class, which is why I can't recommend CHALLENGING THE GRUNFELD to players under 2200. Having said that, everyone who enters the Grunfeld as either color from 2200 right up to grandmaster will be delighted to own this wonderful book.

Preis: 
 
Artikelnummer:
LODEACTG
 
Kategorie:
PfeilEröffnungen
  PfeilGrünfeldindisch
  ECO: D70-D99
 
Sprache:
Englisch
 
Verlag:
PfeilQuality
 
ISBN-10:
9197524344
 
ISBN-13:
9789197524346
 
Breite: 
16,9 cm
 
Höhe: 
24,1 cm
 
Gewicht: 
0,360 kg
 
Edward Dearing: Challenging the Grünfeld
208 Seiten, kartoniert, 1. Auflage 2005.
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