Humoristische Schachbücher sind dünn gesät - Assiac war einer der wenigen Schachschriftsteller, der gerade auf diesem Gebiet Hervorragendes geleistet hat.
Gute Unterhaltung
Heinrich Fraenkel (1897-1986) verfaßte gewöhnlich seriöse Bücher, er war jedoch auch ein begeisterter Anhänger des Schachs ein und leitete jahrzehntelang die Schachrubrik des New Statesman. Das dort verwendete Pseudonym "Assiac" (= Caissa, rückwärts gelesen) verwendete er auch bei seinen zwei Werken Vergnügliches Schachbuch und dem hier besprochenen Nachfolger, die in mehreren Ländern erfolgreich waren.
Noch ein vergnügliches Schachbuch ist wie eine gelungene Schachspalte, welche Anfänger nicht überfordert und zugleich Fortgeschrittene gut unterhält. Das Buch führt humorvoll in die Welt des Schachs; im Mittelpunkt stehen treffende Kurzporträts vieler Schachmeister, denen der Autor begegnete, garniert mit schönen Partien und Kombinationen.
Stefan Bücker