Die Sizilianische Verteidigung ist die populärste Schacheröffnung auf allen Ebenen des Turnierschachs - vom Top-Turnier Linares bis hin zur örtlichen Klubmeisterschaft. Sizilianisch wird regelmäßig von solchen Weltklassespielern wie Kasparow, Anand, Kramnik, Leko,Topalov und Schirow gespielt. Dieses Repertoire-Buch empfiehlt die kritischen Hauptvarianten für Weiß und verrät dem Leser die größten Befürchtungen von Schwarz dagegen. Eine multinationale Reihe führender Experten (Sechs Großmeister und vier Internationale Meister) gibt Empfehlungen gegen ihre eigenen Lieblingsvarianten in der Sizilianischen Verteidigung.
Experten vs. Sizilianisch ist das richtige Eröffnungs-Repertoire für Spieler aller Stärkeklassen, die dem Sizilianisch-Spieler die ein oder andere Lektion erteilen möchten.
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Vorwort
GM John Nunn hatte jede Menge Erfolg mit seiner Trilogie Beating the Sicilian 1, 2 und 3. Viele haben versucht, seinem Beispiel zu folgen, aber nur wenige mit dem gleichen Erfolg. (Der letzte unter ihnen war Nigel Davies mit Taming the Sicilian, einem Repertoirebuch, das g3-Abspiele gegen beinahe alles empfahl.)
Dieses Wissen im Hinterkopf begannen Ari Ziegler und Jacob Aagaard den Plan eines Repertoirebuches gegen den Sizilianer im Jahre 2003 im Zusammenhang mit der Gründung eines neuen Schachverlages zu entwerfen. Die Diskussionen (die zu diesem Buch führten) mündeten in der Idee, starke Spieler mit speziellen Kenntnissen in den kritischen Varianten zu kontaktieren. Es war unsere Überzeugung, dass dies dem Leser den bestmöglichen Einblick in die Feinheiten einer bestimmten Variante verschaffen würde. Als erfahrene Spieler und Autoren von Eröffnungsbüchern wissen wir, dass wichtige Finessen verborgen bleiben, wenn man nicht:
1. jede Menge Zeit in die Analyse der Partien steckt, anstatt der Analyse der Spieler einfach zu vertrauen.
2. vorheriges Wissen über das System besitzt.
Fraglos ist es nicht leicht, eine Vielzahl vielbeschäftiger Schachspieler dazu zu bringen, brandaktuellstes Material zur selben Zeit einzureichen. Aber es war dennoch nicht so schwer wie befürchtet. Alexander Raetsky und Peter Wells spielten gerade Turniere zum Zeitpunkt der Deadline, schafften es aber trotzdem, ihre Artikel mit nur einwöchigem Verzug einzuschicken. Und das trotz erheblicher Computerprobleme bei beiden!
Es war interessant zu beobachten, wie unterschiedlich einige sehr starke Spieler an die Eröffnungstheorie herangehen, und wie sich dies in ihren Beiträgen widerspiegelt. Auf der einen Seite gibt es Viktor Gavrikov mit seinem komprimierten theoretischen Stil und auf der anderen Seite Peter Heine Nielsen mit seinem auf Ideen basierenden Ansatz. Dabei ist dies keine Frage der Spielstärke oder auch des Spielstils. Beide Großmeister sind die Spieler mit der höchsten Ratingzahl unter den Autoren dieses Buches und zudem anerkannte Theoretiker. Aus diesem Grund haben wir uns darauf geeinigt, dass es wenig Sinn machen würde, große Änderungen am Stil der einzelnen Mitwirkenden vorzunehmen. Selbstverständlich war eine ganze Menge genereller Bearbeitung nötig, aber wir haben keine besonderen Anstrengungen unternommen, die Mannigfaltigkeit der unterschiedlichen Beiträge zu limitieren.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Buch unterhaltsame und aufschlussreiche Stunden bereiten wird.
Glasgow, 2. Oktober 2004, Jacob Aagaard John Shaw
Vorwort zur deutschen Ausgabe
Für die deutsche Ausgabe haben wir einige Beispiele korrigiert und mehrere neue Partien eingefügt. Die meisten Verbesserungen wurden von den Herausgebern vorgenommen, und auch wenn nicht explizit durch "Anmerkung des Herausgebers" darauf hingewiesen ist, wird aus dem Text klar, an welcher Stelle Korrekturen erfolgten.
Glasgow, 1. Juni 2005, Jacob Aagaard.
Die Autoren
Großmeister Thomas Luther vs. Das Najdorf-System
Der 36jährige Thomas Luther aus Erfurt (der Universitätsstadt Martin Luthers) ist zweifacher Deutscher Meister und regelmäßiges Mitglied der deutschen Olympiamannschaft. Er stand im Jahre 2000 in dem Team, das beinahe das Turnier gewann und am Ende die Silbermedaille holte.
Auch wenn dies der erste Beitrag von Thomas in einem Schachbuch ist, sprechen seine zwanzigjährige Erfahrung auf höchstem Niveau mit 6.Lg5 im Najdorf-Sizilianer eine beeindruckende Sprache.
Großmeister Mikhail Golubev vs. Das Drachensystem
Mikhail Golubev ist ein starker 35jähriger Großmeister aus der Ukraine, der sich hauptsächlich als Journalist betrachtet. Er ist bekannt als emsiger Schreiber und Autor einiger stark beachteter Eröffnungsbücher.
Mikhail veröffentlicht häufig theoretische Beiträge im New In Chess Yearbook, die sich zumeist mit dem sizilianischen Drachen befassen. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl an Büchern über den Drachen publiziert, aber keines blieb den Herausgebern dieses Buches so sehr im Gedächtnis wie Golubevs schmales Bändchen Easy Guide to the Dragon. Wir sind sehr froh, dass Mikhail unsere Einladung, an diesem Buch mitzuwirken, angenommen hat.
Internationaler Meister Jacob Aagaard vs. Das Sveshnikov-System & verschiedene kleinere Abspiele
Jacob Aagaard ist 32 Jahre alt und gebürtiger Däne. Er lebt zur Zeit in Glasgow, Schottland. Seine besten Resultate sind seine drei GM-Normen, die er allesamt 2004 erfüllte. Jacob hat viele Schachbücher geschrieben. Besonders erfolgreich ist seine aus fünf Büchern bestehende Serie Excelling at Chess. Das erste davon, Excelling at Chess, wurde als Buch des Jahres von
chesscafe.com prämiert, wobei die letzten beiden der Serie sogar noch bessere Kritiken erhielten und momentan ins Deutsche übersetzt werden. Jacob ist außerdem der Autor von Easy Guide to the Sveshnikov (Everyman Chess 2000).
Großmeister Peter Wells vs. Das klassische System
Peter Wells ist 40 Jahre alt und seit vielen Jahren einer der besten Spieler in England. Während seiner Arbeit an diesem Buch fand er noch die Zeit, den zweiten Platz bei der britischen Meisterschaft zu erringen. Peters Mitwirken ist ein echter Glücksfall für dieses Buch. Sein Ruf als Eröffnungsbuchautor ist unangefochten. Kasparov, mit seiner typischen Nonchalance, bemerkte zu Peters Buch über Halbslawisch, er könne nicht verstehen, wie solch ein schwacher Spieler solch ein großartiges Buch schreiben konnte. Sein jüngstes Buch zum Trompowsky-Angriff (Batsford 2003) wurde von IM Jeremy Silman als "das beste Eröffnungsbuch, das ich jemals gesehen habe" tituliert und erhielt Beifall allerorten sowie eine Nominierung als Buch des Jahres bei www.chesscafe.com.
1998 verfasste Peter The Complete Richter-Rauzer zusammen mit Viacheslav Osnos. Er spielt den klassischen Sizilianer oft und mit guten Resultaten.
Großmeister Sune Berg Hansen vs. Das Kan-und Taimanov-System
Sune Berg Hansen ist 34 Jahre alt und seit langer Zeit einer der stärksten dänischen Großmeister. Er hat an verschiedenen Olympiaden sowie einmal an einer Weltmeisterschaft teilgenommen. In Dänemark ist er für die hohe Qualität seiner Schachkommentare bekannt. Seine tägliche Schachkolumne in der auflagenstarken Zeitung Politiken sorgt für zusätzliche Berühmtheit. Der Artikel in dieser Ausgabe ist sein erster größerer Beitrag in einem Schachbuch. Seine außergewöhnliche Kenntnis der Eröffnungstheorie wird für jeden ersichtlich, der sich seinen Beitrag in diesem Buch durchliest.
Großmeister Peter Heine Nielsen vs. Der beschleunigte Drachen
Peter Heine Nielsen ist 32 Jahre alt und momentan Skandinaviens Nummer eins. Peter hat viele internationale Turniere gewonnen, wobei er unter anderem Spieler wie Ivanchuk, Short, Svidler und Beliavsky hinter sich ließ. Er gewann außerdem die Bronzemedaille bei der Olympiade 1994 in Moskau.
Zusammen mit seinem Landsmann Carsten Hansen publizierte er 1998 das Buch The Sicilian Accelerated Dragon. Zur Zeit ziehen sie eine zweite, aktualisierte Auflage in Erwägung.
Großmeister Viktor Gavrikov vs. Das Scheveninger System
Viktor Gavrikov ist 48 Jahre alt und innerhalb der Turnierszene berühmt für sein unglaubliches Wissen in der Eröffhungstheorie. Als Spieler hat er viele Jahre auf höchstem Niveau mitgewirkt und Partien gegen Spieler wie Karpov, Beliavsky, van Wely, Lautier, Andersson und Adams gewonnen. Im Moment verfasst er theoretische Beiträge für das ChessBase Magazin und arbeitet an einem Buch über das Mittelspiel.
Viktor hat den Keres-Angriff mit beiden Farben gespielt, betrachtet sich aber nicht als echten Experten. Nun, sein Beitrag in diesem Buch verrät etwas Anderes.
Internationaler Meister Jan Pinski vs. Das Kalashnikov-System
Jan Pinski ist ein 26jähriger Journalist, der zur Zeit schwer damit beschäftigt ist, Korruption in seinem Heimatland Polen aufzudecken. Darüber hinausschreibt er an seinem nächsten Schachbuch. Jan hat bereits eine Menge Schachbücher verfasst, das erste davon gemeinsam mit Jacob Aagard:
The Kalashnikov Sicilian. In einer e-mail an die Herausgeber konstatiert er: "Es ist unglaublich, dass ich diese Variante so lange spielen konnte, ohne dafür bestraft zu werden!"
Großmeister Alexander Raetsky vs. Das sizilianische Vierspringerspiel
Der 33jährige Alexander Raetsky hat erst kürzlich sämtliche GM-Normen erfüllt, angefangen beim Biel Open 2004, die letzte schließlich in Cappelle la Grande 2005. Bei Veröffentlichung dieses Buches wird ihm die FIDE den GM-Titel bereits verliehen haben.
Alexander ist seit langer Zeit einer der stärksten Spieler seiner Heimatregion Voronezh in Russland, wo er in den letzten fünf Jahren eines der größten Open-Turniere der Welt organisiert hat.
Alexander ist zudem Autor verschiedener Schachbücher, die er meist mit seinem engen Freund Maxim Chetverik publiziert, sowie Mitwirkender beim New In Chess Yearbook. Unter seinen Büchern ist Meeting 1.e4, ein Repertoirebuch, dessen Hauptvariante das sizilianische Vierspringerspiel ist. Seitdem hat er diese Eröffnung regelmäßig angewandt.
Internationaler Meister John Shaw vs. Nebenvarianten
John Shaw ist ein starker IM aus Schottland mit zwei der drei benötigten Normen für den heiß ersehnten Großmeistertitel. John hat sein Land bei vielen internationalen Turnieren, unter anderem auch bei Olympiaden, vertreten. Er hat zwei Eröffnungsbücher für Everyman Chess verfasst und wird in Kürze ein Buch über 3.Lb5 im Sizilianer veröffentlichen.
Vor einigen Ausgaben konnten wir Ihnen ein sehr beeindruckendes Werk des jungen schwedischen Verlages Quality Chess vorstellen. Bereits die Namen der beteiligten Theoretiker machte sehr deutlich, dass es sich um eine ambitionierte Arbeit handelte, und auch die Umsetzung war so gut gelungen, dass das Buch "Experts vs. The Sicilian" von Kritikern und Lesern gleichermaßen begeistert aufgenommen wurde.
Die deutschsprachigen Schachfreunde dürfen sich nun über eine überarbeitete und aktualisierte Ausgabe dieses Buches freuen, die zudem auch noch komplett in deutscher Sprache erschienen ist!
Für eine Skizzierung des in diesem Buch analysierten anspruchsvollen Repertoires gegen Sizilianisch möchten wir auf unsere erwähnte Besprechung der englischen Ausgabe im Schach Markt 2/2005 verweisen.
An dieser Stelle soll der Hinweis genügen, dass die illustre Autorenriege (sieben Großmeister und drei Internationale Meister) im Gegensatz zu den meisten Repertoirebüchem keine Ausflüchte in theoretisch weniger bedeutende Nebenvarianten machen, sondern vielmehr durchweg die kritischen Hauptvarianten unter die Lupe nehmen.
Der Preis dieser hochwertigen Arbeit ist angesichts der Qualität und des Umfangs des Werkes als fair zu bezeichnen, für ambitionierte 1.e4-Spieler ist "Experten vs. Sizilianisch" sehr zu empfehlen.
Schach-Markt 2/2006
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Die englischsprachige Erstauflage des Buches wurde offenbar so gut aufgenommen, dass der schwedische Quality Chess Verlag nunmehr eine deutsche Übersetzung herausbringt mit einigen Aktualisierungen und Ergänzungen.
Zehn ausgewiesene Sizilianisch-Experten haben ihren Stoff zu einem Repertoirebuch zusammengetragen in der Absicht, Wege zu weißem Vorteil in allen gängigen Eröffnungssystemen aufzuzeigen. Dabei sind 13 inhaltsreiche Kapitel herausgekommen:
GM Thomas Luther empfiehlt gegen die Najdorf-Variante seinen Lieblingszug 6.Lg5 und führt dazu 11 kommentierte Bespielpartien an zuzüglich 16 weiterer vollständiger Spiele im Analysetext (S. 9-34).
GM Michael Golubev befasst sich mit dem Drachen und hier speziell mit dem Abspiel 6.Le3 Lg7 7.f3 Sc6 8.Dd2 0-0 9.0-0-0 und den sich hieraus ergebenden scharfen Angriffswendungen - 6 Hauptpartien und 4 weitere im ausführlichen Text mit vielen Partiefragmenten (S. 35-72).
GM Peter Wells nimmt die Richter-Rauser-Variante unter die Lupe und analysiert dazu 5 Partien (plus 10 weitere im Text) (S. 93-122).
GM Sune Berg Hansen erörtert die Kan- und Taimanow-Variante und rät dabei je nach Spielstil zum Maroczy-Aufbau/ g3 -Systemen/ Le2-Systemen/ Le3 und f3 = englischer Angriff/ f4; der Leser kann hier 14 Beispielpartien und nicht weniger als 41 weitere Spiele im Verlauf des Textes ausgiebig studieren (S. 123-154).
GM Peter Heine Nielsen rät in der Beschleunigten Drachenvariante zur Fortsetzung 5.c4 Lg7 6.Sc2! Sf6 7.Sc3 d6 8.Le2 Sd7 9.Ld2 und führt dazu 4 + 3 Partien vor (S. 155-164).
GM Viktor Gawrikow legt im Scheveninger System dem Leser den klassischen Keres-Angriff 6.g4 ans Herz und zeigt hierzu 4 + 5 Partien (S. 165-180).
IM Jan Pinski spielt in der Kalaschnikow-Variante auf 4...e5 5.Sb5 d6 den Zug S1c3 (anstelle des üblicheren 6.c4) und stellt 3 Partien zum Thema vor (S. 181-188).
IM Alexander Raetsky, der erfahrene russische Theoretiker, rät dazu, in der Vierspringervariante nach 5.Sc3 e6 6.Sdb5 Lb4 mit 7.a3 fortzusetzen um das schwer zu knackende schwarze Bollwerk anzunagen (2 Beispielpartien, S. 189-194).
IM John Shaw (Mitherausgeber) steuert einige Empfehlungen zu seltener gespielten Zügen bei, z.B. 1.e4 c5 2.Sf3 b6/2...a6, . 2...g6 3.d4 Lg7, ferner zur Löwenthal- und Haberditz-Variante (5 Hauptpartien und 2 weitere im Text, S. 219-232).
IM Jacob Aagard, der dänische Mitherausgeber, zeichnet schließlich für vier Kapitel verantwortlich:
1) Die Sweschnikow-Variante (5 Hauptpartien und 10 weitere inmitten der Analysen; S. 73-92).
2) Die Fesselungsvariante 5.Sc3 Lb4, wo er u.a. nach 6.e5 die schwarze Antwort 6...Se4 widerlegt (2 Hauptvarianten und 6 im Text; S. 195-204).
3) Die Nimzowitsch-Variante 1.e4 c5 2.Sf3 Sf6, wobei er 3.Sc3! d5!? 4.e:d5 S:d5 5.Lb5+ Ld7 6.Se5! empfiehlt (4 + 4 Partien; S. 205-218); und schließlich
4) Seltene Alternativen im 5. Zug von Schwarz: 5...e5, 5...Sbd7?!, 5... Ld7, sowie 5....g6 (dazu eine Beispielpartie), wobei er zu den ersten drei Zügen jeweils ein Partiefragment analysiert (S. 233-238).
Das wertvolle theoretische Werk bietet wohl jedem 1.e4-Spieler ein stimmiges Repertoire, um gegen alle sizilianischen Abspiele ein probates Mittel zur Hand zu haben. Eine besonders pikante Note erhält das Buch dadurch, dass namentlich die Autoren Wells, Golubev, Hansen, Raetsky, Pinski und Aagard (letzterer bezüglich der Sweschnikow-Variante) explizit gegen ihr eigenes Spezialsystem mit den schwarzen Steinen schreiben! Ob sie da wohl alle ihnen bekannten Kniffe nreisueueben haben ...
Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 3/2006
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Konjunkturschwäche scheint es auf dem deutschsprachigen Schachbuchmarkt keine zu geben. Wie ist es sonst zu erklären, dass nach den Verlagen Gambit und New in Chess nun Quality Chess Books mit einer Serie in der Sprache Goethes beginnt. Als Erstling haben GM Jacob Aagaard und IM John Shaw, die zusammen mit dem schwedischen IM Ari Ziegler den Verlag 2004 gründeten, einen Band ausgewählt, den sie selbst herausgaben und teilweise mitverfassten. Es geht auf 240 Seiten um verschiedene Varianten der Sizilianischen Verteidigung; gegenüber dem 2004 erschienenen Original reklamiert man die Übersetzung ein Jahr danach als Aktualisierung. In der Machart erinnert der Band an das legendäre Buch "Beating the Sicilian" von John Nunn, welches der Gambit-Besitzer Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre in drei Auflagen schrieb (am Ende mit Ko-autor Joe Gallagher). Das Nunn-Konzept war einfach und trefflich zugleich: Mit welchen Varianten machte ich den Schachjüngern der halboffenen Spielweisen das Leben besonders schwer? Diese Intention greift das Duo Aagaard/Shaw auf. Allerdings haben sich der in Glasgow verheiratete Däne und der aus Kilmarnock stammende schottische Nationalspieler mehrköpfige Unterstützung geholt und diese Experten mit ungewöhnlichen Missionen betraut. Fast alle schrieben in der letzten Dekade ausführliche Monografien über bestimmte Sizilianisch-Systeme und sollen nun die Finessen der Varianten herausarbeiten, die dem Nachziehenden die meiste Furcht einflössen. Da hier sowohl Weiß- und Schwarzspieler aufhorchen werden, sollen die "Überläufer" in den Zeugenstand gerufen werden:
GM Thomas Luther setzt gegen die Najdorf-Variante auf das Hauptsystem mit 6. Lg5. Er nimmt elf Partien in unterhaltsamen Ton und mit tief schürfenden, computergeprüften Mittelspielstellungen unter die Lupe, so dass sich ein solider Theoriestand ergibt, aber es werden kaum eigene Empfehlungen und kein Update zur englischen Ausgabe geboten. Bei den beiden Gelfand-Partien ist ein Blick in die eben bei Edition Olms erschienene Sammlung "Meine besten Partien" des Israelis anzuraten! Die Stärke von Luthers Überblick sind Stellungen, die konkreter Berechnung bedürfen.
GM Mikhail Golubew setzt sich mit der Drachenvariante auseinander, die er selbst mit beiden Farben anwendet. In SM64 wurde sein Abschnitt bereits im Kontext mehrere Neuerscheinungen zu dieser Variante besprochen (vgl. Nr. 11/2005, S. 298/299). Der Ukrainer besticht mit einem pointierten ideengeschichtlichen Ritt durch die für Weiß günstigen Varianten, der auch Analysen aus verschiedenen Schachzeitschriften und Periodika, in Internet-Partien raus gehauenen Ideen und Analyseergebnisse mit GM-Kollegen umfasst. Nach der englischen Fassung gespielte Partien wurden in der Übersetzung nicht eingearbeitet. Sechs vollständige Partien unterstreichen, dass Weiß sich auf weniger Hauptsysteme als bei Najdorf vorbereiten muss.
Herausgeber Aagaard tritt gegen vier verschiedene Sizilianisch-Varianten an. Als Mainstream ist die analyseintensive Sweschnikow-Variante darunter. Bei Quality Chess Books ist 2005 die jüngste Monografie Dorian Rogozenkos "The Sveshnikov Reloaded", erschienen, welche Aagaard in seinen fünf umfangreichen Partienbeispielen zur Kenntnis nimmt, weshalb sein Kapitel in der deutschen Ausgabe Neubewertungen einfügt. Diese sind - da sie sich auf Züge ab Zug 20 beziehen - eher für die Spezialisten interessant und stellen aus Aagaards Sicht keine gravierenden Umkehrurteile dar!
Keine Änderungen gegenüber 2004 erfuhren Aagaards Kapitel zur Fesselvariante (mit 5. .. .Lb4) mit drei Partien, zur Nimzowitsch-Variante (mit 2. ...Sf6) vier Partien und zu schwarzen Alternativen im 5. Zug (5. ...e5, 5. ...Sbd7, 5. ...Ld7, 5. ...g6 in Verbindung mit 2. ...Sc6). Sie sind dennoch eine lesenswerte Bestandsaufnahme, da diese in der Literatur oft rudimentär wegkommen, obwohl Weiß einige Tücken kennen muss. Gleiches gilt für Shaws Abschnitt über Nebenvarianten (2. ...b6, 2. ...a6, 2. ...g6, 4. ...Db6 in Verbindung mit 2. .. .Sc6 bzw. mit 2. .. .e6 sowie die Löwenthal-Variante und den Pseudo-Keres-Angriff).
GM Peter Wells hat sich mit fünf Partien dem Richter-Rauser-Angriff gewidmet. Es gibt keine Neuerungen nach Mitte 2004, aber ausführliche Erklärungen der Veränderungen seit 1998, als er dazu eine Monografie bei Batsford vorlegte. Heuer skizziert er auch die frühen Eröffnungsphasen ab Zug 6 oder 7, was für Vereinsspieler von Nutzen ist!
Vergleichbar anschaulich geht GM Sune Berg Hansen vor. Seine Textlastigkeit tut gut, da er die Feinheiten zwischen Kan- und Tajmanow-Variante auslotet, d. h. was bei 2. ...e6 im 4. Zug a6 oder Sc6 unterscheidet. Der Däne bringt mehr Partien (13), beschränkt sich dafür im tiefen Mittelspiel. Zur Thematik dieser ähnlichen Varianten gab es bislang kaum etwas auf dem deutschsprachigen Markt!
Ebenfalls als Einführung ist das kürzere Kapitel über den beschleunigten Drachen gestrickt, welches GM Peter Heine Nielsen anhand von vier Partien abfasst. Wie bei Hansen gibt es keine Aktualisierung gegenüber der 2004-Ausgabe, aber beide Überblicke konzentrieren sich auf grundsätzliche Erläuterungen zu Strukturen und - häufig wichtig - den Zugumstellungen.
Ganz anders hantiert GM Viktor Gawrikow beim Scheveninger System: Mit vier Partien werden Varianten wissenschaftlich strukturiert, Bewertungen sind knapp gehalten. Update erfolgt beim Litauer keines, aber nüchtern sprudeln Hinweise, wo Schwarz trudelt!
Der polnische IM Jan Pinski zeigt mit drei Partien, wo Schwarz im Kalaschnikow-System (mit 2. .. .Sc6, 4. .. .e5) "auf die Schnauze fiel". Insgesamt stellt dies nur eine punktuelle Ergänzung zu seiner 2001 zusammen mit Aagaard verfassten Monografie dar.
Gleiches trifft auf die drei Auswahlpartien des russischen GM Alexander Raetsky zum Sizilianischen Vierspringerspiel zu, der ebenfalls eigene schmerzhafte Erfahrungen zu Protokoll gibt.
In der Summe sind die Untersuchungen für Weißspieler wegen des schlanken Zuschnitts auf die "kritische Masse" als die beste deutschsprachige Sizi-Gesamtschau seit langem zu betrachten - wenngleich die Aktualisierungen nach Mitte 2004 sporadisch bleiben. Schwarzspezialisten müssen abwägen, ob wegen einzelner Abschnitte eine Anschaffung lohnt, da, ,Experten vs. Sizilianisch" in der Ausführlichkeit keine Monografie ersetzten kann. Hohem Maßstab entspricht das Layout, denn die neue, estnische Druckerei des Verlags steht in keiner Weise westlichen Standards in Papier und Druckschärfe nach (die englische Ausgabe ist dagegen ein echtes Augenärgernis!). Es verwundert allerdings, dass bei der Übersetzung unüblich auf eine Transkribierung der englischen Namensschreibweisen verzichtet wurde! Nun kann der "Sizi-Fan als Geschworener" in Aktion treten. Ob es ein "Zeugenschutzprogramm für die erwähnten Überläufer" gibt, ist nicht bekannt, aber alle Beteiligten wagen weiterhin öffentliche Turnierauftritte. Es lohnt sich bestimmt, ihre Beweisführungen in Augenschein zu nehmen und zu richten, ob sie ihren eigenen Aussagen folgen...!
Harald Fietz,
Schach Magazin 64 2006/3
REZENSIONEN DER ENGLISCHEN AUSGABE:
Der Quality Chess Verlag mit Sitz in Göteborg, ein neuer Farbtupfer im Reigen der schachliteraturprodizierenden Unternehmungen, macht mit seiner erster Publikation seinem Namen gleich alle Ehre: Zehn ausgewiesene Sizilianisch-Experten haben hier den Stoff zu einem Repertoirebuch zusammengetragen mit der Absicht, Wege zu weißem Vorteil in allen gebräuchlichen Eröfimungssystemen aufzuzeigen. Dabei sind 13 inhaltsreiche Kapitel herausgekommen:
GM Thomas Luther empfiehlt gegen die Najdorf-Variante seinen Lieblingszug 6.Lg5 und führt dazu elf Beispielpartien an zuzüglich 16 weiterer im Analysetext (S. 9-41). GM Michail Golubev befasst sich mit dem Drachen und speziell mit dem Abspiel 6.Le3 Lg7 7.f3 Sc6 8.Dd2 0-0 9.0-0-0 und den sich daraus ergebenden scharfen Angriffswendungen -sechs Hauptpartien und vier weitere im ausführlichen Text mit vielen Partiefragmenten (S. 42-89). GM Peter Wells nimmt die Richter-Rauser-Variante unter die Lupe mit fünf Partien und zehn weiteren im Text (S. 111-147).
GM Sune Berg Hansen erörtert die Kann- und Taimanow-Variante und rät dabei je nach Spielstil zum Maroczy-Aufbau/g3-Systemen/Le2-Systemen/ Le3 und f3 = englischer Angriff/f4; der Leser kann hier 14 Beispielpartien studieren und weitere 41 im Verlauf des Textes (S. 148-187). GM Peter Heine Nielsen rät in der Beschleunigten Drachenvariante zur Fortsetzung 5.c4 Lg7 6.Sdc2! Sf6 7.Sc3 d6 8.Le2 Sd7 9.Ld2 und führt vier Partien dazu vor plus drei weitere im Text (S. 188-198).
Im Scheveninger System legt GM Viktor Gawrikow dem Leser den klassischen Keres-Angriff 6.g4 ans Herz und zeigt dazu vier Partien und fünf weitere im Verlauf seiner Analysen (S. 199-218). In der Kalaschnikow-Variante spielt IM Jan Pinski auf 4...e5 5.Sdb5 d6 den Zug S1c3 (anstelle des üblicheren 6. c4) und analysiert dazu drei Partien (S. 219-227).
Der erfahrene russische Theoretiker IM Alexander Raetsky rät dazu, in der Vierspringervariante nach 5.Sc3 e6 6. Sbd5 Lb4 mit 7.a3 fortzusetzen, um das schwer zu knackende schwarze Bollwerk anzunagen (zwei Beispielpartien, S. 228-235). Der schottische IM John Shaw steuert einige Empfehlungen zu seltener gespielten Zügen bei, z.B. 1.e4 c5 2.Sf3 b6, 2...a6 . 2...g6 3.d4 Lg7 . ferner zur Löwenthal- und Haberditz-Variante (fünf Hauptpartien, zwei weitere im Text, S. 264-279).
Der Mitherausgeber IM Jacob Aagaard (Dänemark) schließlich zeichnet für vier Kapitel verantwortlich:
1) Die Sweschnikow-Variante (fünf Hauptpartien und zehn weitere unter den Analysen, S. 90-110);
2) Die Fesselungsvariante 5.Sc3 Lb4, wo er u.a. nach 6.e5 die schwarze Antwort 6...Se4 widerlegt (2 Partien und sechs im Text, S. 236-247);
3) Die Nimzowitsch-Variante 1.e4 c5 2.Sf3 Sf6, wobei er 3.Sc3! d5!? 4. e:d5 S:d5 5.Lb5+ Ld7 6.Se5! empfiehlt (vier Beispielpartien und ebenso viele im Text, S. 248-263); und schließlich
4) Seltene Alternativen im 5. Zug von Schwarz: 5...e5, 5...Sbd7?! und 5.Ld7, wobei er jeweils ein Partiefragment dazu analysiert, S. 280-285). Das wertvolle theoretische Werk bietet wohl jedem 1.e4-Spieler ein stimmiges Repertoire, um gegen alle sizilianischen Abspiele ein probates Mittel zur Hand zu haben. Der Leser sollte dabei über englische Sprachkenntnisse verfügen, weil er nur so alle dargebotenen Ratschläge, Empfehlungen und Hinweise im Text voll verstehen kann. Eine besondere pikante Note erhält das Buch dadurch, dass namentlich die Autoren Wells, Golubev, Hansen, Raetzky, Pinski und Aagaard (bezüglich der Sweschnikow-Variante) explizit gegen ihr Spezialsystem mit den schwarzen Steinen schreiben! Ob sie da wohl alle ihnen bekannten Kniffe preisgegeben haben...
Dr. W. Schweitzer, Rochade Europa 2005/02
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Ein sehr interessantes Buch für alle 1.e4-Spieler verdanken wir dem neuen Schachverlag Quality Chess aus Schweden. Dass dieser neue Verlag tatsächlich bestrebt ist, dem in seinem Namen erhobenen Anspruch gerecht zu werden, lässt schon ein Blick hinter die Kulissen erahnen, denn hinter Quality Chess steht mit Jacob Aagaard einer der erfolgreichsten und produktivsten Schachautoren der letzten Jahre.
Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe noch ein zweites Buch dieses Verlages vor, doch seinen Ursprung verdankt Quality Chess der Idee zu diesem Buch.
Aagaard wollte mit starken Spielern und Eröffnungsspezialisten ein anspruchsvolles Repertoirebuch gegen Sizilianisch erstellen, und es gelang ihm tatsächlich, eine beachtliche Schar von Autoren für dieses Projekt zu gewinnen:
GM Peter Heine Nielsen, GM Peter Wells, GM Thomas Luther, GM Mikhail Golubev, GM Sune Berg Hansen, GM Viktor Gavrikov, IM Alexander Raetsky und IM Jan Pinski. Außerdem waren auch die beiden Herausgeber Aagaard und Shaw, selbst starke IMs, als Autoren beteiligt.
Wir wollen uns nun kurz ansehen, wer welchen Beitrag geliefert hat und wie das Repertoire im Detail aussieht.
Najdorf (Luther): 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Lg5
Drachen (Golubev): 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 g6: 6.Le3 Lg7 7.f3, z.B. 7...0-0 8.Dd2 Sc6 9.0-0-0 d5 10.exd5 Sxd5 11.Sxc6 bxc6 12.Ld4
Sweschnikow (Aagaard): 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 e5 6.Sdb5 d6 7.Lg5 a6 8.Sa3 b5 9.Lxf6 gxf6 10.Sd5 f5 11.c3 Lg7 12.exf5 Lxf5 13.Sc2
Klassisch (Wells): 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Sc6 6.Lg5
Kan/Taimanow (Hansen): 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 a6 5.Sc3 nebst 6.Ld3 bzw. 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 e6 5.Sc3 Dc7 6.Le3 a6 7.Ld3
Beschleunigter Drachen (Nielsen): 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 g6 5.c4 Lg7 6.Sc2
Scheveningen (Gavrikov): 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 e6 6.g4
Kalaschnikow (Pinski): 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 e5 5.Sb5 d6 6.Slc3, z.B. 6...a6 7.Sa3 b5 8.Sd5 Sge7 (8...Sce7 9.c4 Sxd5 10.exd5, 8...Sf6 9.c4) 9.c4 Sxd5 10.exd5
Vierspringer-Variante (Raetsky): 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 e6 6.Sdb5 Lb4 7.a3
Fesselungs-Variante (Aagaard): 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Lb4 6.e5 Sd5 7.Ld2
Nimzowitsch-Variante (Aagaard): 1.e4 c5 2.Sf3 Sf6 3.Sc3 d5 (3...Sc6 4.d4 d5 5.exd5 Sxd5 6.dxc5, 3...e6 4.e5) 4.exd5 Sxd5 5.Lb5+ Ld7 6.Se5
Nebenvarianten (Shaw): z.B. 2...a6 3.c3 und 1 .e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 e5 5.Sb5 a6 6.Sd6+ Lxd6 7.Dxd6 Df6 8.Dxf6
Alternativen im 5. Zug nach 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 (Aagaard).
Wie Sie sehen haben sich die Autoren nicht damit begnügt, ein einfaches und schnell erlernbares Repertoire zusammenzustellen, sondern sie haben vielmehr eine attraktive und anspruchsvolle Auswahl an Varianten getroffen.
Diese werden anhand zahlreicher umfassend kommentierter Musterpartien erläutert, in die die Autoren neben vielen Erläuterungen zu Ideen und Strategien sowie Zugfolgen auch viel ergänzendes Variantenmaterial eingebaut haben.
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass "Experts vs. The Sicilian" ein anspruchsvolles und aussichtsreiches Repertoire gegen Sizilianisch bietet, das sehr hochwertig analysiert und kommentiert ist und damit auch höheren Ansprüchen vollauf gerecht wird. Zumindest grundlegende Englischkenntnisse sollten vorhanden sein. Mit diesem Buch ist Quality Chess ein ausgezeichneter Start gelungen!
Schachmarkt 02/2005