The old masters dealt only with the static features of positional rules. But these are insufficient to explain the basics of chess. The problem is that chess, like other sciences, has undergone a dynamic revolution, but chess literature doesn´t yet reflect it. In this major work Aagard explains the rules of attack (the exploitation of a dynamic advantage), balanced between understandable examples, and deep analysis. Five years in the making, this book deals with weak kings, sacrifices, various minor attacking themes, intuitive sacrifices, opposite castling, modern king hunts, and enduring initiative.
004 Key to Symbols used
007 Preface to the second edition
009 Bring it on - an introduction
009 Chapter 1 - Understanding Mating Attacks
011 Typical Mates & Focal Points
025 Three Piece Attacks
030 Insurance Policies
031 Transformations
040 Exercises
043 Solutions
053 Chapter 2 - Typical Piece Play
057 The Assault Ratio
067 Deflection
076 Overloading
081 Tempo-gainers
084 Piece Sacrifices for time
089 Transition squares
101 Lines of Communication
118 Vacating Squares
127 Outposts
135 Launching
148 The pin
165 Improving the Circumstances
170 Prophylaxis
178 The f5/f4-squares
181 Chapter 3 - Typical Pawn Play
183 Pawn breaks
193 Pawns as valuable as pieces
208 Pawn storms
237 Pawn sacrifices
243 Provoking weaknesses
251 Chapter 4 - King Safety
253 Destroying the defensive structure
264 Line clearance
275 Cutting off the defences
281 Weak kings
293 Drawing the king into the open
300 Kings on the run
311 Cutting off the escape route
315 The king stuck in the centre
321 Breakthrough in the centre
346 Two thematic sacrifices
353 Chapter 5 — Intuitive Sacrifices and Enduring Initiative
355 Creative play
358 A sudden chance
377 Aggressive opening play
391 Intuitive sacrifices
399 Enduring initiative
413 Chapter 6 - Exercises
423 Solutions
457 Index of games and game fragments
"Attacking Manual 2", geschrieben von Jacob Aagaard und erschienen bei Quality Chess, soll nach dem Rückentext des Werkes eine Lücke schließen, die hinsichtlich der Darstellung der Regeln im Schach besteht. Während die alten Meister die positionellen Regeln eher statisch behandelt haben, will Aagaard die dynamischen Seiten herausstellen. Es geht ihm um den Ausbau eines dynamischen Vorteils, um das fortgesetzte Führen eines laufenden Angriffs. Er demonstriert das, was er dem Leser vermitteln möchte, anhand von Partien und Partiefragmenten aus der Praxis, die er, um Analysen bereichert, die auch schon mal ganz erheblich in die Tiefe gehen können.
Wie der Titel belegt, handelt es sich um den zweiten Teil einer doppelbändigen Reihe. Dem entsprechend ist die Bewertung des Nutzens für den Leser auf beide Bände zu erstrecken.
Aagaards Vorgehensweise erinnert mich an die Klassiker von Aaron Nimzowitsch, "Mein System" und "Die Praxis meines Systems".
Der Wert des Werkes liegt nicht etwa darin, dass Aagaard neue Methoden etc. entwickelt, denn das, was er behandelt, hat der erfahrene Spieler schon einmal gehört und vieles davon versucht er in der eigenen praktischen Partie umzusetzen, wenn auch vielleicht nicht immer bewusst einem regelmäßigen Motiv zugeordnet. Der Wert liegt vielmehr darin, dass der Autor die Elemente des dynamischen Spiels, des Angriffsspiels klar herausstellt, sie beschreibt und in der Praxis demonstriert.
Der Stoff ist fünf Kapiteln zugeteilt, die folgende Überschriften tragen:
Kapitel 1: Mattangriffe verstehen
Kapitel 2: Typisches Figurenspiel
Kapitel 3: Typische Bauernführung
Kapitel 4: Sicherheit des Königs
Kapitel 5: Intuitive Opfer und fortwährende Initiative.
Es folgt ein sechstes Kapitel mit Lösungen zu den über das Werk hinweg verteilten Übungen.
Zu den Motiven, die in den einzelnen Kapiteln behandelt werden, zählen Dinge wie Drei-Figuren-Angriff, Figurenopfer gegen Zeit, Schwächen provozieren, Die Defensivformation zerstören und Aggressives Eröffnungsspiel. Insgesamt werden 40 solche Motive behandelt.
Am Ende des Werkes findet sich ein Verzeichnis der Partien und Partiefragmente. Auch aus dem Fernschach sind Beispiele verarbeitet worden. So ist auf Seite 342 eine Partie zwischen Stephan Ziska und Manfred Herbold abgebildet, 2001 per E-Mail gespielt.
Ein Wort noch zur Sprache: Das Buch ist in Englisch verfasst. Aufgefallen ist mir, dass der Wortschatz breiter ist, als man dies sonst von Schachbüchern kennt. Es ist zwar gut mit Schulenglisch zu verstehen, so mancher Leser wird aber, so wie auch der Rezensent, das eine oder andere Wort im Sprachwörterbuch nachschlagen müssen.
"Attacking Manual 2" ist ein gelungenes Buch. Wie immer bei derartigen zweibändigen Werken wird das Erreichen des vollen Nutzens dann möglich, wenn auch der erste Band durchgearbeitet wird.
Mit freundlicher Genehmigung
Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund
www.bdf-fernschachbund.de