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Art.-Nr.: SCKORMLFC2

My Life for Chess, Vol. 2

DVD-Box, ChessBase, 2005.

Aus der Reihe »Fritz Trainer (Video)«

24,99 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

Der 2. Band bietet knapp 4 Stunden Kortschnoj live. Hier zeichnet die große Schachle­gende den zweiten Teil seiner beweg­ten Karriere nach. Stationen sind dies­mal u.a. Partien gegen Kasparov (1986), Spassky (1989) und Short (1990). Neben der fesselnden Präsentation seiner Partien lässt Kortschnoj auch Biographisches und Autobiographisches nicht zu kurz kommen. So plaudert er vor der Analyse seiner Partie gegen Spassky erst einmal knapp 8 Minuten lang über den Exweltmeister und die Erfahrungen, die er mit ihm gemacht hat. Auch Anmerkungen und Betrachtungen über die Eröffnungen (Königsindisch, Englisch, und Französisch) fließen mit ein. In all seinen Ausführungen spürt man Kortschnojs ungeheure Liebe zum Schach. Es ist verblüffend mitzuerleben, welche Freude und welchen Genuss der Altmeister auch bei der Betrachtung eines lange zurückliegenden starken Zuges oder Manövers empfindet. Ohne Frage, es gibt kaum ein Genie, das Schach so intensiv gelebt hat, wie Viktor Kortschnoj.

  • DVD-ROM mit ChessBase 9 Reader

  • Videospielzeit: ca. 4 Std.

  • Sprache: Englisch

Systemvoraussetzungen:

  • Pentium-Prozessor, 300 Mhz oder schneller

  • 64 MB RAM

  • Windows 98 SE, Windows 2000, Windows XP

  • Windows Media Player 9.0

  • DVD Laufwerk

Volume 2 features about four hours of "Kortchnoi live". The great chess legend portraits the second part of his eventful career, presenting among other things his games against Kasparov (1986), Spassky (1989) and Short (1990) in his typical gripping style. Embedded in the game ommentaries are many details of Kortchnoi’s biography. For instance, before commenting his game against Spassky, the veteran speaks extensively about his personal relationship towards the ex-world champion. Throughout these lectures you can feel Kortchnoi’s ever-enduring love for chess. Whenever the great master gets to the heart of an opening (King’s Indian, English and French) or shows an astonishing move, one can see the joy sparkling from his eyes. No wonder - hardly any other chess genius has lived chess as intensively as "Viktor the Terrible".

Victor Kortchnoi , two-times contender for the world championship, is a piece of living chess history. In the 60 years of his career, "Victor the Terrible" crossed swords with practically all great players of the past and presence, including Bobby Fischer and Garry Kasparov. A relentless fi ghter at the board, he expressed his never-ending love for the royal game in a very simple phrase - "Chess is my life".

System requirements:

  • Pentium-Processor at 300 Mhz or higher, 64 MB RAM

  • Windows 98 SE, Windows 2000, Windows XP

  • Windows Media Player 9.0

  • DVD drive

Details
Sprache Englisch
Autor Kortschnoi, Viktor
Verlag ChessBase
Reihe Fritz Trainer (Video)
Medium DVD
Gewicht 100 g
ISBN-10 3937549390
ISBN-13 4027975003580
Erscheinungsjahr 2005
Einband DVD-Box

Viktor Kortschnoi ist Legende - so­wohl was sein umfangreiches Schachwirken wie auch seinen Le­benslauf von Ost nach West anbelangt. Und er ist unermüdliches, nicht immer kanten­loses Vorbild für alle, die Schach im Sinne von Kortschnois Vorbild Emanuel Lasker als Kampfspiel verstehen. Die schriftlichen Zeugnisse darüber sind zahllos, und der inzwischen 75-Jährige hat in den vergangenen Jahren mit zwei Partien­sammlungen und einer Autobiographie bei Edition Olms erneut seinen Beitrag geleis­tet. Aber im multimedialen Zeitalter ist eine neue Perspektive möglich, da die Wort-Bild-Kombination den lebhaften Nachvollzug abstrakter Gedankengänge erlaubt. Macht es Sinn, wenn man Partien aus den Büchern oder Zeitschriften bereits kennt?

Erstaunlicherweise ja, denn - obwohl das abgewogene Statement einer schriftlichen Aussage und die niedergelegten Verzweigun­gen komplizierter Varianten einen unschätz­baren Wert haben - bringt Schach-TV auf den beiden Kortschnoi-DVDs unter dem Motto "My Life for Chess" etwas rüber, was besser durch Bewegung und mündliche Aussagen vermitlelbar ist: Die direkte Ansprache zum Schachfan (Interview und Anmerkungen sind in gut verständlichem Englisch) geht bei Kortschnoi mit ausdruckstarken Gesten und oftmals Sympathie und Ablehnung nicht ver­bergender Betonung einher, wodurch das halbstündige Eingangsgespräch mit ChessBase-Mitinhaber Frederic Friedel und anschließend Kortschnois eigene Partieeinführungen und Abschweifungen während der Spielverläufe durchgehend freimütig. bisweilen sarkastisch, manchmal augenzwin­kernd wirken und eine größere Subjektivität vermitteln als es bei ande­ren Schachgrößen der Ge­genwart der der Fall ist - den politikambitionierten Garry Kasparow einmal ausgenommen.

Kortschnoi paart Alters­weisheiten (z. B. über das beste Schachalter, die pas­sende Eröffnungswahl) mit anhaltendem Zorn (z. B. natürlich gegenüber Erzrivalen Anatoli Karpow. aber auch gegen­über Bobby Fischer, der ihm ein abgekartetes Spiel bei seinen WM-Kämpfen unterstellte). Kortschnoi spannt zudem den Bogen in die Nachkriegsära und die Spannungen im Kal­ten Krieg, wo wieder der amerikanische Ex­Weltmeister eine zentrale Figur ist: "Fischer behandelte die sowjetischen Spieler im per­sönlichen Kontakt phantastisch und weil sie älter waren, respektierte er sie auch als Leh­rer." Sichtbar freudig funkeln Kortschnois Augen, wenn er solchen Respekt heute von seinen Großenkeln gezollt bekommt (z. B. Alexander Grischuk oder Alexei Drejew). Man erfährt u. a. dass er Magnus Carlsen für das größte Talent der jungen Generation hält, weil sein Spiel Flexibilität und das Streben nach Initiative zeigt - ganz wie beim jungen Mihail Tal. Neben den Zügen dringen viele Begebenheiten und Einschätzungen zur eins­tigen und heutigen Schachszene durch. Auf den beiden Teilen gibt es insgesamt 17 Parti­en bis zum Jahr 2004, von denen sieben in den Olms-Partiensammlungen vorkamen. Die Videoclips dauern zwischen 17 bis 42 Minu­ten, wobei der DVD Teil eins knapp vier Stun­den (inklusive Interview) und Teil zwei drei­einhalb Stunden zusammenfasst.

Im schachlichen Teil versprühen die mündli­chen Resümees Lehrreiches mit Charme, denn sie greifen das Wesentliche auf und bet­ten konkrete Varianten in allgemeine Überle­gungen während der Partie ein. Wie ein der­artiger Denkprozess aussehen kann, zeigt die nachfolgende, auszugsweise schriftliche Zu­sammenfassung bzw. Wiedergabe exempla­rischer Anmerkungen und Varianten von Viktor Kortschnoi. Sein Motto für diese Par­tie erzählt er gleich am Anfang: "Wenn man gegen gute Spieler antritt, muss man von der Theorie wegkommen. Dann kann man auf Gewinn spielen."

Holländisch A 85

V. Kortschnoi - A. Onischuk

Wijk aan Zee, 1997

1.c4 f5 1. ...e5 2. Sc3 Sf6 3. Sf3 Sc6 4. g3 Sd4 ist eine andere frühe Eröffnungs­neuerung von Kortschnoi. die er 1972 in mehreren Partien (u. a. gegen Uhlmann, Awerbach und Smejkal) in die Praxis ein­führte! 2. Sc3 Sf6 3. d4 g6 4. f3 Kortschnoi, der in seiner Jugend selbst oft die schwarze Heran­gehensweise praktizierte, erklärt, dass die schwarze Strategie we­sentlich mit der Kontrolle des Felds e4 zusammenhängt. Warum also nicht mit Weiß e4 erobern, auch wenn es etwas seltsam aus­sieht. Er wendete den Zug bereits 1979 in einer Partie gegen Fischers Ex-Sekundanten William Lombardy in Lone Pine an. 4. ...Lg7 5. e4 fxe4 6. fxe4 d6 7. Sf3 0-0 8. Le2 c5 Eine Alter­native waren königsindische Mo­tive mit 8... .e5 9. dxe5 dxe5 10. Dxd8 Txd8 11. Lg5 (oder 11. Sd5), aber Onischuk hat dies nicht in seinem Repertoire und ging daher andere Wege. 9. d5 Sg4 Hier führt Kortschnoi den interessanten Fakt aus, dass bei Schwarz eigentlich drei Leichtfiguren auf e5 sitzen möchten. Da dies aber nur mit einer Figur möglich ist, haben der andere Springer und der Läufer weniger gute Fel­der oder eingeschränkte Wirkung, was bereits einen schlechten Plan des Nachzie­henden markiert. 10. 0-0 Sc5 11 . Lg5 Sbd7 12. Kh1 h6 Ein Zug. den Kortschnoi heftig tadelt. Mit Kh1 bereitet er schon die Öff­nung der g-Linie vor, und Schwarz schwächt zudem noch seinen Bauernschutz. 13. Ld2 a6 4.Dc2 Tb8 15.a3 De8 6.b4 Sxf3 17. gxf3 b5 18. cxb5 axb5 19. f4 19. Sxb5 Lxa1 20. Sc7 Df7 21. Txal Sc5 22. Lxh6 war eine Alternative, die Weiß großen Vor­teil bringt. 19. ...Df7? Aber auch nach 19. ...e6 20. Sxb5 Lxa1 21. Sxd6 hat Schwarz Oberwasser. 20. Tg1 Ld4 Kortschnoi erachtet diesen Zug als naiv, da er eine Verteidigungsfigur vom König ab­zieht. "Was interessiert mich mein Turm", resümiert er die mögliche Hergabe der Qua­lität. Andere Abspiele retten Schwarz bereits nicht mehr: 20. ...e6 21. Sxb5 Lxa1 22. Sxd6 De7 23. e5 Lxe5 24. fxe5 Sxe5 25. Sc4 Lb7 26. Sxe5 Lxd5+ 27. Lf3 Txf3 28. Txg6+ Kf8 29. Kg1! 21. e5 Sxe5 22. fxe5 Lf5 23. Ld3 Lxd3 24. Dxd3 Lxg1 25. Txg1 Kh7 26. bxc5 dxc5 27. Se4 Df5 28. De3 Dh5 29. d6 Tf3 "Die jungen Spieler sehen ihre Taktik sehr gut, aber der Gegner hat auch Absichten", entfährt es dem Altmeister, wonach er eine vage Rettungschance anführt mit 29. .. .exd6 30. Sf6+ Txf6 31. exf6 Te8 32. Df4 (32. Dxe8 Df3+ ist Dauerschach) 32. ...Dd5+ 33. Tg2 g5 "und Weiß muss noch beweisen, dass seine Figur die Bauern aufwiegt." 30. dxe7 Txe3 31. Sf6+ Kh8 32. Sxh5 Td3 Natürlich scheitert 32. .. .Txe5 33. Lc3 hübsch. 33. Txg6 Txd2 34. Td6 ..Ein Sieg der Erfahrung über das Talent", lautet das bübisch-schlaue Fazit des Gewinners. 1:0

Dass Kortschnois Lebensschau mehr wie ein Zwischenfazit denn eine Lebensbeichte wirkt, sollte dem Kunden Ansporn genug sein. Dieses eindrückliche Zeitdokument kann man sich ohne weiteres in Abständen mehr als einmal anschauen - sowohl als Motivation als auch als Lemeriebnis!

Harald Fietz, Schach Magazin 64 20/2006

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Großmeister Viktor Kortschnoi zählt zweifellos zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Schachwelt und den stärksten Schachspielern aller Zeiten. Der inzwischen 73-jährige langjährige Vizeweltmeister imponiert nach wie vor durch sein erfolgreiches und attrak­tives Schachspiel. Trotz seines fortge­schrittenen Alters ist er in einzelnen Partien für jeden Weltklassespieler ge­fährlich. Viktor Kortschnoi ist nicht nur ein begnadetes Schachgenie, sondern auch ein ungemein offener Mensch, der sich nicht scheut, die Dinge unmittel­bar beim Namen zu nennen. Davon kann sich jetzt jeder Schachliebhaber anhand seiner beiden neuen DVDs "My Life for Chess" überzeugen, die vor kurzem von ChessBase veröffentlicht wurden. Mit ,My Life for Chess" setzt Kortschnoi seinem schachlichen Schaf­fen ein äußerst lebendiges Denkmal, ein Muss für jeden Schachliebhaber! Beide DVDs werden im Chess Media Format ausgeliefert. Dies bedeutet, dass die Ausführungen in den Videos absolut synchron zu den Demonstra­tionen auf dem Schachbrett ablaufen.

Vol 1

Im ersten Band führt Kortschnoi acht Glanzpartien (u.a. gegen Schachlegen­den wie Smyslov, Geller, Tal, Hübner und Karpov) aus den Jahren 1949-1979 vor. Dabei geht die Schachlegen­de nicht nur auf die schachlichen In­halte, sondern auch sehr konkret auf die Rahmenumstände der Partien bzw. auf seine Gegner ein. Er spart nicht mit Kritik, hält aber auch mit Lob nicht hinterm Berg. Nicht nur die schachlichen Inhalte, sondern auch die philosophischen Äußerungen über Schach und Randgeschichten, die in einem Zusammenhang zu der jeweili­gen Partie stehen, sorgen für einen ho­hen Unterhaltungswert. Ein Highlight dieser DVD ist zweifelsohne die Partie gegen Karpov vom Match um die Weltmeisterschaft in Baguio 1978, in dem Kortschnoi nach fast aussichtslo­sem Rückstand eine furiose Aufhol­jagd startete und letztendlich das Match nur knapp verlor. Insgesamt bie­tet ,My Life for Chess Vol 1" mehr als 3 Stunden Schachtraining der Extra­klasse und zusätzlich ist ein ausführli­ches Interview im Lieferumfang ent­halten. Ein Muss für jeden Schachfan!

Kortschnoi erzählt zum Beispiel von seiner allerersten Partie gegen Mihail Tal, in der der spätere Weltmeister, da­mals ein unbekannter Meisterkandidat, das Sakrileg beging, mit einem Bauern weniger Remis anzubieten. Kortschnoi gewann die Partie, nicht ohne Schwierigkeiten, in 93 Zügen. Nach seiner Meinung hat die erste Par­tie zwischen zwei Spielern großen Einfluss auch auf spätere Begegnungen. Darauf führt er seine exzellente Bilanz gegen Tal zurück. Wie Tal, der auch über sich selbst Späße machen konnte, bemerkte, stand es 5:5 - fünf Siegen Kortschnois standen fünf Remis ge­genüber. Dann zeigt er eine Partie von der sowjetischen Meisterschaft 1962, in der Kortschnoi seinen zweiten Lan­desmeistertitel gewann (Kortschnoi-Tal USR-ch Yerevan 1962).

Vol 2

Der zweite Band bietet knapp 4 Stun­den Kortschnoi life. Hier zeichnet die große Schachlegende den zweiten Teil seiner bewegten Karriere nach. Statio­nen sind diesmal u.a. großartige Par­tien gegen Kasparov (1986), Spassky (1989) und Short (1990) bis hin zu Kämpfen aus dem Jahr 2004. Neben der fesselnden Präsentation seiner Par­tien lässt Kortschnoi auch Biografi­sches und Autobiografisches nicht zu kurz kommen. So plaudert er vor der Analyse seiner Partie gegen Spassky erst einmal knapp 8 Minuten lang über den Exweltmeister und die Erfahrun­gen, die er mit ihm gemacht hat. Auch Anmerkungen und Betrachtungen über die Eröffnungen (u.a. Benoni, Königs­indisch, Englisch und Französisch) fließen mit ein. Sie sind fast immer von allgemeiner Art und darum beson­ders wertvoll und zeitlos. In all seinen Ausführungen spürt man Kortschnois ungeheure Liebe zum Schach. Es ist verblüffend mitzuerle­ben, welche Freude und welchen Genuss der Altmeister auch bei der Be­trachtung eines lange zurückliegenden starken Zuges oder Manövers empfin­det. Ohne Frage, es gibt kaum ein Ge­nie, das Schach so intensiv gelebt hat, wie Viktor Kortschnoi. Viktor Kort­schnoi gehört wie Paul Keres zu den Spielern, die ohne Zweifel für eine ge­wisse Zeit den Weltmeistertitel ver­dient gehabt hätten. Der Altmeister de­monstriert in beeindruckender Weise, wie man mit Willenskraft und Ehrgeiz auch in hohem Alter noch herausra­gende Leistungen im Schach bringen kann.

Beide DVDs eignen sich für Schach­spieler jeder Klasse. Die Ausführungen in den Videos sind ausschließlich in englischer Sprache. Zum Einlesen der Inhalte ist keine Zusatzsoftware not­wendig. Im Lieferumfang beider DVDs ist der brandneue ChessBase-Reader enthalten, der auf ChessBase 9 basiert und mit dem man auf Chess Media einlesen kann.

Peter Schreiner, Rochade Europa 04/2005

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Die zweite DVD beschäftigt sich mit den Erfolgen Kortschnois in den späteren Jahren. Auch hier wollen wir die kommentierten Partien kurz auflisten:

Kasparov - Kortchnoi 1986 Kortchnoi - Spassky 1989 Kortchnoi - Piket 1992 Kortchnoi - Gallagher 1998 Van der Wiel - Kortchnoi 1991 Kortchnoi - Short 1990 Kortchnoi - Onischuk 1997 Felgaer - Kortchnoi 2002 Kortchnoi - Moskalenko 2004

Hier beläuft sich die Spielzeit der Videos sogar auf knapp vier Stunden, und mit einer Zahl von knapp 2.500 Partien aus den Jahren 1980-2005 ist auch die Datenbank größer ausgefal­len.

Auch bei den hier vorgestellten aktuelleren Partien nutzt Kortschnoi

die Gelegenheit, über die beteiligten Spieler und verschiedene Ereignisse zu berichten.

Beispielsweise nimmt sich Kort­schnoi bei seiner Partie mit Spassky viel Zeit für die Schilderung seiner Beziehung zu jenem Exweltmeister.

Darüber hinaus erfahren wir einige interessante Details über seine Eröffnungsspezialgebiete wie z.B. Französisch, Königsindisch oder Eng­lisch.

Nun noch einige Anmerkungen, die beide DVDs gleichermaßen betreffen. Für beide stellt ChessBase den Rea­der 9.0 bereit, so dass an Software lediglich der Windows Media Player 9.0 vorhanden sein sollte. Weiterhin ist natürlich ein DVD-Laufwerk er­forderlich, und der Benutzer sollte noch nicht alle Englischkenntnisse aus der Schulzeit verlernt haben, denn alle Videos liegen hier nur in Eng­lisch vor. Die insgesamt über 4200 Partien sind hingegen unkommentiert.

Der Preis für diese schönen neuen DVDs, die dank Viktor Kortschnoi ein echtes Erlebnis sind, liegt jeweils bei 24,99 Euro.

Schachmarkt 03/2005

My Life for Chess, Vol. 2

EUR

24.99