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LENUNEC
Autor

Endgame Challenge

Eigenschaften

240 Seiten, kartoniert, Gambit, 1. Auflage 2002

21,95 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

John Nunn presents 250 challenging positions where your task is to find a cunning way to win or draw. In many cases the odds against success seem overwhelming, yet by using all the tactical resources in the position it is possible to achieve the goal. The studies were subjected to a rigorous checking procedure, during which thousands of unsatisfactory positions were weeded out. The 250 studies finally selected represent some of the finest creations of composers such as Kasparian, Troitsky, Pogosiants, Mitrofanov, Cheron and Red. Nunn's detailed solutions contain many points and clarifications that have hitherto gone unmentioned, so readers will rarely be left to wonder whether their intended solution really did work. In an over-the-board game, the ability to use the pieces in harmony is paramount, and those players who can exploit every resource in a position are those who become champions. While the focus in this book is on tactics, readers will also develop a greater understanding of many important endgame topics, such as fortresses, stalemate defences, the opposition and zugzwang.

Solving endgame studies is a well-established and popular training method used, for instance, by the renowned Russian chess coach Mark Dvoretsky. The studies were subjected to a rigorous checking procedure, during which thousands of unsatisfactory positions were weeded out.

Weitere Informationen
Gewicht 500 g
Hersteller Gambit
Breite 17,2 cm
Höhe 24,7 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2002
Autor John Nunn
Sprache Englisch
Auflage 1
ISBN-10 1901983838
ISBN-13 9781901983838
Seiten 240
Einband kartoniert
Diagramme 350

004 Symbols and Terminology

004 Acknowledgement

005 Introduction

010 The Studies

052 Solutions

252 Index of Names

254 Index of Material

Neben dem ehrgeizigen Projekt, seine erfolgreichsten Bücher auch in deutscher Sprache herauszubringen, läuft beim englischen Verlag Gambit Publications natürlich auch die Produktion neuer Bücher weiter.

So liegt nun mit "Endgame Challenge" von John Nunn das neueste Werk eines der erfolgreichsten Schachautoren überhaupt vor. Da sich Nunn schon öfters des Themas "Endspiel" angenommen hat (z.B. "Tactical Chess Endings", "Secrets of Pawnless Endings" oder "Secrets of Rook Endings") darf man natürlich gespannt sein, was er sich für sein neues Buch hat einfallen lassen.

Dabei hat sein Verlag ein gutes Timing bewiesen: In der letzten Ausgabe konnten wir Ihnen die Neuauflage seinen schönen Buches "Solving in Style" vorstellen, in dem er den Leser einfühlsam und gut verständlich mit der Welt der Problemkunst und der Endspielstudien vertraut macht und praktische Techniken und Tipps für das Lösen der Aufgaben gibt.

Mit "Endgame Challenge" legt Nunn jetzt ein Buch vor, das 250 interessante und lehrreiche Studien für das Endspieltraining enthält. Das Studium der beiden entsprechenden Kapitel in "Solving in Style" ist natürlich keine Voraussetzung für das neue Buch, aber man kann auf der Suche nach den meist sehr verblüffenden Lösungen sicher davon profitieren.

Bevor wir genauer auf den Inhalt eingehen wollen wir den nicht unerheblichen Aufwand würdigen, den Nunn für "Endgame Challenge" auf sich nahm und in der längeren Einführung des Buches skizziert:

Zunächst erfolgte eine grobe Auswahl von etwa 20.000 Studien aus einer Datenbank mit rund 60.000 (!) Studien, von denen rund 2500 Kandidaten fürs Buch ausgesucht wurden.

Dabei entdeckte das Trio aus dem langjährigen Weltklassespieler John Nunn, dem Schachprogramm Deep Fritz und den Endspieldatenbanken von Nalimov in über 1000 Kompositionen Fehler.

Diese hohe Zahl ist erstaunlich wenn man bedenkt, dass die meisten dieser Studien schon seit Jahrzehnten in der Schachwelt kursieren und immer wieder in verschiedenen Publikationen veröffentlicht wurden.

Die hohe Fehlerquote und die oft nur auf die spektakulärsten Abspiele reduzierte Kommentierung der Studien zogen die Arbeit an diesem Buch ziemlich in die Länge, erst nach über einem Jahr liegt nun John Nunns Auswahl von 250 Endspielstudien vor.

Der Leser findet in der Einführung einige Beispiele aus den fehlerhaften Studien, außerdem gibt Nunn hier Tipps, wie man das Buch z. B. für das Selbststudium einsetzen kann. Das Training mit Endspielstudien ist übrigens eine etablierte Methode, die z.B. auch von Dworetzki empfohlen wird, um die Figuren am Brett harmonisch und effektiv ausnutzen zu können. Zur Motivation zeigen einige Beispiele, wie sich die Kenntnis der Studien in der Praxis bezahlt machen kann.

Da sich Nunn selbst als "Praktiker" und weniger als Theoretiker versteht legte er Wert auf einen möglichst großen praktischen Nutzen der Studien.

Der Aufbau von "Endgame Challenge" ist sehr einfach. Das erste Kapitel enthält die Diagramme der 250 Studien, anschließend folgt auf 200 (!) Seiten der doch sehr umfangreiche Lösungsteil des Buches. Abschließend gibt es noch ein Spielerverzeichnis und einen Materialindex.

Dabei sollen einige Pluspunkte erwähnt werden, die sich durch das große Format von ca. 24,8 x 17,3 cm ergeben, womit die Seiten rund 40 % größer sind als bei "Solving in Style". Zum einen konnten im ersten Kapitel damit sechs recht große Diagramme auf jeder Seite plaziert werden, zum anderen ergab sich damit viel Platz für den ausführlichen Lösungsteil.

Darin erläutert Nunn oft zunächst einige grundsätzliche Merkmale der Stellungen und arbeitet dann logisch und gut verständlich den Lösungsweg heraus, außerdem lassen die ausgiebigen Erläuterungen keine Fragen zu eventuellen Alternativen offen.

Im Mittelpunkt von "Endgame Challenge" stehen überraschende taktische Ressourcen, aber der Leser lernt auch wichtige Endspielthemen wie Festung, Patt und vor allem Opposition und Zugzwang kennen.

Und zusätzlich bleibt das für die Praxis angenehme Gefühl hängen, dass auch in hoffnungslos erscheinenden Stellungen etwas möglich sein könnte, wenn man nur danach sucht.

Wir empfehlen "Endgame Challenge" allen ehrgeizigen Spielern, die spannendes und lehrreiches Material fürs Endspieltraining wünschen, sowie natürlich Freunden von interessanten Studien und Schachaufgaben.

Man sollte allerdings über gewisse Grundkenntnisse über das Endspiel und die englische Sprache verfügen.

Das Buch kostet 17,99 Pfund und liegt damit über dem Durchschnitt der sonstigen Preise von Gambit.

Schachmarkt 05/2002 Egal ob man zu Solving in Style , Endgame Challenge greift: Mit der entsprechenden Bereitschaft, sich auf diese Formen des Schachs einzulassen, verschafft man sich höchst unterhaltsamen geistigen Genuss. Der englische Spitzen-GM Dr. John Nunn, einer der letzten Universal-Gelehrten des Schachs, kann wohl ohne große Übertreibung als bester zeitgenössischer Schach-Autor gelten. Seit Kindesbeinen hatten es ihm Endspiel-Studien besonders angetan, und so hat er für sein neuestes Buch 250 der schönsten Kunstwerke dieses Genres zusammengestellt und deren Lösungswege genau und erschöpfend aufgezeigt und kommentiert. Wie der Autor im Vorwort (S. 5-9) verrät, war der schwierigste Teil seiner Arbeit die Auswahl der ins Buch aufzunehmenden Werke aus einem Gesamt-Fundus von derzeit etwa 60.000 (!) Studien. Weniger Probleme hat die Beurteilung der Korrektheit bereitet, gingen Nunn doch mit Deep Fritz und der Nalimov-Datenbank leistungsstarke elektronische Helfer zur Hand. Nach mehr als einjähriger Tätigkeit präsentiert sich nun ein stolzes Ergebnis, nämlich die höchstwahrscheinlich beste Studiensammlung mit Arbeiten des 20. Jahrhunderts, geschaffen von anerkannten Größen wie Kasparjan, Gurgenidze, Réti, Benkö, Grigorjew, Prokes, Pogosiants, Wotawa,Troitsky, Rinck, Zachodjakin und 124 anderen Komponisten.

An den durchweg "harten Nüssen" kann sich der Leser auch selbst versuchen (eine sehr schwere Aufgabe!), deshalb gibt Nunn im ersten Teil des Buches lediglich die 250 Stellungsbilder vor mit der jeweiligen Bedingung (fast immer: Weiß zieht und gewinnt oder hält remis) (S. 10-51). Im höchst ausführlichen Lösungsteil (S. 52-251) werden dann Autor, Jahr, evtl. Preis-Auszeichnung und Ort des erstmaligen Erscheinens nachgeliefert, und der Lösungsverlauf in extenso abgehandelt, oftmals mit zusätzlichen Diagrammen versehen an entscheidenden Stellen im Ablauf bzw. um herrliche Mattbilder als Krönung des Ganzen vorzuführen.

Die Reihenfolge der Wiedergabe der Studien im Buch richtet sich nach der Materialverteilung aus Sicht der weißen Steine (genaue Auflistung im Anhang S. 254-256). Und noch ein wissenswertes Detail am Rande: Bei Studien ist die 50-Züge-Remis-Regel des praktischen Spiels außer Kraft gesetzt (S. 134).

Drei Studien seien nun beispielhaft vorgeführt (natürlich nur mit den Hauptvarianten), welche sehr schön den Sieg des Geistes über die Materie zeigen:

1) P. Joitsa und V. Nestorescu; 1. Preis, Tidskrift för Schack, 1967 (Nr. 45 auf S. 17. Lösung S. 88 f):

Stellung: Weiß: Kg5, Lf8, Bauer f7. Schwarz: Kh8, Tc4, Sd2 und Lb8. Weiß zieht und hält remis!

1. Le7 Se4+ 2. Kg5 Sg3+ 3. Kg6! Tc6+ 4. Kg5 Se4+ 5. Kh4 Th6+ 6. Kg4 Sf6+ 7. Kg5 Lf4+! 8. Kf4: Sh7 9. f8D+! Sh7-f8 10. Kg5 Tg6+ 11. Kh5 Tg8 12. Kh6

Sd7 13. Lf6+! 13. Sf6 patt!

2) L. Olmutsky; 1. Preis, Sotsialistichna Kharkivishina, 1963 (Nr. 197 auf S. 43, Lösung S. 207 f):

Stellung: Weiß: Kh2, Th2, Tc3. Schwarz: Ka5, Bauern auf b2 und c3.

Weiß zieht und gewinnt. 1. Ta3+ Kb4 2. Tab3+! Kc4 3. Thc3+! Kd4 4. Td3+ Kc4 5. Tbc3+! Kb4 6. Tc7! b1D 7. Td8!! d1D 8. Tb8+ Ka3 9. Ta7+ Da4 10. T:a4+ K:a4 11. T:bl usw.

3) Y. Bazlov und V. Kovalenko; 2. Preis, Problemista, 1985 (Nr. 156 auf S. 36, Lösung S. 175 f):

Stellung: Weiß: Kd1, Tf7, Sd7, Sh4, Bd3; Schwarz: Ke6, Tc6, Sb7, Be7.

Weiß zieht und gewinnt.

1. Se5! Td6! 2. Kd2! Sd8 3. Tf5 Td5 4. Tf8! Ke5: 5. Sg6+ Kd4 6. Se7:! Se6 7. Tf6 Td6 8. Tf5! Sc5 9. Td5+! Td5: 10. Sc6 matt.

Zu dieser Studie schreibt Nunn: "Dies ist sicher eine der größten Studien des 20. Jahrhunderts: Eine natürliche Ausgangsstellung, ein trickreiches Spiel und ein überraschendes Finale vereinen sich zu einem wundervollen ästhetischen Ganzen" (S. 176, Übersetzung vom Rezensenten). Für alle Liebhaber von Endspielstudien ist dieses grandiose Werk ein absolutes "Muss"; mit Kenntnissen der englischen Sprache lässt sich der Genuss am Dargebotenen noch steigern.

Dr. W. Schweizer in: Rochade Europa 10/2002. John Nunn ist ein vielseitiger Mann - der Autor und ehemalige Weltklassespieler gilt auch als Kapazität auf dem Gebiet des Kunstschachs. Für das vorliegende Werk hat er 250 Studien ausgewählt, wobei seiner Aussage nach die größte Arbeit im Buch selbst nicht sichtbar wird, nämlich das Prüfen und Aussortieren - bei vielen preisgekrönten Studien fanden sich Unregelmäßigkeiten wie Nebenlösungen oder Duale. Freilich machen sich heutzutage auch weniger große Geister ihren Spaß daraus, in Tateinheit mit ihren Computern die großen Komponisten der Vergangenheit vorzuführen. Die rohe Maschinengewalt siegt über den Schöpfergeist unserer Vorfahren. Wie auch immer, herausgekommen ist eine sehr attraktive Auswahl. In Fachkreisen gab es vereinzelt Kritik, dass diese oder jene Schule nicht berücksichtigt worden sei, aber letztlich wird jede "Best of - Auswahl subjektiv bleiben. Zweifellos ist dies ein populäres Studienbuch, geschrieben für den Partiespieler und weniger für den Studienspezialisten, der zu Sammelbänden oder CDs greifen mag. Die Stellungen sind mit ganz wenigen Ausnahmen partiewahrscheinlich; bekannt dürften dem Durchschnittsleser nur einige wenige Beispiele sein, z. B. die Saavedra - Stellung.

Das Buch beginnt nach einer kurzen Einführung mit den 250 Stellungen samt Forderung, Kernstück sind die anschließenden umfangreichen Besprechungen durch Nunn. Es macht Spaß, seinen Ausführungen zu folgen; Nunn bringt seinen Lesern den Gehalt der Studien unbedingt nahe.

Die Aufmachung als ,,Testbuch" ist wohl mehr der PR geschuldet. Nur in Ausnahmefällen gelingt es, die Studie komplett vom Blatt zu lösen, ansonsten kommt man beim Selber - Lösen allenfalls bis zum ersten kritischen Punkt. Die meisten Studien entwickeln erst dann ihr Eigenleben mit mehreren kritischen Stellungen und beiderseits versteckten Pointen im fünften, zehnten oder gar erst im fünfzehnten Zug. Übrigens empfiehlt Dworetski, Studien keinesfalls auf Anhieb komplett zu lösen, sondern sich nach dem Ausschlussverfahren durchzuhangeln und die Gegenzüge abzuwarten - man soll, kann und muss nicht bereits in der Grundstellung alles ,,sehen". Für mich ist es mehr ein Buch zum Genießen, und zwar ein gelungenes. Kritikpunkte gibt es aus meiner Sicht nicht. Naturgemäß steht das Thema nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit des praktischen Spielers, doch Freude an der Ästhetik und überraschenden Wendungen sollten als Kaufanreiz genügen. Die Hitliste der Komponisten: Kasparjan, D. Gurgenidse je 19 Beispiele, Pervakow 8, Korolkow 7, Mitrofanow, Matous, Kubbel, Gurvich je 6; die (ehemalige) Sowjetunion dominiert mit einer Quote von ca. 90 Prozent. Als berühmte Partiespieler sind Reti (4), Benkö (3) und Smyslow (1) vertreten.

von Harald Keilhack in Schach 02/2003, S. 68. 1.000 waren inkorrekt

Gambit Publications, London 2002

JOHN NUNN

Endgame Challenge UT: Test You Skills with 250 Brilliant and Instructive Chess Engame Studies.- 256 Seiten; 392 Diagr.; kart., engl., figurine Notation. Preis 28 Euro, ISBN 1-901083-83-8

Der Autor, der in der Fachwelt seit geraumer Zeit auch als Studien- und Problemexperte bekannt ist und seinen diesbezüglich guten Ruf u. a. durch eine Reihe herausragender Publikationen erwarb, ist diesmal mit einer Anthologie von Endspielstudien vertreten, die zu den allerbesten zu rechnen ist. Den strengen Ausleseprozess, der zuletzt die 250 Studien hervorbrachte, beschreibt Nunn in der Einleitung: ausgehend von der Studiendatenbank Harold van der Heijdens (mit über 60.000 Studien) wurden ca. 20.000 Studien einer groben Vorauslese unterworfen, die zu einer Liste 2.500 aussichtsreicher Kandidaten führte. Von diesen erwies sich eine erschreckend hohe Zahl, über 1.000, als fehlerhaft oder inkorrekt, ein Befund, der vor allem durch die praktisch unschlagbare Kombination von deep Fritz und Nalimov tablebases erreicht wurde. Die 250 selektierten Studien, die einer Korrektheitsprüfung sowohl durch das großmeisterliche Gehirn wie durch den Computer standhielten, sollten zumindest keine groben Fehler mehr enthalten, einzelne geringfügige Mängel will Nunn selbst hier nicht völlig ausschließen. Absolute Makellosigkeit ist in dieser Welt selten, aber man muss anerkennen, dass Nunn ein enormes Arbeitspensum absolviert hat (angeblich über ein Jahr), um diese Sammlung Meisterwerke aus den riesigen Datenmengen zu ziehen und für den Leser aufzubereiten. Er räumt ein, dass bei seiner Auslese die Partienähe der Studien eine Rolle gespielt hat, aber dies kann kein Nachteil sein. Überhaupt plädiert Nunn für die Vorteile, die sich durch das ernsthafte Training mit Hilfe von Endspielstudien für das praktische Spiel ergeben, ein Standpunkt, den man angesichts des vorzüglichen Materials kaum bezweifeln mag. Erst werden die Studien als Diagramm mit Forderung vorgestellt (je sechs pro Seite), darunter die Seitenzahl der Lösung. Die folgenden 200 Seiten enthalten die Lösungen - schon dies verrät den Fleiß des Autors, selbst wenn hier noch zahlreiche Diagramme untergebracht sind. Über weite Strecken wird jeder Einzelzug kommentiert, jede kritische Stellung instruktiv erläutert. Die Kommentare sind verständlich, zugleich jedoch tief und präzise. Eben ein "echter Nunn"! Den Abschluss des Buches bilden zwei Register, zu den Studienkomponisten sowie zu den Studien selbst, die aufgrund ihrer Materialverteilung (ohne Berücksichtigung von Bauern) erfasst sind.

In unveränderter Zweitauflage ist ein moderner Klassiker desselben Autors erschienen, der zumindest eine "ehrende Erwähnung" wert ist: John Nunns Solving in Style (Gambit Publications Ltd, 2002; 238 S., kart., figurine Notation. Preis: 20,35 Euro, ISBN 1-901983-668). Ein Buch, das praktisch ohne "abschreckenden" Problemjargon eine ausgezeichnete und gut verständliche Einführung in alle Bereiche des Problemschachs bietet und daher besonders für Partiespieler geeignet erscheint, um in diesem als esoterisch geltenden Gebiet erstmalig Fuß zu fassen. Nur der feste Einband (mit schönem Schutzumschlag) der Erstauflage wurde jetzt zugunsten der kartonierten Ausgabe geopfert. Beide Nunn-Bücher empfehle ich wärmstens.

(R.]. Binnewirtz)

Kaissiber (Ausgabe19) 2003

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Kaissiber