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SCEDVOEM

Endgame Manual

Eigenschaften

CD/DVD-Box, ChessBase, 2003

29,99 €
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Russian International Master Mark Dvoretsky is perhaps the most respected chess instructor in the world today. His latest work, Dvoretsky’s Endgame Manual, is sure to become a classic on one of the most difficult and subtile phases in chess. It covers all the most important positions required for endgame mastery, from elementary king-and-pawn endings to complex rook or queen endgames that have baffled even top grandmasters.

System requirements: Pentium, 32 MB RAM, Windows 95/98/2000/Me/XP, ChessBase or chess program with Fritz8 GUI (e.g. Fritz 8, Shredder 8).

Eine hoch gelobtes Buch ist die "Endspieluniversität" von Mark Dvoretzky. Nun wird es auch in englischer Sprache herausgebracht und zeitgleich erscheint der im Vergleich zum Buch sogar noch erweiterte Inhalt auf CD (nur in englischer Sprache).

Das Werk bietet einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Endspielthemen. Wie nur wenige Publikationen ist das "Endgame Manual" gleichermaßen für den Amateur wie den Profi von hohem Wert. Die vielen Übungsaufgaben geben dem Übenden die Gelegenheit, das gerade gewonnene Wissen sogleich in der Praxis zu erproben.

Systemvoraussetzungen: Pentium, 32 MB RAM, Windows 95/98/2000/Me/XP, ChessBase oder Programm mit Fritz-Oberfläche (z.B. Fritz8, Shredder8).

Weitere Informationen
Gewicht 100 g
Hersteller ChessBase
Medium CD PC
Erscheinungsjahr 2003
Autor Mark Dworetski
Sprache Englisch
ISBN-10 3935602863
ISBN-13 4027975002682
Einband CD/DVD-Box

Last but not least verdient natürlich auch "Dvoretsky's Endgame Manual" Beachtung. Es handelt sich hierbei um eine Übertragung des bei Chess-Gate erschienenen ausgezeichneten Buches "Die Endspieluniversität" von Mark Dvoreckij, das wir in Aus­gabe 6/02 sehr ausführlich bespro­chen haben.

Da also bereits eine deutsche Buch-Ausgabe dieses Werkes vorliegt hat sich ChessBase bei dieser CD verständlicherweise für Englisch ent­schieden. Dennoch sollte man auch hierzulande nicht achtlos an diesem tollen Endspielwerk vorübergehen.

Der enorme Vorteil dieser Computer-Version ist natürlich, dass man alle Beispiele und Aufgaben sofort ohne zusätzliches Schachbrett nachspielen und üben kann. Auch der direkte Zugriff auf gewünschte Bei­spiele durch den Themenschlüssel ist sehr nützlich.

Neben den verschiedenen Materialverhältnissen finden Sie hier auch Einträge wie Zugzwang oder Festung. Außerdem können Sie bei der Analyse natürlich auch Schach­programme zur Unterstützung einset­zen.

In seinem Vorwort berichtet Jacob Aagaard, der die deutsche Buch-Aus­gabe in einer Besprechung als das beste Schachbuch aller Zeiten be­zeichnete, dass er das Buch im Trai­ning einsetzte und zum Schluss kam, dass es nicht nur das Endspielwissen steigert, sondern auch stark die Fähigkeit im Berechnen von Varian­ten verbessert.

Dann beschreibt Dvoreckij den Aufbau des Werkes, den wir hier kurz in Stichworten zusammenfassen wollen.

Gemäß seiner Überzeugung, dass man im Endspiel nur eine begrenzte Zahl von elementaren Regeln und Stellungen beherrschen muß, unter­sucht Dvoreckij ausführlich ein überschaubares Maß solch oft ein wenig vereinfachter Stellungen

Diese Beispiele, die Dvoretsky als grundlegendes Endspielwissen be­trachtet, sind in den insgesamt 147 Texten blau verfasst und in der Da­tenbank mit einer goldenen Medaille versehen, so dass man sie schnell erreichen kann.

Alles weitergehende Material wird nicht hervorgehoben und ist zur Ergänzung und Vertiefung gedacht.

Die Vermittlung der Ideen im End­spiel steht im Vordergrund, nicht das Auswendig-Lernen der Beispiele. Diese Ideen, die oft anhand als Sche­mata bezeichneter einfacher Stellun­gen vermittelt werden, sind ebenfalls durch Medaillen gekennzeichnet. Auch Merkregeln, Tipps oder einprägsame Bezeichnungen für Techniken sind hervorgehoben.

Wie im Buch untersucht Dvoreckij, nach seiner Definition des Endspiels (zumindest eine Seite darf höchstens noch eine Figur haben) keine Stellun­gen mit mehreren Figuren auf beiden Seiten wie zum Beispiel Turm und Springer gegen Turm und Läufer.

Fazit: Die Wahl zwischen der Buch- oder CD-Version dieses Wer­kes ist sicher eine Frage des Ge­schmacks, die jeder für sich selbst beantworten muss.

Die äußerst gut gelungene Gestal­tung sowie natürlich seine deutsche Sprache sind klare Pluspunkte für das Buch. Die leider etwas ein­geschränkten Möglichkeiten in puncto Layout macht die CD hingegen durch die genannten Vorteile wett.

Schachmarkt 02/2004