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LENAIMIE20122015

Most instructive endgames of 2012-2015

260 Seiten, kartoniert, Chess Evolution, 1. Auflage 2016

Aus der Reihe »Best ... of«

22,95 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
  • The book contains the 80 most instructive endgames from 2012 to 2015.

  • The games were selected and analyzed by the authors GM Arkadij Naiditsch and GM Csaba Balogh.

  • Most of the games are taken from the highest-level tournaments, such as Wijk aan Zee, FIDE Grand Prix series, Olympiads etc.

  • Most of the games are played by top Grandmasters: Carlsen, Anand, Kramnik, Aronian, Caruana and many, many more of the world’s best chess-players.

  • The games are sorted in chronological order, from 2012 through to 2015.

Weitere Informationen
Gewicht 500 g
Hersteller Chess Evolution
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2016
Autor Arkadij NaiditschCsaba Balogh
Reihe Best ... of
Sprache Englisch
Auflage 1
ISBN-13 978-8394429010
Seiten 260
Einband kartoniert

007 Key to symbols

009 Introduction

011 Editorial preface

013 GAME 1 - V. Kramnik (2801) - E. Tomashevsky (2738)

016 GAME 2 - M. Carlsen (2837) - V. Bologan (2732)

019 GAME 3 - J. Gustafsson (2629) - R. Ponomariov (2726)

024 GAME 4 - A. Moiseenko (2711) - Y. Vovk (2562)

028 GAME 5 - V. Kramnik (2797) - A. Shirov (2706)

034 GAME 6 - S. Hansen (2577) - P. Leko (2737)

041 GAME 7 - E. Rozentalis (2570) - P. Jaracz (2543)

045 GAME 8 - Vallejo F. Pons (2697) - M. Carlsen (2843)

048 GAME 9 - H. Nakamura (2783) - A. Giri (2730)

050 GAME 10 - J. Zorko (2476) - G. Froewis (2399)

051 GAME 11 - A. Morozevich (2748) - F. Caruana (2786)

055 GAME 12 - S. Karjakin (2775) - A. Morozevich (2748)

060 GAME 13 - H. Nakamura (2769) - I. Sokolov (2663)

063 GAME 14 - V. Anand (2780) - G. Meier (2640)

066 GAME 15 - L. Aronian (2804) - B. Gelfand (2740)

069 GAME 16 - V. Kramnik (2810) - L. Aronian (2809)

073 GAME 17 - V. Ivanchuk (2757) - T. Radjabov (2793)

075 GAME 18 - Vachier M. Lagrave (2718) - C. Balogh (2644)

079 GAME 19 - D. Jakovenko (2731) - A. Goganov (2552)

080 GAME 20 - M. Carlsen (2864) - V. Kramnik (2803)

084 GAME 21 - M. Carlsen (2864) - F. Caruana (2774)

086 GAME 22 - B. Predojevic (2616) - M. Carlsen (2864)

089 GAME 23 - G. Kamsky (2763) - V. Topalov (2767)

092 GAME 24 - Wang Yue (2705) - Wang Hao (2752)

095 GAME 25 - H. Wang (2752) - B. Gelfand (2773)

098 GAME 26 - V. Kramnik (2784) - M. Vachier-Lagrave (2719)

102 GAME 27 - Z. Hracek (2636) - Wang Hao (2733)

104 GAME 28 - V. Nevednichy (2590) - I. Saric (2628)

107 GAME 29 - A. Morozevich (2727) - R. Van Kampen (2618)

109 GAME 30 - V. Anand (2775) - M. Carlsen (2870)

113 GAME 31 - A. Grischuk (2785) - Xiangzhi Bu (2683)

115 GAME 32 - A. Czebe (2451) - A. Horvath (2531)

119 GAME 33 - L. Van Wely (2672) - S. Karjakin (2759)

122 GAME 34 - L. Dominguez Perez (2754) - F. Caruana (2782)

125 GAME 35 - L. Aronian (2812) - S. Karjakin (2759)

127 GAME 36 - S. Karjakin (2759) - L. Dominguez (2754)

130 GAME 37 - B. Grachev (2669) - S. Tiviakov (2639)

132 GAME 38 - V. Anand (2775) - M. Ragger (2668)

136 GAME 39 - P. Svidler (2758) - V. Kramnik (2787)

138 GAME 40 - P. Svidler (2758) - S. Karjakin (2766)

142 GAME 41 - R. Wojtaszek (2716) - P. Eljanov (2732)

144 GAME 42 - E. Safarli (2656) - P. Eljanov (2732)

147 GAME 43 - S. Mamedyarov (2760) - F. Caruana (2783)

149 GAME 44 - E. Bacrot (2722) - P. Eljanov (2732)

152 GAME 45 - S. Karjakin (2771) - V. Kramnik (2783)

154 GAME 46 - E. Tomashevsky (2695) - M. Matlakov (2689)

157 GAME 47 - M. Carlsen (2881) - V. Anand (2785)

159 GAME 48 - P. Harikrishna (2726) - D. Dvirnyy (2549)

162 GAME 49 - G. Kamsky (2717) - K. Priyadharshan (2433)

165 GAME 50 - K. Shanava (2563) - A. Ipatov (2614)

167 GAME 51 - M. Carlsen (2877) - A. Naiditsch (2709)

171 GAME 52 - H. Nakamura (2787) - V. Topalov (2772)

173 GAME 53 - B. Gelfand (2748) - R. Kasimdzhanov (2706)

176 GAME 54 - D. Andreikin (2722) - F. Caruana (2844)

179 GAME 55 - S. Mamedyarov (2764) - B. Gelfand (2748)

182 GAME 56 - B. Gelfand (2748) - D. Andreikin (2722)

185 GAME 57 - Y. Kryvoruchko (2706) - S. Bogdanovich (2590)

188 GAME 58 - M. Rodshtein (2676) - K. C. Arkell (2489)

192 GAME 59 - I. Saric (2666) - L. Van Wely (2667)

195 GAME 60 - T. Nyback (2603) - A. Braun (2549)

198 GAME 61 - A. Naiditsch (2706) - M. Carlsen (2865)

202 GAME 62 - M. Carlsen (2865) - D. Baramidze (2594)

206 GAME 63 - I. Bukavshin (2622) - A. Moiseenko (2695)

209 GAME 64 - R. Rapport (2709) - A. Khalifman (2613)

213 GAME 65 - Y. Kuzubov (2667) - D. Solak (2607)

217 GAME 66 - F. Caruana (2802) - M. Carlsen (2863)

221 GAME 67 - G. Sargissian (2668) - S. Karjakin (2757)

224 GAME 68 - A. Grischuk (2780) - F. Caruana (2803)

227 GAME 69 - A. Giri (2773) - V. Topalov (2798)

230 GAME 70 - Wang Yue (2716) - Ding Liren (2749)

232 GAME 71 - V. Topalov (2816) - H. Nakamura (2814)

235 GAME 72 - H. Nakamura (2814) - A. Grischuk (2771)

237 GAME 73 - R. Wojtaszek (2741) - B. Lalith (2557)

239 GAME 74 - W. So (2773) - M. Vachier-Lagrave (2744)

242 GAME 75 - A. Giri (2793) - Vachier- M. Lagrave (2744)

245 GAME 76 - S. Karjakin (2762) - P. Svidler (2727)

247 GAME 77 - A. Naiditsch (2682) - J. E. Granda Zuniga (2667)

251 GAME 78 - L. Aronian (2781) - M. Vachier-Lagrave (2765)

254 GAME 79 - P. Leko (2708) - V. Ivanchuk (2720)

257 GAME 80 - M. Matlakov (2684) - V. Kramnik (2796)

Chess Evolution ist ein Zusammenschluss mehrerer starker Großmeister mit den Chefredakteuren Arkadiy Naiditsch und Csaba Balogh, der Top-Analysen verspricht. Der Verlag mit Sitz in Polen wurde 2011 gegründet und steht noch im Schatten der großen Verlage Everyman, New In Chess und Quality Chess, deren Produkte ich in diesem Rahmen häufig bespreche. Deshalb will ich nun Chess Evolution den gebührenden Platz einräumen.

Unlängst wartete der Verlag mit einer Serie von Partiesammlungen auf, die die Highlights der letzten Jahre wiedergeben.

"Best fighting games of 2012-2015” sowie "Most instructive endgames of 2012-2015” sind die zwei Ausgaben, die ich mir zu Gemüte geführt habe. Es gibt noch drei weitere Nummern: "Positional masterpieces“, "Best attacking games“ und "Most interesting draws“, jeweils aus der Periode 2012-2015. Man hat also die Wahl, und kann sich je nach Gusto eine dieser Partiesammlungen erwählen. Jede Ausgabe kommt auf 250 Seiten.

Gut, dass auch Remispartien nicht außen vor gelassen wurde - Remis ist ja ein "korrektes“ Ergebnis und kann mitunter auch nach verrücktestem Spielverlauf oder einfach nach perfektem Spiel erreicht werden. Aber bei "Best fighting games“ kommen Remispartien nicht vor. Dafür wird umso wilder gefochten und gestochen!

50 dieser kompromisslosen Schlachten werden im Buch vor allem verbal ausführlich analysiert. Die Nummer zu den instruktiven Endspielen beinhaltet die Endphasen von 80 Meisterpartien, da sind ja auch weniger Züge zu analysieren als in einer ganzen Partie.

Die Arbeit haben sich die Autoren Naiditsch und Balogh dabei ungefähr zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Wie schon erwähnt liegt das Hauptaugenmerk der Kommentierung auf den verbalen Erläuterungen, das macht auch die Stärke des Projektes aus. Den Autoren ist es ein Anliegen, sich von den heutzutage üblichen Computeranalysen zu distanzieren. Sie wollen nicht zu sehr ins Detail gehen, indem sie viele (computergestützte) Varianten und Untervarianten generieren, sondern geben ihre spontanen Eindrücke und Einschätzungen wider - vermitteln somit die Sichtweise des Großmeisters auf vollständige Partien bzw. im Falle des Endspielbandes auf die Schlussphase eines harten Ringens am Schachbrett. Freilich kommt man nicht ganz ohne die Rückversicherung durch Programme aus, aber im Großen und Ganzen halten sich die Varianten in den Anmerkungen in Grenzen. Das macht die Serie zu einem kurzweiligen Genuss, man kann die Partien auch mal einfach "lesen“, wobei man am besten die "Klassische Methode“ anwendet, die am meisten Mehrwertgewinn verspricht: dem Nachspielen am Schachbrett. Die Autoren, beide um die 30, empfehlen diese Methode im Vorwort. Auch sie selbst hätten noch so Schach gelernt, und sie würden auf diese Art immer noch Genuss an wunderbaren Partien empfinden, auch nachdem sie bereits Jahrzehntelang professionell am Schach gearbeitet haben. Die Begeisterung am schönen Schach ist es, die sie leitet, und man merkt es den Anmerkungen oft genug an, sie analysieren mit Begeisterung und zeigen Hochachtung vor der Leistung ihrer GM-Kollegen. So konnte ich in einer CEWN-Nummer den Kommentar von Balogh finden: "man muss das Königsgambit ernst nehmen, weil Weltmeister es spielten.“

Die Partien sind relativ "leicht“ kommentiert, ohne dabei aber oberflächlich zu sein. Mir scheint es eine gute Mischung: die wichtigen Momente sind klar herausgearbeitet. Die Kommentare verständlich für jedermann, ob nun Großmeister oder Freizeitspieler.

Die Auswahl ist gelungen, die Partien (bzw. die Endspiele) sind ausnahmslos spannend und interessant, verblüffen mit ihrem Ideenreichtum. Das Profischach ist sehr farbenprächtig, wir sind weit entfernt vom "Remistod“, die Engines haben eher für eine Belebung der Szene gesorgt.

So gesehen haben es die Autoren nicht schwer gehabt, Material für ihre Bücher zu finden.

Wenn man näher hinschaut, erkennt man, dass die Chess Evolution-Crew Zweitverwertung betreibt.

Seit einigen Jahren gibt der Verlag einen, "Newsletter“, eine wöchentliche Internetzeitschrift heraus. Diese "Chess-Evolution Top GM Secrets” kann man unter dem Kürzel CEWN abonnieren. Es gibt darin Rubriken für Eröffnungen, Endspiele, Knobeleien etc., sowie die Rubrik "die besten beiden Partien der letzten Woche.“ Daraus rekrutieren sich nun die Partien. Diese Zweitverwertung kann man Naiditsch und Balogh kaum vorwerfen. Allerdings mindert es den Gesamteindruck, dass nun die damals zeitnah und unter dem momentanen Eindruck verfassten Analysen nicht überarbeitet worden sind, weder inhaltlich, noch in der äußeren Form. Die Formatierungen von Chessbase wurden oft eins zu eins übernommen. Man findet verhältnismäßig viele Schreibfehler, auch das Englisch, das die Autoren sprechen/schreiben, ist von keinem "Nativ-Speaker“ überprüft worden. Es ist eben das typische international benutzte "Schach-Englisch“, von daher auch einfach zu lesen.

Da steht dann schon mal sinnverfälschend "dangerous“ (gefährlich), wenn eigentlich "gefährdet“ oder "in Gefahr“ gemeint ist. Da haben sich die Autoren sicher nicht die größte Mühe gegeben. Auch gibt es keine Register oder keine Einteilung der Partien, etwa nach Eröffnungen. Die Partien sind einfach chronologisch angeordnet, das macht es den Autoren leicht, Verbindungen der Partien untereinander müssen die Leser selbst herstellen, falls erwünscht.

Die Autoren begründen dies mit der Absicht, die Aufmerksamkeit nicht auf die Eröffnungen locken zu wollen. Das erscheint löblich im Angesicht einer Vielzahl an Eröffnungsbüchern, dennoch, gerade im Endspielband hätte es Sinn gemacht, nach Endspieltypen zu ordnen. Da ist eine gewisse Bequemlichkeit nicht abzustreiten.

Trotz gewisser Abstriche: das optische Bild der Bücher ist ansprechend, übersichtlich, man kann sich gut in den Partien orientieren, wohl auch, weil die Varianten kaum überbordend wirken. Den Autoren gelang es, die Faszination der dargestellten Partien zu vermitteln, das ist das Wichtigste!

IM Frank Zeller

Zeitschrift "Schach"


Während die Eröffnungstheorie durch viele Bücher zu diesem Thema immer weiter getrieben wird, gibt es im Endspielsektor kaum Neues auf dem Büchermarkt. Mit "Most instructive endgames of 2012-2015" gibt es nun ein Buch, das 80 sehr aktuelle Endspiele aus den am Titel erkennbaren vier Jahren behandelt und damit etwas frischen Wind in den sonst oft klassischen Endspielbereich bringt.

Die beiden Großmeister Arkadij Naiditsch und Csaba Balogh stehen beide für eine hohe Spiel- und Analysestärke und hatten offensichtlich Spaß an dem Buch. So werden hier und da Stellungen sehr tief analysiert, weil sie einfach tolle Motive beinhalten. Trotzdem ist das Buch mit seinen 260 Seiten nicht überladen. Sehr gut fand ich vor allem die vielen verbalen Kommentare, die zeigen, warum sich die jeweilige Partie in die eine oder andere Richtung entwickelt. So kann der Leser auch komplexere Endspiele gut nachvollziehen. Dies ist notwendig, da es sich hier nicht um leichte Kost handelt. Vielmehr erkennt man hier die ungeahnten Möglichkeiten, die selbst in scheinbar ruhigen oder remisträchtigen Stellungen verborgen sind. Man kann dabei zwischen drei Arten von Endspielen unterscheiden, die hauptsächlich vorkommen. Auf der einen Seite sind da recht taktische Endspiele, in denen gut getimte Durchbrüche oder Mattangriffe unter Opfer die Folge sind. Hier kann man als Leser selbst sehr gut seine eigenen Variantenberechnungsfähigkeiten trainieren. Dann gibt es noch studienartige Endspiele, in denen man einige einzige Züge finden muss, um zu gewinnen. Diese kann man eher genießen als wirklich selber lösen, es sei denn, man nimmt sich sehr viel Zeit. Die dritte Gruppe sind technische Endspiele, in denen es eher um das Finden des richtigen Plans geht. Die Beispiele stammen meist, aber nicht immer aus Partien zwischen Großmeistern.

Da die beiden Autoren sehr viel Vorwissen voraussetzen, ist es eher für Spieler ab 2000 DWZ geeignet, die schönen Motive und Pointen können aber auch jeden anderen Spieler unterhalten.

Nicht so gut finde ich die Struktur des Buches. Die Beispiele wurden in chonologischer Folge angeordnet, was mir recht unsinnig erscheint. Möchte man dieses Buch wirklich für das eigene Training nutzen, muss man so viel herumblättern, um zum Beispiel alle Leichtfigurenendspiele zu bearbeiten. Ob ein Endspiel nun von 2012 oder 2014 stammt, ist da weitaus weniger wichtig.

Insgesamt ist dies aber ein sehr gutes Buch mit aktuellen Endspielbeispielen und guten Kommentaren, die dem Leser eine Orientierung in den teils komplexen Stellungen geben.

IM Dirk Schuh

Mai 2016