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LEFLEIYEP
Autor

Improve Your Endgame Play

Eigenschaften

128 Seiten, kartoniert, Everyman

9,95 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

In this ideal book for players wishing to improve their endgame play, Grandmaster Glenn Flear explains the fundamental principles which must be mastered. Taking examples from his own games and those of other players, he shows how drawn positions can be converted into victories and lost positions saved at the last moment.

Weitere Informationen
Gewicht 280 g
Hersteller Everyman
Breite 13 cm
Höhe 18,2 cm
Medium Buch
Autor Glenn Flear
Sprache Englisch
ISBN-10 1857442466
ISBN-13 9781857442465
Seiten 128
Einband kartoniert

5 1. Important Endgame Themes

16 2. Endgames with just Pieces

29 3. Pawn Endgames

50 4. Knight Endgames

62 5. Bishops of the Same Colour

76 6. Bishops of Opposite Colour

86 7. Bishop versus Knight

100 8. Rook Endgames

117 9. Queen Endgames

129 10. Pieces versus Pawns

144 11. Practical Advice

151 12. Solutions to Exercises

GM Glenn Flear is explaining us all the necessary knowledge for a good understanding of endings. First of all I was surprised about the high level of this endgame book! My first impression was to have a book with only the first basic principles but this work digs much deeper! Usually for many club players their endgame books stays lying unread on the bookshelf! Or they are too easy or just too complicated to take up so I am pleased with this instructive and balanced endgame work. Maybe some beginners could better start with a basic knowledge of endings as the work from Yuri Averbakh (Everyman Chess 1999) and then follow up with this highly instructive chess work. The easy step-to-step method that is developed by GM Flear could be very useful, especially with the explanations of the so important basic principles.

John Elburg

Im einleitenden Kapitel zeigt der Autor die Spezifika von Endspielen auf wie etwa die aktive Rolle des Königs, Zugzwang, Patt-Möglichkeiten, Festungsbau, Vereinfachung und Bauernumwandlungskombinationen (S. 5-15). Dann folgen reine Figurenendspiele (ohne Bauern) und einfache Mattführungen (S. 16-28).

Im Abschnitt über die Bauernendspiele (S. 29-49) werden die Verwertung des Mehrbauern, die Quadratregel, verbundene und isolierte Freibauern, die Opposition, der entfernte Freibauer und der Dreiecksmarsch des Königs besprochen.

Es folgen Springerendspiele (S. 50-61), Läuferendspiele mit gleichfarbigen (S. 62-75) und mit ungleichfarbigen Läufern (S. 76-85) sowie Springer gegen Läufer (S. 86-99).

Etwas zu kurz kommen im Hinblick auf ihre praktische Bedeutung die Turmendspiele (S. 100-116), vielleicht auch die Damenendspiele (S. 117-128), wobei aber gleichwohl einige äußerst instruktive Beispiele aus der Turnierpraxis vorgestellt werden.

Die beiden letzten Kapitel erörtern die Endspiele von Figuren gegen Bauern (S. 129-143) und halten praktische Ratschläge des Verfassers sowohl zum Studium der Endspiele im stillen Kämmerlein als auch zum Verhalten in der Hitze des Turnier-Gefechtes bereit (S. 144-150).

40 ausgewählte Aufgaben (mit Lösungen auf S. 151-160) und weitere 156 Stellungsbilder im Text liefern das breitgefächerte Beispielmaterial, welches der Autor in souveräner Manier in seine flüssig und klar geschriebenen Ausführungen einbettet.

Ein krasses Beispiel dafür, dass auch Meisterspieler vor groben Fehlern in (und gerade in) der letzten Partiephase nicht gefeit sind, sei dem Leser nicht vorenthalten (S. 38):

Berger - Mason, Breslau 1889 (Weiß: Kf4, Schwarz: Ka5, Ba7)

Weiß am Zuge verlor nach 1. Ke4?? Kb4 2. Kd3 Kb3 3. Kd2 Kb2!, hätte aber mit 1. Ke3! Kb4 2. Kd2 Kb3 3. Kc1! remis halten können.

Dr. W. Schweizer / Rochade Europa 6/2000 Das Buch hat 11 Kapitel. Kapitel 1 "Strategie Thinking" behandelt das strategische Denken, während Kapitel 2 "Planning and Detailed Analysis" die Planung mit detaillierten Analysen kombiniert. Die Kapitel 3 "Basis Endgames", 4 "Intermediate Level" und 5 "Advanced Level" fordern den Leser auf, einen Schlüsselzug oder eine Idee zu finden. Während in Kapitel 3 die Lösung in einem einzigen Zug oder in einer Standardsituation liegt, bilden Kapitel 4 und besonders Kapitel 5, wo der Leser zu einer tieferen Analyse eingeladen wird, eine größere Heraus-forderung. Der Autor ist besonders stolz auf sein Kapitel 6 "Hints for Chapter Five and Six" (er meinte wohl eigentlich "Four and Five"), wo der Leser auf allerdings nur vier Seiten einen prinzipiellen und sehr kurzen Hinweis auf die richtige Lösung der Kapitel 4 und 5 erhält. In den folgenden Kapiteln 7 bis 11 werden die Lösungen der ersten fünf Kapitel detailliert besprochen. Hier liegt der Schwerpunkt des Buches, und dieser Teil ist wegen seiner Ausführlichkeit wirklich sehr gut gelungen.

Der Autor schreibt in seinem Vorwort, dass er mehr als ein herkömmliches Endspielbuch schreiben wollte. Die meisten derartigen Bücher beschränkten sich im Gegensatz zu seinem eigenen Buch auf die Findung von taktischen Schlägen oder von Kombinationen, forderten aber nicht das notwendige strategische Denken. Bewusst habe er deshalb auch die Schwierigkeitsgrade der Aufgaben in seinem Buch differenziert.

Glenn Flear selbst ist Großmeister und spart auch nicht mit Beiträgen aus eigenen Schachpartien. Leider hat die Sorgfalt nicht überall gewaltet. In dem anspruchvollen Kapitel 5 gibt er unter "Exercise 5" die folgende Stellung wieder, die er mit Schwarz gegen Duncan erreichte und in der Weiß am Zuge sein soll. Tatsächlich aber ist hier schon Schwarz am Zug. Wahrscheinlich hätte im Diagramm der weiße Springer auf e7 platziert werden müssen, um dem Text zu entsprechen. Ein nicht gravierender Fehler, gewiss, aber einer, der das sonst so positive Bild des Buches beeinträchtigt.

Stellung: (aus Kapitel 5, exercise 5)

Weiß: Kg1, Td7, Sg8, Bb3, a4, f5, g3, h2. IGM Flear gegen

Schwarz: Kb6, Te2, Sg5, Ba5, b4, c6, f6, h7. Duncan.

Schwarz am Zug. [vgl. Text: Der weiße Springer auf g8 gehört auf e7]

Das in englischer Sprache geschriebene Buch wird ansonsten in einer Form gebracht, die ein leichtes Verständnis ermöglicht. Der Leser findet in den ersten fünf Kapiteln auf etwa 80 Seiten pro Seite zwei Stellungen, die jeweils mit der Quellenangabe und einer Lösungsfrage versehen sind. Flear num-meriert und beschreibt sie kapitelweise durchgehend als "Exercise". Ähnlich umfangreich ist der Lösungsteil. Eine Bibliografie befindet sich gleich am Anfang des Werks.

Der Rezensent ist kein Freund einer Trennung von Aufgabe und Lösung, wie der Autor sie gewählt hat, weil der Leser immer entweder den Vergleich mit der eigenen Lösung oder aber einfach die Lösung des Autors suchen wird. Das erfordert in diesem Buch ein recht aufwändiges Suchen im zweiten Teil, was mit einer Seitenangabe unterhalb der Stellung im ersten Teil hätte vermieden werden können. Endspiele an sich sind schon schwer genug! Allerdings verträgt das Buch jede Art von mechanischer Belastung. Seine Papierqualität und Bindung sind neben dem guten Inhalt als ausgezeichnet zu bezeichnen und den Preis wert. Empfehlenswert für Vereinsspieler aller Klassen!

Gerhard Josten in Rochade Europa 11/2002.