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Art.-Nr.: LOMOSARFW1D4

Attacking Repertoire for White with 1.d4

Ambitious Ideas and Powerful Weapons

320 Seiten, kartoniert, New in Chess, 1. Auflage 2019.

29,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Viktor Moskalenko is one of the leading chess instructors of our time. Not only has he coached Masters and Grandmasters, including Ukrainian star Vassily Ivanchuk, he has also taught hundreds of classes for amateurs and his best-selling books have inspired thousands of ambitious club players all over the world.
Moskalenko’s previous and highly popular chess opening books were mainly written for the Black pieces. Now he presents an extremely powerful set of lines for White. The guiding principle of his 1.d4 repertoire is: be bold and put pressure on your opponent as early as possible.
Moskalenko does not shower you with long computer-generated variations, but has a keen eye for the essence of positions. His talent to find new resources in well-known lines results in a host of novelties, daring recommendations and cunning tricks.
When you play his lines and follow his recommendations you will frequently surprise your opponent and build up positions full of swing. Studying An Attacking Repertoire for White with 1.d4 is a delight because this is a typical Moskalenko book: practical, accessible, original, entertaining and inspiring.
Viktor Moskalenko (1960) is an International Grandmaster and a FIDE Senior Trainer. The former Ukrainian champion’s recent books include The Even More Flexible French , The Wonderful Winawer , Training with Moska andThe Fabulous Budapest Gambit .

"Simply sparkles with ideas." IM John Watson, The Week In Chess, on The Flexible French "Familiarizing oneself with Moskalenko’s new ideas can only have a beneficial effect on the play of any reader, from amateur to professional." Viktor Kortchnoi on The Wonderful Winawer "Viktor Moskalenko is back with another highly entertaining and instructive book. More books please, Moska!" Sean Marsh, CHESS Magazine onTraining with Moska

Details
Sprache Englisch
Autor Moskalenko, Viktor
Verlag New in Chess
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 690 g
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Seiten 320
ISBN-13 9789056918309
Erscheinungsjahr 2019
Einband kartoniert
Inhalte

007 Foreword

Chapter 1

011 King’s Indian Four Pawns Attack

019 Four Pawns Attack - Games

Chapter 2

047 Modern Benoni Defence

053 Modern Benoni 8.Bb5+ - Games

Chapter 3

070 Snake Benoni

072 Snake Benoni - Games

Chapter 4

078 Indo-Benoni

080 Indo-Benoni - Games

Chapter 5

097 Benko/Volga Gambit

102 Benko/Volga Gambit - Games

Chapter 6

122 Grünfeld Defence

125 Grünfeld Defence - Games

Chapter 7

162 Part I: Nimzo-Indian: Sämisch and Kmoch Variations

169 Nimzo-Indian: Kmoch/Sämisch - Games

204 Part II: Nimzo-Indian: The Trojan Horse

206 Nimzo-Indian: The Trojan Horse - Games

Chapter 8

214 Slav Defence, Exchange Variation

216 Slav Exchange - Games

Chapter 9

234 Queen’s Gambit Accepted

239 Queen’s Gambit Accepted - Games

Chapter 10

263 Queen’s Gambit Declined: Semi-Slav without ...Nf6

266 Anti-Triangle set-up - Games

Chapter 11

274 Part I: Queen’s Gambit Declined: Exchange Variation

276 QGD Exchange - Games

289 Part II: Queen’s Gambit Declined: Exchange Variation

291 QGD Exchange - Games

304 Part III: Queen’s Gambit Declined: Exchange Variation

306 QGD Exchange - Games

Chapter 12

318 Baltic Defence

320 Baltic Defence - Games

Chapter 13

323 Chigorin Defence

329 Chigorin Defence - Games

Chapter 14

344 Albin Counter-Gambit

347 Albin Counter-Gambit - Games

353 Index of variations

357 Index of players

366 Bibliography

367 A brief biography

Der mittlerweile spanische Großmeister Viktor Moskalenko hat mir mit seinen Büchern immer viel Freude bereitet. Vor allem seine Bücher zur Französischen Verteidigung haben mich gleichermaßen unterhalten und eröffnungstechnisch weitergebracht. Statt variantenlastiger Eröffnungsmonographien gab es hier neben gut gebündelter Variantenkommentare in den Beispielpartien auch erfreulich viele verbale Erklärungen sowie geschichtliche Hintergründe, Statistiken und interessante Abweichungen von seinen Empfehlungen, die ich gerne hier und da ausprobiert habe. Bisher hat er sich in seinen Eröffnungsbüchern vor allem der Schwarzen Seite gewidmet, Weißempfehlungen wurden nur zwischendurch abgehandelt. Nun gibt es mit "An Attacking Repertoire for White with 1.d4" aus dem Hause New in Chess auch Kost für den Anziehenden. Das Wort Repertoire hat bei mir allerdings einen falschen Eindruck erweckt. Zwar behandelt er die wichtigsten Erwiderungen auf 1.d4 und mit der Baltischen Verteidigung nach 1.d4 d5 2.c4 Lf5 sowie der Tschigorinvariante des Damengambits nach 1.d4 d5 2.c4 Sc6 auch zwei "Freaks", aber es gibt genug seltene Varianten wie zum Beispiel 1.d4 b6 oder 1.d4 g6 2.c4 Lg7 3.Sc3 c5 4.d5 Lxc3, die fehlen. Am Ärgerlichsten empfand ich das Auslassen der kämpferischen Holländischen Verteidigung nach 1.d4 f5. Der Autor sah schon in der Vergangenheit seine Bücher als eigenes Universum an und verwies in den verschiedenen Werken auch immer wieder auf andere eigene, die ähnliche Themen behandelten, aber jetzt verweist er einfach auf sein Buch "Diamond Dutch", ohne Lesern, die dieses Werk nicht besitzen, zumindest einen Ansatz zu bieten, wie man mit Weiß in seinen Augen gegen f5 auf Gewinn spielt. Das fand ich nicht gelungen!

Abgesehen davon ist das Buch wieder spitze! Es enthält sehr dynamische Varianten, die der Autor alle selbst schon getestet hat. Als Beweis hat er etliche eigene Partien oder Partiefragmente verwendet, was dem Buch einen sehr persönlich Touch gibt.

Als grobe Richtlinie sollte der Leser aber auf Raumvorteil stehen und in dem Bereich am besten schon etwas Erfahrung aufweisen, denn Weiß wird in vielen Eröffnungssystemen einige Bauern ziehen und muss den Laden dann auch zusammenhalten beziehungsweise konsequent weiterspielen, um nicht schlechter zu stehen. Ich gebe dazu ein paar Beispiele.

Das Buch beginnt gleich einmal energisch mit dem Vierbauernangriff gegen die Königsindische Verteidigung. Da Königsindisch für viele 1.d4-Spieler ein Problem darstellt und unter anderem auch mich vor einiger Zeit wieder zu 1.e4 trieb (auch wenn die Sizilianische Verteidigung nach 1.e4 c5 einige Leute dann gleich wieder zurück zu den geschlossenen Eröffnungen schickt), macht es durchaus Sinn, sie als erste zu behandeln. Nach 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.f4 0-0 6.Sf3 hat Weiß ein imposantes Zentrum aufgebaut und droht, Schwarz zu zerquetschen. Einleitend zeigt der Autor erst einmal typische Ideen für Weiß und Schwarz und begründet seine Variantenauswahl. Anschließend geht es anhand von neun gut kommentierten Modellpartien ans Eingemachte. Wie bei seinen anderen Büchern gibt es neben den Hauptempfehlungen auch viele weitere kleine Ideen für Weiß und für Schwarz. Für mich immer hilfreich sind typische taktische Versehen, die analysiert werden und dem Leser zeigen, worauf er in den jeweiligen Abspielen achten sollte. In der Hauptvariante nach den obigen Zügen und 6. ...c5 wird 7.d5 e6 8.dxe6 fxe6 9.Ld3 Sc6 10.0-0 Sd4 11.Sxd4 cxd4 12.Sb5 e5 13.fxe5 dxe5 14.c5 empfohlen. Weiß erhält einen starken Springer auf d6 und die Stellung ist recht gehaltvoll. In der Praxis punktet Weiß hier sehr gut und der Autor erklärt meiner Meinung nach auch ausgezeichnet, wie man die Stellung behandeln sollte. Strategisch ähnlich sieht es gegen die anderen beiden großen Inder aus. Seine Lieblingsvariante gegen Nimzoindisch hat er schon in früheren Büchern etwas genauer analysiert. Natürlich wird auch hier nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 mit 4.f3 auf Raumvorteil gespielt. Hält Schwarz mit d5 dagegen ergibt 5.a3 Lxc3 6.bxc3 die Sämischvariante, in der Weiß entweder versucht, e4 durchzudrücken, oder später sogar nach der kurzen Rochade noch mit g4 am Königsflügel raumgreifend spielt. Die Variante gegen Grünfeldindisch ist wohl die jüngste. Nach 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d5 wird 4.cxd5 Sxd5 5.Ld2 empfohlen. Weiß verzichtet damit auf einen schwachen Bauern auf c3 und plant natürlich, mit e4 wieder einen guten Raumvorteil im Zentrum anzustreben.

Am spannendsten war für mich im Vorfeld die Frage, was er wohl gegen die Slawische Verteidigung empfiehlt. Nach 1.d4 d5 2.c4 c6 baut sich Schwarz sehr solide auf und Weiß fiel es zuletzt schwer, wirklich viel aus der Eröffnung herauszuholen. Das sah wohl auch der Autor so und empfiehlt mit der Slawischen Abtauschvariante einen sehr pragmatischen Weg. Nach 3.cxd5 cxd5 haben wir eine symmetrische Stellung, in der Weiß mit seinem Anzugsvorteil erst einmal etwas Initiative hat, aber auch recht genau spielen muss, damit diese nicht verflacht. Weiß spielt jetzt 4.Sc3 und plant e4, weshalb Schwarz Sf6 antwortet und nach 5.Lf4 Sc6 6.e3 Lf5 7.Db3 droht Weiß zumindest etwas. Schwarz sollte jetzt Sa5 8.Da4 Ld7 antworten und nach 9.Dc2 e6 hat Weiß zumindest den weißfeldrigen Läufer von Schwarz eingesperrt. Das ergibt praktische Chancen und Weiß kann sogar manchmal mit f3, g4 erneut auf Raumvorteil spielen.

Insgesamt gefallen mir die Variantenvorschläge von GM Moskalenko sehr gut und der Leser erhält einige giftige Empfehlungen gegen die häufigsten Erwiderungen auf 1.d4. Der Autor kennt sich bei dem, was er empfiehlt, sehr gut aus und hat auch einige Neuerungen parat. Für d4-Spieler, die es aggressiv mögen, ist dieses Buch ein Muss!

IM Dirk Schuh

August 2019

Extract

Attacking Repertoire for White with 1.d4

EUR

29.95