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Art.-Nr.: LOSCETTS

The Triangle System

Challenging White in the Semi-Slav

448 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2012.

23,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Grandmaster Ruslan Scherbakov presents an opening system for Black based on the Semi-Slav Triangle - an ambitious way to fight the ever-popular Queen's Gambit. Black's weapons include the Noteboom Variation - a dynamic counterattack which takes White out of his comfort zone and offers Black the chance to dictate the game from the outset. Scherbakov also examines options for Black against the aggressive Semi-Slav Marshall Gambit, as well as White's quieter tries such as the Exchange Variation, various defences of the c4-pawn and the Catalan approach. Scherbakov has over 20 years of experience studying and playing these opening variations, which have been tried and tested successfully at grandmaster level and are ideally designed for players who want to challenge White in the opening.

  • Written by a renowned Semi-Slav Triangle expert
  • Packed with new ideas and critical analysis
  • Explains typical plans and tactics for both sides

Ruslan Scherbakov is a Grandmaster and a former Russian Junior Champion. He has more than 20 years of training experience, has worked with many leading young players and since 2005 has been coaching Olympic and two-time European Champion Kateryna Lahno. He is a renowned opening theoretician and a regular columnist at chesspublishing. com

Details
Sprache Englisch
Autor Scherbakov, Ruslan
Verlag Everyman
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 740 g
Breite 17 cm
Höhe 23,9 cm
Seiten 448
ISBN-13 978-1-85744-644-9
Erscheinungsjahr 2012
Einband kartoniert
Inhalte

005 Bibliography

006 Introduction

009Part One: The Noteboom Variation
012 1) 5 e4

025 2) 5 Bg5

037 3) White Plays an Early g2-g3

054 4) 5 a4 Bb4: Various Deviations

071 5) On the Road to the Main Line

080 6) 8 axb5: Introduction and 11 d5

101 7) Approaching the Main Line

107 8) The Main Line with Qc2

138 9) The Main Line with 15 Nd2

161 10) The Main Line with 15 Re1

194Part Two: The Marshall Gambit
196 11) 4...Bb4 and Other Deviations

211 12) 4...dxe4 5 Nxe4 Bb4+ 6 Bd2 Qxd4 7 Bxb4 Qxe4+ 8 Ne2

226 13) 8 Be2: Various 8th Moves

237 14) 8 Be2 c5

248 15) 8 Be2 Na6 9 Bd6

268 16) 8 Be2 Na6 9 Bc3

282 17) 8 Be2 Na6 9 Ba5!?

328Part Three: Anti-Triangle Systems
329 18) The Triangle Stonewall

355 19) 3 Nf3 c6 4 Nbd2

363 20) 3 Nf3 c6 4 Qc2

391 21) 3 Nf3 c6 4 Qb3

426 22) White doesn't Protect c4

442 Index of Variations

Der Buchtitel "the triangle system" basiert auf der Dreiecksformation der auf c6, d5 und e6 postierten schwarzen Bauern in der Semi-Slawischen Verteidigung. Der Autor des bei Everyman Chess erschienenen Werkes, der russische GM Ruslan Scherbakov, behandelt dabei das Noteboom-System, das semi-slawische Marshall-Gambit (auch als "Slawisches Gambit" oder als "Bronstein-Gambit" bekannt) und weitere Linien mit der genannten speziellen Bauernformation.

Manchen Schachfreunden ist die Unterscheidung zwischen Slawisch und Semi-Slawisch (oder auch Halbslawisch genannt) nicht so ganz geläufig. Beiden gemein ist der Zug ... c6 gegen das Damengambit. Folgt dem bald darauf auch ... e6, so entsteht eine semi-slawische Stellung auf dem Brett, andernfalls bleibt es bei Slawisch.

Gattungsmäßig ist das Werk nicht ganz eindeutig zuzuordnen. Dabei überwiegt für mich das Merkmal des Repertoirebuches, als was der Autor sein Werk auch bezeichnet, auch wenn es bisweilen wie eine Monografie wirkt.

Ausweislich des Rückentextes war es Scherbakovs Ziel, dem Schwarzen ein ambitioniertes System an die Hand zu geben, der Eröffnung gegen das Damengambit den eigenen Stempel aufzudrücken.

Mit einem von vornherein aktiven Vorgehen soll Weiß unter Druck gesetzt werden, um nicht in aller Ruhe bekannt komfortable weiße Linien spielen zu können. Der universelle strategische Leitfaden liegt darin, dass Schwarz den weißen Bauern auf c4 schlägt und den dann dort postierten eigenen mit b5 stützt. Dann wird auf den Vorstoß c6-c5 gespielt, um den weißfeldrigen Läufer aus der Isolation zu holen und den Doppelbauern auf der c-Linie aufzulösen.

"the triangle system" ist aus der Sicht von Schwarz geschrieben, in gleicher Weise aber auch vom Weißspieler zu nutzen. Scherbakov nimmt für sich in Anspruch, sich sehr um Objektivität bei Stellungsbewertungen etc. bemüht zu haben, was m.E. auch deutlich wird. Zumindest ist mir keine zu optimistische Einschätzung zugunsten von Schwarz aufgefallen, geprüft habe ich dies an den im Buch vorgestellten Hauptlinien unter Verwendung meiner Partiendatenbank.

Einen besonderen Hinweis auf das Streben nach möglichst realistischen Einschätzungen habe ich zum Marshall-Gambit gefunden. Hierzu später mehr.

"the triangle system" ist in drei große Teile gegliedert, und zwar in ...

Teil 1: Die Noteboom-Variante (1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c6 4.Sf3 dxc4),

Teil 2: Das Marshall-Gambit (1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c6 4.e4) und

Teil 3: Systeme gegen das System mit dem Bauerndreieck.

Den breitesten Raum der insgesamt 448 Seiten nimmt die Noteboom-Variante ein (185 Seiten), gefolgt vom Marshall-Gambit (134 Seiten), der Rest entfällt neben den Anti-Dreicks-Systemen auf die obligatorischen Eingangsseiten inkl. Inhaltsverzeichnis, Bibliografie sowie Vorwort und ein Variantenverzeichnis am Ende des Buches.

"the triangle system" ist ein Eröffnungswerk im klassischen Stil, seine innere Organisation folgt Variantenbäumen, nicht also Referenzpartien aus der Praxis. Auf Partien verzichtet Scherbakov komplett, das Werk ist also "Theorie pur".

Scherbakovs Stil gefällt mir sehr gut. Er bemüht sich um aussagekräftige Bemerkungen und gibt ganz überwiegend den Grund für die Tendenz einer Stellungseinschätzung an. Die Kommentierung ist ein Mix aus Text und Analysen bzw. Partiefragmenten. Die dabei erreichte Tiefe der Betrachtung erlaubt den qualifizierten Einsatz des Werkes auch im Fernschach. "the triangle system" und eine gut sortierte Partiendatenbank ergeben gemeinsam ein mächtiges Werkzeug.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel schließt Scherbakov mit einer wertenden Zusammenfassung ab. Dem sich neu mit den Systemen befassenden Spieler könnte es helfen, gerade dort den ersten Blick hineinzuwerfen, bevor es dann an den jeweiligen Theorieteil geht.

Beeindruckt hat mich eine Passage zu Beginn des Teils zum Marshall-Gambit. Scherbakov macht darauf aufmerksam, dass Weiß einige Vorteile aufzuweisen hat. So sind Verbesserungen für Schwarz "lebenswichtig". Hier sieht er neben dem Bedarf aber auch viele Möglichkeiten für Schwarz, das eigene Spiel zu verbessern, auch über den Einsatz von Computern. Dieser Hinweis ist ein Hingucker besonders auch für den Fernschachspieler!

Zudem weist die bisherige Theorie nach Scherbakov eine Menge falscher Schlüsse auf und auch weiße Flecken, ein weiterer Grund für die Hinwendung zur Dreiecks-Bauernstruktur in der semi-slawischen Verteidigung ohne Angst vor dem Marshall-Gambit.

Die Einführung zum Marshall-Gambit gefällt mir inhaltlich übrigens besonders gut. Ich habe alles vorgefunden, was ich an dieser Stelle erwartet habe, dabei auch einen Ausblick auf die Anforderungen, welche die folgenden theoretischen Betrachtungen zu erfüllen haben.

Eine einzige negative Feststellung muss ich treffen, sie ist aber nicht mehr als nur ein kleiner Schönheitsfehler. Die Einleitung des 7. Kapitels auf Seite 101 zeigt die einleitende Zugfolge erst ab dem 5. Zug von Schwarz. Hier scheint der Lektor ein - allerdings verdientes, weil er sonst sehr korrekt gearbeitet hat - Nickerchen gemacht zu haben. "Peanuts" zwar, angemerkt werden aber muss dies hier, denn sonst könnte der Leser meinen, auch der Rezensent habe an der genannten Stelle die berühmten Tomaten auf den Augen gehabt.

"the triangle system" ist in Englisch geschrieben, kann aber mit Schulenglisch problemlos genutzt werden.

Fazit: Ein gelungenes Werk, das ich vorbehaltlos zum Kauf empfehlen kann.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

**********

Nach den Anfangszügen 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c6 ergibt sich eine Vielzahl von Systemen, bei denen man sehr schnell den Überblick verlieren kann. GM Sherbakov legt nun mit "The Triangle System" einen umfangreichen Ratgeber und Leitfaden für diesen Komplex vor.

Daß daraus eine beeindruckende Fleißarbeit mit 22 Kapiteln auf knapp 450 Seiten geworden ist, bestätigt nur einmal mehr den gewaltigen Umfang des vorhandenen Materials zu diesem Thema. Sherbakov bietet mit seinem Buch weitverzweigte Analysen und Variantenbäume, die sehr tief in die Materie eindringen und dabei den Kern der jeweiligen Stellungen entblößen. Es ist gewiss keine leichte Kost, die hier geboten wird, man muss sich beim Studium des Buches schon auf seinen Hosenboden setzen! Wer dazu aber bereit ist, dem werden hier wirklich vorzügliche Analysen und großmeisterliche Bewertungen geboten.

Positiv erwähnen möchte ich, auch weil es nicht immer bei Schachbüchern selbstverständlich ist, die äußerst gelungene Aufmachung des Buches. Angefangen von der hervorragenden Papierqualität über eine klare Strukturierung des Inhalts bis hin zum vorbildlichen Variantenverzeichnis.

Zusammenfassend stellt das Buch für mich eine runde Sache dar. Der potentielle Käufer erhält für sein Geld eine Menge an Analysen verpackt in einem Schachbuch, das alle Qualitätsstandards mehr als erfüllt.

Absolut empfehlenswert!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, März 2012

The Triangle System

EUR

23.95