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LOBEZTLBD

The Liberated Bishop Defence

Surprising, complete Black repertoire against 1.d4
Eigenschaften

334 Seiten, kartoniert, New in Chess, 1. Auflage 2014

20,12 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

In many 1.d4 openings, Black has trouble getting his bishop on c8 into play. Former Russian Chess Champion Alexey Bezgodov presents a radical solution to this nagging problem: liberate your bishop right away and put it on f5 on the second move!

Playing 2 ... Bf5! against either 2.c4 or 2.Nf3 will surprise your opponent and is also a great way to support your development, because the bishop takes control of the important square e4. If White does not immediately take decisive action, then within a move or two he can relinquish any hopes on an opening advantage.

Alexey Bezgodov has studied and played this chess opening system for a long time. He has found some great antidotes to White’s most dangerous reactions in sharp and attractive lines. To test your understanding of his system he has included more than 100 exercises.

After studying the fresh ideas and the clear explanations presented inThe Liberated Bishop Defence every chess player will enjoy the flexibility of a surprising, effective and universal weapon against 1.d4.

Weitere Informationen
Gewicht 625 g
Hersteller New in Chess
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2014
Autor Alexei Bezgodov
Sprache Englisch
Auflage 1
Seiten 334
Einband kartoniert

006 Explanation of Symbols

007 Introduction

009 Chapter 1: The Bishop on c1 is Shut in

031 Chapter 2: The Bishop on c1 Seeks Exchanges

050 Chapter 3: Copying the Catalan

069 Chapter 4: The Fight for b7: 4.Qb3 Nc6

108 Chapter 5: The Undeservedly Popular 4...c6

124 Chapter 6: A Rare Guest: 4...Bb4

152 Chapter 7: The Solid 4...Nc6

170 Chapter 8: The Modern Main Line: 4...Nf6

195 Chapter 9: White Plays without 4.Nf3

210 Chapter 10: Conflagration in the Centre

233 Chapter 11: The Vanishing Bishop Opening

277 Solutions

307 Appendix

307 A Word about 7...Be7

315 In Fond Memory of David Bronstein

319 Afterword

320 Bibliography

321 Index of Variations

326 Index of Players

Minimalisten - Der befreite Läufer

Sicher werden sich eine ganze Reihe aufstrebender Schachfreunde über das im niederländischen New-in-Chess-Verlag in englischer Sprache erschienene Werk Alexey Bezgodov "The Liberated Bishop Defence“ freuen, bietet es doch dem Schwarzspieler ein komplettes Repertoire gegen 1.d4 an, indem er nach 1 ... d5 im zweiten Zug sowohl auf 2.c4 als auch auf 2.Sf3 nur Lf5 folgen lässt. Gerade derjenige Schachfreund, der sich noch nicht auf bestimmte Eröffnungssysteme spezialisiert hat, wird insofern großen Nutzen ziehen, als er auf das zeitaufwendige Studium verschiedener Systeme, wie zum Beispiel Damengambit, die Slawische und Halbslawische Eröffnung und Katalanisch, verzichten kann. Eingehend geht der Autor, Großmeister, sowohl russischer als auch ukrainischer Landesmeister und ausgesprochener Kenner dieses Eröffnungssystems, in den Kapiteln 1 bis 8 sowohl auf die nach 2.d4 Lf5 als auch nach 2.Sf3 Lf5 sich ergebenden Möglichkeiten ein, wobei ihrer praktischen Bedeutung entsprechend die Kapitel 4, 5 und auch 11, die das zweischneidige 3.c4 e6 4.Db3 und 3.cxd5 behandeln, mit 92 Seiten den größten Raum einnehmen. Doch auch seltenere Systeme wie 3.e3 und der Aufbau ohne Sf3 werden behandelt.

Was sonst noch gefällt:

  • Reichliche Ausstattung mit Diagrammen.

  • Zusammenfassende Schlussfolgerung am Ende eines jeden Kapitels.

  • Erklärung des Stoffes anhand von 101 kompletten Großmeisterpartien.

  • Übungsaufgaben an jedem Kapitelende mit en-bloc-Lösung.

  • Übersichtliche Gliederung durch Seitenüberschriften.

  • Zusammenstellung von Varianten, Spielern und Partien sowie zwei Bronstein-Partien im Index.

Fazit: Für denjenigen aufstrebenden Schachfreund mit knappen Zeitresourcen zu empfehlen, der als Schwarzspieler ein komplettes, erfolgversprechendes Repertoire gegen 1.d4 sucht.

Heinz Däubler

Neuer Tag Weiden

05./06. Dezember 2015


The Liberated Bishop Defense" von Alexey Bezgodov, jüngst erschienen bei New In Chess (NIC) füllt auf bemerkenswerte Weise eine bisher in der Eröffnungsliteratur klaffende Lücke: Das Werk bietet ein Repertoire für Schwarz für eine Eröffnung an, die im deutschen Sprachraum etwas unspezifisch als "Damenbauernspiel" bezeichnet wird. Sie basiert auf den Anfangszügen 1.d4 d5 2.Sf3 und nun 2 ... Lf5. Schwarz schickt seinen Damenläufer also ganz früh ins Spiel, sodass er ... e7-e6 ziehen kann, ohne ihn einzusperren. "The Liberated Bishop Defense" ist somit, in einer sinngemäßen deutschen Übersetzung, die Verteidigung, die mit der Befreiung des schwarzen Damenläufers dealt. Ein früher Blick in die Datenbanken zeigt, dass sich Schwarz gar nicht so selten dieses Gedankens bedient, sowohl im Nah- als auch im Fernschach. Es liegt damit auf der Hand, die Möglichkeiten dieser Eröffnung auch mal in einem Repertoirebuch zu sortieren. Bleiben wir noch kurz bei der Statistik: Die gespielten Partien zeigen auch an, dass es aus der Sicht von Schwarz offenkundig Linien mit guten Erfolgsaussichten gibt, während andere nach Möglichkeit gemieden werden sollten. Dies ist natürlich keine bahnbrechende Erkenntnis, weil sie auf so gut wie alles zutrifft, was theoretisch auf das Brett kommen kann. Hervorzuheben ist aber gerade das Positive in der Feststellung - es gibt Linien, die gut sind für Schwarz. Hierin liegt also ein weiteres treffendes Argument für ein qualifiziertes Repertoirebuch zum Thema, denn dieses gibt dem interessierten Spieler gerade die Wanderkarte in die Hand, die ihn die guten Wege finden lässt und die weniger aussichtsreichen zu meiden hilft. "The Liberated Bishop Defense" ist dieser gut gelungene Wegweiser, soviel sei schon einmal ganz früh festgestellt. Aber der Reihe nach! Das Werk beinhaltet insgesamt 11 Kapitel, die sich mit der Theorie auseinandersetzen. Diese sind allesamt gleichartig aufgebaut. Sie beginnen mit einer kurzen, aber sehr prägnant geschriebenen Einleitung, in der Bezgodov die wesentlichen Aspekte des jeweiligen Abspiels darstellt. Er beschreibt die grundlegenden Pläne und zeigt auf, worauf der Spieler besonderes Augenmerk richten muss. Während es bei anderen Büchern durchaus mal Sinn machen kann, sich von einer anderen Stelle als der Einleitung aus in den Stoff zu begeben, rate ich dem Leser bei "The Liberated Bishop Defense", tatsächlich den Weg darüber zu nehmen. Die Anfangsinformationen sind eine wichtige Unterstützung, um in der Folge die Theorie besser zu verstehen. Das Rückgrat aller Erörterungen sind Partien aus der Praxis. Das Werk ist also nicht klassisch über Variantenbäume aufgebaut, sondern führt den Leser von Partie über Partie von der Hauptvariante in die weiteren Verästelungen. Ergibt sich eine Zugalternative, die in der jeweiligen Partie nicht behandelt wird, gibt Bezgodov diejenige Folgepartie an, die dem Leser dann den weiteren Stoff vermittelt. Die Partien sind somit in der Weise kommentiert, dass sie den Stand der Theorie zeigen und auch vermitteln, wie Stellungen generell behandelt werden sollten, welche Pläne sich dem Spieler eröffnen etc. Der Schwerpunkt der Erörterungen liegt auf den Anfängen der Begegnungen, Bezgodov kommentiert sie aber bis zum Ende durch. Dies macht das Werk nebenbei auch noch zu einer netten Partiensammlung. Die Duelle am Brett stammen aus (fast) allen Epochen. Es gibt somit auch ein paar ältere "Schätzchen", wenn diese denn für die Entwicklung der Theorie wichtig waren und heute noch für die theoretische Einschätzung Bedeutung haben, das Gros aller dieser Beispiele aus der Praxis stammt aber aus den jüngeren Jahren. Auch Bezgodov selbst kommt als Spieler zu Wort; seine immense Erfahrung mit dem System hat aber eher über Analysen Eingang ins Werk gefunden. Einiges davon ist als Neuerung erkennbar. Innerhalb der Kapitel schließt sich den Partien eine Zusammenfassung an, die noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse hervorhebt und auch Bewertungen gibt. Mit ihnen ist das Kapitel noch nicht abgeschlossen, denn bevor der Leser den Bereich hinter sich lassen kann, stellen sich ihm noch einige Übungsaufgaben. An ihnen kann er feststellen, ob er die wesentlichen Aspekte erlernt hat und anzuwenden weiß. Die Lösungen auf alle Aufgaben werden auf den abschließenden Seiten des Buches gesammelt angegeben. Das von Bezgodov verfolgte Konzept ist für mich logisch. Theorie und Praxis, der Leser erhält beides in Kombination. Die 11 Kapitel tragen die folgenden Überschriften: Kap. 1: The Bishop on c1 is Shut in Kap. 2: The Bishop on c1 Seeks Exchanges Kap. 3: Copying the Catalan Kap. 4: The Fight for b7: 4.Db3 Sc6 Kap. 5: The Undeservedly Popular 4 ... c6 Kap. 6: A Rare Guest: 4 ... Lb4 Kap. 7: The Solid 4 ... Sc6 Kap. 8: The Modern Main Line: 4 ... Sf6 Kap. 9: White Plays without 4.Sf3 Kap. 10: Conflagration in the Centre Kap. 11: The Vanishing Bishop Opening. Unter "Appendix" findet der Leser dann noch "A Word about 7 ... Le7, vor "In Fond Memory of David Bronstein" und einem Nachwort des Autors. Das Quellenverzeichnis, ein qualifiziertes Variantenverzeichnis, ein Partien- und ein Spielerverzeichnis bilden die abschließenden Seiten.Über die Themaeröffnung werden oft Stellungen erreicht, die jenen aus anderen Systemen ähneln. Bezgodov nennt besonders Slawisch, Tschigorin, Nimzowitsch-Indisch, das Ragosin-System, das Damengambit in seiner angenommenen und abgelehnten Form sowie Albins Gegengambit. Er beschreibt auch, wie es in der Partie jeweils zur einen oder anderen Ähnlichkeit kommen kann, was besonders für den noch nicht ganz so weit fortgeschrittenen Spieler hilfreich sein kann. Damit sind wir bei der Frage, für wen "The Liberated Bishop Defense" besonders interessant sein dürfte. Hierzu zählen zunächst jene Spieler, die mit einem Vorsprung in ihrem Eröffnungswissen den Gegner auf für ihn weniger bekanntes Terrain locken möchten, aber eben auch diejenigen, die sich in den vorgenannten Systemen heimisch fühlen. In einer anderen Rezension las ich die Einschätzung des Kollegen, das Buch sei im Wesentlichen als Nachschlagewerk geeignet. Dem vermag ich nicht zu folgen. Natürlich ist es auch als Nachschlagewerk zu nutzen, wobei das Variantenverzeichnis sehr hilfreiche Dienste leisten wird, vor allem aber ist es eine Kompletteinführung in das System, gemünzt auf ein aus der Sicht von Schwarz zusammengestelltes und rundes Repertoire. Die Buchsprache ist Englisch, die Anforderungen an die Fremdsprachkenntnisse des Lesers entsprechen einem guten Schulniveau. Fazit: "The Liberated Bishop Defense" ist eine echte Bereicherung auf dem Eröffnungssektor. Der Leser erhält ein gut zusammengestelltes Schwarz-Repertoire, das ihm zusätzlich sehr verständlich vermittelt wird. Ich kann das Werk mit gutem Gewissen zum Kauf empfehlen.

Uwe Bekemann, BdF

Dezember 2014


Bezgodov - The Liberated Bishop Defence

Alexey Bezgodov war 1993 russischer und 1999 ukrainischer Meister. Das sollte als schachliche Visitenkarte reichen.

Er liefert mit The Liberated Bishop Defence ein ausführlich und intensiv recherchiertes und analysiertes Buch über eine Eröffnung für Schwarz, die nicht im Fokus der schachlichen Weltöffentlichkeit steht: 1. d4 d5, 2. c4 oder Sf3 Lf5.

Als bekennender Eröffnungsbuch-Niedermacher war ich mir bei diesem Buch nach der Prüfung selbst nicht sicher, wie ich es finden soll. Daher der Reihe nach:

Am Anfang erklärt Bezgodov, welche hochkarätigen Schachspieler die Eröffnung schon gespielt haben. Wenn so etwas nötig ist, ist es immer ein sicheres Zeichen, dass diese Eröffnung nicht ganz solide zu sein scheint.

Das Buch ist in übersichtliche Kapitel gegliedert, die alle mit Übungsaufgaben versehen sind. Das gefällt mir sehr gut.

Auf über 330 Seiten seziert Bezgodov die einzelnen Varianten und gibt seine eigenen Bewertungen offen weiter.

Je länger ich dieses Buch studierte, desto weniger sicher war ich mir, wie gut ich das Buch finde. Bezgodov schreibt zwar oft, dass bestimmte Varianten für Schwarz kritisch sind, liefert dann aber immer in den jeweiligen Partien Varianten für Schwarz, die nach seiner Ansicht zum Ausgleich führen. Er analysiert ausführlich viele nahe liegende Varianten, so dass man das Buch gut als Nachschlagewerk verwenden könnte, für diesen Zweck könnte es allerdings noch übersichtlicher gestaltet sein.

An vielen Stellen erklärt er, wie man grundsätzlich spielen / planen sollte. Dafür liefert er aber an vielen anderen wichtigen Stellen doch nur Bewertungen und Varianten, anstatt zu erklären, um was es in der Stellung gerade geht.

Fazit: Ich schätze, dass dieses Buch für manche Leser (ab einem Rating von 1600) eine tolle Hilfe sein wird, für andere Leser aber weitgehend nutzlos bleibt. Als Nachschlagewerk gut und sorgfältig sowie mit intensiven eigenen Analysen recherchiert. Es ist aber als Lehrbuch mit Übungsaufgaben und Anmerkungen aufgebaut. Dafür gibt es für meinen Anspruch zu wenig Input. Ich kann daher weder abraten noch empfehlen, sondern nur eine genaue eigene Prüfung des Buches anregen.

Dennis Calder

Fide Instructor, November 2014