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LOBUR101COS

101 Chess Opening Surprises

Eigenschaften

128 Seiten, kartoniert, Gambit, 1998

17,50 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Most chess players are fed a set of dogmatic rules about how the opening must be played. The result: stereotyped, unimaginative play. The opening surprises in this book land like bombshells in the apparent calm of standard openings and disorientate your opponents as they grapple with original problems.

This book is a treasure-trove of unusual ideas at an early stage of the opening, each with a firm logical foundation, yet running against the grain of conventional play. Each idea has quick-strike potential and is supported by enough concrete analysis to enable you to try it with confidence.

  • All major openings covered

  • Surprises for both White and Black

  • Deeply researched and up-to-date

  • Each idea is assessed in terms of its soundness and its ability to surprise and shock

A thought-provoking introduction examines the underlying concepts of opening play and considers how the standard principles need to be modified in the light of the highly combative handling of the opening now favoured by the world's top players.

FIDE Master Graham Burgess holds the world record for marathon blitz chess playing. He is a highly versatile chess writer, whose Mammoth Book of Chess won the British Chess Federation Book of the Year Award in 1997.

Weitere Informationen
Gewicht 170 g
Hersteller Gambit
Breite 14,3 cm
Höhe 21,1 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 1998
Autor Graham Burgess
Sprache Englisch
ISBN-10 1901983021
ISBN-13 978190198029
Seiten 128
Einband kartoniert

101 Überraschungen

Die vorgestellten Überraschungen setzen manchmal im 3. oder 4. Zug ein (wie 1. e4 Sf6 2. e5 Sd5 3. Sa3!? oder 1. e4 g6 2. d4 Lg7 3. Sc3 d5), manche etwas später. Der Verfasser hat aber darauf geachtet, keine entlegenen Vorschläge, sagen wir, im 22. Zug zu bringen. In vielen Fällen wird es einem daher wirklich gelingen, eine Überraschung aus Burgess' Sortiment aufs Brett zu setzen. In der Regel stellt der Verfasser pro Seite eine Variante vor, illustriert mit drei Diagrammen. Wegen dieses geringen Platzes ist manches nur "an-analysiert", aber das muß kein Nachteil sein, denn der geringe Umfang schreckt den Lernwilligen nicht ab, und der Verfasser macht deutlich genug, wo noch Arbeit zu leisten ist.

Beispielsweise erscheint die Verteidigung 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a5?! (C 60 – RL 1) mit dem denkbar höchsten "Überraschungswert" von 5, zugleich steht hinter "Korrektheit" eine 1. Graham Burgess schreibt, daß er diese niedrige Zahl nicht belegen kann, doch sein Positionsgefühl warne ihn. Etwas restlos Überzeugendes weiß ich gegen 3. ... a5 auch nicht, aber ganz gut ist:

4. 0-0 Sa7 5. Lc4 b5 (die Pointe) 6. Lxf7+ Kxf7 7. Sxe5+ Ke7 8. Df3 De8 9. d4 d6 10. Lg5+ Sf6 11. Sc4!

Weiß: Kg1, Df3, Ta1, Tf1, Lg5, Sb1, Sc4, Ba2, b2, c2, d4, e4, f2, g2, h2.

Schwarz: Ke7, De8, Ta8, Th8, Lc8, Lf8, Sa7, Sf6, Ba5, b5, c7, d6, g7, h7.

Weiß ist hier meiner Ansicht nach im Vorteil, zum Beispiel 11. ... Kf7 12. Lxf6 gxf6 13. Sxa5 A. Wenn ich mich richtig erinnere, ist der Zug 11. Sc4 neu; Georgi Popow hatte in Fernschach International bereits die Variante im Detail analysiert, jedoch nur das m. E. geringfügig schwächere 11. Sd3 berücksichtigt. – Übrigens gibt Burgess statt des kritischen Opfers auf f7 nur 6. Le2 an.

Es scheint sich sogar die Erkenntnis durchzusetzen, daß 1. c4 g5 eine ordentliche Verteidigung ist; das Buch betrachtet Myers' Verteidigung immerhin auf drei Seiten!

Stefan Bücker