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Art.-Nr.: LOKNA222EN1E4

222 Eröffnungsfallen nach 1.e4

163 Seiten, kartoniert, Olms, 1. Auflage 2007.

Aus der Reihe »PraxisSchach«

16,80 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Jeder Schachspieler hat wohl schon die Erfahrung machen müs­sen, dass eine Partie bereits zu Ende ist, bevor sie so richtig ange­fangen hat. Der Grund ist dabei oft eine der überall lauernden Eröff­nungsfallen, die darauf setzen, dass der Reingefallene ganz "normale" Züge macht - eine Figur entwickeln, etwas schlagen, eine Drohung aufstellen und parieren. Die Antwort, die meistens völlig ungewöhnlich und deshalb uner­wartet ist, führt dann geradezu zwangsläufig zu einem schnellen Sieg für den "Fallensteller". Die beiden international als Auto­ren anerkannten Großmeister - Rainer Knaak gilt als Eröffnungs­- und Karsten Müller als Endspielex­perte - verfolgen daher vor allem zwei Ziele: Der Lernwillige soll die Fallen in seinen Eröffnungen beherrschen, um Reinfälle zu ver­meiden. Er kann aber gleichzeitig auch systematisch versuchen, sein Eröffnungsrepertoire zu erweitern, um selbst Fallen zu stellen.

Im vorliegenden ersten Band gibt es zu jeder wichtigen Eröffnung nach dem Doppelschritt des weißen Königsbauern wie Italienisch, Sizilianisch, Französisch usw. auch einführende Texte mit den jeweils typischen Motiven, die man unbedingt kennen sollte. Auf diese Weise wird bei jedem Schachfreund als willkommener Nebeneffekt gleichzeitig sein Kombinationsvermögen garantiert erheblich wachsen.

Vorwort

Die Arbeit an diesem Buch hat sich eini­ge Jahre hingezogen. Sie hat viel Spaß ge­macht. Eine neue Eröffnungsfalle zu entde­cken, in die schon ein Dutzend Leute her­eingefallen ist, darunter Großmeister, berei­tet (Schaden-)Freude und erweitert den ei­genen Schachhorizont. Die Beschäftigung mit Randgebieten der Schachtheorie brachte auch so manche neue Variante oder Bewer­tung ans Tageslicht. Das ist auch kein Wun­der, denn Abspiele, die einen schlechten Ruf genießen, kommen eher zufällig aufs Brett, und dann nur in Begegnungen schwäche­rer Spieler. Die alte Eröffnungstheorie wurde aber noch ohne Computerhilfe gemacht.

Wenn man bedenkt, dass die meisten bekannten Eröffnungsfallen auf Snosko-Borowsky zurückgehen, so war eine erwei­terte Sammlung von Eröffnungsfallen über­fällig. Auch diesem zweibändigen Werk wird es nicht leichtfallen, allen Ansprüchen und vor allem allen Eröffnungen gerecht zu wer­den. Schließlich ist es eine Arbeit über die gesamte Bandbreite der Eröffnungen von A00 bis E99 aufgeteilt nach 1. e4 im vor­liegenden Buch und 1. d4 und allen übrigen ersten Zügen im 2. Band.

Wie wir sehen werden, ist das Thema die­ses Buches etwas weiter gefasst als es der herkömmliche Begriff der Eröffnungsfalle er­warten lässt. Sollten wir dieses Thema in ei­nem Satz beschreiben, so würden wir sagen: »Jemand macht einen >normal< aussehenden Zug, der durch eine ungewöhnliche Variante (Zug) widerlegt wird.«

Wir möchten uns bei Raymund Stolze von Olms, Rainer Woisin von ChessBase und nicht zuletzt bei Ulrich Dirr, der wieder ein­mal ein erstklassiges Layout abgeliefert hat, für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Karsten Müller

Rainer Knaak

Hamburg im April 2007

Details
Sprache Deutsch
Autor Knaak, Rainer
Müller, Karsten
Verlag Olms
Reihe PraxisSchach
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 420 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 163
ISBN-13 9783283010003
Erscheinungsjahr 2007
Einband kartoniert
Inhalte

006 Vorwort

007 Einleitung

010 Symbole

011 1 Halboffene Spiele - Nebenvarianten

017 2 Aljechin-Verteidigung

022 3 Pirc- und Moderne Verteidigung

024 4 Caro-Kann-Verteidigung

024 4.1 Typische Motive im Caro-Kann

027 4.2 Fallen im Caro-Kann

032 5 Sizilianische Verteidigung

032 5.1 Typische Motive im Sizilianer

038 5.2 Fallen im Sizilianisch

078 6 Französische Verteidigung

078 6.1 Typische Motive im Franzosen

085 6.2 Fallen im Französisch

101 7 Offene Spiele - Nebenvarianten

124 8 Italienische Eröffnung

124 8.1 Typische Motive im Italiener und im Zweispringerspiel im Nachzuge

128 8.2 Fallen im Italienisch und Zweispringerspiel im Nachzuge

138 9 Spanische Partie

138 9.1 Typische Motive im Spanier

140 9.2 Fallen im Spanisch

155 Anhang

155 Quellenverzeichnis

156 Eröffnungsverzeichnis

157 Personenverzeichnis

159 Partieverzeichnis

Die beiden profilierten deutschen Großmeister und anerkannten Auto­ren Karsten Müller und Rainer Knaak widmen sich einem immer aktuellen Thema, den Eröffnungsfallen. Die Klassiker auf diesem Gebiet, Emil Gelenczeis Bände "200 Eröffnungsfallen" und "200 neue Eröffnungsfallen" sowie "Eröffnungsfallen am Schachbrett" von Eugene Snosko-Borowsky erschie­nen sämtlichst vor mehr als 25 Jah­ren mit damals bereits überarbeite­ten Auflagen. Müller und Knaak schließen daran an, verwenden vor allem moderneres Partiematerial, greifen aber vereinzelt auch auf älte­re Partien zurück, wenn die Untersu­chung von Eröffnungssystemen mit Computerhilfe zu neuen Bewertun­gen geführt hat. Die Autoren selbst würden den Begriff der Eröffnungsfalle und damit den Gegenstand des Buches in einem Satz so beschrei­ben: "Jemand macht einen >normal< aussehenden Zug, der durch eine ungewöhnliche Variante (Zug) widerlegt wird." Einem angenehm prägnanten Vorwort und der Einlei­tung, die den Begriff der Eröff­nungsfalle erläutert und von anderen abgrenzt, folgt die ausgesprochen übersichtliche Darstellung von 222 Eröffnungsfallen an Hand ebenso vieler Partien. Diese sind nach Eröffnungssystemen geordnet, wobei Sizilianisch, Französisch und Spa­nisch mehr Raum einnehmen als beispielsweise Caro-Kann-, Pirc-oder Aljechm-Verteidigung.

Ergänzt wird der Band durch Quel­len-, Eröffnung-, Personen- und Par­tieverzeichnis. Die Diagramme sind beschriftet und mit einer Kennzeich­nung der am Zug befindlichen Partei versehen.

Fazit: Der vorliegende Band macht dem interessierten Leser Vergnügen, nicht der Schadenfreude gegenüber dem "Hereingefallenen" wegen, sondern auf Grund der überraschen­den Wendungen, der kühnen Ideen des Fallenstellers, der Schönheit der Kombinationen. Eine klare Kauf­empfehlung! Und die Vorfreude auf Band 2, der sich mit 1. d4 und allen anderen Eröffnungszügen außer e4 befassen wird, gibt es kostenfrei da­zu.

Mit freundlicher Genehmigung

Richard Brömel, Rochade Europa 9/2007

_________________________

Wer kennt das nicht, kaum hat man ein paar Eröffnungszüge gespielt und schon ist es passiert, die Falle ist zugeschnappt! Ihr Gegner hat sie wieder mal mit einer gemeinen Eröffnungsfalle aufs Kreuz gelegt. Damit sich das in Zukunft nicht wiederholt, haben die beiden Großmeister Rainer Knaak und Karsten Müller die hinterlistigsten und gemeinsten Fallen nach 1.e4 zusammengetragen.

Bei 222 Beispielen für erfolgreiches Fallenspiel ist eigentlich für jeden etwas dabei, oder haben sie etwa noch nie von der sibirischen Falle gehört?

1.e4 c5 2.d4 cxd4 3.c3 dxc3 4.Sxc3 Sc6 5.Sf3 e6 6.Lc4 Dc7 7.0-0 Sf6 Die so genannte sibirische Verteidigung gegen das Morra-Gambit. 8.De2 Sg4 Diese Falle wurde fast 200-mal angebracht (Mega2005). 9.Lb3? [9.h3? Sd4; 9.Td1? Lc5; 9.Sb5! Db8 10.h3 h5] 9...Sd4! Schwarz gewinnt die Dame oder setzt Matt!

Mit einem hundsgemeinen Trick wurde sogar schon einmal der Weltranglistenerste Anand hereingelegt:

Zapata,A (2480) - Anand,V (2555) [C42] Biel (9), 1988 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 d6 4.Sf3 Sxe4 5.Sc3 Lf5?? [besser 5...Sxc3 oder 5...Sf6] 6.De2 1-0 ( De7 7.Sd5 Dd7 8.d3)

Die Eröffnungsfallen sind thematisch nach Eröffnungen geordnet, von Aljechin bis Spanisch ist alles vertreten. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Tatsache, dass viele hier vorgestellte Eröffnungsfallen erst nach dem zehnten Zug erscheinen, also eher schon Mittelspielfallen darstellen. Mag sein, dass für einen Profispieler noch alle vorgestellten Züge zur Eröffnung zählen, aber der durchschnittliche Vereinsspieler hätte sich sicherlich über viel mehr Eröffnungsfallen in den ersten paar Zügen gefreut. Denn je mehr Züge in der Partie gespielt werden, desto unwahrscheinlicher wird es, dass man in eine der vorgestellten Fallen gerät. Das in dem Buch von 222 Fallen genau 76 auf die Sizilianischen Verteidigung entfallen, auf Skandinavisch beispielsweise aber nur vier und auf Pirc/Modern gar nur drei, empfinde ich als negativ. Ich möchte kurz aus dem Umschlagtext zitieren: "der Lernwillige soll die Fallen in seinen Eröffnungen beherrschen, um Reinfälle zu vermeiden". Für einen 1.e4 Spieler trifft dies sicherlich zu, für alle anderen leider nicht. Am Beispiel der Pirc Verteidigung möchte ich es kurz erläutern. Es wäre alles so einfach gewesen: Partiensuche in der Megabase, Pircstellung-Gewinn unter 10 Zügen und schon wären es ein paar Partien mehr gewesen zu dem Thema, wie folgende Beispiele zeigen:

Keller,M (2195) - Kammer,T [B07] Regensburg (7), 1997 1.d4 Sf6 2.Sc3 d6 3.e4 g6 4.Lg5 Lg7 5.e5 dxe5 6.dxe5 Dxd1+? [6...Sfd7] 7.Txd1 Sg4 8.h3 Sxe5 9.Sd5 1-0

Pogats,J - Szabo,D [B07] HUN-ch 08th Budapest (10), 1952

1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 b6 4.f4 Lb7 5.Ld3 c5 6.d5 Sa6 7.e5 Sd7 8.e6 fxe6 9.Dh5+ 1-0

Eckert,A - Pauli,H [B07] Eisenberg RLP-ch MTB Eisenberg (3), 18.07.1998

1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 c6 4.Sf3 Da5 5.Ld2 e5 6.dxe5 dxe5 7.Sd5 Dd8 8.Sxf6+ Dxf6 9.Lg5 De6 10.Dd8# 1-0

Aber trotzdem macht es Spaß, die verschiedenen Reinfälle zu betrachten, Schadenfreude ist manchmal doch die schönste Freude. Der Lerneffekt des Buches ist für Anfänger und Fortgeschrittene sicherlich recht hoch, vielleicht tappt der Gegner ja in ihrer nächsten Turnierpartie in eine gut getarnte Falle! Der Leser hingegen kann sich vor solch gemeinen Fallen wappnen, indem er das Buch ausreichend studiert. Die Verarbeitung des Buches ist wie vom Olms-Verlag gewohnt, sehr vorbildlich! Ausführliches Partien- und Personenregister sowie ein übersichtliches Eröffnungsverzeichnis erfreuen das Auge des Rezensenten.

Fazit: Wer sich vor unliebsamen Überraschungen wappnen oder vielleicht selbst zukünftig als Fallenspezialist auf Großwildjagd gehen will, kann hier bedenkenlos zugreifen!

Rezension im PDF-Format

In chess there is nothing more exciting for a chess player to go through a game where one of the players has fallen to one or other mean openings trap. Graham Burgess once wrote in his famous book "The quickest chess victories of all time", Cadogan 1998: ‘Experts agree that a major factor in successful chess playing is the ability to recognize patterns. This not only helps the analytical process, but prompts ideas to be considered that might not otherwise enter a player’s mind.On the other side of the coin, many blunders, rather than being random ‘hallucinations’ or ‘blind spots’ can be explained by the relevant pattern not being recognized.' Interesting enough John Nunn wrote in his work: "101 Brilliant Chess Miniatures" that there is no general accepted definition of a miniature game. So different authors have different limits, but GM Karsten Müller, one of the best endgame experts of all time, and his companion the openings expert and ChessBase specialist GM Rainer Knaak provide the reader in this latest Olms book with a fascinating collection of 222 opening traps. All divided into the e4 openings lines and running from the Nimzowitsch defence till the Spanish opening. Every possible line is covered with a smashing game, for example the correspondence game between Ruggeri Laderchi and Rosso, corr, 1999. This game with the Latvian Gambit did impress when the white player once showed it to me so I am pleased that this twelve move made it into this lovely printed Olms book. 1.e4 e5 2.Nf3 f5 3.Bc4 fxe4 4.Nxe5 Qg5 5.d4 Qxg2 6.Qh5+ g6 7.Bf7+ Kd8 8.Bxg6 Qxh1+ 9.Ke2 c6 10.Nc3 Kc7 11.Bf4 Qxa1 12.Nxd7+ 1-0 Keres was the first Grandmaster in chess who has filled pages about the exciting move 4 ... Qg5 the so called poisoned g2 pawn variation in his famous openings book, but the best try for black is certainly 9 ... . Qxc1 10.Nf7+ Ke8 11.Nxh8+ hxg6 12.Qxg6+ Kd8 13.Nf7+ Ke7 14.Nc3 Qxc2+ 15.Ke1 d6 16.Nd5+ Kd7 17.Qxg8 e3 18.fxe3 Qxh2 19.Qg4+ Ke8 20.Qxc8+ Kxf7 21.Qf5+ Ke8 22.Nxc7+ Kd8 23.Nxa8 Be7 24.Qa5+ Ke8 25.Nc7+ Kd7 26.Nd5 Nc6 27.Qc7+ Ke6 28.Nf4+ Kf7 29.Rd1 Qxb2 30.Qd7 Qxa2 31.Qxb7 Nb4 32.Qxb4 Cirulis - Elburg corr.2007,but unfortunately for black even with all the computer help in the world white keeps the advantage. Throughout the book you shall find more correspondence games eve that the games are played over a longer duration the typical mistakes stay, even that the player can consult books and fast computers. The reader is in good hands of the authors Müller & Knaak because they explain with great pleasure the openings mistakes from others. For example the game Anand - Bilawer, Frankfurt simultaneous display 1994, with the moves 1.e4 Nf6 2.e5 Nd5 3.d4 d6 4.Nf3 dxe5 5.Nxe5 Nd7?! 6.Nxf7! Kxf7 7.Qh5 Ke6 is good for over two pages of text. And did you know that the Tarrasch trap is related to the game Tarrasch,Siegbert - Marco,Georg DSB-07.Kongress Dresden, 22.07.1892 1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 d6 4.d4 Bd7 5.Nc3 Nf6 6.0-0 Be7 7.Re1 0-0 8.Bxc6 Bxc6 9.dxe5 dxe5 10.Qxd8 Raxd8 11.Nxe5 Bxe4 12.Nxe4 Nxe4 13.Nd3 f5 14.f3 Bc5+ 15.Nxc5 Nxc5 16.Bg5 Rd5 17.Be7 Re8 18.c4 1-0 Funny enough white players keep falling into the line 1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bc4 Nd4? 4.Nxe5? Müller and Knaak write that this move 4.Nxe5 is found 137 times in the Mega 2005! For the fun I checked it out in the Mega 2007 and you shall not believe it but it stands now on a record of 166 times! So the move 4 ... Nd4?! is certainly worth a try. Included in this book is an excellent index of names from the players, opening index and a two page bibliography.

Conclusion: A unbelievable collection well presented short cut games!

With kind permission

John Elburg, www.chessbooks.nl

222 Eröffnungsfallen nach 1.e4

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16.8