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Art.-Nr.: LOPEDFAAOL

French: Advance and Other Lines

143 Seiten, kartoniert, Gambit, 1. Auflage 2005.

10,95 €
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In the third and final volume of his series on the French Defence, Pedersen covers all White's alternatives to 3.Nc3 und 3.Nd2. These include the aggressive Advance, the quiet Exchange, and side-variations such as the Two Knights, King's Indian Attack and the Wing Gambit.

Details
Sprache Englisch
Autor Pedersen, Steffen
Verlag Gambit
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 310 g
Breite 17,1 cm
Höhe 24,8 cm
Seiten 143
ISBN-10 1904600409
ISBN-13 9781904600404
Erscheinungsjahr 2005
Einband kartoniert
Inhalte

004 Symbols

005 Bibliography

006 Introduction

The Advance Variation

013 1 Advance: 5...Qb6 6 a3

042 2 6 Be2

048 3 6 Bd3 and the Milner-Barry Gambit

054 4 5...Bd7

084 5 5...Nge7 and 5...Nh6

091 6 Various Deviations

Exchange Variation, King's Indian Attack Set-Ups and Rare Lines

102 7 Exchange Variation

112 8 King's Indian Attack

135 9 Wing Gambit and Other Rare Lines

142 Index of Variations

Hier werden folgende Varianten der Französischen Verteidigung ana­lysiert: 1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5, 1.e4 e6 2.d4 d5 3.exd5, 1.e4 e6 2.De2 oder 2.d3, 2.b3, 2.Sf3 usw. Das Material ist sehr ausführlich und detailliert beschrieben. Dieses Wissen dürfte ausreichen, um einen er­folgreichen Einsatz in der Praxis zu starten.

Jerzy Konikowski, Fernschach International 2/2006

___________________

Informationen zum Autor

Steffen Pedersen, Jahrgang 1 974, ist ein Internationaler Meister aus Dä­nemark, der über eine aktuelle Ra­tingzahl von 2446 verfügt. Pedersen wurde im Jahr 2004 Dänischer Meister. Bereits im Alter von 16 Jahren erreichte er seine erste Groß­meister-Norm, der er beim Aars get2net Cup 1999 eine zweite folgen ließ. Darüber hinaus zählt der geteil­te Sieg beim Hampstead Großmeis­terturnier 1998 zu den größten Er­folgen Pedersens. Er vertrat in der Vergangenheit sein Land bei zahlrei­chen Jugend-Welt- und -Europa­meisterschaften.

Seit etwa 1997 ist Pedersen auch als Autor von Schachbüchern aktiv, wo­bei es sich bei den Veröffentlichun­gen nahezu ausnahmslos um Eröff­nungswerke handelt. Zusammen mit Graham Burgess hat Pedersen 1997 für den Batsford Verlag Beating the Indian Defences verfasst. Es folgte 1998 Easy Guide to the Sicilian Scheveningen für Cadogan Chess (heute Everyman Chess). Seither er­scheinen Pedersens Bücher aus­schließlich bei Gambit Publications. Den Auftakt der Zusammenarbeit mit diesem Verlag markierte The Gambit Guide to the Bogo-lndian (1998). Es folgten The GAMBIT Guide to the Benko Gambit (1999), The Botvinnik Semi-Slav (2000), The Meran System (2000), The Main Li­ne French: 3 Nc3 (2001), The French: Tarrasch Variation (2005) sowie als einziges Nicht-Eröff­nungsbuch Test Your Chess.

Konzeption, Gliederung und Inhalte

French: Advance and Other Lines bildet den Abschluss von Pedersens dreibändigem Werk über die Franzö­sische Verteidigung. Bereits 2001 erschien The Main Line French: 3 Nc3, eine solide Gesamtdarstellung der wichtigen Varianten nach 3. Sc3, darunter die Winawer-, die Klassische, die Steinitz- und die MacCutcheon- Variante. Ebenfalls behandelt wurden die Systeme nach ...dxe4, wie die Rubinstein und die Burn-Variante. Der Folgeband ließ recht lange auf sich warten, denn erst 2005 kam The French: Tarrasch Variation heraus, der alle Fortset­zungen nach 3.Sd2 enthält, die Ausnahme bildet 3...dxe4. Mit dem vorliegenden Buch komplettieren Pedersen und Gambit nun die Französisch-Trilogie. Damit ist Gambit der letzte der drei großen englischen Schachbuchverlage, der eine voll­ständige Darstellung der Französi­sche Verteidigung veröffentlicht: Everyman Chess publizierte 2003 die dritte Edition des Klassikers Play the French von John Watson - ein Repertoirebuch für den Schwar­zen, in dem Watson fast immer zwei auf unterschiedliche Spielstile zuge­schnittene Fortsetzungen anbietet. Darüber hinaus weicht das von Wat­son in der dritten Auflage präsentier­te Repertoire von den Vorgängerver­sionen ab. Batsford veröffentlichte vom zweifachen UdSSR-Meister Lew Psachis ebenfalls ein bislang dreibändiges Werk (1992 hatte The Complete French noch in einem Buch Platz gefunden.) mit ähnlicher Einteilung wie bei Pedersen, der vierte Teil zu 3.Sc3 Sf6 und 3...dxe4 steht wohl noch aus. Es ist klar, dass Pedersen gegenüber dem seit eini­gen Jahren wohl größten Star am Schachbuchautorenhimmel Watson und dem hoch dekorierten Groß­meister und Französisch-Experten Psachis keinen leichten Stand hat. Wartete man bei Gambit deshalb so lange mit der Publikation der Folge­bände? Ein weiteres relevantes Vor­gängerwerk ist auch The French Ad-vance von GM Anthony Kosten, das 1998 bei Chess Press veröffentlicht wurde. Schließlich muss unbedingt noch Französisch... richtig gespielt. Ein Leben lang Französisch vom Französisch-Papst GM Wolfgang Uhlmann als Referenzwerk genannt werden. Die 2. Auflage dieses rasch vergriffenen Klassikers von 1991 er­schien 2004 im Beyer-Verlag, die englische Version Winning with the French wurde 1995 bei Batsford veröffentlicht. Alle genannten Arbei­ten sind neben weiteren Publikatio­nen lobenswerterweise im Literatur­verzeichnis auf S. 5 aufgeführt.

In seiner Einführung auf den Seiten 6-12 gibt Pedersen einen kurzen Überblick über die behandelten Sys­teme, wobei das Vorstoßsystem na­turgemäß den meisten Raum ein­nimmt. Anhand einiger Partiebei­spiele bzw. Partiefragmente erläutert Pedersen typische Positionen, die aus den entsprechenden Systemen entstehen können.

Im Hauptteil ab S. 13 werden dann die verschiedenen Varianten abge­handelt. Mit 6 von 9 Kapiteln und 89 Seiten macht das Vorstoßsystem den Löwenanteil des Buches aus. Große Experten der Variante auf der weißen Seite sind die Großmeister Sweschnikow und Kupreitschik, die sie während ihrer gesamten Karriere angewendet haben. Sehr oft wurde die weiße Sache auch von Schirow, dem großen Angreifer unter den Weltklassespielern, sowie zuletzt auch von Grischuk, der ebenfalls ei­nen sehr aktiven Stil pflegt, und Movsesian vertreten. In Kapitel 8 zum Königsindischen Angriff (KIA) ist tatsächlich nur die Französisch-Spielweise 1.e4 e6 2.d3 d5 (neben 2. De2 c5) behandelt worden. Der Freund des KIA bzw. 2.d3-Franzo­sen erhält also hier kein vollständi­ges Repertoire, denn Sizilianisch-Systeme, in denen der Schwarze zu­nächst auf ...d7-d5 verzichtet, sind nicht enthalten. Die Darstellung des Materials erfolgt in Form der klassi­schen Theorieartikel, das heißt es gibt keine kompletten Beispielpar­tien, sondern es wurde alles in die Abhandlung eingearbeitet. Die Ab­folge der Varianten ist aus der fol­genden groben Gliederung ersicht­lich:

Vorstoßvariante

1 5...Db6 6.a3 (S. 13 ff.)

2 6.Le2 (S. 42ff.)

3 6.Ld3 und das Milner.Barry-Gambit (S. 48 ff.)

4 5...Ld7 (S. 54 ff.)

5 5...Sge7 und 5...Sh6 (S. 84 ff.)

6 Verschiedene Abweichungen (S. 91 ff.)

Abtauschvariante, Königsindi­scher Angriff und seltene Varian­ten

7 Abtauschvariante (S. 102 ff.)

8 Königsindischer Angriff (S. 112 ff.)

9 Flügelgambit und andere seltene Varianten (S. 135 ff.)

Pedersens Arbeitsweise kann als so­lide und gründlich bezeichnet wer­den. Dem Autor ist zu attestieren, dass er das vorhandene Material sorgfältig gesichtet, unter Nutzung der bekannten Quellen ausgewertet und aufbereitet hat. Diese Aufberei­tung hätte jedoch leserfreundlicher ausfallen können. Die Einleitungen zu den einzelnen Theoriekapiteln sind sehr kurz gefasst, die Verdeutli­chung der jeweiligen Spielpläne und die Veranschaulichung der Ideen und Strukturen wären wichtig gewe­sen, sind aber nur ansatzweise ver­wirklicht worden. Das Buch gibt den aktuellen Stand der Theorie wieder, es finden sich viele Partien aus dem Jahre 2005 in der Abhandlung.

Als großes Manko der Arbeit muss herausgestellt werden, dass keine ei­genen Analysen und innovativen Vorschläge des Verfassers in der Darstellung enthalten sind (Zumin­dest konnte der Rezensent keine Ide­en von Pedersen entdecken.). Er stützt sich ausschließlich auf Anmer­kungen der jeweiligen Spieler zu ih­ren Partien bzw. das in den Daten­banken vorhandene Material und zi­tiert brav John Watson und Anthony Kosten.

Auf den S. 142-143 findet der Leser zur besseren Übersicht und Orientie­rung einen Variantenindex mit Ver­weisen auf die Kapitel und die je­weiligen Seitenzahlen. Hinweise auf die entsprechenden ECO-Codes werden nicht gegeben.

Fazit

Das vorliegende Buch gibt dem Le­ser einen guten Überblick über die Vorstoßvariante, die Abtauschvari­ante sowie den Königsindischen An­griff und Gambitfortsetzungen ge­gen die Französische Verteidigung. Es könnte also sowohl dem Anzie­henden, der sich für diese Varianten gegen die Französische Verteidigung interessiert, als auch dem Französisch-Spieler selbst dienen. Aller­dings steht Pedersen in puncto Innovativität deutlich hinter einem Wat­son zurück, denn eigene Ideen und neue Analysen des Autors sind Man­gelware. Die Erläuterungen sind sehr bzw. zu kurz gehalten. Eine kla­re Kaufempfehlung fällt schwer, weil sich der Eindruck festigt, dass es sich um "Konfektionsware" han­delt - handwerklich solide gemacht, aber auch langweilig. Der Preis von 23,45 € ist für ein dünnes Buch mit 143 Seiten hingegen "sehr beacht­lich".

Sören Bär, Rochade Europa 5/2006

________________________

Der dänische IM Steffen Pedersen, Landesmeister 2004, hat sich auch als Eröffnungsautor einen guten Na­men gemacht. Seine Trilogie über die Französische Verteidigung, be­gonnen mit den Bänden über die Hauptvariante 3.Sc3 und die Tarraschvariante 3.Sd2, schließt er nunmehr ab mit der Vorstoßvariante 3.e5 und einigen seltener gespielten Systemen. Zwei Drittel des Buches sind der Vorstoßvariante gewidmet mit den folgenden Kapiteln:

1) Das Abspiel 1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3 Db6 6.a3 (S. 13-41): Hier bespricht Pedersen die schwarzen Fortsetzungen 6...f6/ 6... a5/6...Sh6/6...c4/6....Ld7.

2) Die Variante 5.Sf3 Db6 6.Le2 (S. 42-47) mit der Folge 6...h6 oder 6...c:d4.

3) Die Variante 5.Sf3 Db6 6.Ld3 und das Milner-Barry-Gambit nach 6...c:d4 7.c:d4 Ld7 8.0-0 S:d4 und nun 9.Sg5/9.S:d4 (S. 48-53).

4) Schwarz kann auch ohne ...Db6 auskommen mittels 1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3 Ld7 (S. 54-83), wobei Weiß die Auswahl be­sitzt zwischen 6.d:c5, 6.a3 und 6. Le2.

5) Anstatt 5...Ld7 kann Schwarz auch 5...Sge7 oder 5...Sh6 wählen mit dem Ziel, den Springer nach f5 zu führen und den Punkt d4 anzu­greifen (S. 84-90).

6) Verschiedene Abweichungen nach 1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 entstehen, wenn Schwarz anstatt 3...c5 nun 3...b6 oder 3...Se7 zieht, oder nach 3...c5 der Weiße mit 4.Dg4/4.d:c5/4.Sf3 variiert bzw. nach dem gebräuchli­chen 4.c3 der Schwarze nun 4...Db6 aufs Brett bringt (S. 91-101). Prinzi­piell dreht sich der Kampf in der Vorstoßvariante um die zentrale Ein-

engung des Schwarzen und dessen Widerstand durch Angriff auf die weiße Bauernkette an deren Spitze mit ...f6 bzw. an ihrer Basis d4, fer­ner um die weißen Möglichkeiten eines Angriffs auf den kurz rochier­ten schwarzen König sowie um das Gegenspiel des Nachziehenden am Damenflügel. Dies alles zeigt der Autor anhand vielerlei Partiefrag­menten aus der neuen Meisterpraxis und anhand von 28 im Text "ver­steckten" vollständigen Partien, wo­bei auch die Spezialisten des Sys­tems entsprechend gewürdigt wer­den, u.a. J. Watson, Sveschnikov, Kosten und Minev. Der zweite Teil des Buches hat einige seltener vor­kommende Systeme zum Inhalt:

7) Französische Abtauschvariante 1. e4 e6 2.d4 d5 3.e:d5 e:d5 (S. 102-111): Der Verfasser macht deutlich, dass nach 4.Sc3/4.Ld3/4.c4/4.Sf3 keineswegs nur remisträchtige Ab­wicklungen herauskommen müssen, sondern für beide Seiten genügend Raum zum Aufrechterhalten der Spannung bleibt, etwa durch hetero­gene Rochaden.

8) Königsindischer Angriff (S. 112-134): Pedersen beschränkt sich auf Repertoire-Empfehlungen für Schwarz nach 1.e4 e6 2.De2 c5 3.f4 Sc6 4.Sf3 d6 bzw. nach 3.g3 Sc6 4.Sf3 g6 5.Lg2 Lg7 6.0-0 Sge7 und nach 1.e4 e6 2.d3 d5 3.Sd2 c5 4.Sgf3 Sc6 5.g3 g6 6.Lg2 Lg7 7.0-0 und jetzt 7...d4!?/7...Sf6/7...Sge7.

9) Flügelgambit 1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.b4 - vielleicht nicht ganz kor­rekt, aber in der Praxis eine gefährli­che Waffe des Anziehenden, um ei­nen Angriff einzuleiten -, sowie die Raritäten 1 .e4 e6 2.b3 und 1.e4 e6 2.d4 d5 3.Ld3 (S. 135-14).

Pedersen illustriert seinen Stoff auch im zweiten Teil des Buches mit wei­teren 9 Partien (im fortlaufenden Text) und vielen Partiefragmenten. Summa summarum erhält der ge­neigte Leser - auch wenn er die eng­lische Sprache nicht beherrschen sollte - einen sehr guten Überblick der Französischen Vorstoßvariante, der Abtauschvariante, des Flügel­gambits und - mit Einschränkungen - auch des Königsindischen Angriffs gegen Französisch, dies alles natür­lich auf dem neuesten Wissensstan­de.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 2/2006

These two volumes complete the blanket coverage of the French that was begun by Pedersen way back in 2001 with his coverage of 3 Nc3 lines. I have found that Pedersen always does a thorough, professional job in his books, and the standard is maintained here.

The Tarrasch (1 e4 e6 2 d4 d5 3 Nd2) is one of those variations that seems to be more popular at higher levels of play than at club level, though why that should be so is a mystery, since White avoids the damaged Queenside pawn structure that characterises so many 3 Nc3 lines, and has a relatively comfortable time in the opening and early middle game.

After a brief introductory chapter in which the typical strategies for both sides are covered, the material is presented in three sections. The first section, consisting of six chapters, deals with 3 ... c5. This is followed by four chapters on 3 ... Nf6, and the third section has three chapters on Black's alternative third moves. The format of both volumes is analytical,rather than complete illustrative games

The other volume covers everything not covered in the other two volumes, of which the Advance Variation is the most frequently encountered. This is reflected in the fact that six chapters, more than half the book, are devoted to this one variation, and there are a further three chapters dealing with other possibilities like the Exchange Variation, Kings Indian Attack and other more esoteric lines.

At club level, and indeed in correspondence chess, the French has retained its popularity, so players of the White pieces need to be well prepared to meet it. These three volumes offer an extremely comprehensive coverage of all the variations, and present an unbiased and objective survey of the whole system, so are equally useful for both Black and White.

Alan Sutton, "En Passant"

French: Advance and Other Lines

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