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Art.-Nr.: LOCHETSKIU
Vergriffen

The Sämisch King's Indian Uncovered

175 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2007.

17,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

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The Sämisch King's Indian continues to be one of the fiercely contested openings in chess. White's play is based around an extremely solid centre, and there's the very real possibility of launching a direct attack against the black king; a welcome change because often it is Black who goes gunning for checkmate in the King's Indian. But the Sämisch is flexible too; if White wishes he can instead try to strangle Black with his obvious space advantage. It's these features that have made the Sämisch such a popular weapon for White both at club level and with the world's elite. World Champions Botvinnik, Tal, Petrosian, Spassky, Karpov, Kasparov and Kramnik have all utilized the Sämisch at one time or another, a testimony to the strong reputation of this opening.

In this book, opening expert John-Paul Wallace presents an up-to-date study of the Sämisch and its many offshoots. Using illustrative games, he looks at the traditional main lines, the trendy alternatives and the tricky sidelines, while outlining the typical tactical and positional ideas for both White and Black. A study of this book will allow the reader to begin playing either side of the Sämisch with confidence in his or her own games.

  • Essential coverage of an aggressive opening

  • Written by a Sämisch expert

  • Ideal for club and tournament players

Alexander Cherniaev is a Russian Grandmaster, journalist and author who has been based in London for many years. He's a very experienced player and has enjoyed numerous tournament successes, including winning the silver medal at the Moscow Championship and competing in the prestigious Hastings Premier Tournament. He has written two chess biographies: David Janowski: Artist of the Chess Board and Harry Nelson Pillsbury: A Genius ahead of his Time.

Eduard Prokuronov is a FIDE Master and a many-time Champion of the Arkhangelsk region of Russia.

Details
Sprache Englisch
Autor Cherniaev, Alexander
Prokuronov, Eduard
Verlag Everyman
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 200 g
Breite 15,2 cm
Höhe 22,9 cm
Seiten 175
ISBN-13 9781857445404
Erscheinungsjahr 2007
Einband kartoniert
Inhalte

004 Bibliography

005 Introduction

007 1 The Classical Sämisch: 6 Be3 e5 7 d5

024 2 Keeping the Tension: 6 Be3 e5 7 Nge2

038 3 The Panno Variation: 6 Be3 Nc6

073 4 6 Be3 c6 and 6...Nbd7

107 5 The Sämisch Gambit: 6 Be3 c5

123 6 The Sämisch-Benoni: 6 B3 c5 7 d5

136 7 The Sämisch-Benoni after 6 Bg5 and 6 Nge2

160 8 The flexible 6 Nge2 and 6 Bg5

174 Index of Complete Games

Der russische GM Alexander Cherniaev, viele Jahre in London wohn­haft, und sein Landsmann Eduard Prokuronov aus Archangelsk haben in ihrem neuen Gemeinschaftswerk die Sämisch-Variante im Königsin­disch 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.f3 0-0 laut Buchtitel quasi (neu) "enthüllt", d.h. den neuesten Stand der Theorie referiert.

Der formale Aufbau des Bandes gleicht dem aller Everyman-Eröffnungsbücher: Jedes Kapitel enthält zunächst eine einleitende Übersicht, dann folgen ausgewählte Meister­partien (hier insgesamt 50), in deren Verlauf die theoretischen Details erörtert werden, und am Ende steht jeweils eine kurze Zusammenfas­sung und Bewertung des Abspiels.

Hier ist der Stoff in 8 Abschnitte un­terteilt:

1) Der klassische Sämisch: 6.Le3 e5 7.d5 : Auf Meisterebene heute nicht mehr so beliebt wie einst, weil nach 7...c6 8.Ld3/Dd2 der Weiße gute Chancen auf die Initiative besitzt. Besser fährt Schwarz evtl. mit 7... Sh5 8.Dd2 f5 und Gegenspiel am Königsflügel (S- 7-23, mit 5 Partien).

\rtlpar 2) Aufrechterhalten der Spannung: 6.Le3 e5 7.Sge2 : Nach 7...c6 (aber nicht 7...Sc6?) 8.Dd2 Sbd7 9.d5 und weiterer 0-0-0 besitzt Weiß viele Möglichkeiten, aber Schwarz weist in den entscheidenden scharfen Stellungen genügend Konterchancen auf (S. 24-37, mit 4 Partien).

3) Die Panno-Variante 6.Le3 Sc6 : Im Haupt-Abspiel 7.Sge2 a6 8.Dd2 Tb8 9.h4 h5 10.Sc1 e5 11.d5 Sd4 12.Sb3 und in manchen Abzweigungen (etwa 9.Te1) entstehen komplizierte Bilder, wobei vor allem Schwarz sehr sorgfältig spielen muss (S. 38-72), mit 10 Partien + weiteren 4 vollständigen Spielen im Verlauf des Textes, nebst einer Men­ge von Partiefragmenten - wie im gesamten Buch).

4) Die Abspiele 6.Le3 c6 und 6.Le3 Sbd7 : Hier gibt es eine Men­ge Feinheiten bezüglich der Zugrei­henfolge, die von den Autoren akribisch aufgelistet werden. Sie emp­fehlen das flexible 6...a6 , um nach 7. Dd2 mit 7...c6 oder 7...c5 zu kon­tern (S. 73-106, mit 10 + 3 Partien).

5) Das Sämisch-Gambit: 6.Ld3 c5 : Sowohl nach dessen Annahme mit­tels d:c5 d:c5 8.D:d8 T:d8 9.L:c5 Sc6 10.Sd5, als auch nach seiner Ablehnung durch 7.d5 oder 7.Sge2 Sc6 8.d5 oder auch 7.Sge2 Sc6 8.Dd2 behält Schwarz genügend Ge­genspiel (S. 107-122, mit 5 + 1 Par­tien).

6) Sämisch-Benoni: 6.Le3 c5 7.d5: In der Form 7...e6 8.Dd2 e:d5 9.c:d5 dürfte Schwarz bequemes Spiel erhalten (S. 123-135, mit 4 + 1 Par­tien).

7) Sämisch-Benoni mit 6.Lg5 c5 7. d5 e6 8.Dd2 e:d5 9.c:d5 h6 10.Le3 oder mit 6.Sge2 e5 7.d5 e6 8.Sg3 e:d5 9.c:d5 Sh5!? 10.Le3 oder mit 6.Sge2 e5 7.d5 e6 8.Sg3 e:d5 9.c:d5 Sh5!? bietet eine Fülle kriti­scher und modischer Abspiele, wel­che von beiden Seiten gute Kennt­nisse erfordern (S. 136-159, mit 8 + 1 Partien).

8) Die flexiblen Züge 6.Sge2 und 6. Lg5 : Gegen 6.Sge2 e5 7.Lg5 sollte Schwarz sein Augenmerk auf den geschwächten Punkt d4 richten, gegen 6.Lg5 erscheint 6...a6 7.Dd2 Sbd5 nebst ...e5 gut spielbar (S. 160-173, mit 4 Partien).

Die beiden Autoren haben ausdrück­lich kein Repertoirebuch geschrieben, sondern bemühen sich um größtmög­liche Objektivität, um beiden Seiten gerecht zu werden - was ihnen zwei­fellos recht gut gelungen ist. Jeder am "Sämisch" interessierte Leser mit kreativer Ader am Brett wird also großen Gewinn aus den Lektüre ziehen, vor allem dann, wenn er entsprechende Englisch-Kenntnisse besitzt - es werden näm­lich ziemlich viele verbale Erklärun­gen gegeben.

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 7/2008

**********

Die Sämischvariante gegen Königsindisch charakterisiert sich durch das Bauernzentrum c4, d4, e4 und f3. Erfinder dieser Aufstellung war der deutsche Friedrich Sämisch, durch den Zug f3 wird das Zentrum gestützt und gleichzeitig ein Königsangriff mittels g4 und h4 vorbereitet.

Bekannteste Vertreter der weißen Spielweise sind Anatoly Karpow, Alexander Beljawski und Jan Timman. Die beiden Autoren, GM Alexander Cherniaev und FM Eduard Prokuronov, haben mit diesem Buch den Versuch unternommen, die Sämischvariante von beiden Seiten aus objektiv zu betrachten und dem Leser ein besseres Verständnis für die oft scharfen Stellungen mit heterogenen, also entgegengesetzten Rochaden, zu vermitteln. Ob es nur bei dem Versuch geblieben ist, wird sich später noch zeigen ...

Zum Inhalt:

Dem Leser wird nach einer kurzen Einleitung der Grundgedanke des Sämischsystems vermittelt und anschließend werden 50 ausgewählte Beispielpartien dazu analysiert. Nach jedem der acht Kapitel folgt ein Resümee der beiden Autoren über die zuvor besprochenen Abspiele. Ein Partienverzeichnis am Ende des Buches hilft beim schnellen Auffinden der Partien.

Ich möchte nun kurz die positiven und negativen Punkte auflisten.

Positiv:

  • die Analysen und Erklärungen zu den einzelnen Partien sind objektiv und gewissenhaft angefertigt worden.

  • die Zusammenfassung am Ende eines jeden Kapitels wurde vorbildhaft realisiert und verschafft dem Leser einen sehr guten Überblick.

  • durchschnittlich vier Diagramme pro Seite lockern das Buch wohltuend auf.

Negativ:

  • die Einleitung ist viel zu kurz geraten, obwohl die ersten 2-3 Seiten sehr gut beginnen! Was ist die Hauptidee des Weißen? Welche des Schwarzen? Hier wurde nur kurz angeschnitten, etwas mehr wäre hier angebracht gewesen, lieber hätte man zwei oder drei Partien weggelassen.

  • in den Partien selbst fehlt mir etwas der Bezug zu den Grundgedanken der Sämischvariante.

Auch hier hätte man etwas mehr allgemeine Erklärungen zu Bauernstrukturen, Strategien usw. einfließen lassen können.

Ein gutes Beispiel für eine Musterpartie in Sachen Sämisch aus Sicht des Schwarzen bringen die Autoren gleich zu Beginn:

Kotov A - Gligoric S [E87]

ct Zurich (25), 1953

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.f3 0-0 6.Le3 e5 7.d5 c5 8.Ld3 Sh5 9.Sge2 f5 10.exf5 gxf5 11.Dc2 Weiß hofft auf einen Angriff mittels g4 aber Gligoric kontert mit einem geistreichen Blockadeplan der für derartige Stellungen zum kleinen Einmaleins der Königsindischanhänger zählt. 11...e4! 12.fxe4 f4! 13.Lf2 Sd7 14.Sg1 Dg5 15.Lf1 Se5 Schwarz hat sich einen guten Platz für seinen Springer auf e5 gesichert. Die dunklen Felderschwächen sichern Schwarz genügend Kompensation für den geopferten Bauern. 16.Sf3 De7 17.Sxe5 Dxe5 18.0-0-0 Sf6 19.h3 Ld7 20.Ld3 a6 21.Sb1 f3 22.gxf3 Sh5 23.Sd2 Sf4 24.Lf1 b5 25.h4 Kh8 26.Tg1 Lf6 27.Sb3 Tab8 28.Le1 b4 29.Kb1 Ta8 30.Lg3 Tg8 31.Dh2 Txg3 32.Txg3 Se2 33.Dxe2 Dxg3 34.Sc1 a5 35.Sd3 Ld4 36.h5 Dh4 37.Lg2 Tg8 38.Th1 Dg3 39.Lf1 a4 40.Kc2 a3 41.b3 1/2-1/2

Fazit:

Für einen ersten Einstieg in die Thematik durchaus zu empfehlen. Durch die 50 analysierten Partien kann sich der Leser der Sämischvariante von beiden Seiten nähern und sich so einen objektiven Überblick verschaffen.

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.de

The Sämisch King's Indian Uncovered

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