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Art.-Nr.: SCONEVNIK4DC2
Vergriffen

Nimzoindisch Klassisch 4.Dc2

CD/DVD-Box, ChessBase, 2005.

Aus der Reihe »ChessBase Eröffnungstraining«

24,99 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

Dieser Artikel ist sowohl bei uns als auch beim Verlag bzw. Hersteller ausverkauft. Wir können ihn daher auch nicht mehr bestellen.

Unser Autor Knut Neven hat seine Arbeit in einer gut überschaubaren Datenbank mit 24 Texten und 478 ausgewählten und meistens kommentierten Partien untergebracht. Nach einer Einführung und einer Geschichte des Systems bzw. der Er­öffnung folgt ein besonders interessanter Text über typische Motive, die im Klassischen System auftauchen: der Vorteil des Läuferpaars, die Stellung der Leichtfiguren, wiederkehrende taktische Motive, markante Bauernstrukturen und Druck gegen c4 sind Themen, die der Autor erläutert und mit Links zu Beispielpartien versieht.

Es folgt die Eröffnungstheorie des Klassischen Systems in 18 Kapiteln. Daneben gibt es aber auch eine große Referenzdatenbank von über 22.500 Partien, davon rund 1000 kommentiert. Abgerundet wird die CD durch eine Trainings­datenbank und einen großen Baum, generiert aus allen Partien sowie den auf ChessBase 9.0 basierenden Reader.

Systemvoraussetzungen:

PC 233, 64 MB RAM

CD-ROM-Laufwerk

Soundkarte

Maus

Windows XP, 2000, Me, 98 SE

Details
Sprache Deutsch
Autor Neven, Knut
Verlag ChessBase
Reihe ChessBase Eröffnungstraining
Medium CD PC
Gewicht 100 g
ISBN-10 3937549560
ISBN-13 4027975003825
Erscheinungsjahr 2005
Einband CD/DVD-Box

Der kanadische Redakteur der Schachzeitung "En Passant" ist vor allem im Fernschach aktiv, wo er sich bereits dreimal für das Finale der IECG-WM qualifizieren konnte.

Bei ChessBase hat er zuvor zwei CDs über Französisch sowie eine CD über Grünfeld-Indisch herausge­bracht, nun beschäftigt er sich mit der klassischen weißen Fortsetzung 4.Dc2 gegen Nimzoindisch. Die CD umfasst vier Datenbanken, die wir uns nun der Reihe nach anschauen werden.

Die erste Datenbank "Classical" ist als der eigentliche Kern der Arbeit von Knut Neven anzusehen. Nach einer Einleitung und einem Überblick der Geschichte dieses Systems, wobei der Leser bereits einige wegweisende Partien zu diesem System kennen lernt, bespricht der Autor zunächst eingehend viele wichtige Motive wie die Rolle des Läuferpaars oder die Stellung der Leichtfiguren.

Damit kann nun die Beschäftigung mit der Theorie zu 4.Dc2 beginnen, die mit einer schönen Übersicht der zahlreichen Möglichkeiten für beide Seiten eingeleitet wird.

Von hier aus können Sie insgesamt 18 Kapitel auswählen, in denen Sie ausführlich über die entsprechenden Varianten informiert werden. Außerdem finden Sie hier zahlreiche Verweise auf wichtige Musterpartien, die bequem per Mausklick aufgeru­fen werden können. In diesen knapp 480 durchweg kommentierten Partien finden sich noch viele weitere nützliche Ergänzungen.

Als Ergänzung hierzu hat ChessBase die CD noch mit einer großen Datenbank ausgestattet, auf der knapp 23.000 Partien zu 4.Dc2 zu­sammengestellt wurden. Rund 900 dieser Partien sind sogar mehr oder weniger ausführlich kommentiert, was diese Datenbank zu einer wert­vollen Grundlage für ein intensives Eröffnungsstudium macht.

Die beiden letzten Datenbanken runden die CD sehr schön ab, denn hier können Sie in insgesamt 40 Trainingsaufgaben Ihren Wissenstand überprüfen und den aus der großen Partiedatenbank generierten Eröffnungsbaum nutzen.

Der Preis für diese überzeugende, ausgewogene und gut ausgestattete CD liegt bei 24,99 Euro, was wie gewohnt den ChessBase Reader einschließt, sodass keinerlei zusätzliche Software nötig ist.

Schach Markt 1/2006

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Nimzoindisch ist eine der beliebtes­ten Antworten von Schwarzspielern auf 1.d4. Das System ist grundsoli­de und bietet dem Nachziehenden viele Möglichkeiten, auf Gewinn zu spielen.

Die klassische Variante 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 4.Dc2 - die einst vergleichsweise selten auf das Brett kam, bietet beiden Seiten optimale Flexibilität und eine große Auswahl an Varianten und Plänen. Neben der Rubinstein Variante 4.e3 ist die Klassische Variante heute die am meisten gespielte Variante von Weiß gegen Nimzo-Indisch, sie hat die Systeme mit 4.Sf3 und 5.g3, das vom ehemaligen Weltmeister Garry Kasparov eingeführt worden war und das zeitweilig moderne, riskan­tere 4.f3 sowie das Sämisch-System 4.a3 an Popularität übertroffen. Vie­le Experten betrachten die Klassi­sche Variante als den theoretischen Härtetest für Nimzo-Indisch. In der Klassischen Variante bietet sich bei­den Seiten die Chance, das Spiel aus dem Gleichgewicht zu bringen und ohne übertriebenes Risiko auf Sieg zu spielen, mit der Wahl zwischen äußerst dynamischen und taktischen scharfen Stellungen, die detailliertes und aktuelles theoretisches Wissen erfordern und Stellungen, die sich primär auf positionelles Verständnis stützen. Die Anwender dieser Eröffnungs-CD sollten sich darauf kon­zentrieren, die typischen Pläne, Ide­en und Themen aus dem Kapitel MOTIVE zu verstehen, bevor sie sich in die manchmal komplexeren Varianten aus den anderen Kapiteln vertiefen, beginnend mit einer orga­nisatorischen Übersicht im Kapitel THEORIE. Die typischen Bauern­strukturen und Entwicklungen der Leichtfiguren führen zu den richti­gen Plänen im Mittelspiel. Durch das Studium der Eröffnung ist es möglich, zahlreiche nützliche Re­geln und Schlüsselkonzepte zu of­fenbaren, die dem Spieler in seiner Entscheidungsfindung helfen kön­nen. Für den durchschnittlich star­ken Spieler ist das Verständnis der hauptsächlichen positionellen Ideen und taktischen Motive tendenziell wichtiger, als das Lernen langer Va­rianten. Außerdem sind in jeder Va­riante komplette Partien angegeben, damit die Mittelspielstellungen, die aus allen Hauptvarianten entstehen, verstanden werden können.

Die Klassische Variante war schon immer für Spieler interessant, die typische Strukturen als wichtiger be­trachten, als z.B. die Entwicklung. Die schnelle Figurenentwicklung von Schwarz ist charakteristisch für viele Nimzo-Indische Systeme, wie auch die Idee, den schwarzfeldrigen Läufer gegen den weißen c3-Springer zu tauschen, um die Bauern­struktur von Weiß am Damenflügel zu zerstören. Die Chancen von Schwarz liegen in der Ausnutzung der schwachen weißen Doppelbau­ern auf der c-Linie, während Weiß ein starkes Zentrum aufbauen und später die Stellung für sein Läufer­paar öffnen kann. Die reichlichen Gewinnchancen für beide Seiten sind verantwortlich für die große Popularität von Nimzo-lndisch auf jedem Spielstärkeniveau und nicht zufällig hat heute jeder starke Spie­ler Nimzo-lndisch mit Weiß oder auch mit Schwarz schon gespielt. Zu Anhängern der Klassischen Varian­ten in der Vergangenheit gehören die ehemaligen Weltmeister Jose Raoul Capablanca, Alexander Alekhine, Max Euwe und Mikhail Botvinnik um 1920, 1930 und 1940, sowie Ro­bert Fischer, Anatoly Karpov, Vladi­mir Kramnik, Viswanathan Anand und Garry Kasparov in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag. Diese Spieler und vie­le andere, wie zum Beispiel GMs Boris Ivkov, Drazen Marovic und Yasser Seirawan halfen, die Klassi­sche Variante zu einer höchst gefähr­lichen Waffe gegen die Nimzo-Indi­sche Verteidigung werden zu lassen Beschreibt eine der goldenen Regeln der allgemeinen Eröffnungstheorie nach der Klassischen Schachschule die maximale Kontrolle des Zent­rums durch die Besetzung mit Bau­ern, so entdeckten Schachspieler im frühen zwanzigsten Jahrhundert al­ternative Methoden, die Schlacht um das Zentrum zu führen. Anstelle von 1.d4 d5 zeigte unter anderem Aaron Nimzowitsch einen bedächtigeren Plan, der auf der Zentrumskontrolle durch Figurendruck statt durch di­rekte Besetzung des Zentrums mit Bauern beruht. Der Vorteil dieser langfristigen Annäherung liegt in größerer Flexibilität und später eventuell besseren Chancen, Gegen­spiel zu erlangen. In der Ausgangs­stellung der Nimzo-Indischen Ver­teidigung nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 kombiniert Schwarz ge­nau diese langfristige Kontrolle des Zentrums mit einer schnellen Figu­renentwicklung und der positionellen Drohung, Weiß durch den Ab­tausch ...Lxc3 verdoppelte c-Bauern zuzufügen. Nimzowitsch spielte z.B. manchmal sogar 4...Lxc3+, ohne auf eine eventuelle Provokati­on wie in der Sämisch-Variante nach 4.a3 zu warten. Solche Eile ist je­doch unnötig, vor allem, weil viele alternative Möglichkeiten zum Aus­gleich für Schwarz gefunden worden sind, die ausnutzen, dass nach 4.Dc2 der d-Bauer von Weiß unge­deckt ist. Unter den Möglichkeiten von Schwarz betonen die Züge 4...c5 und 4...Sc6 diese Tatsache, wie auch die etwas seltsame Stel­lung der weißen Dame auf c3. Dem Anwender bietet diese CD einen ausführlichen historischen Rück­blick auf die Entwicklung der Klas­sischen Variante im Kapitel GE­SCHICHTE.

Der Autor Knut Neven hat seinen Überblick über die Variante in einer gut strukturierten Datenbank mit 24 ausführlichen Texten und 478 ausge­wählten, meist kommentierten Par­tien untergebracht. Nach einer gründlichen Einführung und der Geschichte des Systems bzw. der Eröffnung folgt ein Text über typische Motive, die im Klassi­schen System auftauchen: das Läu­ferpaar, die Stellung der Leichtfigu­ren, wiederkehrende taktische Moti­ve, markante Bauernstrukturen und Druck gegen den Punkt c4. Das sind die Themen, die der Autor analysiert und mit gut kommentierten Beispiel­partien untersucht.

Die Eröffnungstheorie des Klassi­schen Systems wird in 18 Kapiteln ausführlich untersucht. Zusätzlich ist auf der CD eine große Referenzda­tenbank mit über 22 500 Partien zum Klassischen System enthalten, davon sind rund 1000 Partien kommentiert. Abgerundet wird die CD durch einen großen Positionsbaum, der aus den Partien der Referenzdatenbank gene­riert wurde. Der Positonsbaum zeigt nicht nur zahlreiche statistische De­tailinformationen, sondern ist auch als Eröffnungsbibliothek unter allen aktuellen Schachprogrammen von ChessBase einsetzbar. Ein wichtiger Bestandteil der CD ist die mitgelieferte Trainingsdaten­bank, in der nicht nur Grundwissen der Eröffnung abgefragt wird. In der Trainingsdatenbank wird häufig auch nach typischen Motiven ge­fragt.

Knut Neven ist Redakteur des kana­dischen Schachmagazins "En Pas­sant". Seine Spezialität ist das Fern­schach, wo er sich bereits dreimal für das Finale der IEGG-Weltmeis­terschaft qualifizieren konnte. In der Eröffnungsreihe von ChessBase hat er bereits mehrere Abhandlungen über Französisch und Grünfeld-In­disch veröffentlicht. Die vorliegende CD schließt sich nahtlos an das hohe Niveau der früheren Ausgaben an. Eine erstklassig aufbereitete Eröffnungs-CD, die keine Fragen mehr zum Klassischen System offen lässt. Wer Nimzoindisch spielt, kommt an dieser CD nicht vorbei.

Peter Schreiner, Rochade Europa 12/2005

Nimzoindisch Klassisch 4.Dc2

EUR

24.99