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LOADOSISISE

Schwarz ist super in ... Seltene Eröffnungen

Eigenschaften

108 Seiten, kartoniert, Caissa Chess Books, 1998

10,80 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Dieses Buch stellt gewissermaßen eine Fortsetzung des Klassikers "Black is O.K." desselben Autors dar. Hier gibt er dem Leser Material an die Hand, damit dieser mit Schwarz vor unangenehmen Überraschungen wie Orang-Utan (1.b4) oder Grob's Angriff (1.g4) gefeit ist. Das Werk wird durch seinen unterhaltsamen und humorvollen Stil zu einem echten Lesevergnügen.

Weitere Informationen
Gewicht 200 g
Hersteller Caissa Chess Books
Breite 16,7 cm
Höhe 23,7 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 1998
Autor András Adorján
Sprache Deutsch
Seiten 108
Einband kartoniert

005 Zeichenerklärung

007 Sensation!

009 Lajos Portisch: Black Is OK...

011 Vorwort

013 I. 1.b3 (e5)

027 II. 1.f4 (d5)

037 III. 1.b4?!

051 IV. 1.e3 (Sf6)

055 V. 1.g4?

063 VI. 1.a3?!, 1.h3?!

069 VII. 1.Sc3!?

077 VIII. 1.a4?, 1.h4?

085 IX. 1.Sa3?, 1.Sh3?

089 X. 1.f3? (c5)

093 XI. 1.g3 (g6)

099 XII. 1.d3 (d5)

105 XIII. 1.c3!?

Während es auf dem Umschlag noch euphorisch "Schwarz ist super in ...Seltene Eröffnungen" heißt, übt sich der Innentitel in Bescheidenheit und es ist nur noch nüchtern von "Schwarz ist O.K. in ...Seltene Eröffnungen" die Rede. Zu diesen Eröffnungen zählt der Autor, anno 1980 immerhin im Kandidatenzyklus zur Weltmeisterschaft vertreten, erprobte Eröffnungszüge wie 1. b4, 1. f4, 1. b3 oder 1. g3. Ringeltauben wie 1. Sc3, 1. e3, 1. d3, 1. c3 oder 1. a3, schließlich aber auch erwiesenermaßen Fragwürdiges wie 1. a4, 1. h4, 1. Sa3, 1. Sh3, 1. f3 oder 1. g4.

Das dargebotene Material, Partien oder Partiefragmente, ist durchweg neueren Datums und, wie bei Eröffnungsbüchern fast schon Standard, im Informatorstil kommentiert. Hilfreich sind hier allerdings die zahlreich aufgenommenen Diagramme (als Hinweis an den ungarischen Verlag: Auch nach der neuen Rechtschreibung schreibt man "Diagramm" mit Doppel-m!) sowie die recht detaillierten Überblicksinformationen zu Beginn eines jeden Kapitels.

"Ich behaupte, daß Schwarz in allen Varianten dieses Bandes, manchmal nach ein paar Zügen, überlegen steht", verrät uns der Autor auf Seite 11. Nun darf man - zumal als gestandener Großmeister - eine Menge behaupten, allerdings sollte man es auch beweisen können. Neugierig geworden, wie Weiß nach gesunden, wenngleich unüblichen Eröffnungszügen, wie z.B. 1.e3, 1.c3 oder auch 1.g3 diese vollmundigen Verheißungen umsetzen könne, informierte sich der Rezensent in den angegebenen Kapiteln, um - erwartungsgemäß - festzustellen, daß von dem angekündigten schwarzen Vorteil weit und breit nichts zu sehen war.

Überhaupt mag es erstaunen, daß Adorjan nach Zügen wie 1. h4, 1. Sh3 oder dergleichen mit Varianten aufwartet, die - wiederum erwartungsgemäß - allesamt Schwarz in Vorteil sehen. Hand aufs Herz: Was passiert, wenn Ihnen jemand 1. h4 vorsetzt? Sie besetzen das Zentrum, entwickeln sich "normal" und freuen sich, daß Ihr Gegner Sie schalten und walten läßt. Und wenn Sie, sollte es der Zufall wollen, irgendwann auf Karpow, Kasparow, Kramnik und Co. treffen, und, was noch unwahrscheinlicher wäre, betreffender Herr mit 1. h4 aufwartet, so kämen Sie in den Genuß, vorübergehend besser zu stehen als Ihr großmeisterlicher Widerpart, um diesem letzten Endes dann doch irgendwann zu seinem Sieg zu gratulieren. Diese Niederlage hätte aber selbstredend nichts mit Ihrem womöglich defizitären Kenntnisstand über 1. h4 zu tun. Fazit: Sich mit Zügen wie 1. h4 zu beschäftigen, ist - mit Verlaub - bestenfalls überflüssig, sei es als Leser oder auch als Autor.

Wie geht Adorjan nun mit seltenen, aber gleichwohl bekannten Anfangszügen wie z.B. 1. b4 (Orang-Utan) oder 1. f4 (Bird) um? Im ersteren Falle konzentriert sich das Buch auf die Antwort e5, die auf exakt 10 Seiten abgehandelt wird. Daneben kommt aber auch die Antwort Sf6 nebst Fianchetto des Königsläufers zu ihrem Recht, allerdings auf lediglich anderthalb Seiten. In beiden Fällen weist Adorjan schwarzen Vorteil nach.

Zu dem nämlichen Ergebnis kommt der Maestro nach 1. f4, wonach er ausschließlich d5 als Antwort berücksichtigt.

Eine Kaufempfehlung vermag der Unterzeichner nur mit Einschränkungen auszusprechen, da kaum einer der angegebenen Eröffnungszüge Aussicht auf weißen Eröffnungsvorteil bietet, so daß Schwarz allein schon deswegen O.K. ist - auch ohne dieses Buch gelesen zu haben.

E. Carl, Rochade Europa 9/98

Dieses Buch ist für alle Schwarzspieler gedacht, die sich nicht für jede selten gespielte Eröffnung eine dicke Eröffnungsbibliothek zulegen oder gar durcharbeiten möchten.

Es werden in 13 Kapiteln folgende weiße Eröffnungszüge behandelt: b3, f4, b4?!, c3, g4?, a3?!, h3?!, Sc3!?, a4?, h4?, Sa3?, Sh3?, f3? g3, d3, c3!?.

Am Anfang eines jeden Kapitels wird die Eröffnung vorgestellt und die besten Schwarzzüge werden mit Varianten beschrieben. Auf den darauffolgenden Seiten werden diese Varianten anhand von ausgewählten Partien vertieft. Das Analysieren wird dem Leser durch die übersichtliche Notation und ie Verwendung vieler Diagramme erleichtert.

Dieses Buch kann allen Schachfreunden empfohlen werden, die von den bereits ausgewählten Varianten - gemäß dem Motto des Buches "Schwarz ist O.K. in..." profitieren wollen. Auch den Preis von 22,80 DM finden wir für dieses Buch O.K.

Schach-Markt 6