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Art.-Nr.: LORAEPD

Petroff Defence

191 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2005.

18,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

The Petroff Defence is considered as one of Black's most reliable methods of meeting the king's pawn opening. By counterattacking as early as move two, Black avoid the hazards of having to face lines such as the Scotch Opening, the Italian Game and the 'Spanish torture' of the Ruy Lopez. An early breach of a central file together with active piece play for both sides characterises the Petroff as a typical king's pawn opening.

Until some years ago, the Petroff opening was favoured only by a few top Grandmasters, including Anatoly Karpov and Artur Yusupov. However, the last few years have seen a dramatic rise in its popularity, and it now provides battlefield; for many clashes of the modem elite players, including Kasparov, Kramnik, Anand, Leko, Topalov and England's Michael Adams. This is bound to have a positive effect on its popularity at club level.

In this book, openings experts Alexander Raetsky and Maxir Chetverik study the typical plans and tactics for both White and Black in this complex opening. Using illustrative games, the authors provide up-to-date coverage of a line that has experienced a major overhaul in the last decade.

  • Written by renowned opening theoreticians Ideal for club and tournament players

  • AII main lines are covered

  • Provides everything you need to know to play the opening with confidence

Details
Sprache Englisch
Autor Raetzki, Alexander
Tschetwerik, Maxim
Verlag Everyman
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 330 g
Breite 15,2 cm
Höhe 23,4 cm
Seiten 191
ISBN-10 1857443780
ISBN-13 9781857443783
Erscheinungsjahr 2005
Einband kartoniert
Inhalte

004 Bibliography

005 Introduction

1 e4 e5 2 Nf3 Nf6

007 1 3 Nxe5: The Main line with 8 c4

034 2 3 Nxe5: The Main Line with 8 Re1

047 3 3 Nxe5: Black Plays 6..Bd6

069 4 3 Nxe5: Deviations from the Main line

080 5 3 Nxe5: Fourth and Fifth Move Alternatives for White

104 6 3 d4: The Main line

143 7 3 d4: 5...Bd6 and 5th Move Alternatives for Black

158 8 3 d4: Fourth Move Alternatives

168 9 3 d4: Black Plays 3...exd4

178 10 Third Move Alternatives for White

189 Index of Complete Games

Die Russische Verteidigung nach den Zügen 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 ist eine der wichtigsten Eröffnungen überhaupt und wird zur Zeit durch viele starke Spieler angewandt. Deshalb gibt es auch viele Bücher zu diesem Thema. Das neueste Werk stammt von zwei russischen Spezialisten aus Woronesch. Das Buch enthält insgesamt 10 Kapitel und 74 ausführlich kom­mentierte Partien. Sehr empfehlens­wert!

Jerzy Konikowski, Fernschach International 2/2006

________________

Alexander Raetsky ist ein Russischer Internationaler Meister und erfahrener Turnierspieler. Als eloquenter Schriftsteller arbeitet er seit langer Zeit regelmäßig für das bekannte Russische Schachmagazin 64 und für die international bekannte Publikation "New in Chess". Sein erstes Buch für den renommierten Everyman Chess Verlag war "Meeting 1.e4", vom Publikum weltweit begeistert aufgenommen. Nun legt er mit "petroff defence" ein neues Werk über die Russische Eröffnung vor, die sich in den letzten zehn Jahren durch ihre Zuverlässigkeit zunehmender Beliebtheit erfreuen durfte.

Etwas zur Geschichte der Eröffnung: Nach 1.e4 e5 2.Sf3 unterlässt Schwarz die Verteidigung seines Bauern auf e5 und startet statt dessen mit 2...Sf6 sofort einen Gegenangriff auf den weißen Bauern e4. Schon im Jahre 1479 wird die Eröffnung von Lucena erwähnt. Damiano analysiert die 1512 die Züge 3.Sxe5 Sxe4 und kommt zu der Überzeugung, dass nach 4.De2 die schwarze Stellung nicht zu halten ist, die Eröffnungen verschwindet daraufhin Jahrhunderte lang von der Bildfläche, bis 1824 der Russische Meister Petroff die schöne Fortsetzung 3.Sxe5 d6! mit anschließender Eroberung des Bauern findet.

"Emotionale Spieler fürchten sich vor der symmetrischen Aufstellung in der Russischen Eröffnung; sie haben Angst vor den Remis-Bestrebungen schwächerer Weiß-Spieler," so Raetsky in seinem Vorwort. In der Tat muss sich der Petroff-Knappe aber nicht mit hunderten von Varianten und Nebenvarianten im Ruy Lopez, der Italienischen Partie, oder der Schottischen Eröffnung befassen, er befindet sich laut Raetsky bereits nach 2.Sf3 Sf6 in sicherem Fahrwasser.

Raetsky unterteilt die Russische Eröffnung im Inhaltverzeichnis folgendermaßen:

1 3.Sxe5: Hauptvariante mit 8.Lc4

2 3.Sxe5: Hauptvariante mit 8.Te1

3 3.Sxe5: Schwarz spielt 6...Ld6

4 3.Sxe5: Abweichungen der Hauptvariante

5 3.Sxe5: Alternativen für den 4. und 5. Zug für Weiß

6 3.d4: Hauptvariante

7 3.d4: 5...Ld6 und Alternativen für Schwarz im 5.Zug

8 3.d4:Alternativen für den 4.Zug

9 3.d4: Schwarz spielt 3...exd4

10 Alternativen im 3.Zug für Weiß

Das Material erstreckt sich über 74 Partien, allesamt gut ausgewählt und kommentiert. Die älteste Partie stammt aus dem Jahre 1858 (Morphy-Barnes, London), die jüngste aus dem Jahre 2004 (Leko-Kramnik, Brissago WM). Beim aktuellen Partienmaterial fiel mir gleich am Anfang die anregend und zuverlässig kommentierte Partie des WM-Wettkampfs Leko - Kramnik 2004 in Brissago auf. Kramnik war sehr gut vorbereitet und kam nach 18.c4?! auf die Gewinnerstraße:

Leko - Kramnik, Schach WM Brissago 2004 (Partie Nr. 1)

1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 d6 4.Sf3 Sxe4 5.d4 d5 6.Ld3 Sc6 7.0-0 Le7 8.c4 Sb4 9.Le2 0-0 10.Sc3 Lf5 11.a3 Sxc3 12.bxc3 Sc6 13.Te1 Te8 14.cxd5 Dxd5 15.Lf4 Tc8 16. h3 Le4 17.Le3 Sa5 18.c4?! Sxc4!

"Dies erlaubt Schwarz seine Dame für den absoluten Gleichstand zu geben", so Raetsky in seinem Kommentar zu dieser Partie.

Abschließend zu jedem Kapitel schreibt Raetsky ein Resümee in dem Vor- und Nachteile der behandelten Variante besprochen werden und liefert dazu noch einen Variantenbaum zum

schnellen Finden etwaiger Abweichungen mit Verweis auf die Partien.

Der Autor stellt den Weiß-Spieler in der Russischen Eröffnung vor die Entscheidung zwischen 3.d4 und 3.Sxe5 zu wählen, dabei bewertet er die Schwarze Antwort 3...Sxe4

stärker als 3...exd4. Nach den Untersuchungen von Raetsky (und seinem Co-Autor Maxim Chetverik) muss sich Schwarz nach 3.Se5 auf positionelle Feinheiten einstellen, und darf

nicht mehr damit rechnen mit offenem Visier um den Vorteil zu kämpfen. Das Buch ist in jeder Hinsicht für den Vereins- und Hobbyspieler zu empfehlen, kann aber als Ergänzung für den Turnierspieler gerne herangezogen werden, da Raetsky die Möglichkeiten der Russischen Eröffnung sehr instruktiv und mit sicherem Gespür für die gute Stellung erklärt. Das Buch bereitet einfach Spaß, da die Grundzüge der Eröffnung schnell gelernt sind, und sich zudem aus dem "Petroff" oft sehr spannende und kurzweilige Partien entwickeln.

Die Qualität ist bei Everyman immer gut, das Englisch ist auch mit wenigen "Bordmitteln" einfach zu verstehen.

Mathias Guthmann, CHESSPLAYERS

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Die Russische Verteidigung 1.e4 e5 2. Sf3 Sf6, im englischen Sprachraum benannt nach dem russischen Schach­meister und Theoretiker des 19. Jahr­hunderts, Alexander Petroff kann zwar auf eine 500-jährige (!) Geschichte zu­rückblicken, wurde aber im modernen Schach bis in die 1990er Jahre hinein nur von wenigen Experten regelmäßig angewandt, darunter GMs Karpow und Jussupow. Etwa seit 10 Jahren hat die Popularität dieser Eröffnung rapide zu­genommen, nachdem Könner der Weltspitze wie GMs Kasparow, Kramnik, Anand, Leko, Topalov und Adams sie in ihr Repertoire aufgenommen ha­ben.

Grund genug also für das seit 15 Jah­ren erfolgreich zusammenarbeitende Autoren-Tandem IM Alexander Raetsky und FM Maxim Chetverik (beide stammen auch noch aus Russland!) ihr neuestes Eröffnungsbuch der Petroff-Verteidigung zu widmen. Vor allem Raetsky spielt gern Russisch (im Nah-und Fernschach) und hat sieben eigene Partien in den Band aufgenommen. Die Gliederung der 10 Kapitel folgt dem bewährten Schema der Everyman-Chess-Eröffnungsreihe: zu­nächst eine kurze Einführung ins Thema, dann mehrere beispielhafte Meister­partien mit vielen Analysen, Kommen­taren und Vorstellung von Nebenvari­anten, und am Schluss eine prägnante Zusammenfassung des Stoffes. Kapitel 1-5 befassen sich mit 3.S:e5, die Abschnitte 6-9 mit 3.d4, und im Schlusskapitel werden andere dritte Züge von Weiß erörtert:

1) Die Hauptvariante 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.S:e5 d6 4.Sf3 S:e4 5.d4 d5 6.Ld3 7.0-0 Sc6 mit 8.c4 und nun 8...Sf6 bzw. 8...Sb4 9.Le2 0-0 10.Sc3 Lf5: eine nach wie vor aktuelle, weit ausanalysierte Spielweise (S. 7-33, mit 12 Beispielpartien).

2) Die Hauptvariante mit 8.Te1 Lg4 und nun 9.c4 Sf6 10.c:d5 oder 10. Sc3 führt bei korrekter schwarzer Fortsetzung zum Ausgleich S. 34-46, mit 6 Partien).

3) Die Variante 6. Ld3 Ld6 7.0-0 0-0 8.c4 c6 führt zu komplizierten Positio­nen, und ist wohl aus diesen Gründen ziemlich populär geworden (S. 47-68, zehn Partien).

4) Abweichungen von der Hauptvari­ante anstelle 5...d5: 5...Le7 gilt als et­was passiv, oder aber (mit 5..d5) 6. Ld3 Le7 7.0-0 Lf5 8.Te1l Sc6 9.c4 kommt ebenfalls seltener vor (S. 69-79, vier Partien).

5) Abweichungen im 4. und 5. Zug: Bei 5.Sc3 5.De2 5.c4 5.Ld3 ist das schwarze Gegengift jeweils gefunden worden. Lebhaftes Spiel ergibt das nicht ganz gesunde Cochrane-Gambit 4.S:f7?!, wobei Schwarz jedoch ganz genau wissen muss, was er tut, um nicht in einem stürmischen weißen Königsangriff unterzugehen. Schwach ist dagegen 3...S:e4? wegen 4.De2 De7 5.S:e4 d6 6.d4 d:e5 7.d:e5 Sc6 8.Sc3/Lb5 mit weißem Mehrbauern (S. 80-103, mit 11 Partien).

6) Die Hauptvariante 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.d4 S:e4 4.L.d3 d5 5.S:e5 Sd7 6.Sd7: L:d7 7.0-0 und nun folgt seltener 7...Df6 oder 7...Dh4, häufiger 7... Ld6 8.c4 c6 und Schwarz gleicht aus. Auch hier ist das Figuren­opfer 6.S:f7 möglich und auf 6...K:f7 7.Dh5+ Ke6! mit für Schwarz vor­teilhaften Komplikationen (S. 104-142, mit 15 Partien).

7) Die Hauptvariante mit 5...Ld6 oder 5...Le7 erscheint gleichwertig zu 5... Sd7; dagegen sollte 5...Sc6?! wegen des entstehenden Doppelbauern ver­mieden werden (S. 143-157, 5 Par­tien).

8) Alternativen im 4. Zug sind 4...d:e5 (ergibt Ausgleich nach 4...d5 5.Sbd2 oder 5.Ld3), und nach 1.e4 e5 2. Sf3 Sf6 3.d4 S:e4 4.Ld3 Mureys ver­blüffender Zug 4...Sc6!? (5. L:e4 d5 6.Ld3 e4) (S. 158-167, mit drei Par­tien),

9) Schwarz spielt 3...e:d4 (anstatt S:e4) heute seltener als früher, und kann nach 4.c5 Se4 5.Dd4: d5 6.e:d6 e.p. Sd6: 7.Sc3 Sc6 8.Df4 Sf5I? Ausgleichen (S. 178-177, 4 Partien),

10) Alternativen im 3. Zug von Weiß führen manchmal zu anderen Eröff­nungen, 3. d3?! gilt als lahm und gibt den Eröffnungsvorteil von Weiß aus der Hand. Während das aktive 3.Lc4 mit 3...S:e4 4.Sc3 Sf6! Beantwortet wird und 3.Sc3 Lb4 zu einem langen positionellen Kampf Anlass gibt (S. 178-188, mit vier Partien).

Die beiden Autoren führen insgesamt 74 Meisterpartien vor und zusätzlich weitere 84 vollständige Spiele im Ver­lauf des Textes. Das Gros der Spiele zeigt, dass Schwarz zunächst mit sorgfältigem Spiel den Ausgleich anstreben muss, bevor er selbst an aktive Opera­tionen denken kann. Gleichwohl soll der Band nicht als Repertoirebuch ver­standen werden, sondern Raetsky und Chetverik streben eine möglichst ob­jektive Auflistung und Beurteilung der Varianten für beide Seiten an.

Wer gerne Russisch spielt und die eng­lische Sprache versteht, dem kann das fundierte Werk der beiden renommier­ten Eröffnungs-Autoren uneinge­schränkt zum Studium empfohlen wer­den.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 06/2005

Petroff Defence

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