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Art.-Nr.: LOROZPT2C3S
Vergriffen

Play the 2.c3 Sicilian

192 Seiten, kartoniert, Gambit, 2002.

17,95 €
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A book that guides readers in how to handle a popular variation of the Sicilian Defence, which is far and away the most popular chess opening. An intimidating body of theory has been developed around the Sicilian's main lines, in which White grants his opponent a central majority which may prove an important factor later on. Many players prefer to avoid the all-or-nothing attacks of the Open Sicilian, turning instead to the positionally sound 2 c3 line. White prepares to seize space and will develop his pieces rapidly to natural squares. Those who specialize in the 2 c3 Sicilian find it to be an excellent point-scorer, as Black has not only objective difficulties to contend with, but also has the psychological problem that he is battling just for equality, with little prospect of taking the initiative.

Provides a comprehensive and insightful picture of the theory of an important and popular chess opening.

Bibliography:

Rosenberg, "Sicilian/Sizilianisch, Alapin", Chess Player 5 , 1973.

Chandler, Sicilian 2 c3 , Batsford, 1981.

Burgess, Winning with the Smith-Morra Gambit , Batsford, 1994.

Palkovi, Sizilianische Verteidigung mit 2 c3 , Caissa, 1995.

Chandler, The Complete c3 Sicilian , Batsford, 1996.

Sveshnikov, B22 , Sahovski Informator, 1997.

Nunn, Burgess, Emms and Gallagher, Nunn's Chess Openings (NCO) , Gambit/Everyman, 1999.

Gallagher, c3 Sicilian , Everyman, 1999.

Bosch, "Spice up your Alapin", New in Chess , 1999, no. 2.

Chess Base Magazine 1 to 84.

Informator 1 to 83.

The Week in Chess 1 to 394.

Details
Sprache Englisch
Autor Harley, Andrew
Rozentalis, Eduardas
Verlag Gambit
Medium Buch
Gewicht 260 g
Breite 14,5 cm
Höhe 21 cm
Seiten 192
ISBN-10 1901983560
ISBN-13 9781901983562
Erscheinungsjahr 2002
Einband kartoniert
Diagramme 225
Inhalte

04 Symbols

05 Bibliography

06 Introduction - Eduardas Rozentalis

07 Introduction - Andrew Harley

09 Summary of Ideas

015 01 Alternatives to 2...e6, 2...d5 and 2...Nf6

031 02 2...e6

044 03 2...d5: Sidelines

053 04 2...d5 3 exd5 Qxd5 4 d4 Nc6

074 05 2...d5 3 exd5 Qxd5 4 d4 Nf6: 5 Nf3 e6 and Other Lines

099 06 2...d5 3 exd5 Qxd5 4 d4 Nf6 5 Nf3 Bg4

116 07 2...Nf6: Sidelines

132 08 2...Nf6 3 e5 Nd5 4 d4 cxd4 5 Nf3: 5...e6 and Other Moves

156 09 2...Nf6 3 e5 Nd5 4 d4 cxd4 5 Nf3 Nc6 6 Bc4 Nb6 7 Bb3

177 10 2...Nf6 3 e5 Nd5 4 Nf3

199 Index of Variations

Anders als es der Titel suggeriert, ist dies weder ein "Wie-spielt-man ..." noch ein typisches Repertoirebuch - dafür bieten die fünfeinhalb Seiten allgemein-strategischer Einführung zu wenig. Vielmehr handelt es sich um ein klassisches Theoriewerk, aber der Titel The Complete c3 Sicilian war halt schon vergeben (Chandler, Batsford 1996). Im Klappentext wird Eduardas Rosentalis als "starker Großmeister (beste Elo-Zahl 2650) ..., der die Theorie des c3-Sizilianers mit vielen phantasievollen Ideen bereichert hat" präsentiert. Das stimmt zweifellos, aber gern hätte man mehr an seiner Ideenfindung teilgehabt. So heißt es z. B. zu Beginn der vier Seiten zu Rosentalis' Lieblingsvariante 1. e4 c5 2. c3 Sf6 3. e5 Sd5 4. g3!? ernüchternd: "Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass dieser Plan zu langsam ist...". Anschließend reiht sich Partie an Partie; über bekannte Fakten hinausgehendes Insiderwissen findet sich hier leider genauso wenig wie an anderen Stellen des Buches.

Die zweite Frage ist, inwiefern es sich von relevanten Vorgängerwerken abhebt. Da wären Gallagher: The c3 Sicilian (Everyman 1999) und Sweschnikows Informator-Monographie B 22 (1997) zu nennen. Gerade letzteres Werk besticht mit einer großen Anzahl von Originalanalysen, während Gallagher einen m. E. gelungenen Mix von theoretischer Aktualität und leserfreundlicher Darstellung bietet. Laut Rosentalis' Ausführungen im Vorwort ist die Theorie des c3-Sizilianers ständig in Bewegung - m. E. eine gelinde Übertreibung. In den letzten fünf Jahren hat sich nur in einer kleinen Minderheit der Varianten etwas getan. Die Vermutung liegt nahe, dass das sehr wohl noch aktuelle Gallagher-Buch vom Markt "geschossen" werden soll. Ein direkter Vergleich ergab, dass Gallagher bei insgesamt gleichem Umfang minimal schwächere Nebenvarianten oft ganz weggelassen hat (Rosentalis/Harley sind hier "kompletter"), während im Gegenzug die Hauptlinien bei ihm auch verbal ausführlicher besprochen worden sind als bei Rosentalis/Harley.

Ein gravierender Schnitzer bei Gallagher war das völlige "Übersehen" von Sweschnikows Monographie. Rosentalis/Harley arbeiten gewissenhafter, doch längst nicht perfekt: Fernschach scheinen auch sie nicht zu kennen. Besonders der Schweizer Beinahe-Weltmeister Gottardi hat einige wichtige Partien zum Thema gespielt; Gottardi-Gritsajenko, Konstantinopolski-Memorial 1993-95 (zu finden u. a. auf Tim Hardings ausgezeichneter CD Megacorr) stellt die Bewertung einer kritischen Hauptvariante in Frage (2. ... Sf6 ... 10. Sa3 d:c3), Rosentalis/Harley zitieren eine Partie aus der 2. Bundesliga. Fazit: Der c3-Sizilianer erscheint überversorgt. Wer das Gallagher- oder Sweschnikow-Buch hat und sich mit dem Informator auf dem Laufenden hält, verpasst eigentlich nichts. Für 2. c3-Neulinge scheint mir der Gallagher knapp vorzuziehen zu sein.

Harald Keilhack, Schach 09/2002

Neben dem ehrgeizigen Projekt des englischen Verlages Gambit Publications, seine erfolgreichsten Schachbücher auch in deutscher Sprache herauszubringen, erscheinen dort natürlich auch weiterhin sehr interessante neue Bücher. Mein aktueller Favorit ist "Play the 2 c3 Sicilian", denn dieser wichtige Vertreter der sogenannten Anti-Sizilianer gehörte schon recht früh in mein Repertoire. Der Grund dafür ist einfach: Warum soll man Schwarz mit 2. Sf3 die Auswahl zwischen so unterschiedlichen und komplizierten Systemen wie beispielsweise Scheveninger-, Sveshnikov-, Drachen-, Paulsen- oder Najdorf-Variante überlassen, wobei es etwas unsinnig erscheint, sich in jeder dieser Varianten mit den meist recht erfahrenen Schwarz-Spielern messen zu wollen.

Als Alternative bot sich 2. c3 an. Weiß zwingt seinem Gegner frühzeitig sein eigenes System auf, das einen gesunden positionellen Grundgedanken hat, damals in der Theorie noch sehr überschaubar war und von den Gegnern noch nicht besonders ernst genommen wurde. Letzteres änderte sich natürlich bald, mein c3-Repertoire erwies sich als harmlos und wurde ersetzt. Ähnlich scheint es auch anderen c3-Freunden gegangen zu sein, denn in den letzten Jahren wurde es etwas ruhiger um diese Eröffnung. Das neue "Play the 2 c3 Sicilian" bietet nun die Gelegenheit, auf die bisherigen Entwicklungen zurückzublicken und sich auf den neuesten Stand zu bringen.

Für Qualität bürgt dabei das Autorenduo, das aus zwei sehr erfahrenen 2. c3-Anhängern besteht, die im Theorieteil ihre Kompetenz in dieser Eröffnung mit etlichen eigenen Partien belegen. Bereits die schöne Einführung macht deutlich, wieviel sich inzwischen getan hat.

Im ersten Hauptsystem 2. ...d5 sind beispielsweise Abspiele mit dxc5 der neueste Schrei für Weiß, womit er das für viele leidige Thema "Vor- und Nachteile des Isolani" von der Tagesordnung nimmt und statt dessen eine aussichtsreiche Majorität am Damenflügel zur Debatte stellt.

In sechs Kapiteln arbeiten sich die Autoren zu den wichtigsten Abspielen vor und geben dabei eine ausführliche und überzeugende Übersicht des aktuellen Theoriestands.

Neues Leben musste dem Patient 2. c3 vor allem in der zweiten Hauptvariante 2. ...Sf6 eingehaucht werden.

In drei Kapiteln werden zunächst die bisherigen Hauptwege besprochen, und es bleibt das ernüchternde Fazit, dass Weiß in den herkömmlichen Systemen selbst mit Versuchen wie 1. e4 c5 2. c3 Sf6 3. e5 Sd5 4. d4 cxd4 5. Sf3 Sc6 6. Lc4 Sb6 7. Lb3 d6 8. exd6 Dxd6 9. Sa3!? dxc3! kaum etwas erreichen kann.

Der aktuelle Trend ist hier 4. Sf3, was früher allenfalls als Zugumstellung betrachtet wurde, inzwischen stellt Weiß aber den mit dem zweiten Zug vorbereiteten Vorstoß d4 länger zurück und treibt erst seine Entwicklung voran. Nicht selten erfolgt der Zug d2-d4 hier erst im 10. bis 15. Zug!

Der Theorieteil ist wie angedeutet sehr umfangreich und systematisch, die Autoren gehen auch auf die strategischen und taktischen Aspekte der Varianten ein und helfen auch bei den häufig möglichen Übergängen zwischen verschiedenen Systemen. Dabei geht es auch um die Wahl der Zugfolge und Tipps, welche verwandten Systeme man ebenfalls studieren sollte. Abgeschlossen wird dieses umfassende Theoriewerk durch einen praktischen Variantenindex, der schnell zu den gesuchten Abspielen führt.

Angenehm fällt die Objektivität der Autoren auf: Sie sprechen klar an, welche Varianten wenig Aussichten bieten, wie der aktuelle Stand ist und wo weitere Entwicklungen zu erwarten sind.

Neben den angesprochenen neuen Trends für Weiß kommen hier auch neue Ansätze für Schwarz nicht zu kurz, modern ist hier das Fianchetto mit g6 oder sogar g5.

Fazit: "Play the 2 c3 Sicilian" macht Lust auf dieses interessante System und ist für ein breites Spektrum an Spielern empfehlenswert, Umfang, Aktualität und die gute Aufbereitung werden selbst erfahrenen 2. c3-Spielern viel Freude bereiten. Grundlegende Englischkenntnisse sollten für das Studium des Buches ausreichen.

aus: Schachmarkt 01/2003.

Wer die sizilianischen Hauptwege vermeiden möchte, kann als Weißspieler mit 2. c3 abweichen. Allerdings ist parallel zur Häufigkeit der praktischen Anwendung dieses seit nunmehr ca. 30 Jahren gespielten Eröffnungssystems auch das theoretische Wissen inzwischen immens angestiegen, und heute muss der 2. c3- Spieler mehrere Haupt- und Nebenwege kennen, will er keine frühzeitigen unangenehmen Überraschungen erleben.

Unter den zeitgenössischen Großmeistern spielen Ponomariov, Sveschnikov, Smagin, Blatny und der Verfasser Rozentalis regelmäßig 2. c3. Auch der englische EM Andrew Harley, Co - Autor des Buches, pflegt selbstverständlich diese Spielweise quasi seit Kindesbeinen.

Der Band eröffnet mit einer Vorstellung der grundlegenden Ideen und Bauernstrukturen (S. 9-14). Die ersten beiden Kapitel befassen sich sodann mit Nebenvarianten wie 2. ...b6, 2. ...Da5, 2. ...g6, 2. ...e5, 2. ...d6 und 2. ...e6, die aus Sicht des Schwarzspielers entweder für Überraschungsmomente sorgen oder aber im Falle von 2. ...e6 in französische Fahrwasser überleiten sollen (S. 15-43). Kapitel 3 befasst sich mit Seitenwegen nach 2. ...d5 3. e:d5, nämlich 3. ...Sf6 und 3. ...D:d5 (S. 44-52).

Dann kommen in den Kapiteln 4 bis 6 die Hauptvarianten nach 1. e4 c5 2. c3 d5 zur Sprache: 3. e:d5 D:d5 4. d4 bzw. 4. ...Sf6 5. Sf3 e6 und 4. ...Sf6

5. Sf3 Lg4 (S. 53-115).

In Kapitel 7 werden seltenere Abweichungen nach 2. ...Sf6 erörtert, und zwar 3. g3 und 3. d4 (S.116-131). Schließlich haben die Kapitel 8 bis 10 die zweite Hauptvariante

1. e4 c5 2. c3 Sf6 zum Inhalt (S. 132-189):

a) 3. e5 Sd5 4. d4 c:d4 5. Sf3 e6;

b) 3. e5 Sd5 4. d4 c:d4 5. Sf3 Sc6 6. Lc4 Sb6 7. Lb3;

c) 3. e5 Sd5 4. Sf3: diese Variante ist heute en vogue. Weiß schiebt den Vorstoß d4 vorerst noch hinaus, bis Schwarz seine Absichten erkennen lässt.

Der auf dem neuesten Stand der Theorie befindliche Eröfftiungsband (mit Partiezitaten aus den 1990er-Jahren bis 2002) zweier ausgewiesener Spezialisten auf diesem Gebiet sollte für alle 2. c3 - Spieler zur Pflichtlektüre gehören. Normales Schulenglisch reicht hierbei zum Verständnis des Textes vollkommen aus.

Dr. W . Schweizer in Rochade 11/2002

Play the 2.c3 Sicilian

EUR

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