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Art.-Nr.: LOPALSN

Sicilian Najdorf

240 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2006.

Aus der Reihe »Starting Out«

16,50 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

The Sicilian Najdorf is one of Black's sharpest and most popular lines against 1 e4. From the very start Black directs the game into asymmetrical positions in which he or she can play for the win without unjustified risk. For this reason the Najdorf has been a firm favourite amongst the very elite of world chess, including Garry Kasparov and, before him, Bobby Fischer. What attracts such world-class players to the Najdorf is the fact that it is tremendously dynamic and yet both sound and respectable at the same time. Despite numerous attempts, no one has found a sure-fire way for White to gain the advantage.

In Starting Out: Sicilian Najdorf Richard Palliser takes a fresh look at this famous opening. The early moves and ideas are introduced and care is taken to explain the reasoning behind them - something that is often neglected or taken for granted. As with previous works in the popular Everyman Chess Starting Out series, the reader is helped throughout with a plethora of notes, tips and warnings highlighting the vital characteristics of the Sicilian Najdorf and of opening play in general.

The Sicilian Najdorf is one of Black's sharpest and most popular lines against 1 e4. From the very start Black directs the game into asymmetrical positions in which he or she can play for the win without unjustified risk. For this reason the Najdorf has been a firm favourite amongst the very elite of world chess, including Garry Kasparov and, before him, Bobby Fischer. What attracts such world-class players to the Najdorf is the fact that it is tremendously dynamic and yet both sound and respectable at the same time. Despite numerous attempts, no one has found a sure-fire way for White to gain the advantage.

In Starting Out: Sicilian Najdorf Richard Palliser takes a fresh look at this famous opening. The early moves and ideas are introduced and care is taken to explain the reasoning behind them - something that is often neglected or taken for granted. As with previous works in the popular Everyman Chess Starting Out series, the reader is helped throughout with a plethora of notes, tips and warnings highlighting the vital characteristics of the Sicilian Najdorf and of opening play in general.

Details
Sprache Englisch
Autor Palliser, Richard
Verlag Everyman
Reihe Starting Out
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 350 g
Breite 15,2 cm
Höhe 22,8 cm
Seiten 240
ISBN-10 1857443926
ISBN-13 9781857443929
Erscheinungsjahr 2006
Einband kartoniert
Inhalte

004 Bibliography and Acknowledgements

005 Introduction

009 1 The Positional 6 Be2

045 2 The English Attack with 6...e5

083 3 The English Attack with 6...Ng4

116 4 Fischer's 6 Bc4

152 5 6 Bg5: Black Prevents e5

183 6 6 Bg5: Black Allows e5

203 7 The Tricky 6 f4 and 6 g3

233 Index of Variations

239 Index of Complete Games

Der junge englische IM Richard Palliser hat sich ziemlich rasch zu ei­nem profilierten Schach-Autor ent­wickelt. Hier leistet er seinen Bei­trag zu der bekannten "Starting out"-Eröffhungsreihe des Londoner Gloucester-Verlages (früher Everyman), und er tut dies sehr geschickt bei einem der populärsten Eröffnungs-Systeme überhaupt, der sizilianischen Najdorf-Variante 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 c:d4 4.S:d4 Sf6 5.Sc3 a6.

Zu diesem Abspiel haben sich im Laufe der Zeit wahre Unmengen an Theorie angehäuft. Der Verfasser hat daraus für den Lernenden das We­sentliche herausgepickt und auf 240 Seiten komprimiert. Dabei hat er sich an das bewährte Schema der Everyman-Reihe gehalten: in jedem Kapitel werden zunächst die rele­vanten Abspiele vorgestellt, sodann einige Partien aus der Meisterpraxis analysiert, und am Ende gibt es eine Kurz-Zusammenfassung ("Points to remember"). Der Inhalt:

1) Das positionelle 6.Le2 mit der klassischen Karpow-Methode 6...e5 7.Sb3 Le7 8.0-0 0-0 9.Le3 Le6 10.Dd2 bzw. vorher 8.Lg5 oder 8. 0-0 0-0 9.a4 Le6 10.f4 bzw. 0-0 0-0 9.Kh1 (S. 9-44, mit zehn Beispiel­partien).

2) Der Englische Angriff 6.Le3 mit 6...e5 und nun 7.Sf3 oder 7.Sb3 und später ...h5 bzw. 7.Sb3 Le6 8. f3 mit oder ohne ...Le7 (S. 45-82, mit 11 Partien).

3) Der Englische Angriff 6.Le3 mit 6...Sg4 und nach 7.Lg5 h6 8.Lh4 g5 9.Lg3 Lg7 und nun 10.Le2 oder h3; zudem die Vermeidung von Sg4 mit dem frühzeitigen 6.f3, (S. 83-115), mit acht Partien).

4) Fischers Zug 6.Lc4 und nach 6... e6 nun 7.Lb3 Sbd7 oder 7...b5 und weißer Angriff am Königsflügel mit sofortigem 8.f4 oder erst nach 0-0 (S. 116-151, neun Partien).

5) Die Fortsetzung 6.Lg5 galt frü­her als Najdorf-Hauptvariante, wur­de jedoch vom Englischen Angriff 6. Le3 zunehmend in den Hintergrund gedrängt. Hier lautet das gebräuch­lichste Abspiel, in dem Schwarz e5 verhindert: 6...e6 7.f4 Le7 8.Df3 Dc7 9.0-0-0 Sbd7 10.Ld3/g4. Schwarz kann auch anstelle von ...Le7 den Zug ...Sbd7 spielen (S-152-182, mit sieben Beispielpar­tien).

6) Schwarz kann auch e5 zulassen, wonach sich einige hochkomplizierte Systeme ergeben: die Vergifteter-Bauer-Variante 6.Lg5 e6 6 7.f4 Db6 8.Db2 D:b2, die Polugajewski-Variante 6.Lg5 e6 7.f4 b5, sowie der Zug 7....Sc6 (S. 183-202, mit fünf Partien).

7) Das trickreiche 6.f4 und 6.g3 (S. 202-232, neun Partien).

Wie stets in der Everyman-Reihe werden viele (extra gekennzeichne­te) Tipps, Ratschläge und Warnun­gen zum jeweiligen Stoff gegeben, und ein Varianten-Index (S. 233-238) rundet das Ganze ab. Für alle Schachfreunde, die den "Najdorf" in ihr Eröffnungsrepertoire aufnehmen wollen, empfiehlt sich der "Palliser" als nahezu idealer Einstieg, und dies um so mehr bei vorhandenen Englischkenntnissen. Wer sich dann intensiver mit der Materie beschäftigen will, muss zur reichlich vorhandenen Spezialliteratur greifen (eine klitzekleine Aus­wahl findet sich auf S. 4).

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 3/2007

________________________________

Die Reihe 'starting out', die zur Einführung in eine Eröffnung gedacht ist, widmet sich zunehmend komple­xen Themen. Mit der Najdorf - Vari­ante im Sizilianer hat sich der junge Internationale Meister Richard Palliser einen der schwierigsten und um­fangreichsten Bereiche der Theorie ausgesucht.

Werfen wir zunächst einen Blick auf den Inhalt. Das Pflichtprogramm lautet 1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. d4 cxd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sc3 a6. Nun hat Weiß eine große Auswahl.

Das erste Kapitel ist 6. Le2 gewid­met. Schwarz könnte mit 6. ... e6 in das Scheveninger System überleiten. Diese Möglichkeit wird aber im Buch ausgeklammert. Der Verfasser emp­fiehlt stattdessen 6. ... e5. In den Achtziger Jahren wurde dieser Auf­bau von Karpow schwer erschüttert und es ist logisch, am Anfang des Buches ein Gegenmittel für Schwarz anzugeben.

Kapitel zwei und drei beschäftigen sich mit dem aktuellen Englischen Angriff 6. Le3. Palliser bespricht 6. ... e5 und 6. ... Sg4. Dieser Teil der Theorie wurde stark durch Kasparow bereichert. Am Ende des dritten Kapi­tels finden wir auf 6. f3 das unbefan­gene 6. ... Db6.

Fischers Lieblingszug 6. Lc4 führt uns in das vierte Kapitel. Nach 6. ... e6 werden die Alternativen 7. De2, 7. a3 und 7. a4 kurz gestreift, im Mittel­punkt steht natürlich 7. Lb3, worauf 7. ... Sbd7 und 7. ... b5 erläutert werden.

Eigentlich haben wir jetzt schon viel Theorie geboten bekommen, aber ein besonderer Hammer steht uns ja noch bevor. Kapitel fünf und sechs versuchen Ordnung in das Gestrüpp von 6. Lg5 zu bringen. Unter ande­rem geht es hier um die berüchtigte Bauernraub Variante und um die fast noch schärfere Polugajewski Varian­te. Im letzten Kapitel werden 6. f4, 6. g3, 6. a4, 6. Tg1, 6. Ld3 und 6. Df3 zusammengefasst.

Es gibt umfangreiche Arbeiten, die sich nur mit einzelnen der oben ange­gebenen Abspiele befassen. Man kann sich also vorstellen, welche Mühe der Autor mit der gewaltigen Menge des Stoffes hatte. Palliser hat diese Aufgabe gut gelöst. Anhand von 59 ausführlich kommentierten Partien und vielen Merkregeln führt er den Leser informativ und kurzwei­lig durch die Materie. Das Buch ist empfehlenswert für Fortgeschrittene mit englischen Sprachkenntnissen.

Schach Markt 4/2006

Sicilian Najdorf

EUR

16.5