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Artikelnummer
ALOEUWOS11B
Autor

Zweispringerspiel, Italienisch, Schottisch

Antiquariat
Eigenschaften

204 Seiten, kartoniert, Schach-Archiv, 3. Auflage 1989

Aus der Reihe »Theorie der Schacheröffnungen«

8,00 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Zweispringerspiel, Italienisch, Schottisch, Evansgambit.

Weitere Informationen
Gewicht 330 g
Hersteller Schach-Archiv
Breite 14,8 cm
Höhe 21 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 1989
Autor Max Euwe
Reihe Theorie der Schacheröffnungen
Sprache Deutsch
Auflage 3
Seiten 204
Einband kartoniert
Diagramme 215

Leitfaden zu klassischen offenen Spielen Auch frühere Auflagen dieses bekannten Eröffnungswerkes verfaßte Exweltmeister Euwe keineswegs im Alleingang. Einer Mitteilung von Lodewijk Prins (von Edward Winter veröffentlicht in Chess Explorations ) ist zu entnehmen, daß die meisten Publikationen Euwes im wesentlichen von seinen Co-Autoren oder gar von Ghostwritern geschrieben wurden: Euwe gab seinen Namen, stand hinter dem Konzept und übernahm die volle Verantwortung für das Ergebnis.

Wenn die erste Auflage - so darf man Prins' Worte wohl verstehen - hauptsächlich durch Hans Kmoch und die zweite durch C. B. van den Berg besorgt wurde, ist nichts dagegen einzuwenden, wenn IM Heyken und FM Fette die Neubearbeitung vornehmen, zumal sie eigene Analysen einbringen.

Die Theorie der Schacheröffnungen war lange das beste Eröffnungswerk, muß heute aber als weitgehend veraltet gelten. Ich bedaure das, weil "Euwe" in der Regel klare Hinweise darauf gab, wie er die Züge einstufte, und häufig Quellen angab, was in der Eröffnungsliteratur heute leider nicht mehr selbstverständlich ist.

Für Bücher dieses Typs gibt es eigentlich nur noch eingeschränkt Verwendung, nämlich wenn sich jemand einen allgemeinen Überblick über die Eröffnungen verschaffen will, bevor er sein Repertoire mit spezialisierten Büchern verfeinert.

Die zweite Auflage von Offene Spiele I und II (= Teil XI und XII) kam 1968 heraus, zwanzig Jahre später war es unmöglich, die Aufteilung des stark angewachsenen Materials beizubehalten. Der gesamte Inhalt des neuen Buches nahm in der alten Ausgabe fast nur halbsoviel, nämlich 111 Seiten ein.

Ponziani, Russisch, Philidor, 2. Sf3 "Rest", Königsgambit, Wiener Partie, Läuferspiel und Mittelgambit sollen in Teil XII neu behandelt werden, welcher jedoch bislang nicht erschien.

Aus acht Seiten zum Evans-Gambit wurden in der Neuauflage elf. Nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Lc5 4. b4 (Evans-Gambit) 4. ... Lxb4 5. c3 Le7 6. d4 Sa5 berücksichtigten die Autoren schon den Zug 7. Le2, der erst später (1995) von Kasparow angewandt wurde. Doch ihren acht Zeilen stehen in dem aktuellen Play the Evans Gambit (1997) vier Seiten gegenüber; das ganze Buch der beiden Autoren Harding und Cafferty hat 239 Seiten, also den 20fachen Umfang wie das betreffende Kapitel in Theorie der Schacheröffnungen . Dies spricht nicht gegen die Arbeit von Heyken/Fette, es soll lediglich illustrieren, um wieviel tiefer ein neues Spezialwerk gräbt.

Stefan Bücker

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