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LXGID50GS

50 Grundlegende Schachlektionen

176 Seiten, kartoniert, Gambit, 1. Auflage 2007, original erschienen 2006

11,73 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

Steve Giddins hat 50 höchst lehrreiche Partien ausgesucht - einige alte, einige neue, und darunter viele, die die wenigsten Leser schon gesehen haben werden.

Er analysiert diese Partien detailliert aus einer modernen Perspektive und erklärt die nützlichen Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden können, wobei er das schädliche Dogma oder die unrealistischen Darstellungen "großartiger Pläne" vermeidet, die viele ältere Werke dieser Art charakterisierten. Die Betonung liegt durchweg auf der Identifizierung hilfreicher "Miniregeln" - goldene Weisheiten, die extrem nützlich sind, wenn man einem einfallsreichen Gegner am Brett begegnet.

Einige Themen: Königsangriff Verteidigung Macht der Figuren Endspielthemen

Am Ende jeder Partie folgt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Lektionen, die daraus zu lernen sind. Wie in seinem vorherigen und äußerst erfolgreichen Buch "Der Aufbau eines Eröffnungsrepertoires" spricht Giddins' zugänglicher und sachlicher Schreibstil alle Clubspieler an, die ihr Verständnis im praktischen Schach verbessern wollen. Sein Interesse für die Schachliteratur in russischer Sprache hat es ihm ermöglicht, viele erstklassige Beispiele zu finden, die in der früheren westlichen Literatur nicht veröffentlicht wurden.

Steve Giddins ist ein englischer FIDE-Meister, der regelmäßig an internationalen Turnieren teilnimmt und häufig Beiträge für das British Chess Magazine verfasst. Dies ist sein drittes Buch für den Gambit-Verlag. Er wird als ein Autor geschätzt, der nützliche, geradlinige Ratschläge zu Themen von echter praktischer Bedeutung erteilt.

"Eine wirklich gute Leistung von Fide-Meister Giddins, der schon viele Erfahrungen als Trainer und Schach-Autor gesammelt hat." - Fernando Offermann, Berliner Schachverband

Weitere Informationen
Gewicht 300 g
Hersteller Gambit
Breite 17,2 cm
Höhe 24,8 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2007
Autor Steve Giddins
Sprache Deutsch
Auflage 1
ISBN-10 1904600735
ISBN-13 9781904600732
Jahr der Originalausgabe 2006
Seiten 176
Einband kartoniert

005 Zeichenerklärung

005 Danksagung

006 Einführung

008 1 Königsangriff

009Awerbach - Sarwarow, Mannschaftsmeisterschaft der UdSSR 1959

011Geller - Kotow, Meisterschaft der UdSSR 1955

014J. Polgar - Mamedjarow, Olympiade, Bled 2002

017 2 Verteidigung

018Padewski - Kholmow, Dresden 1956

022Maroczy - Helling, Dresden 1936

024Tal - Spasski, Kandidatenfinale (11), Tiflis 1965

027Lasker - Dus-Chotimirski, Moskau 1925

031 3 Figurenspiel

032Makogonow - Keres, Leningrad-Moskau 1939

035Gligoric - Larsen, Manila 1973

038Romanowski - Smorodski, Meisterschaft der UdSSR 1924

040Hutchings - Keene, Woolacombe 1973

043Andersson - Van der Wiel, Wijk aan Zee 1983

046Miles - Smyslow, Dortmund 1986

049Hort - Petrosjan, Europäische Mannschaftsmeisterschaft 1970

053Kostro - Simagin, Warna 1966

056Short - Timman, Tilburg 1991

061Dragomarezkij - Kalinin, Moskauer Meisterschaft 1995 Nimzoindisch

064 4 Bauernstruktur

065Smyslow - Karpow, Meisterschaft der UdSSR 1971

069Najdorf - Kotow, Mar del Plata 1957

072Karpow - Spasski, Montreal 1979

076Gligoric - Keres, UdSSR-Jugoslawien 1958

079Sokolski - Botwinnik, Leningrad 1938

081Euwe - Reshevsky, Kandidatenturnier, Zürich 1953

083Larsen - Radulow, Interzonenturnier, Leningrad 1973

086Speelman - Agdestein, Hastings 1991/92

089Furman - Lilienthal, Meisterschaft der UdSSR 1949

093Reshevsky - Fine, AVRO-Turnier 1938

096Gligori6 - Szabo, Olympiade, Helsinki 1952

099Smyslow - Denker, UdSSR-USA, Radiowettkampf 1946

102Matulovic - Fischer, Vinkovci 1968

105Filip - Szabo, Bukarest 1953

108Portisch - Kasparow, Skellefteä 1989

111Portisch - Radulow, Budapest 1969

114Hodgson - Short, Britische Meisterschaft 1987

117Golombek - Fuderer, Zonenturnier, München 1954

120Schamkowitsch - Neshmetdinow, Meisterschaft der UdSSR 1961

123Flohr - Suetin, Meisterschaft der UdSSR 1950

126Jepischin - Polugajewski, Tilburg 1993

128Löwenfisch - Lisitsin, Moskau 1935

131Dragomarezkij - D. Maximow, Moskau 2005

134Uhlmann-Bönsch, Halle 1976

137Alatorzew - Khawin, Moskau 1949

140 5 Endspielthemen

141Euwe - Van Doesburgh, Niederländische Meisterschaft 1938

146Schlechter -Rubinstein, San Sebastian 1912

150Timman - Ree, Amsterdam 1984

154Yanofsky - Pinkus, Ventnor City 1942

158Plater - Botwinnik, Moskau 1947

162Ribli - Grünfeld, Interzonenturnier, Riga 1979

166Gulko - Kremeniezki, Moskauer Meisterschaft 1983

170Ciocaltea - Unzicker, Moskauer Meisterschaft 1956

174 Spielerverzeichnis

175 Eröffnungsverzeichnis

REVIEWS OF ENGLISH ORIGINAL "50 ESSENTIAL CHESS LESSONS":

The fifty chess lessons are in fact 50 instructive games, on the author's own admission a modern version of Chernev's The Most Instructive Games of Chess Ever Played. Giddins has tried to choose games in which the "lesson" is clear cut throughout the games, and he has also tried to choose games which are not too well known already. It is interesting that 38 of the 50 games were played more than 30 years ago. Does that mean that we can't learn much from modem games?!

The 50 games are presented thematically. In games 1-3 the theme is Attacking the King; these are followed by four games featuring Defence, ten on Piece Power, 25 on Pawn Structures, and a final eight on the endgame. The annotation method is to keep concrete variations down to a minimum, while using verbal explanations to let the reader know what is going on. Helpful mini-rules are identified throughout the games, and each game has a short introduction, with an explanation of the lessons to be learned appended to each game.

Games collections of this kind are not new, but what makes this one somewhat different is the fact that the author has made an attempt to write for his target readership, and not just for other GMs. By keeping variations down to a minimum, and by remaining focused on the particular lesson to be drawn from each game he ensure that the reader is not distracted from the main path. Like the good teacher, he sticks to his well-defined lesson plan and follows it through from beginning to end. Other authors could learn something from this!

Alan Sutton, "En Passant"

_______________________

A collection of 50 super instructive chess games explained with excellent move to move annotations. Giddins did not analyse the games to a painstaking death but preferred to keep it readable with a lot of text, where the fifty games, some old and a lot of new ones, are clearly divided into five sectionsof this book: Attacking the king, Defence, Piece power, Pawn structure and endgame themes. Giddins did also some interesting research and for the first time in chess history we can play through the first moves of the game Euwe - Van Doesburgh, Dutch Championship of 1938! One of the learning key themes in this game is that of provoking weaknesses in this instructive rook ending where Euwe is a pawn up. Another less known {fantastic knight-} endgame is the game Timman - Ree, Ohra tournament, Amsterdam 1984 (game 45 of this book). Giddins' style of writing is very pleasant for less experienced chess players who would like to develop their skills on modern play of chess as the use of modern pawn strucrures. Every game in this book includes a section essential lessons and at last a wise advise from Giddins: cover the moves up with a card as if you were playing the game yourself. By the way, it was also a wise suggestion from the great Aron Nimzowitsch him self! Conclusion: Certainly a first step to master ship!

With kind permission of the author John Elburg (www.chessbooks.nl)

John Nunns Schach verstehen - Zug um Zug wurde zum Bestseller, in der englischen wie der deutschen Fas­sung. Nun will der englische FIDE-Meister Steve Giddins seinem Schachdirektor mit 50 grund­legenden Schachlektionen nachei­fern. Jede Lektion eine lehrreiche Partie, jede Partie eine strategische Lektion, das Ganze sortiert nach fünfThemen:

1. Königsangriff (3 Partien)

2. Verteidigung (4)

3. Figurenspiel (10)

4. Bauernstruktur (25)

5. Endspiel (8)

Wie Nunn in seinem Buch beginnt auch Giddins jede Partie mit einem Vorwort. Die Nummer 19, Najdorf-Kotow, Mar del Plata 1957, wird so eingeleitet:

Diese Partie ist ein weiteres Bei­spiel, in dem der isolierte Damen­bauer seinem Besitzer durch­schlagenden Königsangriff ermöglicht. Schwarz läßt zwar den Vorstoß d5 nicht zu, aber Weiß ist dennoch in der Lage, mit seinen Figuren ei­nen Angriff gegen den schwarzen König aufzubauen. Schließlich krönt er seinen Angriff mit schönem Kom­binationsspiel.

Am Ende fasst der Autor zusammen, was der Leser sich für die Zukunft merken soll. Der Werbetext auf dem Einband spricht zurecht von "Mini-Regeln". Beim Kommentieren legt Giddins im Vergleich zu Nunn noch mehr Wert auf sprachliche Erläute­rungen der Ideen hinter den Zügen, auf die positionellen Merkmale und Pläne. Dafür hält er sich zurück mit taktischen Überlegungen und Vari­anten. Statt verästeltete Eröffnungstheorie werden vor allem Grundprin­zipien vermittelt, Partiezitate gibt es nicht.

Giddins erklärt klar, verständlich und plausibel; auch fortgeschrittene Anfänger und Gelegenheitsspieler sollten seinen Hinweisen leicht fol­gen können.

Im Vorwort rät der Autor, nach Be­lieben und auch mit dem PC in die Varianten einzudringen. Wer sich die Mühe macht, die Züge der Meister genauer zu prüfen, bevor er sie aus­führt, lernt viel dazu! - und staunt über die Löcher in Steve Giddins' Analysen. Das Buch kostet immer­hin 24 Euro bei nur 175 Seiten. Zum Beispiel Partie 27, Reshevsky - Fine, Den Haag 1938:

Giddins: 24.f3? Das verliert einfach einen Bauern, wonach Weiß klar auf Verlust steht.

Stimmt das?

Die Partie endete so: 24...h6 25.Le7 c4 26.Dc3 Sxe5! 27.Lc5 Sd7 28.Ld4 e5! 29.Lxe5 b4 30.Dd4 Sxe5 31.Dxe5 c3! 32.b3 Db6+33. Kf1 c2 34.Db2 Dc5 35.Dc1 Ld5 36,f4 Lxg2+ 37.Kxg2 Dd5+ 0:1 (Giddins).

Entweder hat sich der Autor kaum mit dem Abspiel befaßt oder er hält uns Leser für ein wenig dumm. Wa­rum sonst übergeht er den Verlust­zug 25.Le7 kommentarlos? Nach 25.Lf4! und weiter z.B. 25...Db6 (25...b4 26.Kf2 Db6 27.Le3=) 26.Le3 Ld5 27.Lf2 Da5 28.Da3 Dxa3 29.bxa3 b4 (29...g5 30.h3=) 30.axb4 cxb4 31.Ld4 f6 32.exf6 e5 33.La1 gxf6 34.Kf2 hält Weiß die Stellung mit Läuferpaar und 4 ver­bundenen Bauern in der Remisbrei­te.

Das ist kein Einzelfall. "Kommen­tieren auf Gewinn" nennt GM John Nunn dieses Wegschauen der Auto­ren, wenn der Gegner mit schlechten Zügen dem Helden zum Gewinn verhilft. Auch Giddins schreibt für Nunns Verlag!

Das Eröffnungsspektrum der Lehrpartien ist breit. Am häufigsten mit 11 Partien wird das abgelehnte Da­mengambit gespielt, gefolgt von Nimzo-Indisch (8) und Sizilianisch und Spanisch je 6mal.

Zeitlich gesehen erstrecken sich die 50 grundlegenden Schachlektionen von 1912 (Schlechter - Rubinstein, San Sebastian) bis 2005 (Dragomarezkij - D. Maximow, Moskau), 43 Partien sind älter als 20 Jahre. Gid­dins wählte bekannte Spieler mit weniger bekannten Partien, aber auch Meister aus Russland, die bei uns kaum einer kennt. Er lebte und arbeitete einige Jahre in Moskau.

FAZIT:

Steve Giddins hat 50 Par­tien kommentiert und nach fünf po­sitionellen Themen zusammen­gestellt. Er schreibt leicht verständlich und legt großen Wert auf sprachliche Erklärungen statt vieler Varianten. Die konkrete Analyse der Textzüge ist lückenhaft, Zielgruppe sind Schachfreunde mit Grundkenntnissen und Vereinsspieler, die gern wortreich kommentierte Partien nachspielen.

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. Erik Rausch, Rochade Europa 11/2007

__________________________

Der profilierte britische Schachver­lag Gambit Publications Ltd. bringt mit Steve Giddins' "50 grundlegen­de Schachlektionen" einen umfang­reichen Ratgeber auf den Markt, der sich deutlich von der Mehrzahl der Eröffnungsbücher unterscheidet.

Der englische FIDE-Meister Steve Giddins verfasst häufig Beiträge für das British Chess Magazine und ver­öffentlichte mittlerweile mit dem vorliegenden Band das dritte Buch im Gambit-Verlag. Er lebte mehrere Jahre in Russland, weshalb Giddins mit der russischen und vormals sow­jetischen Schachliteratur sehr gut vertraut ist. Davon zeugen viele Bei­spielpartien, die bisher wenig veröf­fentlicht wurden.

Giddins legt mit dem von Bettina Trabert ins Deutsche übertragenen Band kein Theoriebuch im herkömm­lichen Sinn vor. Nicht detaillierter Variantenreichtum bestimmt den In­halt, sondern das Bemühen, den Le­ser auf dem Weg zu einem tieferen Verständnis des strategischen und taktischen Gehaltes typischer Spielsi­tuationen zu begleiten.

50 Partien ordnet der Autor den The­men Königsangriff, Verteidigung, Figurenspiel, Bauemstruktur und Endspiel zu. Den eigenen Ansprü­chen

- Partien zu nutzen, die besonders klare und lehrreiche Beispiele für das jeweilige Thema darstellen,

- Partien auszuwählen, die nicht all­zu bekannt oder oft publiziert sind,

- Themen zu behandeln, die sowohl das Mittel- als auch das Endspiel betreffen und

- sich auf verbale Erläuterungen hauptsächlich positioneller Kon­zepte zu konzentrieren,

wird Giddins durchgängig gerecht. Jede Partiebesprechung schließt mit der zusammenfassenden Darstellung des Beachtenswerten und Lehrrei­chen der jeweiligen Lektion.

In gewohnt hoher Qualität des GAMBIT-Verlages wurde das Lay­out gestaltet, der Zweispaltendruck schafft Übersichtlichkeit, die Dia­gramme sind jeweils nach dem ent­sprechenden notierten Zug eingeord­net, Hautvarianten im Fett-Druck dargestellt. Da die Diagramme mit dem Hinweis gekennzeichnet sind, welche Partei am Zug ist, kann sich der Leser auch einfach einmal ohne Brett in eine Position hineindenken und anschließend seine Gedanken mit denen des Autors vergleichen - ein spannendes Verfahren. Spieler­und Eröffnungsverzeichnis ergänzen den Band, letzteres erhöht den An­wendernutzen.

Fazit:

Giddins "50 grundlegende Schach­lektionen" werden eine vielfältige Verwendung finden. Sei es der Ver­einsspieler, der innerhalb seines Eröffnungsrepertoires tiefer in den strategischen Gehalt des Übergangs zum Mittelspiel eindringen will, der Lernende, der sich bestimmten The­men auf erhöhtem Niveau zuwendet, der Trainer, der eine Fundgrube stra­tegischer Lektionen vorfindet - alle werden erbeblich profitieren.

Mit freundlicher Genehmigung

Richard Brömel, Rochade Europa 9/2007

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Wieder einmal wird uns normalen durchschnittlichen Schachspielern in Form von bedrucktem Papier in höchst unterhaltsamer Weise vor Augen gehalten, was wir schon längst geahnt hatten: vom Schach verstehen wir nicht allzu viel. In den fünf Kapiteln des Buches geht es um Königsangriff, Verteidigung, Figurenspiel, Bauernstrukturen und Endspielthemen. Jedem Kapitel sind mehrere teilweise nicht so bekannte Partien zugeordnet, aus denen der Leser zusammen mit dem Autor seine Schlussfolgerungen ziehen kann. Am Ende jeder Partie folgt eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Lektionen, die daraus zu lernen sind.

Fidemeister Steve Giddins arbeitet weniger mit Varianten sondern eher mit viel Worten und Erklärungen, was sicherlich mehr bringt für das Einprägen von strategischen und taktischen Ideen insgesamt. Die Partieauswahl hat mir gut gefallen, viele Partien sind relativ unbekannt aber nicht minder lehrreich als die "üblichen Verdächtigen“, soll heißen, statt im Kapitel Königsangriff eine Partie von Kasparow zu bringen, stellt der Autor zum Beispiel die einprägsame Begegnung Awerbach - Sarwarow, Mannschaftsmeisterschaft der UdSSR 1959, vor. Darin geht es um Entgegengesetzte Rochaden und die Möglichkeiten des Angriffs auf die gegnerische Rochadestellung. Der Angriff sollte mit einem Bauernsturm beginnen um die Königsstellung zu lockern. Bei einem solchen Angriff ist Zeit ein wichtiges Element und daher ist Eile geboten:

Averbakh,Y - Sarvarov [D35]

\s3 URS-chT Moscow, 1959

1.c4 e6 2.d4 d5 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 Sbd7 5.cxd5 exd5 6.Lf4 c6 7.Dc2 Le7 8.e3 0-0 9.Ld3 Te8 10.h3 Sf8 11.0-0-0 b5 12.Se5 Lb7 13.g4 Beide Seiten lassen die Bauern vorwärts marschieren ... a5 14.Tdg1 a4 15.g5 Sh5 16.Lxh7+! Nur so! Ansonsten wäre der weiße Angriff ins Stocken geraten während Schwarz seinen eigenen Angriff munter weiter geführt hätte. ... Sxh7 17.g6! fxg6 18.Dxg6 S7f6 19.Df7+ Kh8 20.Txg7! Sxg7 21.Tg1 Sfh5 22.Tg6 Dd6 23.Txd6 Lxd6 24.Sg6+ Kh7 25.Lxd6 Te6 26 .Sf8+ Txf8 27.Lxf8 Tf6 28.De7 1-0

Im Kapitel über Bauernstrukturen geht es um den "Igel“, ein gefährliches System das eine Gruppe junger GM in den Siebzigern entwickelt hatte. Giddins zeigt dem Leser eine sehr schöne Partie zu diesem Thema:

Uhlmann,W (2555) - Boensch,U (2365) [A30]

\s3 Halle DSV Halle, 1976

1.c4 c5 2.Sf3 Sf6 3.Sc3 e6 4.g3 b6 5.Lg2 Lb7 6.d4 cxd4 7.Dxd4 d6 8.0-0 Le7 9.e4 Sbd7 10.De3 0-0 11.Sd4 Dc7 12.b3 a6 13.La3 Tfe8 14.h3 Lf8 15.Tfe1 Tad8 16.Tad1 Sc5 17.f3 g6 18.g4 Lg7 19.Lb2 La8 20.Te2 h6 21.Tde1 Db8 22.Dd2 Schwarz hat die typische Igelstellung eingenommen. Bisher konnte Weiß schalten und walten wie er wollte, doch der Igel ist wie eine gespannte Feder, irgendwann schnalzt es! 22 ... e5 23.Sc2 b5 24.cxb5 d5 25.exd5 Sxd5 26.Sxd5 Txd5 27.De3 Sd3 28.Tb1 Sxb2 29.Txb2 e4 30.Tb1 Td3 31.Df2 exf3 32.Txe8+ Dxe8 33.Lf1 Tc3 34.Td1 axb5 35.Sd4 De4 36.Lxb5 Tc1 0-1

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen der seinen schachlichen Horizont erheblich erweitern will. Giddins hat mit vorliegendem Buch ein großartiges Trainingswerk abgeliefert, für den persönlichen Gebrauch oder auch für die Trainingsgruppe im Schachverein! Ein Spielerverzeichnis und ein Eröffnungsverzeichnis runden das Buch positiv ab. Vorbildlich!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.info