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Artikelnummer
ALXJUSDSWZSK

Der Selbständige Weg zum Schachprofi

Antiquariat; Beyer-Verlag 1991
Eigenschaften

172 Seiten, kartoniert, Beyer, 1. Auflage 1991

6,00 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Antiquariat/gebraucht/second hand;

Erhaltungszustand: gut


Das vorliegende Werk, das mit seiner Erstauflage im Jahre 1991 erstmals einen detaillierten Einblick in die Arbeit der berühmten russischen Schachschule gestattete, bildet den Auftakt zu einer fünfbändigen Trainingsreihe der beiden Autoren, die alle Phasen der Schachpartie abdeckt. Ein besonderes thematisches Gewicht erhält in diesem Band die Analyse eigener Partien und das Studium der Klassiker von Steinitz bis Aljechin, der Lehrstoff wird in Form von Vorlesungen mit zugehörigen Übungen und ergänzen­den Anlagen vermittelt.

Neben den Verfassern sind weitere Dozenten der Schachschule mit eigenen Beiträgen vertreten. Ambitionierte Spieler, die den Status des Anfängers überwunden haben, erhalten hier eine Anleitung, um durch ernsthafte methodische Arbeit Fortschritte auf dem Weg zur Selbstvervollkommnung zu erzielen.

Vorwort

Welche Faktoren bestimmen die Erfolge eines Schachspielers? Normalerweise werden bei der Beantwortung dieser Frage zwei Dinge hervorgehoben: Talent und Fleiß. Fähigkeiten und der Wunsch, fleißig zu sein, reichen allein nicht aus. Große Bedeutung haben auch die physische Form, ein sportlich-kämpferischer Charak­ter und das Vermögen, sich im Verlauf des Spiels zu konzentrieren. Nicht weniger wichtig ist es, die Richtung der Arbeit richtig auszuwählen sowie diese qualitativ ausführen zu können. Natürlich ist das keine einfache Aufgabe. Während des ersten Lehrgangs versuchten wir, unseren Schülern zu helfen beim Erlernen der Kunst, sich selbständig mit dem Schachspiel auseinanderzusetzen.

Es versteht sich, dass man sein Spiel kritisch durchdenken und begreifen muss, um die Richtung für seine "Selbstvervollkommnung" zu bestimmen. Nach der fes­ten Überzeugung der Autoren ist die ernsthafte Analyse der eigenen Partien eine notwendige Voraussetzung für Fortschritte des Schachspielers. Deswegen nimmt das Thema Analyse der eigenen Partien einen zentralen Platz ein. Das Buch enthält konkrete methodische Empfehlungen, wie diese Arbeit verlaufen kann.

Ohne breite Schachkultur und ohne Kenntnis des schöpferischen Vermächtnisses großer Schachmeister der Vergangenheit ist es schwer, gute Resultate zu erzie­len. Wir waren bemüht, dem Leser vielfältige Wege zur Nutzung des reichen schach­lichen Erbes aufzuzeigen.

Selbstverständlich sind solche Themen wie die Analyse der eigenen Partien und das Studium der Klassiker praktisch unerschöpflich. Das erste Thema wird unter verschiedenen Gesichtspunkten in den Kapiteln 1 - 3, 5 und 8 behandelt. Das zweite Thema wird in den Kapiteln 3 und 4 betrachtet. Kapitel 6 ist Königsma­növern gewidmet. Ungewöhnliche Manöver an sich werden im 5. und teilweise im 8. Kapitel und in vielen anderen Teilen des Buches erörtert.

Einige Worte über die Struktur des Buches:

Am Kapitelbeginn befindet sich die auf dem Lehrgang der Schule gehaltene Vorle­sung, die den Hauptinhalt des Kapitels zum Ausdruck bringt. Es folgen Übungen zur selbständigen Lösung und zusätzliche Materialien. Diese thematisch zur Vor­lesung passenden Anlagen wurden den Veröffentlichungen der Autoren in der so­wjetischen Schachpresse - in den Zeitschriften "Schach in der UdSSR" und "64" - entnommen und teilweise ergänzt bzw. speziell für das Buch überarbeitet.

Das besondere 7. Kapitel enthält Ratschläge hervorragender Großmeister über die schachliche Vervollkommnung.

Natürlich beschränkt sich die Arbeit an unserer Schule nicht auf die Vortrags­tätigkeit. Der gemeinsamen Partieanalyse, individuellen Beratung und der Ertei­lung konkreter Hausaufgaben wird große Beachtung geschenkt. Diese Unterrichts­formen werden in Kapitel 8 vorgestellt.

Die Autoren verfolgten das Ziel, den Lesern interessantes und nützliches Material anzubieten. Ich hoffe, dass die vorgeschlagenen Verfahrensweisen und Methoden auch für den Leser zum Schlüssel der schachlichen Vervollkommnung werden. Es versteht sich von selbst, dass auch die beste Methodik uneffektiv ist, wenn sie rein mechanisch angewandt wird. Einem ernsthaften und aufgeweckten Schach­spieler kann dieses Buch jedoch einen deutlichen Impuls für die schöpferische Weiterentwicklung geben. Unsere Arbeit geht weiter. Im zweiten Lehrgang wurde als Hauptthema die Eröffnung behandelt: allgemeine Eröffnungsprinzipien, Me­thoden des Erlemens der Eröffnungstheorie, das Herangehen an die Gestaltung des eigenen Eröffnungsrepertoires, Verbindung zwischen Eröffnung und Mittel­spiel usw. Auf den Plänen künftiger Lehrgänge stehen u. a.: Endspieltechnik, Stra­tegie des Mittelspiels, praktische Methoden und Verfahren des Schachkampfes... Die Ergebnisse dieser Arbeit werden wir in Zukunft ebenfalls mit dem Leser teilen.

Ich freue mich, dass dieses Buch zuerst in deutscher Sprache erscheint, was durch die Zusammenarbeit mit dem Beyer Verlag ermöglicht wurde. Dem Berliner Journalisten Dagobert Kohlmeyer und seiner Schachagentur danke ich für die fachkundige Übersetzung.

Artur Jussupow

Weitere Informationen
Gewicht 312 g
Hersteller Beyer
Breite 15,5 cm
Höhe 22,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 1991
Autor Artur JussupowMark Dworetski
Sprache Deutsch
Auflage 1
Seiten 172
Einband kartoniert
Diagramme 135
Fotos 1

007 Vorwort (A. Jussupow)

009 Schule für künftige Meister (V. Glatman)

011Kapitel 1 : Stärken und Schwächen des Schachspielers und ihr Einfluß auf den Verlauf des Kampfes (M. Dworezki)

033Übungen

034 Lösungen

035 Anlage l: Der Weg nach oben (M. Dworezki)

038 Anlage II: Wie man mit Schwarz spielt (A. Jussupow)

041Kapitel 2: Analyse der eigenen Partien (A. Jussupow)

059Übungen

060 Lösungen

061 Anlage: Zweifel des Kommentators (M. Dworezki)

067Kapitel 3:Über die Technik der Arbeit an eigenen und fremden Partien

067 Teil l: A. Jussupow

075 Teil II: M. Dworezki

090 Anlage: Die "entbehrliche" Figur (M. Dworezki)

093Übungen

093 Lösungen

094Kapitel 4:Über das Studium der Schachklassik (M. Schereschewski)

104 Anlage: Neue Ideen finden (M. Dworezki)

110Übungen

111 Lösungen

114Kapitel 5: Stellungsbeurteilung und Wahl des Planes im Mittelspiel (A. Kosikow)

134Übungen

135 Lösungen

133 Anlage: Aus Anlass eines Artikels (M. Dworezki)

144Kapitel 6: Das Gefühl für den König (G. Kaidanow)

149Übungen

150 Lösungen

151 Anlage: Bewertung und Analyse (M. Dworezki)

157Kapitel 7: Gedanken und Ratschläge großer Schachmeister

157 W. Steinitz

157 S. Tarrasch

158 Dr. E. Lasker

158 J. R. Capablanca

159 A. Aljechin

159 A. Nimzowitsch

160 M. Botwinnik

161 G. Kasparow

162Kapitel 8: Schöpferische Ideen und lehrreiche Fehler (A. Jussupow)

Mark Dworezki, einer der weltbesten Schachtrainer, und der mehrfache Weltmeisterschaftskandidat Artur Jussupow führten von 1990 bis 1992 eine der berühmten russischen Schachschulen. Ungefähr in dieser Zeit haben beide auch begonnen, als Autorenteam eine fünfbändige Trainingsreihe herauszugeben. Den Auftakt machte 1991 ‘Der selbständige Weg zum Schachprofi’. Inzwischen liegt nun die 5. überarbeitete Ausgabe vor.

Der Lehrstoff wird in Form von Vorlesungen mit zugehörigen Übungen und ergänzenden Anlagen vermittelt. Neben den Verfassern sind weitere Dozenten der Schachschule mit eigenen Beiträgen vertreten, z. B. Michail Schereschewski und Grigori Kaidanow. Behandelt werden Themen wie

- Analyse der eigenen Partien,

- Über das Studium der Schachklassik,

- Stellungsbeurteilung und Wahl des Planes,

- Das Gefühl für den König.

Die einzelnen Kapitel sind unabhängig voneinander, müssen also nicht der Reihe nach gelesen werden.

Das Buch ist geeignet für Fortgeschrittene, die ihre Spielstärke verbessern möchten.

Schach Markt

_____________

Der Hollfelder Beyer-Verlag hat es sich seit einiger Zeit zur Aufgabe ge­macht, Neuauflagen von Schachklas­sikern herauszubringen. Hier präsen­tiert er das erste gemeinschaftliche Werk des weltbesten Schachtrainers IM Mark Dworetzki und seines Meisterschülers GM Artur Jussupow, welches einen guten Einblick in die russische Schachschule und ihre Ar­beitsweise gestattet Die Erstauflage stammt aus dem Jahre 1991 (Dworezki und Jussupow leiteten ihre Akademie von 1990 bis 1992) und sollte von weiteren vier Bänden ge­folgt werden. Der Inhalt besteht aus acht Kapiteln mit Vorlesungen der beiden Protagonisten, aber auch von anderen damaligen Lehrern wir Vik­tor Glatman, Michail Schereschewski, Alexej Kosikow und Grigori Kaidanow, nebst einigen Anla­gen (Ergänzungen zum jeweils be­handelten Thema) sowie insgesamt 19 Übungsaufgaben aus dem legendären Zettelkasten Dworezkis.

1) Stärken und Schwächen des Schachspielers und ihr Einfluss auf den Kampfverlauf - Der Weg nach oben - Wie man mit Schwarz spielt (eine vollständige Partie und 13 Partiefragmente; S. 10-40).

2) Analyse der eigenen Partie -Zweifel des Kommentators (drei Partien; S. 41-66).

3) Die Technik der Arbeit an eige­nen und fremden Partien - Die "ent­behrliche" Figur (zwei Partien und 13 Partieausschnitte; S. 67-93).

4) Über das Studium der Schachklas­sik - neue Ideen finden (eine Partie und fünf Fragmente; S. 94-112).

5) Stellungsbeurteilung und Wahl des Planes im Mittelspiel - Aus Anlass eines Artikels (drei Partien und vier Teilpartien; S. 113-142).

6) Das Gefühl für den König - Be­wertung und Analyse (eine Partie und sieben Partiefragmente; S. 143-155).

7) Gedanken und Ratschläge großer Schachmeister von Steinitz bis Kasparow (S. 156-160).

8) Schöpferische Ideen und lehrrei­che Fehler; hier stellt Artur Jussupow Partien von Schülern der Schachschule vor, etwa den späteren GM Swjaginzew, Baklan, Jemelin, Kirjakow, Makarew und Gaponenko (eine vollständige Partie und neun Teilausschnitte; S. 161-169).

Das sorgfältige Studium des Bandes wird einem aufstrebenden, wissens­durstigen Spieler zwar nicht gleich den Weg zum Schach-Profi weisen (wie es der Titel anzudeuten scheint), mit Sicherheit aber wird es ihn auf dem Wege zur Verbesserung seiner Spielstärke ein gutes Stück voranbringen.

Ein Wort noch zum äußeren Erschei­nungsbild des Buches: dieses kommt mit Hardcover und Fadenbindung höchst gediegen daher, wie es zwar für den Beyer-Verlag dem guten Standard entspricht, aber im allge­meinen bei Schachbüchem heutzuta­ge leider nicht mehr unbedingt die Norm darstellt.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 1/2007

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