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Art.-Nr.: LXBUCMCC
Vergriffen

Multiple Choice Chess

160 Seiten, kartoniert, Everyman.

16,95 €
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Are you realising your chess potential?

In this book international master Graeme Buckley helps you to find out. Through a series of instructive games where you must work out the next move and the tactics and strategies surrounding it, you can assess your own chess strength.

In each position you are offered a choice of four possible moves - can you select the best continuation?

  • Test your understanding of both strategy and tactics

  • Try to anticipate the plans and strategies employed at the highest levels

  • Play through exciting games played by some of the world's best players

Details
Sprache Englisch
Autor Buckley, Graeme
Verlag Everyman
Medium Buch
Gewicht 320 g
Breite 15,5 cm
Höhe 23,4 cm
Seiten 160
ISBN-10 1857442482
ISBN-13 9781857442489
Einband kartoniert
Inhalte

CONTENTS

005 Bibliography

007 Introduction

0091 Quiet Queen's Pawn

010 1 Ward-Voskanian, Gausdal 1995

017 2 M.Gurevich-Van Gisbergen, Dutch League 1997

024 3 Karpov-Short, Linares (7th matchgame) 1992

032 4 Cifuentes-Zvjaginsev, Wijk aan Zee 1995

040 5 Suba-Wells, Ubeda 1996

043 6 Kramnik-Kasparov, London (10th matchgame) 2000

0482 Queen Extravaganza

049 7 Bonin-Fedorowicz, London 1987

054 8 Pytel-Lenk, Poland 1967

061 9 Illescas-Sadler, Linares Zonal 1995

067 10 Tal-Stahlberg, Sweden 1960

0753 Castling on Opposite Wings

076 11 Spassky-Petrosian, Moscow (19th matchgame) 1969

081 12 Arlandi-Jirovsky, Bukfurdo 1995

088 13 Stock-Flear, San Bernardino 1991

094 14 Hendriks-Glek, Dutch League 1996

1034 Freddie and the Fianchetto

104 15 Karpov-Vyzmanavin,Tilburg 1993

112 16 Franco-Colovic, Saint Vincent 2000

117 17 Jurkovic-Summerscale, Cannes 1996

124 18 Baburin-Miles, British League 2000

1305 The Uncastled King

131 19 Anand-Khalifman, FIDE World Cup, Shenyang 2000

141 20 Larsen-Spassky, Belgrade 1970

146 21 Karpov-Kasparov, Linares 1993

153 22 Miles-De Firmian, Manila Interzonal 1990

Den Ansatz, bei einer Aufgabe dem Leser eine Auswahl von Zügen vorzuschlagen, kennen wir bereits aus den "It's your move" - Büchern von Chris Ward. Im neuen Everyman-Buch "multiple choice" geht Autor Graeme Buckley einen anderen Weg, der an den Stil von Daniel King erinnert.

Buckley hat für "multiple choice" eine Reihe von interessanten Großmeisterpartien ausgewählt, in denen der Leser meist noch in der Eröffnungsphase einspringen und fortan in jedem (!) Zug für eine Seite die richtige Fortsetzung finden muss, was oft über 20 Zugabfragen pro Partie ergibt.

Wenn möglich werden jeweils vier Züge vorgeschlagen. Dies ist bei manchem Schach oder Abtausch etwas zu viel des Guten, ansonsten werden aber eigentlich immer Züge angegeben, die zumindest auf den ersten Blick plausibel aussehen.

Die Zugvorschläge stehen in einem Kasten optisch gut getrennt vor der anschließenden Besprechung der Antworten. Darin wird in Wort und Variante erklärt, warum ein Zug gut oder schlecht ist, außerdem werden Punkte vergeben, durch die am Schluss jeder Partie eine Einteilung nach fünf Leistungsklassen ermittelt wird.

Dieser Anreiz bewährt sich in diesem Buch besonders gut, denn Sie werden schnell feststellen, dass man nicht über eine mittlere Leistungseinschätzung hinaus kommt, wenn man lediglich die richtigen Antworten erkennt (oder errät).

Richtig Punkte absahnen kann nämlich nur, wer seine Wahl und die Ablehnung der anderen Varianten richtig begründen kann: Wenn Sie beispielsweise eine taktische Widerlegung eines verlockenden Zuges gefunden haben bringt dies zusätzliche Punkte ein, natürlich gilt es auch beim gewählten Zug einige Schritte vorauszusehen und den weiteren Verlauf, Gefahren und Möglichkeiten zu erkennen.

Man muss sich also Zeit für "multiple choice" nehmen. Erleichtert wird die Arbeit durch die vielen Diagramme, so dass man die Partien sehr gut ohne separates Schachbrett analysieren kann.

Neben der Motivation durch die Vergabe von Punkten ist auch die Auswahl der Partien sehr gut gelungen: Sie sind spannend, lehrreich, recht unbekannt und stammen überwiegend aus der jüngeren Großmeisterpraxis. Eine Ausnahme ist natürlich die berühmte Partie Larsen - Spasski Belgrad 1970.

Insgesamt enthält das Buch 22 Partien, die in fünf Kategorien unterteilt wurden. Das erste Kapitel zeigt, wie sich Partien nach 1. d4 entwickeln können. Das nächste Kapitel hat als Thema extravagante Damen, womit verfrühte Damenausfälle zwecks Bauernraub gemeint sind.

Diese Partien fuhren deutlich die Gefahren des dadurch entstehenden Entwicklungsrückstandes vor.

Kapitel drei behandelt entgegengesetzte Rochaden, im vierten Abschnitt sind "Freddie und das Fianchetto" an der Reihe. Freddie steht hier für den f-Bauern, gemeint sind also Partien, in denen ein Königsfianchetto und eventuell ein Aufzug des f-Bauern vorkommen.

Das letzte Kapitel zeigt, wie gefährlich es sein kann, seinen König in der Brettmitte stehen zu lassen.

Das Material ist sehr lehrreich und motivierend und eignet sich gleichermaßen zum Selbststudium wie für den Unterricht. Der unterschiedliche Charakter der Partien, die einen großen Bereich von strategischen und taktischen Themen abdecken, macht das Buch für eine breite Schicht von Schachspielern empfehlenswert.

Einziges kleines Manko: Die Erklärungen zu den Zügen der Verliererseite sind sehr knapp. Wenn man also einen Partiezug wegen einer bestimmten Variante abgelehnt hat und der Gegner spielt einen anderen Zug ist man auf eigene Analysen angewiesen.

Da es aber wie gezeigt ohnehin ein Anliegen des Buches ist, den Leser zu selbständigem Analysieren zu erziehen ist dies gut zu verkraften. Vorausgesetzt werden zumindest grundlegende Englischkenntnisse.

Schach Markt 3/2002

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IM Graeme Buckley, ein weiterer Stern am sowieso schon reich bestückten englischen Schachhimmel, trainiert zusätzlich zu seiner professionellen Karriere einige der besten britischen Nachwuchsspieler, und er hat überdies sein schachliterarisches Erstlingswerk herausgebracht.

Dieses Testbuch wendet sich an ehrgeizige Spieler im Bereich bis etwa DWZ 1900 und an aufstrebende Eleven Caissas.

Buckey führt 22 instruktive Meisterpartien aus den Jahren 1970 bis 2000 vor und stellt im Verlauf des Spieles dem Leser mehrere Fragen nach dem besten jeweils folgenden Zug in Art des Multiple-Choice-Verfahrens, hier mit vier Auswahlmöglichkeiten. Der Leser deckt das Blatt ab, wählt seinen Zug aus, vergleicht ihn mit den sofort im Anschluss folgenden Erläuterungen des Autors, zählt seine Punkte zusammen (oder zieht welche ab, wenn er daneben lag) und liest am Ende der Partie nach, wie er abgeschnitten hat, wobei 5 Bewertungsstufen aufgeführt sind. Dabei betrachtetet der Leser neun Partien vonseiten des Weißen und 13 von Schwarz aus mit durchschnittlich 20 Fragen pro Spiel und maximalen Punktzahlen zwischen 45 und 75. Der Verfasser legt großen Wert auf eine ausgewogene Mischung von strategischen und taktischen Fragestellungen, von mehr positionell und eher kombinatorisch geführten Partien.

Die fünf Kapitel tragen folgende Überschriften: "Der stille Damenbauer" (sechs Partien, S. 9-47), "Damen-Extravaganzen" (vier Partien, S. 48-74), "Rochaden auf entgegengesetzten Flügeln (vier Partien (S. 75-102), "Freddy und das Fianchetto" (Freddy ist der f-Bauer! Vier Partien (S. 103-128) und "der unrochierte König (vier Partien S. 130-160).

Als Beispiel diene die berühmte Kurzpartie Larsen - Spasski am 1. Brett des Matches UdSSR gegen Rest der Welt, Belgrad 1970, aus dem letzten Kapitel (Partie Nr. 20 auf S. 141-145):

1. b3 e5 2. Lb2 Sc6 3. c4 Sf6 4. Sf3 e4 5. Sd4 Lc5 6. S:c6 d:c6 7. e3 Lf5 8. Dc2 De7 9. Le2 0-0-0 10. f4 (nun übernimmt der Leser für Schwarz mit der ersten Frage: a ...The8 (1 Punkt), b ...Kb8 (!) c ...Sg4 (5) d ...Td3 (1)) 10 ...Sg4 11. g3 (a ...S:e3 (-1) b ... L:e3(-1) c ...h5 (4) d ...Thg8(1)) 11. h5 12. h3 (a ...S:e3 (-1), b ...L:e3 (-4), c ... h4 (3), d ...Sf6(1)) 12. h4 13. h:g4 (a ... h3 (-4), b ...h:g3 (4), c ...Ld7 (1), d ... Lh7 (1)) 13. h:g3 14. Tg1 (a ...Th1(6), b ...g2 (3), c ...Ld7(1), d ...Th2 (1)) 14. Th1!! 15. T:h1 (a. ..Th8 (-6), b ... Dh4 (-10), c ...g2 (3), d. ..Ld7 (1)) 16. Dh4+ 17. Kd1 (a ...Dh1 (2), b ... L:g4 (3), c ...D:g4 (-2), d ...g:f1D+ (6)) 17...g:f1D+ 0:1.

Bewertung verkürzte Übersetzung, S. 145):

"Weniger als 16 Punkte: Jeder hat mal einen schlechten Tag, wie z.B. Larsen in dieser Partie.

16-23: Anscheinend hast du eine lange Partie erwartet?

24-34: Gut!

35-42: Sehr gut. Hoffentlich hast du 14 ...Th1 vorausgesehen.

43: Exzellent, obwohl eine Schwalbe noch keinen Sommer macht."

Wer auf diese Art Textbücher steht und ausreichend Englischkenntnisse besitzt, liegt mit dem Erstlingswerk von Graeme Buckley goldrichtig

Dr. Wolfgang Schweizer, Rochade Europa 04/2002

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Was für das Fernsehen gut ist, kann für die Schachliteratur nicht schlecht sein. Nach diesem Motto folgen Chris Wards It's Your Move und Grame Buckleys Multiple Choice Chess dem Vorbild bekannter Fernsehquizshows und präsentieren dem lernwilligen Schachspieler eine Reihe von Multiple-Choice Tests, mit denen er sein Wissen testen und seine Spielstärke verbessern kann.

Ward wendet sich in erster Linie an Anfänger und leicht Fortgeschrittene. In einer Serie von 5 Tests á 10 Aufgaben bietet er einfache Stellungen aus Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel. Fast alle Mittelspielaufgaben sind strategischer Natur; Taktikbeispiele finden sich selten. Um den Stoff aufzulockern und verschiedene Denkansätze zur Lösung des Stellungsproblems zu demonstrieren, unterbreitet ein imaginäres Panel von fünf Spielern jeweils fünf Vorschläge. Die richtigen Antworten nebst ausführlicher Begründung stehen am Ende des Buches und werden mit Punkten prämiert.

Der Vorteil bei dieser Form von Test liegt in der spielerischen Herausforderung: "Hm, mal gucken, das müsste ich doch 'rauskriegen. Nicht, dass mir die Punkte so wichtig sind, aber trotzdem. Also, mal sehen. Was ist hier eigentlich los?" Die unterschiedlichen Lösungsvorschläge können helfen, sich in die Stellung zu vertiefen. Ein Problem ist allerdings das von Ward gewählte und sklavisch eingehaltene Format: der selbst auferlegte Zwang in jeder Stellung fünf unterschiedliche Lösungsvorschläge präsentieren und alle halbwegs sinnvoll begründen zu müssen, macht das Buch textlastig und weitschweifig. Vor lauter Lesen kommt man oft gar nicht zum Denken.

Ein generelles Problem dieser und ähnlicher Schachtests ist die Auswertung. Was bedeutet die von mir erzielte Punktzahl denn nun? Ist meine ELO- bzw. meine DWZ unverdient hoch? Oder ist der Test Unsinn? Schön wäre auch, wenn man wenigstens eine Idee bekäme, in welchen Bereichen man Schwächen hat und wo man sich verbessern könnte. Bei Ward fällt die Auswertung der Tests jedoch denkbar knapp aus. Außer einer Tabelle, mit der man seine Punktzahl addieren kann und ein paar knappen, aufmunternden Floskeln, die das erzielte Ergebnis kommentieren, hat er nichts zu bieten.

Buckleys Multiple Choice Chess ist deutlich anspruchsvoller als Wards Buch und wendet sich der anders lautenden Behauptung im Vorwort zum Trotz an fortgeschrittene Spieler. Buckley präsentiert 22 Partien im Testformat. Um den 15. bis 20. Zug herum wird der Leser aufgefordert, Züge für eine Seite zu finden, wobei Buckley fast durchgängig vier Züge zur Auswahl anbietet. Nach jedem Zug erläutert er die Vor- und Nachteile der gemachten Vorschläge ausführlich und kommentiert die Partie dadurch gründlich. Für richtige Züge oder das Erkennen bestimmter Ideen oder Varianten, kann man sich Punkte gutschreiben.

Aber auch hier zeigen sich die Schwächen des Formats. Die Punktvergabe für die einzelnen Züge wirkt manchmal willkürlich und in jeder Stellung vier Züge zur Auswahl anzubieten führt vor allem bei forcierten Zugfolgen zu kuriosen Resultaten. Die Frage nach der Bedeutung der Testergebnisse bleibt ebenfalls offen. Buckleys am Ende jeder Partie gemachter Kommentar der Ergebnisse ist meist formelhaft und ohne wirkliche Aussage. Wie Ward verzichtet Buckley darauf, auch nur ansatzweise anzudeuten, ob und wie sich die Tests auswerten lassen, z.B. indem man Ergebnisse in Partien, die stark taktisch waren mit denen vergleicht, in denen positionell gespielt werden musste oder in denen Endspielkönnen verlangt war.

Also: man kann mit diesen Büchern durchaus etwas lernen; aber am Format liegt das nicht.

Von Johannes Fischer

Zeitschrift KARL, Juli 2002

Multiple Choice Chess

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