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LXKULBM

Beyond Material

Ignore the Face Value of Your Pieces

336 Seiten, kartoniert, New in Chess, 1. Auflage 2019

22,52 €
Inkl. 5% MwSt., zzgl. Versandkosten

In order to win a game of chess you very often have to sacrifice material. Gathering the courage to do so while accurately assessing the potential benefits is a real challenge. The big question is always: what’s my compensation?

Generations of chess players grew up with the idea that a sacrifice was correct if the material was swiftly returned, with interest. Almost by reflex, they spent lots of time counting, quantifying the static value of their pieces. But is that really the best way to determine the correctness of a sacrifice?

In this book, Grandmaster Davorin Kuljasevic teaches you how to look beyond the material balance when you evaluate positions. With loads of instructive examples he shows how the actual value of your pieces fluctuates during the game, depending on many non-material factors. Some of those factors are space-related, such as mobility, harmony, outposts, structures, files and diagonals. Other factors are related to time, and to the way the moves unfold: tempo, initiative, a threat, an attack.

Modern chess players need to be able to suppress their need for immediate gratification. In order to gain the upper hand you often have to live with uncertain compensation. With many fascinating examples, Kuljasevic teaches you the essential skill of taking calculated risks. After studying Beyond Material, winning games by sacrificing material will become second nature to you.

Davorin Kuljasevic is an International Grandmaster born in Croatia. He graduated from Texas Tech University and played in USCL 2007 and 2008 for Dallas Destiny, the team that became US champion in both these years. He is an experienced coach and a winner of many tournaments.

Weitere Informationen
Gewicht 650 g
Hersteller New in Chess
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2019
Autor Davorin Kuljasevic
Sprache Englisch
Auflage 1
ISBN-13 978-90-5691-860-6
Seiten 336
Einband kartoniert

006 Explanation of symbols

007 Preface

011 Chapter 1 - Attachment to material

035 Chapter 2 - Relative value of material

066 Test exercises - introduction

067 Test exercises

069 Chapter 3 - Time beats material

135 Test exercises

137 Chapter 4 - Space beats material

198 Test exercises

201 Chapter 5 - Psychology of non-materialism

259 Test exercises

261 Chapter 6 - Is it good to be greedy in chess?

299 Test exercises

301 Chapter 7 - Solutions

331 Index of names

335 Bibliography

336 Author’s biography

Als das selbstlernende Schachprogramm AlphaZero 2018 ein Match gegen Stockfish über­wältigend gewann, sprach man im Schach von einer Zeitenwende, weil uns die künstliche Intelligenz neue Wege aufgezeigt hatte. Faszinierend war die Partieanlage des Programms, das Material deutlich geringer bewertete als etwa Raum, Zeit und Initiative. Diese schach­lichen Aspekte betrachteten zwar schon die frühen sowjetischen Autoren wie Suetin oder Kotow in ihren Strategiebüchern, später Rowson und einige andere, doch die Literatur behandelte sie bislang stiefmütterlich. Kürzlich hat der kroatische Großmeister Davorin Kuljasevic diesen Faktoren mit Beyond Material ein ganzes Buch gewidmet.

Für den Autor wird der materielle Wert vor allem durch zwei Faktoren (mit all ihren Konsequenzen) überschrieben: der Königssicherheit und der Bauernumwandlung. Material ist in Bauerneinheiten quantifizierbar, die Qualität der Figurenharmonie, Entwicklung oder positio­neller Kompensation sind dagegen viel schwieriger zu fassen. Zudem betrachtet Kuljasevic auch psychologische Aspekte. Oft wird die Dame überbewertet, die Angst vorm Verlieren führt zu passivem Spiel. Insbesondere in materiell unausgewogenen Stellungen unterscheidet sich der subjektive Zugang stark: Pessimisten überschätzen, Optimisten unterschätzen Material. Der Faktor Zeit, meist mit Material erkauft, ist das Wesen einer Initiative, die den Gegner zu Zügen zwingt, die er sonst nicht machen würde. Der Faktor Raum existiert dagegen unabhängig von Zeit und Material. Es geht dabei um positio­nelle Aspekte wie einen Vorposten, offene Linien, die Bauernstruktur. Der Faktor Psychologie meint in Beyond Material den Gegner in unangenehme Stellungen und Brettsituationen zu locken, in denen er nicht so stark spielt wie sonst oder wo ihm mehr Fehler unterlaufen. Aber auch, wie man gegen Jüngere spielt. Im letzten Kapitel fragt der Autor, wann der richtige Zeitpunkt ist, gierig, also materiell zu sein.

Nach jedem Artikel bietet Kuljasevic eine Reihe brauchbarer Trainingsaufgaben. Im Unterschied zu anderen Tests geht es nicht nur um eine taktische Lösung, sondern um eine positionelle Stellungsbewertung.

Ein guter Überblick über Aspekte, die seit AlphaZero immer wichtiger werden.

Harry Schaack, KARL 1/2020


Im New-in-Chess-Verlag ist unlängst mit Davorin Kuljasevic "Beyond Material“ ein erstklassiges Schachbuch erschienen, auf das Vereinsspieler wohl schon lange gewartet haben. Es lehrt auf anschauliche Art und Weise, dass der rechnerische Wert des Materials zwar ein wichtiges, doch nicht das entscheidende Kriterium bei der Bewertung einer Partiestellung ist. So zeigt der Autor - in den USA lebender kroatischer Großmeister, Gewinner verschiedener Turniere und erfolgreicher Coach - beeindruckend auf, wie sich eine Position durch Materialopfer zwecks Erlangung nicht-materieller Gewinnfaktoren verbessern lässt. Bei der Auswahl der 107 äußerst anschaulichen Musterpartien (davon 95 Partiefragmente), 33 aus eigener Turnierpraxis und zum großen Teil aus der Meisterpraxis des 21. Jahrhunderts, hat der Autor eine sehr glückliche Hand bewiesen.

Den Übungsstoff unterteilt der Autor in sechs Kapitel, die er mit einer ausführlich formulierten Schlussfolgerung beschließt. In dieser fasst er das Behandelte zusammen und gibt instruktive Ratschläge. Den Kapiteln 2 bis 6 sind jeweils zehn Testaufgaben angehängt, die in Kapitel 7 ausführlich gelöst werden. In Kapitel 1 zeigt der Autor auf, dass neben dem rechnerischen Wert der Figuren nicht-materielle qualitative Faktoren eine Rolle spielen, zu denen er Raum (positionelle Aspekte) und Zeit (Tempo, Initiative, Angriff) zählt und wie sich durch Materialopfer ein Wechsel von Materialwert in einen nicht-materiellen Wert vollzieht. Sehr wertvoll für den Leser sind seine Ratschläge, wie zu lernen ist, kalkulierte (Opfer-)Risiken einzugehen.

In den Kapiteln 2 (Der relative Wert des Materials), 3 (Zeit schlägt Material) und 4 (Raum schlägt Material) geht der Autor dann intensiv auf die einzelnen nicht-materiellen Faktoren ein. Sehr nützlich für den Lernenden sind die beiden abschließenden Kapitel 5 (Psychologie des Nicht-Materiellen) und 6 (Gierig sein im Schach?).

Fazit: Ein äußerst nützliches Buch für Clubspieler, das die Barriere zu Materialopfern überwinden hilft.

Heinz Däubler

Oberpfalz Medien Magazin 8. Dezember 2019


Ein tolles Buch hat der Verlag New in Chess jetzt veröffentlicht. In "Beyond Material-Ignore the Face Value of Your Pieces and Discover the Importance of Time, Space and Psychology in Chess" beleuchtet der kroatische Großmeister Davorin Kuljasevic mit seinen immerhin 2554 Elo die Thematik von positionellen Opfern im Schach.

In unseren Anfängen haben wir Schachspieler noch keine Übersicht und verlieren oft ungewollt Material, zumindest erinnere ich mich noch lebhaft an einige besonders einprägsame Momente meiner Anfänge, in denen ich ordentlich herumgepatzt habe. Mit etwas Übung schaffen wir es dann, das eigene Material zusammenzuhalten, ehe der Trainer uns dann zeigt, dass man auch gewollt Material abgeben kann. Die Tür zur Welt der Opfer öffnet sich und wir lernen vielleicht erste klassische Partien von Morphy, Anderssen und co kennen. Man gibt Material und bekommt im besten Fall relativ schnell noch mehr Material zurück oder man gibt einen Bauern in der Eröffnung und bekommt dafür zwei bis drei Tempi, die zu Taktiken führen, die einem dann im besten Fall ein Matt oder mehr als einen Bauern einbringen. Daran hat man dann auch lange Zeit Spaß und vielleicht will man diese Welt gar nicht mehr verlassen, aber der Autor nimmt uns dann mit auf eine Reise durch eine komplexe Schachlandschaft, in der man Material gibt und dafür ein schönes Feld bekommt oder den gegnerischen König schwächt, ohne dass man wirklich zwingend gewinnt.

Zum Glück schafft es GM Kuljasevic aber nicht nur, hochwertiges Material von Koryphäen wie Garry Kasparov zu präsentieren, er hat es auch recht gut strukturiert und gibt dem Ganzen durch eigene Beispiele eine recht persönliche Note.

Ein Beispiel möchte ich kurz mit Worten beschreiben. Es geht um die Partie Kasparov-Shirov aus Horgen von 1994. Wir steigen im 13. Zug ein und sehen im Diagramm eine Stellung aus dem Sveshnikovsizilianer. Der Autor ordnet sie auch als solche für den Leser ein und zeigt gleich auf das positionelle Hauptmerkmal der Stellung. Nach den Anfangszügen (die er nicht nennt, es geht ja um das Mittelspiel) 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 e5 6.Sdb5 d6 7.Lg5 a6 8.Sa3 b5 9.Sd5 hat Weiß einen komischen Springer auf a3, aber auch einen schönen Vorposten auf d5. Die Praxis zeigt, dass es für Schwarz ganz gut möglich ist, um diesen herumzuspielen, aber es ist schon eine Stellung, in der Schwarz etwas unternehmen muss und sich nicht ausruhen darf. In der Folge stellt Alexej Shirov seinen Läufer nach b7 und seinen Springer nach c5, um d5 direkt und indirekt unter Druck zu setzen, aber Weiß schafft es, einen Turm auf die b-Linie vor seinen Bauern zu stellen und opfert diesen gegen den Läufer. Die wichtige Frage bei solchen Opfern ist immer, was man für das Material erhält und das erklärt der Autor hier und bei seinen vielen anderen Beispielen natürlich. Weiß hat auf d5 einen unantastbaren Springer und schafft es nach 17.Txb7 Sxb7 18.b4 zudem noch, den Springer auf b7 kaltzustellen. In der Folge wird dieser Bauer sogar noch zum Freibauern, während die schwarze Bauernmehrheit im Zentrum durch den Sd5 gut blockiert wird. In den nächsten Zügen sieht man auch noch einen weiteren Vorteil für Weiß. Schwarz hat nämlich keine klaren Pläne und spielt infolgedessen ungenau, wodurch Weiß schließlich auch noch Möglichkeiten gegen den schwarzen König erhält, die er schließlich nutzt. Der Autor zeigt einige Verbesserungen auf, auch wenn die Stellung für Schwarz nie wirklich schön wird.

Neben solchen Opfern, die Vorposten stützen oder erzeugen werden auch noch diverse andere gezeigt. Mal wird die Stellung unter Opfer klassisch für einen Königsangriff geöffnet, mal wird die gegnerische Struktur geschwächt. Da meist mehrere Beispiele zu einem Thema, wie hier de Vorposten, gezeigt wird, kann man als Leser auch selbst die Bedingungen für solche Opfer einfacher erkennen. Oftmals ist es eher der eigene Materialismus, der der Durchführung dann noch im Wege steht. Zur Abrundung der eigenen Fähigkeiten gibt es auch einige Aufgaben, in denen man am Ende eines jeden Kapitels zeigen kann, dass man die jeweiligen Motive verinnerlicht hat.

Insgesamt ist dies ein sehr gutes Trainingsbuch zu einem schwierigen Mittelspielthema, in dem wir wohl alle noch Luft nach oben haben. Ich kann es nur jedem empfehlen und habe es selbst schon im Training benutzt!

IM Dirk Schuh

November 2019


Mit "Beyond Material", sinngemäß in etwa zu übersetzen mit "Jenseits des Materials" hat der kroatische Großmeister Davorin Kuljasevic ein überaus wichtiges Thema aufgegriffen. Der Untertitel "Ignore the Face Value of Your Pieces and Discover the Importance of Time, Space and Psychology in Chess" macht deutlich, worum es genau geht in dieser Neuerscheinung 2019 bei New In Chess (NIC). "Ignoriere den Nennwert deiner Figuren und entdecke die Bedeutung von Zeit, Raum und Psychologie im Schach" lässt sich dieser übersetzen.

Schon der Anfänger im Schach bekommt beigebracht, dass neben dem Material Zeit und Raum bestimmende Elemente sind. Doch während das (statische) materielle Kräfteverhältnis relativ leicht ermittelt werden kann, weil die Stärke der Figuren über zugeordnete Werte bzw. Bauerneinheiten bekannt ist und diese schlicht zusammengezählt werden können, ist dies hinsichtlich der Zeit und des Raumes nicht ganz so einfach. Außerdem wird jedem Anfänger schnell klar, dass ein schlichter materieller Nachteil regelmäßig zur Niederlage führt. So entwickelt sich der lernende Spieler leicht und schnell zu einem "Materialisten" und überwindet diesen Charakter in der Folge nicht mehr.

Davorin Kuljasevic hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Spieler bei der Steigerung seiner Spielstärke zu helfen, indem er ihn in die Richtung eines flexibleren Umgangs mit den genannten Elementen unter Einbeziehung psychologischer Aspekte qualifiziert. Er soll nicht nur die besondere Herausforderung bestehen, Stellungen korrekt einzuschätzen, in denen die Vor- und Nachteile der Spieler sich auf unterschiedliche Elemente beziehen, sondern die sich aus der Umwandlung von Werten ergebenden Chancen besser zu nutzen lernen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt darin, den Spieler die Aufgabe von Material zugunsten von Zeit und Raum lernen zu lassen, indem dieser die Dominanz des materiellen Denkens aufgibt, die Konsequenzen dieses Vorgehens besser abzuwägen lernt und letztlich ein kalkuliertes Risiko eingeht.

Der Autor arbeitet mit Beispielen aus der Praxis. Zunächst zeigt er im ersten von insgesamt sieben Kapiteln anhand eindrucksvoller Beispiele auf, wie das Ergebnis der Stellungsbewertung unter Berücksichtigung aller Elemente von der materiellen Situation abweichen kann. Dies ist für den erfahrenen Leser natürlich kein Geheimnis, die gezeigten Beispiele aber haben doch ein echtes Überraschungspotenzial. Im weiteren Verlauf befasst er sich insbesondere mit verschiedenen Einflüssen, denen der Spieler unterliegt und die ihn "materiell" handeln lassen. Hierzu zählen beispielsweise die Angst vor der Niederlage, reflexartig ausgeführte Züge und nachteilige Auswirkungen des Hochgefühls in besserer Stellung bzw. vor einem erwarteten Sieg.

In den Folgekapiteln zwei bis fünf geht Kuljasevic auf den relativen Wert der Figuren und dann auf Stellungsverhältnisse ein, in denen der Zeitvorteil bzw. der Raumvorteil den Materialstand aushebelt und den Ausschlag für den Ausgang der Partie gibt. Interessant sind die psychologischen Aspekte, die sich mit Entscheidungen verknüpfen, die nicht materiell orientiert sind. Hier geht es vor allem um die Auswirkungen auf die Psyche des Gegners, der in seinen Planungen und Überlegungen von materiell ausgerichteten Antworten ausgegangen ist. Hier zeigt der Autor auf, dass es neben Überraschungseffekten und unvorteilhaften Spielanlagen auch zur Überforderung des Gegners kommen kann.

Das Kapitel 6 befasst sich mit Aspekten der Habgier im Schach, eine besondere Ausprägung des materiell dominierten Handelns.

Eine Zusammenfassung, die auch schon mal mehr als eine ganze Seite einnehmen kann, hält die wesentlichen Inhalte des jeweiligen Kapitels fest. Zumeist handelt es sich dabei um lehrsatzähnliche Aussagen, Prinzipien und Hinweise auf Möglichkeiten für das eigene weiterführende Studium.

Die Kapitel 2 bis 6 halten Übungsaufgaben bereit, an denen der Leser seine Fertigkeiten bzw. seinen Lernerfolg überprüfen kann. Die Lösungen dazu enthält das Kapitel 7.

Das Thema des Buches ist auch für den Fernschachspieler relevant. Im rechnergestützten Spiel und auf der Basis der heute weit entwickelten Eröffnungstheorie und gut gefüllten Datenbanken, die während der Partie als Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen, hat die Remisquote Spitzenwerte erreicht. Engines wie Stockfish, Komodo und Houdini rechnen in Bauerneinheiten und werfen ihre Bewertungsergebnisse dezimal aus. Abweichungen von mehr als 0,50 Einheiten, die statisch in etwa einem halben Bauern entsprechen, haben in den Standardsystemen und dort in den Hauptlinien bereits Ausnahmecharakter. Die Aufgabe von Material zugunsten dynamischer Gegenwerte zählt zu den Ideen, die der Spieler der Engine "zeigen" kann. Nicht zuletzt der Wettkampf zwischen Stockfish und AlphaZero hat gezeigt, dass die herkömmlich vorgehenden Engines bei der Berechnung der dynamischen Langzeiteffekte an gewisse Grenzen kommen. Auf diesen Wettkampf geht Davorin Kuljasevic übrigens am Rande kurz ein.

Das Werk kann bereits dem regelfesten Anfänger helfen, sein Spiel nicht von materiellen Erwägungen dominiert zu führen. Besonders spricht es meines Erachtens den Spieler ab Klubniveau an.

Die Buchsprache ist Englisch. Der verwendete Wortschatz geht bisweilen über das in Schachbüchern Übliche hinaus. Fremdsprachkenntnisse auf Schulniveau reichen aber für ein unkompliziertes Arbeiten mit dem Werk aus.

Fazit: "Beyond Material" lehrt eine Spielführung, die sich gezielt der Möglichkeiten der Elemente Material, Raum und Zeit bedient und die Dominanz der materiellen Betrachtung vermeidet. Ergänzend behandelt das Werk damit im Zusammenhang stehende psychologische Aspekte.

In meinen Augen sind dem Autor die Aufarbeitung des Themas und die Anleitung des Lesers sehr gut gelungen. So birgt die Arbeit immens viel Potenzial, auch den fortgeschrittenen Spieler zur Vervollkommnung seiner Fertigkeiten zu unterstützen.

Uwe Bekemann,

Deutscher Fernschachbund

November 2019