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LXKINWMISG
Autor

Wie man im Schach gewinnt

132 Seiten, gebunden, Beyer, 11. Auflage 2021, original erschienen 1995

14,80 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

In diesem kompakten Lehrbuch beleuchtet der englische Großmeister Daniel King '10 goldene Faustregeln' des Schachspiels. Es ist für Anfänger gedacht, die nicht viel mehr kennen als die Grundregeln und die sich in geraffter und trotzdem aussagekräftiger Form veranschaulichen lassen möchten, welche wichtigen Grundsätze der Spielführung in den drei Partiephasen Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel zu beachten sind.

Die Lehrinhalte werden ansprechend und unterhaltsam dargeboten, und da die äußerst nützlichen Merksätze anhand von Beispielen und Übungen illustriert werden, ist sichergestellt, dass der Leser sie sich dauerhaft ins Gedächtnis einprägen kann. Entsprechend sollte er alsbald die Motivation verspüren, das Erlernte in eigenen Partien erfolgreich zu erproben.

Den Verzicht auf tiefschürfende theoretische Erklärungen wird der Einsteiger sicherlich dankbar zur Kenntnis nehmen. Mit diesem Buch erhält er ein zwar solides, aber keinesfalls überfrachtetes Fundament, das entsprechend leicht ausbaufähig ist. Bei gegebenem Interesse kann es als Sprungbrett zur Beschäftigung mit vertiefenden Werken der Schachliteratur dienen.

Daniel J. King (*1963) ist ein britischer Großmeister, Schachtrainer und -autor, der über 25 Jahre Berufsspieler war und sein Land bei vielen hochrangigen internationalen Anlässen vertreten hat. Obwohl er seit 2010 nicht mehr als Schachprofi aktiv ist, ist er dem Schach intensiv verbunden geblieben, und zwar als TV-Moderator, Live-Kommentator (insbesondere bei der Internet-Übertragung von Schachturnieren), freiberuflicher Journalist und Kolumnist sowie Autor zahlreicher Schachbücher und -videos.

Weitere Informationen
Gewicht 370 g
Hersteller Beyer
Breite 15,3 cm
Höhe 21,6 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2021
Autor Daniel King
Sprache Deutsch
Auflage 11
ISBN-13 978-3-95920-140-7
Jahr der Originalausgabe 1995
Seiten 132
Einband gebunden

007 Einführung

009 Die Schachnotation

Teil 1 Die Eröffnung

012 Einführung

014 Regel 1 Eröffne mit einem Zentrumsbauern!

018 Regel 2 Bringe deine Figuren ins Spiel!

026 Regel 3 Rochiere so schnell wie möglich

Teil 2 Das Mittelspiel

043 Einführung

043 Regel 4 Halte nach Beute Ausschau!

058 Regel 5 Denke sorgfältig über den den letzten Zug des Gegners nach!

065 Regel 6 Achte auf taktische Schläge!

082 Regel 7 Greife den König an!

Teil 3 Das Endspiel

099 Einführung

099 Regel 8 Mache dich mit den einfachen Mattführungen vertraut!

107 Regel 9 Verschaffe dir eine neue Dame!

115 Regel 10 Setze Deinen König aktiv ein!

120Übungen

126 Lösungen

Rezensionen zu früheren Auflagen:

Der Buchmarkt gibt einiges her, wenn es um die Einführung ins Schachspiel geht. Zu den Werken, die seit etlichen Jahren das besondere Vertrauen des Marktes genießen, zählt "Wie man im Schach gewinnt" von Daniel King. Der Schachverlag Ullrich hat diesen Klassiker jüngst in dessen 10. Auflage als Imprint im Joachim Beyer Verlag herausgegeben. Der Untertitel "10 goldene Faustregeln" deutet bereits an, wie der britische GM und frühere Schachprofi King seine Arbeit organisiert hat. Bevor wir darauf eingehen, ist eine Klärung des Begriffes "Faustregel" angebracht. Der Duden sagt dazu: "grob gefasste, einfache Regel, nach der man sich meist ungefähr richten kann". 10 dieser Regeln nutzt King also als Ordnungselement zur Gestaltung seines Buches.

Im Wesentlichen ist das Buch in drei Teile gegliedert, die nach den Partiephasen Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel betitelt sind. Zur Eröffnung und zum Endspiel behandelt King jeweils drei Faustregeln, für das Mittelspiel deren vier.

Zur Veranschaulichung, was man sich unter einer Faustregel im Werk vorstellen kann, gebe ich drei Beispiele dazu.

Eröffnung: Rochiere so schnell wie möglich (Regel 3)

Mittelspiel: Achte auf taktische Schläge (Regel 6)

Endspiel: Kenne die einfachen Mattführungen (Regel 8).

Für jede Regel hält das Buch ein eigenes Kapitel bereit. Bereits auf den ersten Buchseiten macht King darauf aufmerksam, dass sich der Spieler nicht sklavisch an eine Regel halten soll. Dann aber, wenn er nichts Besseres sieht, gibt sie ihm eine Orientierung, wie er in seiner Partie spielen sollte.

Das Einstiegsniveau ist zu jedem Thema sehr niedrig. King holt den Leser ab, der gerade mal weiß, wie man die Figuren zieht. "Wie man im Schach gewinnt" ist damit ein absolutes Anfängerbuch. Dabei stellt es sich auch auf typische Anfängerfehler ein und korrigiert diese. Der Leser wird dabei mit den logischen Prinzipien des Schachspiels vertraut gemacht, er lernt also verstandesmäßig und nicht durch ein Einprägen von Grundsätzen.

Ein Beispiel dazu: Das Werk gibt dem Anfänger die Empfehlung, mit einem zentralen Bauern zu eröffnen. Auf dieser Basis gibt King in der Folge als Antworten mehrere Zugalternativen an. Eine davon ist vernünftig, die anderen sind typische Anfängerfehler. Nachdem der Leser sich für eine Möglichkeit entschieden hat, klärt King die Lage auf. Er erläutert, was den "richtigen" Zug dieses Werturteil erhalten lässt und was jeweils gegen die Alternativen spricht. Schritt für Schritt erhält der Leser damit ein Grund-Knowhow, das ihm auf einem noch niedrigen Spielniveau richtiges Handeln erlernen und falsches Handeln vermeiden lässt. Sobald die zehn Kapitel durchgearbeitet sind, wird der Spieler eine Partie sinnvoll führen können.

Den Adressaten des Werkes verorte ich nicht nur, wie oben schon erwähnt, beim gerade erst regelkundigen Schachfreund. King dürfte in erster Linie junge Menschen im Auge gehabt haben, die er im Werk duzt. Auch wenn das ursprüngliche Manuskript in Englisch verfasst worden ist, was eine Erklärung für die fehlende Unterscheidung nach Sie und Du sein könnte, gibt die einfache Sprache im Buch weitere Anhaltspunkte auf eine Ausrichtung auf die Jugend.

Zu erwähnen bleibt noch, dass "Wie man im Schach gewinnt" den Leser auch mit Übungsaufgaben versorgt, die sowohl über die Kapitel verteilt als auch in einem eigenständigen Bereich im hinteren Teil des Werkes zu finden sind. Die Lösungen dazu sind recht ausführlich und ebenfalls auf den letzten Seiten zu finden.

Am Rande erfährt der Leser noch das eine oder andere allgemein Wissenswerte zum Schach, beispielsweise die Erklärung, was ein Gambit ist.

Fazit: "Wie man im Schach gewinnt" ist ein qualifiziertes Einsteigerwerk. Es ist didaktisch gut aufgebaut, zu seinen besonderen Stärken zählt die sehr auf die Bedürfnisse des Anfängers ausgerichtete Art der Erläuterungen. Wer einem jungen Menschen ein Buch schenken möchte, das diesem auf angenehme Weise das Schachspiel qualifiziert beibringt und Lust auf mehr macht, macht mit diesem Werk alles richtig.

Uwe Bekemann

www.BdF-Fernschachbund.de

Dezember 2015


Der renommierte englische Schach­großmeister und Autor Daniel King publizierte den vorliegenden Band erstmals 1995 in der deutschen Übersetzung durch die Schachschule Erlangen. Mittlerweile ist jüngst die 6. Auflage erschienen. Der Titel ver­mittelt eventuell falsche inhaltliche Vorstellungen, der Untertitel ist mit "10 goldene Faustregeln" treffend formuliert.

King wendet sich an Anfänger und setzt einzig die Kenntnis der Gang­art der Figuren voraus. Einer Ein­führung folgt die Erklärung der Schachnotation, daran schließen sich drei Teile entsprechend der Partie­phasen an. Jeder Teil beinhaltet eine kurze, einführende Begriffsklärung und die im Untertitel angekündigten Faustregeln. Im Einzelnen sind das:

1. Eröffnung:

Eröffne mit dem Zentrumsbauern

Ziehe Deine Figuren heraus

Rochiere so schnell wie möglich

2. Mittelspiel:

Halte nach Beute Ausschau

Studiere sorgfältig den letzten Zug Deines Gegners

Achte auf taktische Schläge

Greife den König an

3. Endspiel:

Kenne die einfachen Mattführungen

Hole eine neue Königin

Setze Deinen König ein.

Der Band ist ausgesprochen über­sichtlich gestaltet und dadurch für Schachanfänger aller Altersklassen leicht zu lesen. In Zweispaltendarstellung werden Text und beschrifte­te Diagramme, in denen häufig Wirkungslinien von Figuren eingezeich­net sind, dargestellt. Im Text inte­griert sind Aufgaben, die dem Leser Ansporn und Kontrolle gleichzeitig bieten.

(...)

Fazit: Der Band verdient eine rund­um positive Bewertung für methodi­schen Aufbau, Leserorientiertheit und günstiges Preis-Leistungsverhältnis. Besonders gut eignet er sich für Schachspieler, die am Anfang der Entwicklung einer systemati­schen Spielweise stehen.

Mit freundlicher Genehmigung

Richard Brömel, Rochade Europa 12/2007

________________________

Bei dem anzuzeigenden Buch handelt es sich um die zweite Auflage des 1998 zuerst in deutscher Sprache erschienenen Werkes des bekannten englischen Großmeisters. Das Buch richtet sich an den Anfänger, der die Regeln bereits beherrscht und nun schnell Fortschritte machen möchte. King macht den Anfänger mit zehn Regeln vertraut, durch welche dieser ein solides Fundament zur weiteren Verbesserung der Spielstärke erhalten soll. Jede Regel wird in einem eigenen Kapitel anhand von Beispielen und Übungsaufgaben erläutert.

Für die Eröffnung lauten diese Regeln: "Eröffne mit einem Zentrumsbauern", "Ziehe deine Figuren heraus" und "Rochiere so schnell wie möglich".

Für das Mittelspiel gelten folgende Regeln: "Halte nach Beute Ausschau", "Studiere sorgfältig den letzten Zug deines Gegners", "Achte auf taktische Schläge" und "Greife den König an".

Die Aufzählung der Regeln für das Endspiel wird durch folgenden sympatischen Satz eingeleitet: "Was geschieht, falls Dein Gegner deinen heftigen Ansturm im Mittelspiel durch reines Glück überlebt und sich in ein Endspiel rettet?". Dann sollten die folgenden Regeln befolgt werden: "Kenne die einfachen Mattführungen" - worunter King König und Dame gegen König sowie König und Turm/Türme gegen König versteht - "Hole eine neue Königin" und "Setze Deinen König ein". Zum Abschluss des Buches werden Übungsbeispiele zu allen Kapiteln dargeboten.

King behauptet nicht, dass der Leser nach der Lektüre des Buches in die Weltspitze wird vorstoßen können. Er wird aber gegenüber allen bloß der Schachregeln Kundigen einen großen Vorteil besitzen. Denn durch die Befolgung obiger Regeln werden einige der häufigsten Fehlerquellen beseitigt. Mit zunehmender Spielstärke wird der Lernende feststellen, dass es für die meisten dieser Regeln wohlbegründete Ausnahmen gibt.

Fazit: Wer den ersten Schritt zur Verbesserung seiner Spielstärke gehen will, kann zu Kings didaktisch gut aufgebautem Buch greifen.

Joachim Wintzer, Rochade Europa 7/2001

Mit diesem Buch zum Selbsterkennen Ihrer Spielstärke gibt Ihnen der Autor ein gutes Handwerkzeug für ihr häusliches Studium in die Hand.

J. Konikowski, Fernschach International 05/2003

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