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LXKASMGV6K

Meine großen Vorkämpfer Band 6 (pb)

Robert James Fischer

502 Seiten, kartoniert, Olms, 2021

Aus der Reihe »Meine großen Vorkämpfer«

25,00 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Robert James Fischer, geboren 1943 in Chicago, gilt als der rastloseste und rätselhafteste König des Schachs. Der energische Stil des einstigen Wunderkindes glich dem "eines Mörders auf dem Schachbrett“: eine ungeheure Zielstrebigkeit und ein ungestümer Drang, alles aus dem Weg zu räumen, was sich ihm entgegenstellt. Im Alleingang bezwang er die gesamte sowjetische Schachelite, was ihn vor allem in den USA in der Zeit des Kalten Krieges zum bewunderten Held machte. In diesem Band würdigt der Autor ferner Samuel Reshevsky, Miguel Najdorf und Bent Larsen, die für die Entwicklung des Schachs eine große Rolle spielten.

Weitere Informationen
Gewicht 1,23 kg
Hersteller Olms
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2021
Autor Garri Kasparow
Reihe Meine großen Vorkämpfer
ISBN-13 978-3-283-01038-6
Seiten 502
Einband kartoniert

007 Stars des Westens (Vorwort)

010Sammy, Miguel und Bent

010Samuel Reshevsky

010 Olympische Zähigkeit

016 Zweiter Auftritt

027 Eine bittere Pille

034Das Rätsel Fine

054 Der einsame Krieger

074 Champion vom "Rest der Welt"

083 Die letzte Chance

093 Siebenfacher Champion

104 Finale

120"Ich will spielen und spielen..."

124Miguel Najdorf

124 Don Miguel

125 Das Echo von Groningen

131Der letzte Mohikaner - Andre Lilienthal

140 Königsindische Offenbarungen

147 Ein schwungvoller Veteran

155"Schach als Spiegel der Seele"

163Bent Larsen

163 Der Dänische Prinz

170 Aufstieg in die Elite

184 Auf dem Karrierehöhepunkt

199"Meraner" Lehrstunden

215 Gegen die zwei "K's"

225Robert der Elfte

225"Er lernte von Gott selbst!"

239 Europäisches Debüt

270 Erwachsenenspiele

277 Das Duell der Wunderkinder

297 Hattrick in Bled

306 Der "russische Pakt"

322 Hallo Amerika!

332 Haltbarkeitstest

339 Harakiri

351 Er kam, sah und siegte

368 Steiler Aufstieg

382 Das erste Opfer

406 Das Massaker von Denver

418 Die Wunder gehen weiter

439 Die Schlacht der Götter

475 Die Abdankung

486 Der große Einsiedler

500 Partienverzeichnis

501 Eröffnungsregister

502 Zeichenerklärungen

Rezensionen der (gebundenen) Originalausgabe:

Nachdem Robert James Fischer am 17. Ja­nuar 2008 mit 64 Jahren verstarb, schnellte die weltweite Medien- und Informations­maschinerie explosionsartig hoch. Für den Nachrichtenleser ging es in den Nachrufen um einige Schachhöhepunkte, aber vor allem um den Zeitgeist und das Ost-West-Block­denken rund um den siegreichen Amerikaner bzw. seine Exzentrik abseits vom Brett. Der Schachliebhaber bekommt bei Garry Kasparow ein anderes Bild, jenes des Schachperfektionisten. Der Fischer-Band der deutschen Vorgänger-Serie kostet fast 40 Euro. Dafür hält man aber den mit 502 Seiten gewichtigs­ten Band in der Hand.

Eigentlich sollte sich das Buch über den elften Weltmeister allein verkaufen, denn dessen Höchstleistungen und Eskapaden erstaunten die Schachmassen schon immer. Doch Kasparow blickt weiter und widmet sich auf über 200 Seiten fünf herausra­genden Zeitgenossen, die nicht vorrangig in östlichen Gefilden als Staatprofis agierten. Die Taten von Samuel Reshevsky, Reuben Fine, Miguel Najdorf, Andre Lilienthal und Bent Larsen sollten allzeit als klassisches Erbe behandelt werden. Und da gibt es viel zu entdecken: Reschewskis pragmatischen Ansatz, da er zeitlebens berufstätig war; Fines filigrane Technik (unter dem span­nenden Kapitel "Das Rätsel Fine"), Lilien­thals Stellungsgefühl, Najdorfs dauerhaften Optimismus und Larsens Kreativität. Eröff­nungen spielen bei zwei Kapiteln explizit eine Rolle (königsindische Offenbarungen werden Najdorf zugeordnet, Meraner Lehr­stunden gehen auf das Konto von Larsen). Die Fünf, die alle einmal Hoffnung auf eine WM-Herausforderung hegten, trugen zum heutigen Schachverständnis auf eigene, ori­ginelle Weise bei und verdienen ungeteilte Aufmerksamkeit.

Nach dieser Adelung wählt Kasparow für Fischer nun das stärkste Etikett, nämlich "Revolution". Denn Fischer entwickelte sich zum "ersten echten Schachprofi", dem Ty­pus Schachberufstätiger. Aber einer, der die Kenntnis der alten Meister besonders ernst nahm, wie zwei Briefauszüge an Larry Evans aus dem Jahr 1963 bestätigen. "Ich verbringe meine Zeit hauptsächlich mit dem Studium alter Eröffnungsbücher, und glau­ben Sie es oder nicht - ich lerne eine Menge dabei! Sie verschwenden keinen Platz für Katalanisch, Reti, Königsindisch im An­zug und andere verrottete Eröffnungen. ... Bezüglich der Bücher: Ich hätte gerne das Buch über die Partien Anderssens von Gott­schall, auch Bilguers Handbuch von 1872, auch das Buch über Cochranes Partien in­teressiert mich." (S. 329/330) Kasparow würdigt Fischer als eine Art Trendsetter, eine Haltung, die dem Amerikaner letztlich auch die Aufmerksamkeit der oft mehr an der Verpackung als an dem Inhalt interes­sierten Massenmedien einbrachte: "Wie auch in vielen anderen Dingen erwies sich Fischer nicht so sehr als Schöpfer wie als genialer Interpret!" (S. 498) Trefflich dane­ben die schachbezogene Akzentsetzung von Anatoli Karpow: "Fischer gab dem Schach die Schärfe zurück, machte es noch kom­promissloser und brachte den sportlichen Aspekt bis an die Grenze: den Kampf bis zum ,nackten König'." (S. 499). Nur so war der letzte Akt bei seinem perfekten 11-aus-11-Gewinn der US-Meisterschaft 1963/64 möglich. Dieses Endspiel mit der Leichtfigurenkonstellation Läufer gegen Springer wird in Endspiellehrbüchem oft wegen der stringenten Spielführung er­wähnt. Doch Kasparow verweist auf eine Rettungsmöglichkeit, die führende Exper­ten wie Jan Timman, Alexander Beljawski / Adrian Michaltschischin und Karsten Mül­ler / Frank Lamprecht allesamt übersehen haben.

Es gibt viele Gründe für Fischers einzig­artigen Status. Aber sicher war sein Einzel­gängerdasein und sein Misstrauen eine wich­tige Triebfeder - anders als in der reglemen­tierten Sowjetschachhierarchie: "Bei uns, bemerkte einst Tal, haben sich alle beständig für etwas qualifiziert und träumten daher von dritten und vierten Rängen. Fischer indessen dachte von jungen Jahren an einzig und al­lein an den ersten Platz!" (S. 229)

Insgesamt bekommt man 50 Partien von Fischers Zeitgenossen und 57 Schaffens­werke des Bahnbrechers selbst. Aber bei Kasparows Tiefgang zahlt sich nicht die Abarbeitung von Quantität aus, sondern die Bereitschaft, umfangreiche Analysen mit viel Zeit und Muse zu verdauen. Wer nicht permanent den allerletzten Eröffnungsneu­erungen auf der Spur ist, wird hier Zusam­menhänge zwischen früheren und heutigen Spielgestaltungen finden. Bei aller Suche nach dem Schachgehalt in Fischers Partien muss die Mahnung Kasparows, dass Feld 64 nicht das Ende der Welt ist, im Gedächtnis bleiben: "Man muss etwas hinter den Gren­zen seiner Profession lieben, aber Fischer hatte nichts außer Schach." (S. 498)

Mit freundlicher Genehmigung

Harald Fietz, Schach Magazin 64 2/2008


In diesen Tagen dürfte der 7. Band Kasparows aus der mittlerweile wohl auf 10 Bände konzipierten Reihe "Mein großen Vorkämpfer" erscheinen mit dem Thema Karpov. Auf ihn ist man sicher ganz beson­ders gespannt, da Kasparow über seinen Dauerkonkurrenten von 1985-1990 aus eigener Erfahrung berichten kann und sicher so man­che bislang unbekannte Details prä­sentieren dürfte. Doch auch über ei­nige Spieler des 6. Bandes konnte der Exweltmeister aus eigener Er­fahrung oder zumindest guten Quel­len wie Spasski berichten und so lohnt sich ein Rückblick auf den vielleicht bislang interessantesten Band der Reihe.

Im November 2003 erschien in der Zeitschrift Schach ein viel beachte­ter und mittlerweile oft zitierter Arti­kel Hübners zum 1. Band über Steinitz, Lasker und die ersten inof­fiziellen Weltmeister. Dort kritisierte Hübner im wesentlichen zum einen die weitgehend fehlenden Quellen­angaben, die z.B. verhindern, sich über den Wert und Korrektheit einer Quelle ein Bild zu machen, und zum anderen die wiederholte ungeprüfte Verwendung von Klischees über Spieler und ihre Spielauffassung.

Was die Quellenangaben angeht, so monieren auch beim 6. Band auf S. 502 selbst die Bearbeiter der deut­schen Ausgabe, dass sie sich zwar bemüht haben, "in der Regel ... auf Originalquellen zurückzugreifen", dass aber dies nicht in jedem Fall möglich war, "da in der russischen Ausgabe leider entsprechende Hin­weise fehlen." Das heißt nun nicht, dass es gar keine Quellenhinweise gibt oder dass Kasparow und seine Helfer, vor allem Co-Autor Dmitri Plisetzki, keinerlei Forschung nach neuen Details betrieben haben. So geht Kasparow z.B. auf ein umfang­reiches Dossier des FBI über Fi­schers Mutter ein, das die englischen Journalisten David Edmunds und John Eidinow, Verfasser des Buches "Bobby Fischer goes to War", auf­stöberten. (S. 226 f.) Danach könnte statt Gerhardt Fischer, einem deutschstämmigen Physiker, auch der ungarische Emigrant Paul Felix Nemenyi Bobbys Vater gewesen sein, eine Notiz, die ich weder bei den Fischer-Büchern von Euwe/Kramer, Pasternjak, Gufeld oder in "Russians versus Fischer" entdecken konnte. Quellenhinweise erfolgen also bisweilen, aber eben indirekt und nicht in wissenschaftlicher Zi­tierweise. Doch ein wissenschaftli­ches Buch plante Kasparow offen­sichtlich gar nicht, eher ein attrakti­ves als Werbung für den Schach­sport. Mag seine Reihe für Schach­historiker nicht allzu ergiebig sein, mag man eine Entwicklung der Schachtechnik und Spielstile an an­derer Stelle besser nachvollziehen können, eines schafft Kasparows Stil sicher. Seine "Schachgeschichte" ist, nicht zuletzt dank der vielen kleinen Anekdoten, Erzählungen, Interviews und Spieleraussagen einfach span­nend zu lesen. Die Spieler werden vor den Augen des Lesers lebendig, etwa Reshewsky durch Botwinniks Aufzeichnungen über seinen Cha­rakter und Spielstil (S. 56) oder auch nur durch die kleine Begebenheit, dass er, der orthodoxe Jude, beim Turnier in Palma de Mallorca (S. 111) mit Fischer spazieren geht, ob­wohl man diesem antisemitische Äußerungen nachsagt, oder Larsen durch sein Interview nach dem Match UdSSR gegen den Rest der Welt 1970 (S. 193), als er sich - viel­leicht auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn - für den aktuell besten Spieler der Welt hält.

Apropos Larsen und sein Optimis­mus. Zusammen mit seinem Talent und seinem dynamischen, kreativen Stil soll dieser Optimismus eine wichtige Kraft für Larsens Erfolge gewesen sein und Ersatz für die bis­weilen fehlende Objektivität. Ent­sprechend spielte Fischer 1971 im Kandidatenmatch in Denver gegen Larsen "nur Systeme, in denen sich der Optimismus seines Gegners nir­gendwo entfalten konnte." (S. 416). Und nach dem schrecklichen 0:6 ge­gen Fischer und dem damit einher­gehenden Verlust des Optimismus ["Nach dieser schweren Niederlage hat Larsen natürlich eingesehen, dass es keinen Sinn mehr machte, um die Weltmeisterschaftskrone zu kämpfen. (S. 2)4)] spielte Larsen angeblich nur noch selten wie früher (".. es ging ein Riss durch sein Spiel. Von diesem Moment an ließ sein Nervenkostüm ihn in entscheiden­den Augenblicken immer häufiger im Stich.). Das mag so sein, doch immerhin gewann Larsen auch da­nach noch Turniere, unter anderem das Interzonenturnier Biel 1976. Auch andere Gründe können eine Rolle für die insgesamt langsam nachlassenden Erfolge des Dänen maßgeblich gewesen sein. Wird hier mit dem Optimismus Larsens ein Klischee bemüht? Vielleicht, viel­leicht nicht. Vermutungen sind ge­stattet und wer so oft und erfolgreich sich mit Großmeistern am Schach­brett gemessen hat, kann auch zu psychologischen Erwägungen nicht ganz unbegründet Einschätzungen abgeben. Wichtig ist aber, Vermu­tungen als Vermutungen zu kenn­zeichnen. Durch die mangelnde Quellendarlegung bleibt aber bis­weilen unklar, was ist Wahrheit, was Vermutung, was Fakt ist, was Fikti­on. Jedenfalls kann wohl nur Larsen selbst Antwort auf diverse Fragen geben, genau wie Fischer auf die Frage, warum er 1967, obwohl klar führend, aus dem Interzonenturnier in Sousse ausstieg (da überzeugt mich Kasparows Idee eines taktischen Ausstieges nicht, um einem frühen Treffen gegen Spasski aus dem Weg zu gehen) oder warum er 1975 nicht gegen Karpow antrat. Theorien darüber führt Kasparow auf S. 482 f. an, von der Bürde des Titel vor der Schachwelt bis hin zu psychischer Erkrankung. Kasparow selbst glaubt, dass folgender Punkt für Fischer zum letztlich ausschlag­gebenden wurde: "Karpow war der Vertreter einer neuen Generation, die Fischer noch nicht geschlagen und mit der er faktisch noch nicht die Klingen gekreuzt hatte (einige Partien mit Mecking, Andersson, Hübner und Browne ausgenommen). Karpow war für ihn ein schachliches und menschliches Rätsel, eine Terra incognita." Gegen Kortschnoi, Spasski oder Petrosjan hätte Fischer Kasparows Ansicht nach gespielt, "aber Karpow kündigt die Heraufkunft einer neuen Ära an."

Als Fazit ergibt sich meines Erachtens zunächst: Der biographische Teil des Buches ist sowohl von den behandelten Persönlichkeiten, den schillernden "Stars des Westens" [Reshewsky (S. 10-34) und S. 54-123, Reuben Fine (S. 34-54), Miguel Najdorf (S. 124-130 und S. 141-161), Andor Lilienthal (S. 131-140), Bent Larsen (S. 163-224) und Ro­bert James Fischer (S. 225-449)] als auch von den vielen Details und der lebendigen Schreibweise her eine gewiss sehr interessante und lesens­werte Darstellung durch den 13. Weltmeister. Zugleich handelt es sich um eine sehr persönliche Dar­stellung, die sich nicht auf sichere Fakten und Quellen beschränkt, son­dern eigenen Ansichten und Vermu­tungen ihren Raum lässt mit allen dazugehörenden Stärken und Schwächen.

Bedenkt man die Analysefähigkeiten Kasparows ist der Partienteil, der harmonisch in den biographischen Teil eingebaut ist, mit insgesamt 105 Partien natürlich ein Highlight. Wenngleich Kasparow nicht die Analysentiefe einiger Partien seines WM-Kampfes 1986 (vgl. sein Buch "Ich setze auf Sieg") aufgreifen kann, da das den Rahmen völlig sprengen würde, wird eine erfreuli­che Tiefe erreicht. Kasparow be­rücksichtigt den aktuellen Stand der Theorie, gibt viele, aber nicht un­übersichtlich viele Varianten an, überprüft die Varianten mit dem Computer, und versucht besonders die entscheidenden Punkte einer Partie markant herauszuarbeiten. 37 Fischer-Partien hat Kasparow ausge­wählt, davon 5 aus dem WM-Kampf mit Spassky. Ich will jedoch einen Blick auf den Kandidatenwettkampf mit Taimanow (Vancouver 1971) werfen, der wegen des klaren 6:0 Ergebnisses inhaltlich wohl bislang unterschätzt wurde. Kasparow wid­met den ersten vier Partien dieses in­teressanten Wettkampfes immerhin fast 20 Seiten! Diese Partien wurden etwa auch kommentiert in "Kandi­datenmatches 1971" (S. 2 ff.) von Kick Langeweg und Wim Andriesen, in "Bobby Fischer 3 - 1968-1992" (S. 162 ff.) von Smyslow, Tal, Yudasin und Tukmakow (Editiones Eseuve 1993), in "Russians versus Fischer" (S. 206 ff.) und in "Die ge­sammelten Partien von Bobby Fi­scher" von M. Bijl.

(...)

Kasparow übertrifft in Umfang und Gehalt bisherige Analysen (mal abgesehen von Hübners Analysen, die mir leider (noch) nicht vorliegen) deutlich und das in einem schachgeschichtlichen Überblickswerk und keiner reinen Partiensammlung! Ganz klar: Die kommentierten Par­tien diese Bandes verdienen ein auf­merksames Nachspielen. Im übrigen findet man auf einer beiliegenden CD zusätzlich insgesamt 6907 unkommentierte Partien, davon entfal­lend 2474 auf Larsen, 1800 auf Najdorf, 1394 auf Reshevsky, 955 auf Fischer und 444 auf Fine. Insgesamt ein ausführlicher und spannender Blick eines herausragen­den Schachweltmeisters auf die Kar­riere eines anderen herausragenden Schachweltmeisters sowie starker Großmeister des Westens mit vielen biographischen, wenn auch nicht immer eindeutig gesicherten Details und über 100 gut und neu analysier­ten Partien. Ein sicher lesenswertes Buch und nicht zuletzt auch eine Quelle über die Innenansichten des Verfassers.

Mit freundlicher Genehmigung

Helmut Riedl, Rochade Europa 11/2007