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Art.-Nr.: LMNUNDVDMIS
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Das Verständnis des Mittelspiels im Schach

239 Seiten, kartoniert, Gambit, 1. Auflage 2012.

15,50 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Mit den 100 wichtigsten Mittelspielideen

Der dreifache Weltmeister im Lösen von Schachproblemen hat die nützlichsten Mittelspielkonzepte und -kenntnisse in 100 Lektionen für jedermann verständlich zusammengefasst.

Mit diesem wichtigen Werk widmet sich John Nunn dem Mittelspiel - der Phase des Kampfes, in der die meisten Partien entschieden werden, jedoch auch diejenige, die in der Schachliteratur eher stiefmütterlich behandelt worden ist. Mit der überragenden Klarheit, für die er bekannt ist, zerlegt Nunn komplexe Probleme in überschaubare Einzelteile.

So wird beim Angriffsspiel gezeigt, wie man entscheidet, wo der Angriff stattfinden soll, und mit welchen speziellen Methoden man dem feindlichen König nachstellen kann. Im Rahmen des Positionsspiels werden die maßgeblichen strukturellen Aspekte und das Zusammenspiel von Figuren und Bauern erläutert. Nunn erklärt, wann bestimmte Figuren besser sind als andere, und wie man sich diese Erkenntnis am Brett zunutze macht. Dem Leser wird es nie an einem Plan mangeln, welcher Stellungstyp auch immer entstehen mag.

Jede Lektion umfasst zwei inspirierende Beispiele aus dem modernen Schach, objektiv kommentiert und mit besonderem Augenmerk auf den hauptsächlichen instruktiven Schwerpunkten. Die Ideen für beide Seiten werden herausgestellt, damit man nicht nur ein klares Bild darüber bekommt, wie man typische Pläne vereitelt, sondern auch, wie man sie entwickelt.

Dr. John Nunn ist eine der angesehensten Persönlichkeiten in der Schachwelt und gehörte fast zwanzig Jahre lang zu den führenden Großmeistern der Welt. Er hat bei Schacholympiaden vier Goldmedaillen gewonnen und belegte im Weltcup 1989 den sechsten Platz. Er ist ein renommierter Autor, dessen Werke in mehreren Ländern die Auszeichnung "Buch des Jahres" gewonnen haben. In den Jahren 2004, 2007 und 2010 wurde er vor vielen früheren Champions als Weltmeister im Problemlösen gekürt.

Details
Sprache Deutsch
Autor Nunn, John
Verlag Gambit
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 460 g
Breite 17,1 cm
Höhe 24,8 cm
Seiten 239
ISBN-13 978-1906454388
Erscheinungsjahr 2012
Einband kartoniert
Inhalte

006 Zeichenerklärung

007 Einführung

009 Mythen des Mittelspiels

016 Die Verbundenheit aller Dinge

021 Materielle Ungleichgewichte

024 1. Mehrqualität

026 2. Turm gegen zwei Leichtfiguren

028 3. Figur für drei Bauern

030 4. Dame gegen Turm und Leichtfigur

032 5. Dame gegen zwei Türme

034 6. Dame gegen drei Leichtfiguren

036 7. Dame gegen zwei Leichtfiguren

038 8. Mehrbauer

040 9. Minusbauer

042 10. Läufer gegen Springer (1)

044 11. Läufer gegen Springer (2)

046 12. Läuferpaar

048 Strategie

050 13. Planfindung

052 14. Wenn man keinen Plan findet

054 15. Zentrumsbauern

056 16. Verbesserung der Figurenstellung

058 17. Raumvorteil

060 18. Lavieren

062 19. Abwicklung ins Endspiel

064 20. Spiel auf dem ganzen Brett

066 21. Der Minoritätsangriff

068 22. Schlechtere Stellungen

070 Aktivität

072 23. Der Fluch der Passivität

074 24. Die Initiative

076 25. Offene Linien

078 26. Die siebte Reihe

080 27. Vorposten

082 28. Der dominante Springer

084 29. Schlecht stehende Figuren

086 30. Gute und schlechte Läufer

088 31. Wenn ein schlechter Läufer gut ist

090 32. Linienöffnung

092 33. Positionelle Bauernopfer

034 34. Befreiungszüge

096 35. Positionelle Qualitätsopfer

098 36. Andere positionelle Opfer

100 Angriffsspiel

102 37. König in der Mitte

104 38. Läuferopfer auf h7 (1)

106 39. Läuferopfer auf h7 (2)

108 40. Desaster auf g7

110 41. Läuferopfer auf h6

112 42. Das schwache Feld f7

114 43. Springeropfer auf d5 im Sizilianer

116 44. Läuferopfer auf e6 im Sizilianer

118 45. Springeropfer auf f5 im Sizilianer

120 46. ...Txc3 im Sizilianer

122 47. Entgegengesetzte Rochaden

124 48. Turmschwenk

126 49. Bauernsturm auf den gegnerischen König

128 50. Heranführung der Reserven

130 51. Ausschluss von Verteidigungsfiguren

132 52. Öffnung von Linien gegen den König

134 53. Angriff gegen ein Fianchetto

136 54. Die tödliche lange Diagonale

138 55. Opfer in der Grauzone

140 56. Durchbruch zum König

142 57. Bedingungsloser Angriff

144 58. Überraschende Züge

146 Verteidigungsspiel

148 59. Die Risiken beim Angriff

150 60. Abtausch von Angriffsfiguren

152 61. Vermeidung von Schwächen

154 62. Opfer in der Verteidigung

156 63. Kaltblütigkeit unter Beschuss

158 64. Königsflucht

160 65. Gegenangriff

162 66. Keine Panik!

164 Bauernstruktur

166 67. Isolierte Bauern

168 68. Der isolierte Damenbauer

170 69. Hängende Bauern

172 70. Verdoppelte Bauern

174 71. Läuferpaar gegen verdoppelte Bauern

176 72. Rückständige Bauern

178 73. Bauerninseln

180 74. Schwacher Farbkomplex

182 75. Freibauer im Zentrum

184 76. Damenflügel- und Königsflügelmehrheiten

186 77. Bauerndurchbruch

188 78. Bauernketten

190 79. Bauernketten und Raumvorteile

192 80. Zerstörung von Bauernketten durch Opfer

194 Typische Zentrumsbauernformationen

196 81. Das offene Zentrum

198 82. Zentrum mit offener e-Linie

200 83. Geschlossenes Spanisch-Zentrum

202 84. Winawer-Struktur

204 85 Scheveninger-Struktur

206 86. Najdorf-Struktur

208 87. Caro-Kann-Struktur

210 88. Sämisch-Struktur im Königsinder

212 89. Benoni-Struktur

214 Typische Fehler

216 90. Hineintappen in eine Falle

218 91. Unterschätzung eines Angriffs

220 92. Überschätzung eines Angriffs

222 93. Übersehen einer taktischen Verteidigung

224 94. Überschätzung eines Materialvorteils

226 95. Überschätzung des Läuferpaars

228 96. Automatische Annahme von Opfern

230 97. Mangelnde Wachsamkeit

232 98. Zulassen eines Schwindels

234 99. Verlieren des Fadens

236 100 Resignation

238 Partienverzeichnis

Schachbücher über die erste und letzte Phase einer Schachpartie, Eröffnung und Endspiel, gibt es wie Sand am Meer. Doch gerade die wichtigste Phase der Partie, in der die meisten Spiele entschieden oder zumindest dieWeichen gestellt werden, kommt in der Schachliteratur eher spartanisch vor: das Mittelspiel.

Diese Lücke zu verkleinern, trägt das im englischen Gambit-Verlag erschienene und von Hans-Peter Hansen ins Deutsche übersetzte Werk John Nunn "Das Verständnis des Mittelspiels im Schach“ nicht unwesentlich bei.

Wie man es von den bisherigen Werken des ehemaligen Spitzengroßmeisters und dreimaligen Problemlöseweltmeisters gewohnt ist, besticht das Werk durch den präzisen, klaren Ausdruck des Gedankens. Wie es der Untertitel verheißt, hat der Autor die für ihn wichtigsten 100 MittelspielIdeen den acht Hauptkapiteln systematisch zugeordnet, wobei der Bedeutung der praktischen Partie entsprechend mit über 20 Ideen das Schwergewicht auf dem Angriffsspiel liegt.

Jeder Idee ordnet er zwei instruktive Beispiele - weit überwiegend aus dem Großmeisterschach der vergangenen fünf Jahre - für beide Spielparteien bei, die nicht nur zeigen sollen, wie man Ideen entwickelt, sondern den Gegner bei dessen Entwicklung

hindert. Die Übersichtlichkeit des Werkes erhöhen üppig eingestreute Diagramme - im Schnitt zwei pro Seite - nicht unwesentlich.

Fazit: Ein Muss für Schachspieler jeder Spielstärke, die im Hinblick auf die Fülle unbekannter Mittelspielkonzepte aus dem Werk reichen Nutzen ziehen werden.

Mit freundlicher Genehmigung

Heinz Däubler,

"Der Neue Tag Weiden", 1. September 2012

**********

Rezension der englischen Originalausgabe "Unterstanding Chess Middlegames" (Art.-Nr. LMNUNUCM):

Mit "Understanding Chess Middlegames", Ende 2011 erschienen bei Gambit Publications Ltd, lässt GM John Nunn seinem erfolgreichen 2009er Werk "Understanding Chess Endgames" den diesmal auf das Mittelspiel ausgerichteten Zwilling folgen. Der renommierte britische Autor und frühere Weltklassespieler widmet sich exakt 100 Merkmalen, Ideen und Manövern, die im Mittelspiel der Partie zum Tragen kommen können. Der Spieler muss eine entsprechend gelagerte Stellung erkennen und das jeweilige Element umsetzen können, um seinen Nutzen daraus zu ziehen, sowohl für den Angriff als auch für die Verteidigung. Jedes Thema wird an genau zwei Beispielen behandelt, die ganz überwiegend aus aktuellen Partien stammen, gespielt im Spitzenschach.

"Understanding Chess Middlegames" ist in meinen Augen ein exzellentes Trainingsbuch, sowohl für den erfahrenen als auch für den noch aufstrebenden Spieler. Dem einen rückt es die Elemente wieder ausdrücklich ins Blickfeld (zurück) und lässt sie ihn durchexerzieren, den anderen lässt es eine erste Bekanntschaft damit machen.

Die 100 einzelnen Kapitel sind Abschnitten mit den folgenden Überschriften zugeordnet (in Übersetzung):

- Materielle Ungleichgewichte

- Strategie

- Aktivität

- Angriffsspiel

- Verteidigung

- Bauernstrukturen

- Typische Bauernstrukturen im Zentrum

- Typische Fehler.

Jeden Abschnitt führt Nunn ausführlich ein, wobei er einen Ausblick auf die folgenden Kapitel und deren spezielle Inhalte gibt.

Zu den bekannten Stärken des Autors gehört es, den Leser mit sehr guten Erläuterungen und Erklärungen bei der Aufnahme des Stoffes zu unterstützen. In der Kommentierung der Beispiele, die vor allem textbasiert ist und sich auf die wichtigsten Analysen beschränkt, wie auch schon in der Beschreibung eines behandelten Mittelspielelements kommt diese Stärke zum Tragen.

"Understanding Chess Middlegames" muss nicht chronologisch durchgearbeitet werden. Der Leser kann problemlos zu bestimmten Abschnitten und auch Kapiteln springen, alle Inhalte sind in sich abgeschlossen. Dies unterstreicht den Wert des Werkes für das gezielte Selbststudium, macht es aber auch für den Schachtrainer interessant. Es enthält ein Trainingsprogramm, das bei wöchentlichen Gruppentrainings locker für mehrere Jahre reicht.

Nunn macht schon in der Einleitung darauf aufmerksam, dass jeweils zwei Buchseiten für ein Thema nicht ausreichen können, um tief darin einzutauchen. So entsprach es seiner Motivation zu diesem Buch, einen Überblick zu geben, nicht das Mittelspiel im Detail zu untersuchen. Seinen Wert als Trainingskurs mindert dies in keiner Weise. Genau dem Anspruch, einen Überblick zu geben, wird das Buch sehr gerecht. Auf der Basis dieses Werkes kann der Spieler sein Training auch unter Rückgriff auf weitere Quellen gut planen. Prinzip: Überblick und Basiswissen durch "Understanding Chess Middlegames", weiterführend und darauf aufbauend können weitere Quellen genutzt werden.

Noch einmal ein Sprung zurück auf die ersten Seiten: Nunn geht zu Beginn des Werkes auf bestimmte Mittelspielmythen ein, wie er sich ausdrückt. So relativiert er die herrschende Anschauung von der Majorität am Damenflügel und setzt sich mit dem Gedanken auseinander, dass auf einem Schachbrett nichts passiert, was nicht in Verbindung mit etwas anderem steht. Dieser Teil wird besonders auch den erfahrenen Spieler ansprechen können.

"Understanding Chess Middlegames" ist in Englisch verfasst, aber mit durchschnittlichen Fremdsprachkenntnissen problemlos nutzbar.

Fazit: Ein ausgezeichnetes und uneingeschränkt empfehlenswertes Werk für das Selbststudium, als Hilfsmittel für die eigene Trainingsplanung etc. und für den Einsatz des Schachtrainers.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Fernschachpost 2/2012

Das Verständnis des Mittelspiels im Schach

EUR

15.5