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Art.-Nr.: LN105K
Vergriffen

New in Chess Yearbook 105

248 Seiten, kartoniert, New in Chess, 1. Auflage 2012.

Aus der Reihe »New in Chess Yearbook«

29,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

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Details
Sprache Englisch
Autor Sosonko, Genna
Verlag New in Chess
Reihe New in Chess Yearbook
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 460 g
Breite 16,4 cm
Höhe 24 cm
Seiten 248
Erscheinungsjahr 2012
Einband kartoniert
Inhalte

Forum

Readers from all over the world join in discussions on previous Surveys. Titled players, correspondence players and club players shed their light on opening developments and search for the truth together. Including some very special Olympiad coverage by Viktor Moskalenko and Guliskhan Nakhbayeva!

Columns

In Benjamin’s Opening Takes and Kuzmin’s Harvest, grandmasters Joel Benjamin and Alexey Kuzmin present their views on novelties and opening tendencies in the latest top tournaments.

Book Reviews

In this issue, Glenn Flear reviews Mayhem in the Morra, the latest Sicilian craze, by Marc Esserman, Victor Bologan’s new opening book The Powerful Catalan, The Complete Slav by Konstantin Sakaev, and Lars Schandorff’s 1.d4 - The Indian Defences.

Surveys

Sicilian Defence

  • Najdorf Variation 6.a4 - SI 14.5 - Finkel

  • Taimanov Variation 7.f4 - SI 40.2 - I. Almasi

French Defence

  • Winawer Variation 6...Qc7 - FR 11.8 - Karolyi

  • Tarrasch Variation 3...Nf6 - FR 17.11 - Tzermiadianos

Caro-Kann Defence

  • Panov Attack

  • 6...Bb4 - CK 3.1 - Sumets

  • Panov Attack 6...Ne4 - CK 3.4 - Lukacs/Hazai

  • Classical Variation 6.h4 - CK 12.3 - Tuncer

Ruy Lopez

  • Delayed Cozio Variation 4...Nge7 - RL 9.1 - Van de Oudeweetering

  • New Arkhangelsk Variation 6...Bc5 - RL 12.6 - A. Kuzmin

  • Early Divergences 6.d3 - RL 13.5 - Illingworth

  • Open Variation 9.Nbd2 - RL 27.11 - Van der Tak

Scotch Opening

  • Four Knights Variation 4.d4 - SO 3.1-2 - Flear

  • Classical Variation 5.Nb3 - SO 5.8 - Finkel

King’s Pawn Openings

  • Centre Game 2.d4 - KP 2.6-11 - Adorjan/Vegh

    Slav Defence

  • Chebanenko Variation 5.e3 - SL 3.1 - S. Kasparov

  • Botvinnik Variation 16...Qa6 - SL 7.8 - Olthof

  • Schlechter Variation 4...g6 - SL 10.3+8 - Kidambi

Catalan Opening

  • Accepted Variation 4...dc4 - CA 3.4 - Horvath/Juhasz

Nimzo-Indian Defence

  • Classical Variation 4...0-0 - NI 20.2 - De Dovitiis

Bogo-Indian Defence

  • 4.Bd2 Be7 Line - QI 1.3 - Panczyk/Ilczuk

Grünfeld Indian Defence

  • 4.e3 Line - GI 3.1 - V. Georgiev/Arnaudov

  • Exchange Variation 7.Nf3 - GI 4.8 - Lemos Sarro

  • Exchange Variation 7.Nf3 - GI 4.16 - Karolyi

  • 4.Nf3 Bg7 5.Qa4 Line - GI 7.4 - Vegh

King's Indian Defence

  • Classical Variation 9.b4 - KI 4.6+9 - Ikonnikov

English Opening

  • Reversed Dragon 3...d5 - EO 3.11 - V. Georgiev/Arnaudov

  • Symmetrical Variation 3...g6 - EO 29.1 - Vilela

Müsste ich als Rezensent des "Yearbook 105" von New In Chess (NIC) aus dem Reigen der darin abgebildeten Eröffnungsartikel, "Surveys" genannt, Kandidaten für so etwas wie eine Oscar-Auszeichnung benennen, kämen für mich gleich mehrere hierfür in Betracht. In der Kategorie "Wiederentdeckung einer alten Variante mit Neuerungen im frühen Eröffnungsstadium" würde ich den Beitrag "A Host of Novelties in the Reversed Dragon" von Vladimir Georgiev und Petar Arnaudov in den Wettbewerb schicken. Sie widmen sich der Fortsetzung 6.e3 in der Englischen Eröffnung, ECO A22, nach den Eingangszügen 1.c4 e5 2.Sc3 Sf6 3.g3 d5 4.cxd5 Sxd5 5.Lg2 Sb6. Der Zug 6.e3, seit 1936 bekannt und eher mit einem Mauerblümchendasein geschlagen, wurde in unseren Tagen mit Erfolg auf der Großmeisterbühne gespielt, u.a. von Nakamura. In einer kurzen theoretischen Erörterung und dann anhand mehrerer, im NIC-Stil kommentierter Partien zeigen die Autoren auf, welche bisher nicht bekannten Potenziale dieser Zug hat.

In der Kategorie "Aggressives Vorgehen gegen bekannte gegnerische Angriffsmotive" nominiere ich "A Complicated New Line against the Panov" von Peter Lukacs und Laszlo Hazai, unterstützt von Krisztian Szabo. Der Panov-Angriff, ECO B13, gegen die von Schwarz gewählte Caro-Kann-Verteidigung, verspricht dem Anziehenden Initiative und Angriffschancen, dies verbunden mit der Gefahr für Schwarz, sich lange mit einer eher passiven Rolle begnügen zu müssen. Nach 1.e4 c6 2.d4 d5 3.exd5 cxd5 4.c4 Sf6 5.Sc3 Sc6 6. Lg5 werfen die Autoren die Erwiderung 6 ... Se4 in den Ring. So wie es auch der Titel aussagt, lenkt Schwarz die Partie damit in komplizierte Gewässer, die der Gegner auch dann, wenn er theoretisch gut präpariert ist, so nicht oder nicht in gleicher Tiefe auf der Rechnung haben dürfte. Auf jeden Fall drängt ihn die schwarze Anrempelung aus der bequemsten Theoriezone, er muss sehr genau spielen.

In der Kategorie "Theoretisch auf des Messers Schneide" schicke ich "A New Main Line - Part 1" von Andreas Tzermiadinos ins Rennen und schiele dabei auch darauf, dass der Autor mit dem Titel seines Beitrags noch mehr zum Thema ankündigt. Tzerdiadinos ist auch der Verfasser des vor wenigen Jahren erschienenen Werkes "How to Beat the French Defense". Darin gab er Weiß Empfehlungen u.a. auch in der Tarrasch-Variante der Französischen Verteidigung. John Watson veröffentlichte neue Ideen dazu und Tzermiadinos teilte zudem das Los der Autoren von Eröffnungsliteratur, selbst in der Partie von den eigenen Empfehlungen abweichend spielen zu müssen, um dem Gegner keine Steilvorlage gegen das eigene Spiel zu liefern. In der Konsequenz widmet er sich dem Zug 12.g3 nach 1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sd2 Sf6 4.e5 Sfd7 5.Ld3 c5 6.c3 Sc6 7.Se2 cxd4 8.cxd4 f6 9.exf6 Sxf6 10.Sf3 Ld6 11.0-0 Dc7 (ECO C06). Dieser erste Teil seiner Arbeit behandelt 13 ... Ld7 und dann 14.Tc1!, der noch folgende 2. Teil wird dann auf 13 ... Sg4!? eingehen.

Meine Oscar-Nominierungen sind natürlich rein subjektiv. Die Leserinnen und Leser werden ganz andere und voneinander abweichende Präferenzen setzen, natürlich auch je nach Relevanz der Artikel im "Yearbook 105" für das eigene Repertoire.

Auf jeden Fall gibt es wie immer genügend Auswahl an ausgezeichneten Theoriebeiträgen, es sind 27 an der Zahl. Spanisch und Grünfeldindisch werden mit je vier Beiträgen am häufigsten behandelt, Caro-Kann und Slawisch kommen drei Mal vor. Die restlichen Artikel decken die Breite der Eröffnungslandschaft ab. Völlige Exoten sind nicht vertreten, aber auch seltene Gäste auf der Turnierbühne wie etwa das Mittelgambit - und nicht unbedingt selten, aber auch nicht oft anzutreffen - Bogoljubow-Indisch sind im Werk vertreten.

Stattlich gefüllt ist auch wieder das Forum, also die Plattform für die Variantendiskussionen zwischen den Lesern. In "Benjamin´s Opening Tales" stellt Joel Benjamin fest, dass der Zug Lg5 wieder häufiger als weiße Fortsetzung gegen den Najdorf-Sizilianer gewählt wird.

Alexey Kuzmin, der übrigens fast als Doppelgänger des früheren Fußball-Nationaltorwarts Oliver Kahn durchgehen könnte, steuert in "Kuzmin´s Harvest" kommentierte Partien in seinem mit "Grand Slam in America and Europe (Opening Episodes)" betitelten Beitrag bei.

Eine Buchvorschau und vier Rezensionen, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte, komplettieren die redaktionellen Inhalte des "Yearbook 105".

In der Gesamtschau lässt sich feststellen, dass das "Yearbook 105" sehr vielseitig ist, besonders auch in den "Surveys", seinem Kernstück also.

Noch ein Blick aus der Warte des Fernschachspielers: In der eigenen Partie habe ich immer Respekt vor der Möglichkeit, dass der Gegner eine theoretische Wunderwaffe auf das Brett bringen könnte, von der ich noch nie etwas gehört habe. Ich will nicht behaupten, dass das "Yearbook 105" solch eine Wunderwaffe enthält, sehr wohl aber ein Arsenal an aktuellen und noch nicht allzu breit bekannten Eröffnungsideen, und dies regelmäßig nicht nur in abgebildeten Partien, sondern auch zumindest kurz theoretisch aufbereitet.

Fazit: Das "Yearbook 105" ist - wie alle Bücher aus dieser Reihe - Pflichtlektüre für den ambitionierten (Fernschach-) Spieler, der insbesondere Eröffnungsideen für sich sucht, auf der Höhe der Theorie bleiben und sich auch gegen gegnerische Überraschungen wappnen möchte.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

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Was wäre der Schachspieler ohne seine stetigen Informationsquellen wie Internet, ständig aktualisierten Datenbanken oder eben dem NIC?

Er wäre zurückversetzt in eine Vergangenheit, in der theoretische Vorbereitung ein Fremdwort war. Vielleicht war es damals wirklich gemütlicher, ruhiger, was schachliche Vorbereitung anbetraf doch man kann das Rad der Zeit nicht zurück drehen. Alles muss schneller, erfolgsorientierter und effizienter sein um jeden noch so kleinen Vorsprung gnadenlos ausnutzen.

Wer heute nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, so auch im Schach. Das theoretische Wissen nimmt jedes Jahr mehr an bedrohlichem Ausmaß zu und man fragt sich manchmal wirklich ob es nicht doch besser wäre, unser gesamtes Wissen auf Null zu setzen und einen schachlichen Neuanfang (sprich Auslosung der Grundstellung) zu wagen?

Bis es aber soweit ist, gilt es, die vorhandenen Mittel und Wege der bestmöglichen Vorbereitung zu nutzen.

Das neueste NIC (105) gibt dem Leser genügend Material an die Hand um sein theoretisches Eröffnungswissen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Dazu haben zahlreiche Experten wieder Surveys zu verschiedenen Eröffnungsvarianten verfasst. Dazu werden auch aktuelle Trends in den Modeeröffnungen genau unter die Lupe genommen und analysiert von einer namhaften Riege von Titelträgern.

Natürlich können sich auch die Leser daran beteiligen und steuern mit ihren Leserbriefen zahlreiche, wertvolle Eröffnungsideen bei.

Zum Schluss gibt’s noch die Reviews von Glenn Flear zu aktuellen Büchern.

Zusammengefasst kann man sagen, mit dem NIC 105 gibt’s wieder hervorragendes Baumaterial für ihr Theoriegerüst um es noch stabiler, noch fester und noch effizienter zu machen!

Empfehlenswert!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, Rochade Europa / Schach Zeitung

New in Chess Yearbook 105

EUR

29.95