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Art.-Nr.: LXFRATAOAC

The Art of Attacking Chess

33 inspirational and instructive....

254 Seiten, kartoniert, Gambit, 1. Auflage 2008.

11,50 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

All chess-players love to play a smooth attacking game, flowing from start to finish, and sprinkled with spectacular ideas and sacrifices. However, few can do so regularly, and for most players, their collection of brilliancies missed far outweighs their creative successes.

Innate talent plays an important role, but many of the skills needed for attacking chess can be learnt by study and practice. Here, one of the world's most experienced annotators has selected thirty superb examples, and explained them in a way that strips away the mystery. We see how the decision to attack is made, and which positional factors led to that decision being justified. We observe either a gradual build-up, or a lightning-fast storm, and understand why one approach or the other was necessary. Finally, we witness the final execution of the tactical blows.

To check that we have truly grasped the ideas, Franco presents us with plentiful exercises, where it is we who have to perform the heroics.

Zenon Franco is a grandmaster from Paraguay who now lives in Spain. He is an experienced chess trainer, his most notable pupil being Paco Vallejo, now one of the world's top grandmasters, whom he taught from 1995 to 1999. He has written four previous books for Gambit, including Chess Self-Improvement and Winning Chess Explained

Details
Sprache Englisch
Autor Franco, Zenon
Verlag Gambit
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 480 g
Breite 17,4 cm
Höhe 24,7 cm
Seiten 254
ISBN-13 9781904600978
Erscheinungsjahr 2008
Einband kartoniert
Inhalte

004 Symbols

005 Bibliography

006 Introduction

009 1 The King in the Centre

035 2 Opposite-Side Castling

065 3 Attacking the Castled King (Same-Side Castling)

088 4 Exploiting Temporary Advantages

124 5 Horwitz Bishops

157 6 Miscellaneous Themes

157 The Power of the f5-Knight

171 Manoeuvring with the Major Pieces

183 The Pawn-Centre

199 Solutions to Exercises

253 Index of Players

255 Index of Openings

"Die Kunst des Angriffs-Schachs" - dieses attraktive Thema hat der paraguaynische GM Zenon Franco, heute in Spanien lebend, für sein neues Buch ausgewählt. Dabei führt der hocherfahrene Trainer und Autor dem staunenden Leser "33 inspirie­rende und instruktive Meisterwerke" vor, so verspricht (und hält es!) der Untertitel.

Am Zustandekommen besagter Meis­terwerke sind einschlägig bekannte Größen wie etwa Aljechin, Nimzowitsch, Botwinnik, Tal, Spassky, Fi­scher, Kasparow, Topalow, J. Polgar, Iwantschuk, Shwidler, Anand u.a

Franco teilt seinen Stoff in sechs Kapitel ein, wobei er jeweils einige Hauptpartien betrachtet und einge­hend analysiert, dazu kommen er­gänzende Partien und ggf. Partiefragmente zum Thema. Am Ende stehen immer diverse Übungsaufga­ben (ebenfalls der Meisterpraxis ent­nommen), wo der Leser die beste Fortsetzung finden soll (außer in Kapitel 3, dessen Anteil dem Kapitel 4 zugeordnet wird). Die ausführli­chen Lösungen finden sich im Schlussabschnitt des Buches.

Hier nun der Inhalt in Kurzfassung:

1) König im Zentrum: Der Autor zeigt dazu die typischen Angriffs­muster (5 Hauptpartien + 1 Ergän­zungspartie + 1 Partiefragment, mit 13 Übungen) (S. 9-34).

2) Heterogene Rochaden: Sie werfen die ewig spannende Frage auf, wes­sen Angriff zuerst kommt (5+3+2 Partien, 1 1 Übungen) (S. 35-64).

3) Königsangriffe bei homogenen Rochaden. Diese sind oft ambivalent zu sehen, da sich der Angreifer zwangsläufig auch Schwächen vor seinem eigenen König schafft (5 Hauptpartien} S. 65-87).

4) Ausnützen zeitweiliger Vorteile: Die temporäre Überlegenheit auf ei­nem Flügel muss zeitnah verwertet werden, sonst geht der flüchtige Vor­teil verloren, z.B. in der Mar-del-Pla-ta-Variante im Königsindisch oder beim Königsindischen Angriff (6+3 Partien, 25 Übungen) (S. 88-123).

5) Horwitz-Läufer: Das Läuferpaar nimmt mit vereinten Kräften den gegnerischen König aufs Korn und opfert sich bisweilen auf, eine sehr starke Angriffswaffe (5+7+2 Partien, 13 Übungen) (S. 124-156).

6) Verschiedene Themen:

a) Die Stärke des Springers auf f5 (2+2 Partien, S. 157-170);

b) Manöver mit den Schwerfiguren (3+1 Partien (S. 171-182);

c) Das Bauernzentrum (2+2 Partien, S. 183-198).

Zu diesem abschließenden Kapitel werden abermals 11 Aufgaben ge­stellt. Die ausführlich besprochenen Lösungen aller 73 Lösungsaufgaben stehen im Schlussabschnitt des Bu­ches (S. 199-252).

Zwei wichtige Grundregeln betont der Autor im Verlauf seines Textes immer und immer wieder: "Achte auf die Sicherheit deines eigenen Königs", und: "Wenn eine Figur schlecht steht, dann steht dies ganze Stellung schlecht!" Das Nachspielen der sorgfältig aus­gewählten und gut kommentierten Meisterpartien bereitet einen hohen ästhetischen Genuss, wobei der Le­ser notfalls sogar englische Sprach­kenntnisse entbehren kann (mit den­selben bereitet es allerdings noch mehr Spaß!).

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 12/2008

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Wie spielt man erfolgreich auf Angriff, welche maßgeblichen Faktoren beeinflussen den Erfolg oder Misserfolg eines Angriffs und was muss gegeben sein, um überhaupt einen Angriff zu starten? GM Zenon Franco geht dieser Frage in seinem Buch "The Art of Attacking Chess" nach und untersucht 33 Partien, in denen diese und ähnliche Fragen aufgeworfen werden. Nach jedem Kapitel kann der Leser anhand einiger Übungsaufgaben sein frisch erworbenes Wissen ausgiebig testen. Die umfangreichen Kommentare und Analysen Francos helfen beim besseren Verständnis des erfolgreichen Angriffspiels und vermitteln wertvolles Wissen um Taktik und dessen Umsetzung. Wobei man in Sachen Taktik schon einigermaßen geübt sein muss um vielen Beispielen im Buch überhaupt folgen zu können. Ein Beispiel soll das verdeutlichen:

\s3 Karjakin,S (2686) - Van Wely,L (2674) [B90]

Aerosvit Foros 2007

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Le3 e5 7.Sf3 Le7 8.Lc4 0-0 9.0-0 Sc6 10.Te1 b5 11.Lf1 Tb8 12.Lg5 Sg4 13.Lc1 Db6 14.Dd2 Sf6 15.h3 Te8 16.Dd1 h6 17.b3 Lf8 18.a4 b4 19.Sd5 Sxd5 20.exd5 Sa5 21.Le3 Dc7 22.Sd2 f5 23.Sc4 Le7 24.Dh5 Tf8 25.Sxa5 Dxa5 26.Lxh6 gxh6 27.Dg6+ Kh8 28.Dxh6+ Kg8 29.Dg6+ Kh8

An dieser Stelle scheint es kein Weiterkommen zu geben, die Idee Txe5 nebst Lc4 und d6 scheitert an Dd8! Weiß fand aber den schwer zu sehenden Gewinnzug 30.Te3!! (Tg3 droht) und nach 30 ... f4 funktioniert die ursprüngliche Idee 31.Txe5! (nun ist die fünfte Reihe frei!) wegen dxe5 32.Dh6+ Kg8 33.d6 Tf7 34.Lc4 Lf5 35.dxe7 1-0

Wie gesagt, man muss in Sachen Taktik schon einigermaßen bewandert sein, um vollen Nutzen aus dem Buch ziehen zu können sonst läuft man Gefahr, zwar wunderbare Angriffspartien bestaunen zu dürfen, der Lerneffekt sich aber für eigene Partien in Grenzen hält. Aus diesem Grund wären meiner Meinung nach mehr einfachere Beispiele zu Anfang durchaus angebracht gewesen. Positiv vermerken möchte ich das durchaus erkennbare Bestreben des Autors, seinen Lesern nicht nur "schöne Partien" zu servieren, sondern auch den Weg zum erfolgreichen Angriff zu ebenen mit vielen Erklärungen und Hinweisen. Ob das aber genügt um in der Praxis tatsächlich erfolgreich zu sein, möchte ich bezweifeln. Meiner Meinung nach genügt es nicht, eine Anzahl von kommentierten Partien aneinanderzureihen und diese als Leitfaden für erfolgreiches Angriffsspiel zu präsentieren. Zwar kann man hieraus sicher sehr viel lernen wie man aggressive Züge ausführt und wie man alle seine Figuren Richtung gegnerischen Königsflügel wirft aber was bringt das für das eigene Spiel? Die Formel für erfolgreiches Angriffsspiel lautet bestimmt nicht: Wirf alle deine Figuren nach vorne und dann schau, was sich so ergibt.

Ich hätte mir eine etwas differenziertere Herangehensweise gewünscht mit einfachen, klaren Beispielen wie erfolgreiche Angriffsspieler ihre Partien aufbauen und gestalten. Was kann man als normaler Vereinsspieler von einer Partie wie Anand-Adams (San Luis 2005) lernen, in der Anand irgendwo im 20.Zug herum eine 10 Jahre geheim gehaltene und intensiv ausanalysierte Neuerung bringt, die ihm gefährlichen Angriff gibt? Besser wäre es gewesen, der Autor hätte alte Morphypartien ausgegraben, dort sieht man die wunderbare Gabe Morphys für schnelle und harmonische Figurenentwicklung. Oder was ist mit den Partien von Nezhmetdinov, nach Meinung vieler Großmeister und Experten der beste Angriffsspieler aller Zeiten? Franco wäre mit den Klassikern besser gefahren, einfach aber auch für die meisten Leser verständlicher und nachvollziehbarer. Gerade in den Beispielen, in denen Franco ältere Partien vorführt, hatte ich das Gefühl wirklich etwas zu lernen und für mich zu behalten. Hier kann das Buch voll und ganz überzeugen! Zusammenfassend beurteile ich das Buch als zufrieden stellend, hätte mir aber mehr klassische Beispiele gewünscht. Erfolgreiches Angriffsspiel kann man nicht von heute auf morgen lernen, mit diesem Buch ist zumindest ein kleiner Anfang gemacht.

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.info

The Art of Attacking Chess

EUR

11.5