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LXRAEBS

Boris Spassky - Master of Initiative

Eigenschaften

160 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2006

Aus der Reihe »The Masters«

19,95 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Boris Spassky is a true chess legend, a World Champion who, thanks to his monumental battles with Bobby Fischer, raised the popularity of the game to a level that had never been seen before. Although at the height of his powers many saw Spassky as a complete and universal player, adept at outplaying his opponents in any type of position, it is no secret that from an early age he thrived on sharp, attacking play. He was a superb practical player, and with the initiative at his hands he could conjure up wonderful combinations and deadly attacks.

In Boris Spassky Master of Initiative , Alexander Raetsky and Maxim Chetverik look back over Spassky’s long and distinguished career to examine how he defeated his long-time adversaries, carefully highlighting his most colourful and celebrated encounters over the chessboard. A deep study of his style and games will entertain and inspire any true chess fan.

  • Includes Boris Spassky’s most brilliant sacrificial games

  • Ideal for the attack-minded chess player

  • Perfect for sharpening your tactical ability

Alexander Raetsky is a Russian Grandmaster and an experienced competitor on the chess tournament circuit. He’s also a skilled writer and has been a frequent contributor to the famous Russian magazine 64 and the internationally renowned publication New In Chess. His many books for Everyman Chess include Meeting 1 e4 , which was very well received by critics and chess players alike.

Maxim Chetverik , also from Russia, is an International Master and a renowned openings theoretician. Earlier works for Everyman Chess include Mikhail Tal: Tactical Genius , which he also co-authored with Raetsky.

Weitere Informationen
Gewicht 270 g
Hersteller Everyman
Breite 15,2 cm
Höhe 22,8 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2006
Autor Alexander RaetzkiMaxim Chetverik
Reihe The Masters
Sprache Englisch
Auflage 1
ISBN-10 1857444256
ISBN-13 9781857444254
Seiten 160
Einband kartoniert

The Russian duo GM Alexander Raetsky & IM Maxim Chetverik dig in this latest “The masters”book on the creative skills from the great Boris Spassky. On 30th January he become 70 and his chess career ended some time ago but he still belongs to one of the greatest chess players of all time. With 18 he become a grandmaster in chess and was trained by the famous trainer Vladimir Zak who not only taught him the subtleties of chess but also feed him,and in 1948 he even secured a state stipend for it. This book covers a interesting biography from nine pages and starts with four of his greatest games.In 1960 Spassky started to play wild and sacrificial chess but the result is one of these four games,Spassky – Bronstein,Leningrad 1960 1.e4 e5 2.f4.This game made it also in to The world’s greatest chess games by Burgess,Nunn and Emms,Robinson Publishing Ltd and the 100 best chess games by Andrew Soltis,McFarland 2002. This book handles 150 Spassky puzzles where the reader is invited to find the winning move from Spassky, pleasant to mention is in this book the use of complete games. Personal I think it is very important to see how certain positions have arisen this way the reader can develop a much better understanding of the position. The material is divided in nine chapters where chapter nine covers a selection missed opportunities. One of the very best games of Spasky goes to the world championship game Spassky – Petrosian,Moscow 1969, 1.c4 Nf6 2.Nc3 e6 3.Nf3 d5 4.d4 c5 5.cxd5 Nxd5 6.e4 Nxc3 7.bxc3 cxd4 8.cxd4 Bb4+ 9.Bd2 Bxd2+ 10.Qxd2 0-0 11.Bc4 Nc6 12.0-0 b6 13.Rad1 Bb7 14.Rfe1 Rc8 15.d5 exd5 16.Bxd5 Na5 17.Qf4 Qc7 18.Qf5 Bxd5 19.exd5 Qc2 20.Qf4 Qxa2 21.d6 Rcd8 22.d7 Qc4 23.Qf5 h6 24.Rc1 Qa6 25.Rc7 b5 26.Nd4 Qb6 27.Rc8 Nb7 28.Nc6 Nd6 29.Nxd8 Nxf5 30.Nc6 1-0 Conclusion: Buy it for the fascinating wins from Spassky!

John Elburg 2007/01

Das russische Autoren-Team GM Alexander Raetsky und IM Maxim Chetverik beleuchtet in diesem Band der Everyman-Reihe "The Masters" die Karriere und die besten kombina­torischen Leistungen des zehnten Schachweltmeisters Boris Spassky, welcher in diesem Jahr seinen 70. Ge­burtstag feiern konnte. Spassky galt als der erste "universale" Spieler in der Schachgeschichte, welcher in al­len strategischen, taktischen und tech­nischen Phasen einer Partie gleicher­maßen zu glänzen wusste. Als emi­nenter Praktiker beherrschte er in sei­ner Glanzzeit besonders die Kunst scharfer Angriffe aus der Entwick­lung initiativreicher Positionen heraus (in späteren Jahren war dies bekannt­lich viel seltener zu beobachten).

Nach einer einleitenden Kurzbiogra­phie des Maestros (S. 7-20), ergänzt durch vier herausragende Partien, stellen die Autoren im Hauptteil des Buches insgesamt 150 kombinati­onsträchtige Stellungen aus dem Schaffen Spasskys im Zeitraum von 1955 bis 2002 vor, und zwar in der Form von Aufgaben für den Leser (und Löser).

Die acht Kapitel (S. 21-72), jeweils durch ein bis drei charakteristische Beispiele eingeleitet, tragen folgen­de Überschriften: "Aufwärmen" (mit 20 Aufgaben), "Größere Tiefe" (30), "Zeit zum Rechnen" (33), "Hi­nauf zu einem neuen Niveau" (15), "Das Allerbeste von Spassky" (8), "Endspiel-Vermächtnis" (10), "Ver­geltung" - hier wurde Spassky selbst auskombiniert (24), "Verpasste Ge­legenheiten" (10 Aufgaben).

Für den lösewilligen Leser schließen sich kurze Tipps zu den Aufgaben an (S. 73-84), und am Ende werden alle Lösungen vorgeführt, wobei in 140 Fällen die zugehörigen vollständigen Partien gezeigt werden (S, 85-160).

Der Band zeigt viele schöne Kombi­nationen Spasskys und kann sowohl der ernsten Aufgabenlösung als auch dem reinen schachlichen Vergnügen dienen durch bloßes genussreiches Nachspielen. Englische Grundkennt­nisse sind dabei nur zum Lesen der Kurzbiographie vonnöten.

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 10/2007

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Am 30. Januar dieses Jahres feierte Boris Spasski seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass veranstaltete das ungarische Heviz ein Schnellschachmatch über sechs Partien gegen seinen langjährigen Antipoden Lajos Portisch, der am 4. April ebenfalls siebzig wurde. Beide Spieler kennen sich gut, maßen sie sich doch gleich in zwei Kandidatenkämpfen. 1977 war der Exweltmeister mit 8,5:6,5 überlegen, 1980 endete das Match 7:7 und Portisch wurde zum Sieger erklärt, weil er durch einen Schwarzsieg die bessere Wertung hatte.

Bei der Wiederauflage in Heviz präsentierte sich Spasski in guter Form und hätte einen Sieg verdient gehabt. In der ersten Partie blitzte die ehemalige Größe des russischen Schachgenies auf, als er in einer Lavierstellung Portisch subtil ausmanövrierte. Am Ende reichte es nur zu einem 3:3, weil ihm in der vierten Partie kurz einmal die Konzentration versagte und er einzügig eine Figur einstellte.

In der zweiten Hälfte der sechziger Jahre war Spasski der dominierende Spieler. Zweimal setzte er sich in der Qualifikation um die WM durch. In seinem ersten Match 1966 scheiterte er noch knapp - und überraschend - mit 11,5:12,5 am gut aufgelegten Petrosjan. Erst im zweiten Versuch 1969 bezwang er den Armenier deutlich und wurde zehnter Weltmeister.

Die größte Herausforderung kam 1972 auf ihn zu, als er gegen einen Bobby Fischer spielen musste, der auf dem Weg zur Herausforderung eine einzigartige Siegesserie hingelegt hatte. Spasski schien der richtige Gegner für den exzentrischen Amerikaner zu sein. In den fünf Begegnungen, die beide vor dem WM-Match gegeneinander gespielt hatten, besiegte Spasski den Heißsporn dreimal, ohne auch nur einmal zu verlieren. Doch bekanntlich nutzte ihm diese Statistik beim Showdown im isländischen Reykjavik recht wenig. Nach nicht enden wollendem Psychoterror unterlag er dem amerikanischen Enfant Terrible klar. Danach hatte Spasski in der UdSSR mit Repressalien zu kämpfen, durfte neun Monate nicht ausreisen und verlor alle staatlichen Privilegien. Erst 1976 erlaubte man ihm, mit seiner dritten Frau nach Frankreich überzusiedeln.

Nach seiner Entthronung erzielte er noch einige Erfolge. Die herausragendste Leistung gelang ihm 1973, als er die stärkste UdSSR-Meisterschaft der Geschichte gewann. Wenig später kündigte sich allerdings schon eine neue Ära an, als er im Kandidatenmatch dem neuen Stern am Himmel des sowjetischen Schachs Anatoli Karpow unterlag, der ihn in einem hochklasssigen Wettkampf deutlich besiegte. In den 80er Jahren spielte Spasski in der deutschen Bundesliga. Geringe Motivation war die Ursache für einige Niederlagen gegen deutlich schwächere Gegner. Der Glanz der früheren Jahre war verschwunden. Als er 1992 in Jugoslawien ein umstrittenes Rematch gegen Fischer spielte, stand er noch einmal im Mittelpunkt des Weltinteresses.

Spasski gilt als erster Universalist der Schachgeschichte. Er bevorzugte keine bestimmten Strukturen, sondern passte sein Spiel den Gegebenheiten an. Zähe positionelle Stellungen zelebrierte er genauso sicher wie scharfe Angriffe. Er gilt als eines der größten Schachtalente, war aber auch für seine Motivationsschwierigkeiten bekannt. Am Ende seiner Karriere war er bei Turnieren häufiger auf den Tenniscourts zu finden als am Schachbrett.

Bei Everyman ist rechtzeitig zu seinem 70. Geburtstag in der Reihe "The Masters“ mit Boris Spasski, Master of Initiative ein ihm gewidmeter Band erschienen. Waren die ersten Ausgaben dieser Reihe noch recht gehaltvoll, sind die von Alexander Raetsky und Maxim Chetverik bearbeiteten Bände lediglich mehr oder weniger gelungene Taktikbücher mit kurzen biographischen Einleitungen. Zu verschiedenen Themen werden Kombinationen dargeboten und dem Leser kurze Lösungstipps im Anhang bereitgestellt. Zu den zuvor präsentierten Stellungen bieten die Autoren dort auch die zugehörigen Partien, teils mit kurzen Analysen versehen, teils nur die Notationen. Ich bezweifle, dass damit das schachliche Schaffen einer lebenden Legende wie Spasski anschaulich vermittelt werden kann. Die Intention der Autoren hinsichtlich des Konzeptes bleibt zudem weitgehend verborgen. Die Beispiele sind recht willkürlich unter Kapiteln mit Überschriften wie: "A Greater Depth“ oder "It’s Time to Calculate“ subsumiert. Für den taktisch Interessierten bieten sich zahlreiche Alternativ-Publikationen an. Und wer etwas über Spasski erfahren will, sollte ebenfalls zu einer ausführlicheren Darstellung greifen. Zudem ist der Preis für den geringen Inhalt reichlich unangemessen.

Mit freundlicher Genehmigung

Harry Schaack, KARL 3/2007

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Alexander Raetsky und Maxim Chetverik haben für den Verlag Everyman Chess bereits zwei Bücher geschrieben, die so konzipiert sind wie das vorliegende. Stets handelt es sich um ein Lehrbuch, das vollständig aus den Partien eines einzigen Meisters gebildet ist. In den ersten beiden Fällen waren dies Michael Tal und Alexander Aljechin, diesmal handelt es sich um den 10. Weltmeister der Schachgeschichte, Boris Spassky.

Das Buch enthält eine kurze Biographie, einige kommentierte Partien und in erster Linie 150 Partiestellungen, die dem Leser als Aufgabe angeboten werden. Jedes Problem wird mit einem Diagramm und einem einführenden Text gestellt. Wer Hilfe benötigt, kann im Kapitel 'Tips' nachschlagen. Am Ende des Buches findet man die Lösungen, wobei auch die komplette Notation der Partie angegeben ist.

Insgesamt handelt es sich um ein unterhaltsames und lehrreiches Buch für Fortgeschrittene mit englischen Sprachkenntnissen.

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