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Art.-Nr.: SCDGTDS
Vergriffen

Die grössten Turniere der Schachgeschichte

CD/DVD-Box, ChessBase, 2004.

Aus der Reihe »ChessBase Infotainment«

29,99 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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DIE GRÖSSTEN TURNIERE DER SCHACHGESCHICHTE

Es gibt Städtenamen, die beim Schachspieler ganz bestimmte Assoziationen wecken. Ob Hastings, Wijk aan Zee, Karlsbad, Tilburg oder Bugojno - das sind allesamt kleine Orte mit

großer Bedeutung für die Geschichte des Schachspiels. Natürlich haben aber viele der größten Turniere in den Metropolen der Welt stattgefunden. Den Anfang bildete London 1851, wo Adolf

Anderssen seinen größten Triumph feierte. In den Siegerlisten findet man regelmäßig die Topspieler ihrer Zeit wieder, so Morphy (New York 1857), Steinitz (Wien 1873), Lasker (u.a. London 1899 und New York 1924), Capablanca (u.a. San Sebastian 1911), Aljechin (u.a. Bled 1931) usw.

Jedem der insgesamt 50 größten Turniere der Schachgeschichte, von London 1851 bis Bugojno 1986, ist ein eigenständiges Kapitel gewidmet. Am Anfang jedes Kapitels steht ein umfangreicher Turnierbericht. Darin findet man u.a. historisches Bildmaterial, Tabellen, Verweise zu den wichtigsten Partien sowie viele interessante Details, die Einblicke in die Entwicklung des Turnierschachs verschaffen. So wird man z.B. feststellen, dass die heute viel diskutierte Bedenkzeitregelung einem Entwicklungsprozess unterworfen ist: von lang zu immer kürzer. Und Kurzremisen wollte man auch früher schon bekämpfen. So wird zum Beispiel häufig in den Turnierregularien erwähnt, dass Remisvereinbarungen vor dem 30. Zug unzulässig sind. Aber auch für weitere Informationen stellen die 50 Turnierberichte eine wahre Fundgrube dar. Auf der CD sind alle Partien (über 7.000) der 50 größten Turniere der Schachgeschichte enthalten, davon liegt mit mehr als 1.000 ein hoher Anteil in kommentierter Form vor.

Die 50 Turniere:

London 1851, New York 1857, Wien 1873, Leipzig 1877, London 1883, Hastings 1895, St. Petersburg 1895, Nürnberg 1896, Wien 1898, London 1899, Paris 1900, Cambridge Springs 1904, St. Petersburg 1909, Karlsbad 1911, San Sebastian 1911, San Sebastian 1912, St. Petersburg 1914, Mährisch Ostrau 1923, New York 1924, Baden-Baden 1925, Moskau 1925, Bad Kissingen 1928, Karlsbad 1929, San Remo 1930, Bled 1931, Moskau 1935+36, Nottingham 1936, Kemeri 1937, AVRO 1938, Salzburg 1942, Swerdlowsk 1943, Groningen 1946, Moskau 1956, Dallas 1957, Bled 1961, Capablanca-Memorial 1963, Los Angeles 1963, Santa Monica 1966, Moskau 1967, Moskau 1971, San Antonio 1972, Mailand 1975, Moskau 1975, Leningrad 1977, Bugojno 1978, Tilburg 1978, Montreal 1979, Moskau 1981, Bugojno 1986, Tilburg 1986

Systemvoraussetzungen:

PC 233, 64 MB RAM

CD-ROM-Laufwerk

Soundkarte

Maus

Windows XP, 2000, Me, 98 SE

The names of certain towns and cities have a special resonance for chess players. Think of Hastings, Wijk aan Zee, Karlsbad, Tilburg or Bugojno. They may well be small, but they just happen to be the names of great chess tourna­ments. Of course these major tournaments also took place in the great cities of the world.

It all started with London 1851, where Adolf Anderssen enjoyed his greatest triumph. In the prize lists the names of the top players of their day turn up with great regularity as winners: Morphy (New York 1857), Steinitz (Vienna 1873), Lasker (amongst others London 1899 and New York 1924), Capablanca (amongst others San Sebastian 1911), Alekhine (amongst others Bled 1931) etc.

The sometimes extensive tournament re­ports contain many interesting details, which at the same time give an insight into the history of chess. In this way, you find out that today's much discussed rules about thinking time have been undergoing a pro­cess of development: from long to shorter and shorter. And in those days there was also a struggle against short draws. Thus, for example, tournament regulations frequently mention that draws may not be agreed before move 30. The 50 tournament reports form a true treasure trove of further information.

The 50 tournaments:

London 1851, New York 1857, Vienna 1873, Leipzig 1877, London 1883, Hastings 1895, St Petersburg 1895, Nuremberg 1896, Vienna 1898, London 1899, Paris 1900, Cambridge Springs 1904, St Petersburg 1909, Karlsbad 1911, San Sebastian 1911,

San Sebastian 1912, St Petersburg 1914, Miihrisch Ostrau 1923, New York 1924, Baden-Baden 1925, Moscow 1925, Bad Kissingen 1928, Karlsbad 1929, San Remo 1930, Bled 1931, Moscow 1935+36, Nottin­gham 1936, Kemeri 1937, AVRO 1938, Salzburg 1942, Sverdlovsk 1943, Gron-ingen 1946, Moscow 1956, Dallas 1957, Bled 1961, Capablanca-Memorial 1963, Los Angeles 1963, Santa Monica 1966, Moscow 1967, Moscow 1971, San Antonio 1972, Milan 1975, Moscow 1975, Lening­rad 1977, Bugojno 1978, Tilburg 1978, Montreal 1979, Moscow 1981, Bugojno 1986, Tilburg 1986.

This is what you get

  • 50 tournaments from London 1851 till Bugojno 1986

  • for each tournament an illustrated da­tabase text

  • tables and references to the most im­portant games

  • all the games of the above tournaments (more than 1000 games annotated)

  • includes ChessBase Reader

Details
Sprache Deutsch
Verlag ChessBase
Reihe ChessBase Infotainment
Medium CD PC
Gewicht 100 g
ISBN-10 3935602987
ISBN-13 4027975002897
Erscheinungsjahr 2004
Einband CD/DVD-Box

Mit der vorliegenden CD bietet Chess-Base eine weitere wichtige Dokumentation mit schachhistorischem Inhalt an. Für schachhistorisch interessierte Schachfreunde stellt diese CD eine ideale Ergänzung zu der bereits veröffentlichten DVD ,Alle Weltmeisterschaften " dar. Es gibt viele Städte, die der Kenner auf Anhieb mit einem bedeutenden Turnier verknüpft. Der englische Badeort Hastings wird heute noch mit dem legendären Turnier von 1895 in Verbindung gebracht, bei dem Pillsbury den größten Triumph seiner leider viel zu kurzen Schachkarriere feiern konnte. Leider gab und gibt es beim Schach viel zu große zeitliche Abstände zwischen den Weltmeisterschaftskämpfen. Aus diesem Grund lag und liegt der Schwerpunkt des Interesses auf den Eliteturnieren, bei denen sich die Topspieler regelmäßig treffen. Topturniere werden immer als Rundenturniere mit Teilnahme aller Weltklassespieler ausgetragen, bei denen jeder Teilnehmer gegeneinander antreten muss.

Die Definition für die Klassifikation der "größten" Turniere ist übrigens gar nicht so einfach. Heutzutage wird als Kriterium ein möglichst hoher Elo-schnitt genommen. In letzter Konsequenz bedeutet dies, dass das Turnier automatisch "schwächer" wird, je mehr Spieler eine Einladung zu dem Turnier bekommen. Daraus resultiert der Trend, dass Turniere mit immer weniger Teilnehmern organisiert werden. Natürlich erwartet man von einem bedeutenden Turnier, dass die besten Spieler der Welt dabei sind, und je mehr von ihnen, umso besser. Ein Turnier mit neun von zehn Spielern der Topten ist eine feine Sache, aber wenn nun ausgerechnet die Nr. 1 fehlt? Überhaupt hat es nicht allzu viele Turniere gegeben, bei denen die Nr. 1 und 2 der Welt mitspielten. Das wird bei der Sichtung der Turnierlisten deutlich. Momentan dominieren in der Schachszene K.-o.-Turniere, Turniere im Schweizer System und Schnellschachturniere. Ergebnis: "Große" Turniere finden kaum noch statt und die Jagd nach den höchsten Elokategorien führt dazu, dass die Stars fast nur noch untereinander spielen. Unter diesen Gesichtspunkten wäre heutzutage z.B. Hastings 1895 wegen der hohen Anzahl von "schwächeren" Teilnehmern nie als großes Turnier eingestuft worden. In der Schachgeschichte hat es häufig Phasen gegeben, in denen bestimmte Spieler aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht mehr bei den Superturnieren antraten, bzw. antreten durften. Ein typisches Beispiel dafür ist der legendäre Amerikaner Paul Morphy . Nachdem er nach beeindruckenden Resultaten als weitbester Spieler angesehen wurde, tauchte er ab und nahm an keinem bedeutenden Turnier mehr teil. Für die Konkurrenz hatte dies den Nachteil, dass sie bei einer Turnierteilnahme mit dem Makel leben mussten, dass die wahre Nr. 1 nicht dabei war. Auch Steinitz, der lange Zeit als weltbester Spieler galt, machte eine Turnierpause von 1873 bis 1882 und wurde u.a. in Paris 1878 sowie bei den ersten Kongressen des Deutschen Schachbundes schmerzlich vermisst. Doch es gab ein paar Turniere, bei denen die komplette Elite mit dabei war.

London 1883, Hastings 1895 und Nürnberg 1896. Das Letztere blieb aber für lange Zeit das letzte Turnier, bei dem die Nr. 1 und 2 der Welt gemeinsam in einem Teilnehmerfeld standen. St. Petersburg 1896 war wohl das erste Superturnier mit sehr wenigen Teilnehmern. Aber einer fehlte doch: Siegbert Tarrasch. Der Nürnberger Arzt wurde auch in der Folgezeit bei einigen Anlässen vermisst, so London 1899, Paris 1900 und Cambridge Springs 1904. Und dann war es natürlich Emanuel Lasker selbst, der als Nr. 1 der Welt in vielen Jahren nach 1900 gar kein Turnier bestritt. Umso mehr ragen die wenigen Turniere mit seiner Teilnahme hervor: Cambridge Springs 1904, St. Petersburg 1909 und 1914. Während im 19. Jahrhundert die wenig komfortablen Reisemöglichkeiten bei der Turnierbesetzung eine Rolle spielten -Siegbert Tarrasch war z.B. nie in Amerika - kam mit dem Entstehen der Sowjetunion ein weiteres Hindernis hinzu: für manche war dieses Gebiet tabu, so etwa Aljechin und Nimzowitsch.

Extremes Konkurrenzdenken führte auch häufig dazu, dass sich manche Spieler bei Turnieren systematisch aus dem Weg gingen. Typisch war dafür das Gerangel zwischen Capablanca und Aljechin. Aljechin verlangte bei den Turnieren von San Remo 1930 und Bled 1931 ein Extrahonorar (!), falls Capablanca mitspielen sollte. Nach dem WM-Kampf von 1927 spielten die beiden überhaupt nur noch auf zwei Turnieren gegeneinander: Nottingham 1936 und AVRO 1938 - natürlich hebt dieser Fakt die beiden Turniere auf eine besonders hohe Stufe. Insbesondere das AVRO könnte bei einer Wahl des stärksten Turniers aller Zeiten einen Platz ganz weit vorn belegen; alle 8 Spieler gehörten zu den Topten, und alle (außer natürlich Aljechin selbst) konnten sich Hoffnungen auf ein Match gegen den Weltmeister machen. Im 2. Weltkrieg war das Turniergeschehen in verschiedene Zonen getrennt. So fallen die beiden Turniere, die es in Auswahl auf der CD "geschafft haben", etwas gegenüber dem sonstigen Durchschnitt ab. Doch in Anbetracht der Umstände kann man schon von Klasseturnieren sprechen. Ein Spitzenspieler fällt in dieser Zeit durch eine besonders aktive Turnieraktivität an den verschiedensten Orten auf. Paul Keres spielte nach der Vereinnahmung Lettlands bis 1941 in der Sowjetunion und war danach auf verschiedenen Turnieren im Großdeutschen Reich anzutreffen, um zu Ende des Krieges wieder im sowjetischen Matchbereich aufzutauchen. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es ein weiteres Manko, das solche Turniere wie etwa das AVRO verhinderte: die fast absolute Dominanz der sowjetischen Spieler. Stellen Sie sich vor, die ersten 10 der Welt in einem Eliteturnier. In der Praxis bedeutete dies 8 bis 9 Sowjets + Reshevsky oder Najdorf (später von Gligoric und dann von Fischer abgelöst). So ein Ereignis wollte und konnte ein westlicher Turnierausrichter nicht oganisieren. Die stärksten Turniere fanden nun meistens in Moskau statt. Erst Ende der 60er-Jahre tauchen mit Portisch und Larsen zwei weitere nichtsowjetische Topten-Spieler auf.

Allerdings gab es nun offizielle Turniere: Bei den Interzonenturnieren fehlten regelmäßig nur drei der besten Spieler der Welt, bei den Kandidatenturnieren nur der Weltmeister. Schließlich trat Robert Fischer in die Turnierarena ein. Er hat sich jedoch vergleichsweise wenig an Superturnieren beteiligt bzw. wurden sie in seinem kurzen aktiven Zeitraum relativ selten ausgerichtet: Bled 1961 und Santa Monica 1966. Man kann wohl davon ausgehen, dass für Fischer die finanziellen Bedingungen in Moskau 1967 nicht gut genug waren, was natürlich auch daran lag, dass der Rubel eine nicht konvertierbare Währung war. Eine Art Wendepunkt in der Geschichte der Turniere stellte Mailand 1975 dar. Ab etwa diesem Zeitpunkt begann man wieder echte Superturniere zu organisieren. In Bugojno und Tilburg entstand sogar eine Tradition in der Veranstaltung solcher Ereignisse. Ein häufig anzutreffendes Merkmal: Die Zahl der Vertreter des veranstaltenden Landes wurde zur Not bis auf Null gesenkt, etwa bei Montreal 1979. Eine für die führende Schachnation sehr unrühmliche Periode gab es dann ab 1976, als Viktor Kortschnoj in den Westen geflüchtet war und fortan von der Sowjetunion bei Einladungsturnieren boykottiert wurde. Die Veranstalter konnten sich dem schlecht widersetzen, weil die Sowjets mit ihren vielen Stars gewissermaßen am längeren Hebel saßen. So gab es wiederum für lange Zeit kein Turnier, in dem die Nr. 1 und 2 der Welt die Kräfte messen konnten. Erst als Kortschnoj die Position als Nr. 2 der Welt hinter Karpov nicht mehr einnahm, wurde der Boykott ab 1984 aufgehoben. Da war bereits ein weiterer Star aufgetaucht: Garry Kasparov. Aber auch Turniere, in denen Kasparov und Karpov als Nr. 1 und 2 gemeinsam auftraten, gab es zunächst nicht, sondern erst nach 1986, also außerhalb des Zeitraums dieser CD.

Eindeutig besser wurde die Situation für die Organisation von Superturnieren, als es ab 1988 den Weltcup gab. Außerdem waren die gesellschaftlichen Veränderungen in der Sowjetunion für die führenden Spieler ein Segen; sie konnten nun frei über ihre Turnieraktivitäten entscheiden. Doch mit diesen Fakten kommen wir bereits aus dem Zeitraum dieser CD heraus. Noch ein Wort zu der Präsentation der Daten. Vor jedem der fünfzig Turniere in der Datenbankliste steht ein ausführlicher Datenbanktext. Innerhalb des Textes wird ausführlich auf die Besonderheiten und den Verlauf des jeweiligen Turnieres eingegangen, gefolgt von dem Text Turnierliste und Topten. Insbesondere die umfangreichen Turnierberichte und die vielen Fotos bieten interessante Details und Einblicke zur Schachgeschichte. Amüsant sind auch die zahlreichen Anekdoten, die sich aus der Rivalität der unterschiedlichen Großmeister ergaben. Ein Beispiel vom Londoner Turnier 1883: "Beim Abschlussbanket wurde ein Toast auf den besten Spieler der Welt ausgestoßen; Steinitz wollte sich gerade erheben, da stand Zukertort bereits. Steinitz blieb mit hochrotem Kopf sitzen..." Die Schlüsselbegegnungen jedes einzelnen Turniers sind übrigens ausführlich kommentiert.

Fazit: Eine schachhistorisch hochinteressante CD-ROM mit vielen ausführlich kommentierten Partien, die man jedem Schachspieler vorbehaltlos empfehlen kann!

Peter Schreiber, Rochade Europa 05/2004

Nach der sehr gelungenen DVD "Alle Weltmeisterschaften" hat ChessBase nun einen weiteren sehr bemerkenswerten Beitrag zum Thema Schachgeschichte herausgebracht. Darin kann man noch einmal die 50 "Größten Turniere der Schachgeschichte" aus den Jahren 1851 bis 1986 verfolgen.

Um Ihre Neugier zu wecken listen wir diese Turniere hier kurz auf, aus unserer Reihe "Historische Turniere" dürften Ihnen bereits viele dieser Ereignisse vertraut sein:

London 1851,

New York 1857,

Wien 1873,

Leipzig 1877,

London 1883,

Hastings 1895,

St. Petersburg 1895,

Nürnberg 1896,

Wien 1898,

London 1899,

Paris 1900,

Cambridge Springs 1904,

St. Petersburg 1909,

Karlsbad 1911,

San Sebastian 1911,

San Sebastian 1912,

St. Petersburg 1914,

Mährisch Ostrau 1923,

New York 1924,

Baden-Baden 1925,

Moskau 1925,

Bad Kissingen 1928,

Karlsbad 1929,

San Remo 1930,

Bled 1931,

Moskau 1935+36,

Nottingham 1936,

Kemeri 1937,

AVRO 1938,

Salzburg 1942,

Swerdlowsk 1943,

Groningen 1946,

Moskau 1956,

Dallas 1957,

Bled 1961,

Capablanca-Memorial 1963,

Los Angeles 1963,

Santa Monica 1966,

Moskau 1967,

Moskau 1971,

San Antonio 1972,

Mailand 1975,

Moskau 1975,

Leningrad 1977,

Bugojno 1978,

Tilburg 1978,

Montreal 1979,

Moskau 1981,

Bugojno 1986,

Tilburg 1986.

Die CD bietet nicht nur zu jedem Turnier alle darin gespielten Partien (insgesamt über 6.800), sondern auch jeweils einen Turnierbericht.

Die meisten stammen von Manuel Fruth, der auch schon zur eingangs erwähnten DVD viele ausführliche Berichte beitrug und auch hier sehr schöne Texte zusammengestellt hat.

Oft erfahren wir nicht nur vom spannenden Verlauf der Turniere, sondern auch viele weitere interessante Vorkommnisse rund um diese Turniere. Einiges davon klingt überraschend vertraut, denn Themen wie die Regelung der Bedenkzeit oder der Kampf gegen Kurzremise werden auch heute eifrig diskutiert.

Natürlich wurden auch Turniertabellen und Bilder integriert, so dass die Texte sehr kurzweilig und informativ wurden. Auch die schachliche Seite kommt angesichts der hochkarätigen Besetzung dieser Turniere sowie ihrer Bedeutung für die Schachgeschichte natürlich nicht zu kurz, und sowohl die Berichte als auch die Partien laden förmlich zu langem Schmökern ein.

Zum Schluss möchten wir noch auf den beachtlichen Anteil von mehr oder weniger ausführlich kommentierten Partien in dieser Datenbank hinweisen, der bei über 1.400 liegt.

Der Preis für diese schöne CD, die nicht nur historisch interessierten Schachfreunden zu empfehlen ist, liegt bei 29,99 €. Zusätzliche Software wird nicht benötigt, denn der ChessBase-Reader ist mit auf die CD gepackt.

Schachmarkt 02/2004

CD in ChessBase Format für EURO 29,99 Auf der CD finden Sie alle Partien (über 7.000 davon etwa 1.000 kommentiert) der 50 größten Turniere der Schachge­schichte.

J. Konikowski, Fernschach International 03/2004

Die grössten Turniere der Schachgeschichte

EUR

29.99