Tel: (02501) 9288 320

Wir beraten Sie gern!

Wir sind für Sie da

Montag bis Samstag geöffnet

Versandkostenfrei

Innerhalb Deutschlands ab 50 €

Warenkorb
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Zwischensumme
0,00 €

Willkommen in unserem neu gestalteten Online-Shop! Haben Sie Anmerkungen, Fragen oder technische Schwierigkeiten? Schreiben Sie uns gern an info@schachversand.de.

Zur bisherigen Oberfläche geht es hier entlang.

Art.-Nr.: LXPFLTUWIS
Vergriffen

Taktik und Witz im Schach

182 Seiten, kartoniert, Olms, 4. Auflage 2004.

Aus der Reihe »PraxisSchach«

9,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Dieser Artikel ist sowohl bei uns als auch beim Verlag bzw. Hersteller ausverkauft. Wir können ihn daher auch nicht mehr bestellen.

Die Schachspalte des "Zeitmagazins" betreue ich nun schon seit zehn Jahren. Damals kam ich mit Wolfram Runkel, den bei der "Zeit" für Schach zuständigen Redakteur, überein, die Welt des Schachs möglichst bunt und vielfältig darzustel­len, sei es aus medizinischer, psychologischer, wettkampftaktischer, ästhetischer, kultureller, historischer oder welcher Sicht auch immer.

Zu einer Aufgabe - nicht zu leicht, nicht zu schwer - sollte sich ein entsprechen­der Rahmen, eine entsprechende Geschichte gesellen. War ich anfangs noch skeptisch, ob ich genügend Erzählstoff hätte, so sollte sich diese Sorge bis zum heutigen Tag (und hoffentlich noch lange) als unbegründet erweisen; ganz im Gegenteil kämpfte und kämpfe ich manchmal sogar mit der Qual der Wahl.

Eine Sammlung dieser Schachspalten bis einschließlich 1986 ist bereits als Buch unter dem Titel "Schachkabinett" erschienen, und hier liegt nun also eine bunte Auswahl von Artikeln der letzten Jahre vor. Ich hoffe, es gefällt - nun lesen und

lösen Sie mal schön!

Helmut Pfleger im Vorwort

IGM Helmut Pfleger ist aufgrund seiner profunden Kenntnisse und Kommentare im Fernsehen allen Schachfreunden wohlbekannt. Als Autor im ZEITmagazin stellt er uns vor harte Geduldsproben: die Auflösung der pikanten Texte und Stellungen erscheint immer erst im darauffolgenden Heft ... Dem kann mit dem beiliegenden Buch abgeholfen werden.

Ein weiterer Vorteil: Unmerklich schärfen die "Kopfnüsse" auch das eigene Kombinationsvermögen.

Details
Sprache Deutsch
Autor Pfleger, Helmut
Verlag Olms
Reihe PraxisSchach
Auflage 4.
Medium Buch
Gewicht 350 g
Breite 15,6 cm
Höhe 20,9 cm
Seiten 182
ISBN-10 3283002525
Erscheinungsjahr 2004
Einband kartoniert
Diagramme 150
Inhalte

009 Vorwort

011 1. Das Jubiläumsproblem

012 2. Der Speisewagen-Fehler

013 3. Hans im Glück

014 4. Der freundliche Partisan

015 5. Künstler ohne Moral

016 6. Die naiven Giganten

017 7. Ein russischer Candide

018 8. Der «alte» Holland

019 9. 75 Jahre - und sehr weise!

020 10. Mit 18 hat man (noch) Träume

021 11. Russe verprügelt Schwedin

022 12. Der Fünf-Sterne-Klub

023 13. Kontra aus Australien

024 14. Damenlos glücklich

025 15. Potzblitz

026 16. Schuster bleib bei deinen Leisten!

027 17. Baltische Kriegselefanten

028 18. Oh Tannenbaum

029 19. Ewig jung durch Schach

030 20. Das Gefühl macht's

031 21. Schachbazillus in der Schule

032 22. Dem Sieger alle Schmach

033 23. Das Apfelbäumchen

034 24. Tanz ums Kamel

035 25. Waterloo des Königsklubs

036 26. Sechs dornige Roosen

037 27. Das Kloster-Turnier

038 28. Eine Blitz-Flucht

039 29. Eine Familienfeier

040 30. Fast wie Karpow

041 31. I love Schlüsselau

042 32. Nur einer hat recht

043 33. Käpt'n Mackenzie

044 34. Herumschweyfende Weybsleute

045 35. Gegen die Blödigkeit des Hirns

046 36. Die Stadt der tiefen Züge

047 37. Fan Doping

048 38. Segen der Widerruflichkeit

049 39. Wer bändigt Löwinnen

050 40. Die Welt ist ein Schachbrett

051 41. Ruhe sanft, Schachherz

052 42. Nächtliche Verlockung

053 43. Bonner Fallstricke

054 44. Päpstliche Opfer

055 45. Oh, wie schön!

056 46. l'm the greatest

057 47. Wann, wenn nicht jetzt?

058 48. Erst Matt, dann Liebe

059 49. Die Entdeckung Amerikas

060 50. II Calabrese

061 51. Es grünt so grün

62 52. Schnöder Mammon

063 53. Schlaf mit Schach!

064 54. Verlockendes Gift b7

065 55. Die Eingebung Saavedras

066 56. Der/die «Polnische Unsterbliche»

067 57. Die hohe Kunst des Remis

068 58. Sammelleidenschaft

069 59. Nur drei Worte

070 60. Schach intercontinental

071 61. Die Legende Tal

072 62. Frauenschach

073 63. Große Tiere

074 64. Vielseitig

075 65. Ja, damals

076 66. Der Vorkämpfer

077 67. Zu Boden gegangen

078 68. Ein Student ging vorbei

079 69. Morphy's Schicksal

080 70. Grotesker Zugzwang

081 71. Politisches Schach

082 72. Berliner Sommer

083 73. Revitalisation á la Kortschnoi

084 74. Der Auktionator

085 75. Levy's Wette

086 76. Viele sind berufen

087 77. Weltmeister im Lösen

088 78. Der Marshall-Schachklub

089 79. Boom in Frankreich

090 80. Bobby's Kurzpartie

091 81. Die schrecklichen Kinder

092 82. Schach und die Liebe

093 83. Der Underdog

094 84. Hübners Fanpost

095 85. Galle Campomanes

096 86. Wie weit im voraus?

097 87. Verhängnisvoller Fehlgriff

098 88. Liebe mal Drei

099 89. Der erste Weltmeister

100 90. Die Realität der Zeit

101 91. Der Spätzünder

102 92. Die Annäherung

103 93. Der größte Patzer

104 94. Schwarz ist O.K.

105 95. Allegro furioso

106 96. Trullala in Bad Pyrnnont

107 97. Die Verluststellung

108 98. Das intelligente Image

109 99. Die schrägen Wege des Grafen

110 100. Krummbeinige Springer

111 101. Der Besessene

112 102. Einbruch in Rotterdam

113 103. Der Schachgott

114 104. Der Maestro

115 105. Der Sack Kartoffeln

116 106. Berühmte Ausreden

117 107. Radio Eriwan

118 108. Partie des Jahrhunderts

119 109. Auf der Warteliste

120 110. Der Wunderzug

121 111. Der Supermann

122 112. Bocksprung des Rappen

123 113. Unglaubliche Geschichte

124 114. Tunesische Kraftzüge

125 115. Ein Wintermärchen

126 116. Viel Arbeit für Programmierer

127 117. Gemeinsamkeiten

128 118. Deutschland-Cup

129 119. Die Zeiten ändern sich 130 120. Große Mäzene

131 121.Tückebolde

132 122. Duplizität der Ereignisse

133 123. Der Unsterbliche

134 124. Der letzte Trumpf

135 125. Jurisprudenz und Schach

136 126. Schach als Ritual

137 127. Schnapszug oder Geniestreich

138 128. Der Priester Ruy Lopez

139 129. Das geistige Auge

140 130. Ein Husarenstück

141 131. Qualitätsunterschiede

142 132. Blindspielrekorde

143 133. Auf Hübners Spuren

144 134. Der Vater als Zentralfigur

145 135. Untröstlicher Russe

146 136. Friedfertiger Löwe

147 137. Seelische Hintergründe

148 138. Schlagfertiger Professor

149 139. Der Computer und die Schönheit

150 140. Der Spieler und das Universum

151 141. Die Wahrheit der Jugend

152 142. Das Remisangebot

153 143. Skurrile Ideen

154 144. Canettis «Fischerle»

155 145. Der Kombinazel

156 146. Beliebte Ausreden

157 147. In die Schranken gewiesen

158 148. Magische Inspiration

159 149. Die Schöne von Ströbeck

160 150. Gedächtniskünstler

161 Auflösungen

Rezensionen zu Vorauflagen :

"Wie wär`s als Einschlafmittel mit Schach?"

Dies ist eine ernsthafte Empfehlung, nicht die Behauptung, das Schachspiel sei zum Einschlafen langweilig. Daß es nicht so ist, wissen alle Leser der ROCHADE EUROPA längst.

In der Tat aber zitiert Helmut Pfleger in seinem Buch "Taktik und Witz im Schach" (Edition Olms 1992) den Bundespräsidenten Richard Freiherr von Weizäcker, der erklärt, wie er nach einem anstrengenden Tag Schach spielend Abstand zum Tagesstreß und Ruhe für die Nacht findet.

Empfehlen möchten wir aber nicht nur das Schachspiel als "Einschlafmittel", sondern auch Helmut Pflegers Buch als eben solches. Auch dies nicht etwa, weil es langweilig wäre, sondern weil es in witzigen Feuilletons eine kleine Geschichte aus der großen Schachwelt erzählt und zu einer Aufgabe hinführt, deren Lösung eben jene Ruhe geben kann, von der der Bundespräsident gesprochen hat - und darüber hinaus viel Freude und ästhetischen Genuß. Für viele Leser der ROCHADE EUROPA mögen die Aufgaben (meist aus Meisterpartien) vom Blatt zu lösen sein, andere werden sich ihr Brett aufbauen können, schließlich gibt`s im Anhang zum Vergleich (oder auch zur Hilfe oder Belehrung) die kommentierten Lösungen. Die Edition Olms macht allen Freunden des Schachspiels mit dieser Sammlung von 150 Texten und Aufgaben aus dem ZEITMAGAZIN ein schönes Geschenk, manch Zeit-Leser wird wiederfinden, was er eigentlich regelmäßig selbst hat sammeln wollen.

Als ein "Lösebeispiel" (leider müssen wir aus Platzgründen auf eine Leseprobe verzichten) haben wir die Stellung aus der Partie Christie - Kurzdorfer ausgewählt, in der Weiß mit einem Turm weniger verloren scheint, aber mit einem Geistesblitz ein zwingendes Matt in spätestens vier Zügen entdecken kann. f6-f7 müßte man ziehen können, nicht wahr? Die Lösung verraten wir nicht - in der Hoffnung, daß Sie keine schlaflosen Nächte haben werden!

Christian Zickelbein, Rochade Europa 4/93

Eine Sammlung von Schachspalten, die der Autor bis einschließlich 1986 im Magazin der Zeitschrift "Die Zeit" veröffentlicht hat, ist bereits als Buch unter dem Titel "Schachkabinett" im gleichen Verlag erschienen. Das vorliegende Buch enthält jene Schachspalten, die danach dargeboten worden sind. Es handelt sich dabei um 150 Aufgaben. Sie sind jeweils mit einer entsprechenden Geschichte versehen und darauf abgestimmt, dem Leser die Welt des Schachs aus medizinischer, psychologischer, wettkampftaktischer, ästhetischer, kultureller oder in historischer Sicht darzubieten. Die Aufgaben sind nach den Worten des Autors "nicht zu leicht und nicht zu schwer" - eben jene bunte Mischung, die eine Lektüre zum Vergnügen macht.

Alfred Diel, Schachreport

Seit mehr als zehn Jahren ist Mediengroßmeister Dr. Pfleger für die Betreuung der Schachrubrik des Zeitmagazins (der feuilletonistischen Beilage der ZEIT) zuständig. Nachdem bereits 1988 eine Sammlung dieser Schachspalten unter dem Titel "Schachkabinett" erschienen ist, liegt nun gewissermaßen der Nachfolgeband vor.

Wirft man einen Blick in die Schachspalten der deutschen Tages- und Wochenzeitungen, so stellt man fest, daß ihre Leiter von durchaus unterschiedlichen Ansätzen ausgehen. Da findet man zum einen Beiträge, die sich von Darstellungen in Fachzeitschriften in nichts unterscheiden - und damit ein Anspruchsniveau zugrundelegen, welches sich zwangsläufig an einen nur sehr begrenzten Leserkreis richtet, jedenfalls schwerlich dazu beitragen kann, dem Schach neue Freunde zu gewinnen.

Anders die Pflegersche Konzeption. Er erzählt dem Leser eine kurze Geschichte aus der Welt des Schachs und verbindet sie mit einer vergleichsweise einfachen Diagrammstellung aus der Meisterpraxis. Das Ganze ist weder sehr pedantisch noch gar variantenüberfrachtet, vielmehr plaudert der Maestro mit augenzwinkerndem Humor mal über dies, mal über jenes - aber stets so, daß Schachkenner wie Schachlaien gleichermaßen angesprochen werden.

Die Themenpalette ist bunt gemischt: sie enthält Aktuelles, Historisches, Anekdotisches und Kurioses. Sicher wird sich manch einer fragen, ob es seiner Spielstärke förderlich ist zu wissen, was Cornelia Froboess anno dazumal gesungen hat oder warum Arthur Hennings ausgerechnet die Betten von Großmeistern aus Bamberg bevorzugt, aber was soll`s? Das Buch richtet sich halt weniger an Elojäger oder Theoriehaie aller Art, vielmehr will es einer möglichst breiten, nicht unbedingt vereinsgebundenen Leserschicht größtmögliches Spektrum in Sachen Schach vermitteln. Und dieses Anliegen ist dem Verfasser allemal geglückt.

Negatives? Nichts, allenfalls eine unfreiwillige Kuriosität von seiten des Verlags. Auf Seite 4 findet sich innerhalb des Impressums ein Hinweis, dessen Bezug zum Thema den Rezensenten trotz intensiven Bemühens nicht einleuchten wollte. Es heißt dort:"Die Ratschläge in diesem Buch sind von Autor und Verlag sorgfältig erwogen und geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung des Autors, bzw. des Verlages und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen." Alles klar?

Rochade Europa 3/93

Seit 1982 betreut Helmut Pfleger in der ZEIT die Schachspalte und versorgt die Leser mit Interessantem und Wissenswertem aus der Welt des Schachs. Ob er nun über die Wahrheit der Jugend philosophiert, Anekdoten über berühmte Schachspieler erzählt oder Aktuelles aus der Schachszene berichtet, stets erzählt er seine Geschichten mit einem Augenzwinkern. Zum Abschluß jeder Spalte lädt dann noch eine originelle Schachaufgabe ein wenig zum Knobeln ein.

Drei Bücher mit Sammlungen dieser Schachspalten sind bereits erschienen, eines davon, "Taktik und Witz im Schach" mit 150 Beiträgen aus den Jahren 1987-92, erlebt nun seine dritte Auflage, von Edition Olms wie immer sehr schön aufgemacht. Dieses Buch bietet Schachfreunden aller Spielstärken glänzende Unterhaltung.

Schach-Markt 4/99

Helmut Pflegers "Taktik und Witz im Schach" war eines meiner allerers­ten Schachbücher. Auch wenn dies nur ein glücklicher Zufall war - es war in einer seiner Fernsehsendungen als Preis für ein Gewinnspiel ausge­setzt - hätte ich mir dennoch kaum einen besseren Beginn aussuchen können.

Denn Helmut Pflegers humorvolle und interessante Art, über die Schachwelt, ihre Kuriositäten und die Anhänger des königlichen Spiels zu berichten, war bestens geeignet, einen noch recht unerfahrenen Anfänger für dieses Spiel zu begeistern und seine Neugier zu wecken.

Auch heute noch lese ich gerne in diesem Buch, das eine Sammlung von 150 seiner Beiträge für die "Zeit" enthält. Neben den lesenswerten Tex­ten gehört dazu natürlich stets auch eine interessante Schachaufgabe zum Knobeln. Neben diesem inzwischen in vierter Auflage erschienenen Buch gibt es übrigens noch zwei weitere derartige Bände, in denen spätere Beiträge Pflegers nachzulesen sind: "Schwupps, da war der Bauer weg" und "Helmut Pflegers Schachpuzzle-Buch".

Schachmarkt 04/2004

Taktik und Witz im Schach

EUR

9.95