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Art.-Nr.: LXTUKCTCS

Coaching the Chess Stars

351 Seiten, kartoniert, Thinkers Publishing, 1. Auflage 2019.

29,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

How does one achieve the unique ‘sound’ and distinct technique that are absolutely necessary to become successful at the highest level? It can only be done via a deep understanding of the chess player’s personality and the unique talent that distinguishes him from other soloists. It is here that the role of a coach is of the utmost importance. First, it is necessary to understand the nature of your student’s chess talent, and second, it is important to identify the player’s character and personality traits. His style ought to be harmonious, so that the essence of the human being matches the characteristics of his chess talent. Since it is the same emotionless computer that is now in charge of the purely chess component, it falls upon the coach to deal with the chess player’s personality, mysterious and unknowable as it might be.

Yes, a lot depends on the number and power of dependable cyber assistants, on the size and quality of various chess databases, on the enthusiasm of the seconds and on the ability to work with modern electronic gadgets, but at the highest level, almost all elite chess players have the same tools at their disposal. Th us, as always, everything is decided — as in the ‘good old days’ — by the player's talent, by his unique ability to create. The coach's task is to help his student develop this unique creative side to the maximum. It has so happened that in recent years I have been able to work closely with great chess talents who were at the same time outstanding personalities. I hope that an inside look at this kind of work will be of interest to both specialists and chess fans. I faced several ethical problems when working on this book.

Many of the chess players who appear in these pages are still young; their whole life, including their sports career, lies ahead. Th at is why I tried to avoid purely personal details and did not reveal any professional secrets. I hope that these players, like me, will be curious to refl ect on their own achievements and mistakes, and to take the reader on the diffi cult journey that allowed them to become prominent chess personalities.

Details
Sprache Englisch
Autor Tukmakov, Vladimir
Verlag Thinkers Publishing
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 650 g
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Seiten 351
ISBN-13 978-94-9251-050-1
Erscheinungsjahr 2019
Einband kartoniert
Inhalte

005 Key to symbols

007 Preface

PART I. CAPTAIN

013 Ukraine: Triumphs and Disappointments

067 SOCAR, a Star-studded Team

072 Azerbaijan, a Force of Nature

138 The Netherlands — Tea(m) Spirit

PART II. COACH

157 Efim Geller — A False Start

161 Vitaly Tseshkovsky — A Breakthrough That Failed

168 Mark Dvoretsky — A Professional in Action

172 Viktor Korchnoi — In Love With Chess

185 Anatoly Karpov — The Sublime and the Mundane

208 Anish Giri — A Wise Talent

231 Anand and Giri

290 Wesley So — An Online Romance

Der belgische Schachverlag Thinkers Publishing, an dem auch GM Ivan Sokolov beteiligt ist, hat sich auf die Fahnen geschrieben, Schachbücher von weltweiten Experten in hoher Qualität zu produzieren. Kürzlich sind zwei interessante Publikationen erschienen, die sich mit der Trainer- und Sekundantentätigkeit beschäftigen und Blicke hinter die Kulissen erlauben.

Das erste, Coaching the Chess Stars , ist von Wladimir Tukmakow. Der Autor war einst sowjetischer Spitzenspieler, sekundierte schon Legenden wie Geller beim Kandidatenmatch 1971 gegen Kortschnoi und arbeitete zuletzt mit Topspielern wie Giri und So.

Tukmakow betrachtet im ersten Teil des Buches seine Arbeit als Mannschafts­trainer, im zweiten seinen Sekundanten-Job mit Einzelspielern. Dabei handelt es sich um völlig unterschied­ liche Tätigkeiten. Bei einem Team-Event, davon ist Tukmakow überzeugt, ist der Coach die wichtigste Person. Als Sekundant eines Einzelspielers sind die Rollen entgegengesetzt verteilt. Das zeigte sich, als er im Team von Karpow für die FIDE-WM in Lausanne 1998 einen Ver­besserungsvorschlag machte, der bei seinem "Chef“ zu Verstimmungen führte.

Tukmakow, der selbst nie einen Trainer hatte und viel von den Methoden Dworetskis lernte, lässt im ersten Teil seine Erfolge als Nationaltrainer der Ukraine Revue passieren. 2004 gelang ihm mit extrem jungen und furchtlosen Spielern der Olympiasieg. Seine wichtigste Aufgabe bestand darin, die Führungsposition im Team zwischen dem Altvorderen Iwantschuk und dem Newcomer Ponomarjow zu klären. Erst dadurch gelang es, das Team zu einer Einheit zu formen. Nach dem Triumph glaubte Tukmakow an einen schachlichen Aufschwung in seinem Land, doch die politischen Ver­ werfungen nach der Orangenen Revolution ließen das Brettspiel zur Nebensache werden. 2010 wurde Tukmakow mit der Ukraine noch einmal Olympiasieger, diesmal mit arrivierten Profis. Strahlwirkung hatte auch dieser Erfolg nicht, weshalb Tukmakow mit den Funktionären brach und im Unfrieden seinen Trainerposten niederlegte. Danach konnte er als Trainer bei Aserbaidschan, Holland und bei der Europäischen Klubmeisterschaft für den Verein SOCAR nicht mehr an die Triumphe mit der Ukraine anknüpfen.

Tukmakow schildert immer wieder die spezifischen Aufgaben eines Teamtrainers und betont, dass dabei die Lebenserfahrung oft wichtiger als Schachexpertise ist. Er spricht über Motivation, Mannschaftsgeist und Aufstellungsprobleme und er erklärt, warum der Coach eine Schlüsselfigur, wenn nicht der entscheidende Faktor innerhalb eines Teams ist.

Interessanter als die etwas allgemeinen Dar­legungen zum Teamcoaching sind die zuweilen dezidierten Einschätzungen zu Topspielern. Zu Ponomarjow meint Tukmakow, er überschätzte aufgrund seines jugendlichen Alters und seiner frühen Erfolge seine Leistungsfähigkeit, verlor zu früh die Motivation und schöpfte letztlich sein Potential nicht aus. Den noch jungen Giri, den Tukmakow ab 2014 trainierte, charakterisiert er so: Umfangreiche Theoriekenntnisse, ein aggressiver Spieler, der die Initiative mehr schätzt als das Material und dessen Fähigkeit zur Variantenberechnung deutlich über seinem Stellungsverständnis liegt. Und Wesley So, mit dem Tukmakow noch kürzlich gearbeitet hat, bezeichnet er als den besten Autodidakten seit Fischer. Sos Spielstil erinnert ihn an Petrosjan. Trotz seines riesigen Talentes hatte er aber Lücken hinsichtlich des Schachwissens, weil er nie eine systematische Schachausbildung genossen hat.

Tukmakow zeigt in Coaching the Chess Stars zahlreiche Schlüsselpartien seiner Teams und seiner Schützlinge, doch der Leser hat oft den Eindruck, außen vor zu bleiben. Gerne hätte man Konkreteres über einzelne Vorbereitung erfahren, aber zu oft verliert sich der Autor ins Allgemeine.

Harry Schaack,

KARL 2/2019

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Coaching the Chess Stars

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