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Art.-Nr.: LMPSAACTG

Advanced Chess Tactics

365 Seiten, gebunden, Quality, 1. Auflage 2011.

30,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

An expert guide to attacking chess.

In Advanced Chess Tactics famous grandmaster Lev Psakhis explains how to use tactics to build an attack. The two-time former Soviet champion has written a profound yet accessible work. Psakhis helps the reader understand a complex subject by splitting it into separate themes, often by opening or structure.

Psakhis also includes many puzzles to test the reader's new understanding.

Details

Sprache Englisch
Autor Psakhis, Lew
Verlag Quality
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 740 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 365
ISBN-13 9781907982057
Erscheinungsjahr 2011
Einband gebunden

Inhalte

004 Key to Symbols used

005 Preface

007 1. Attacking the Benoni

047 2. Attacking with Hanging Pawns

069 3. IQP Positions: Attacking the King with Pieces

105 4. IQP Positions: Attacking with the h-pawn

131 5. IQP Positions: Versus the c-pawn

153 6. Attack in the Sicilian Labyrinths

215 7. Attack in the Catacombs of the Caro-Kann

279 8. Attacking in Rare and Non-Standard Openings

321 9. 57 Exercises

332 Solutions

361 Game Index

362 Player Index

In diesem Buch analysiert der israelische Großmeister Lev Psakhis ausgewählte Partien die allesamt hochgradig taktische Verwicklungen bieten. Unterteilt sind diese Partien in verschiedene Eröffnungen, so zum Beispiel Attack in the Catacombs of the Caro-Kann oder IQP Positions: Attacking with the h-pawn.

Am Ende des Buches wartet noch ein kleiner Taktiktest auf den Leser samt ausführlicher Lösungsbesprechung. Gedacht ist das Buch für einen Leserkreis ab 2000 ELO aufwärts laut Psakhis was ich nach intensivem Studium des Buches gerne bestätige.

Die Kommentierung der Partien sind auf einem sehr hohen Level, sowohl in rein analytischer Hinsicht als auch in den zahlreichen verbalen Kommentaren. Die Unterteilung der einzelnen Kapitel hat mir auch sehr gut gefallen, hier hat sich Psakhis eng an seine eigenen Vorgaben gehalten und schweift nicht ungebührlich ab. Er verliert sich auch nicht in platten Weisheiten oder gebärt sich als großer Taktikguru, sondern kann durch kompetente und durchdachte Kommentierung gefallen. Die ausgewählten Partien sind nun zwar in der Mehrzahl nicht mehr gerade taufrisch und so mancher wird vielleicht verzweifelt die Stirn runzeln doch auch hier nimmt der Autor die enge Kurve noch mit genügend Schwung. So manch altbekannte Partie entblättert im Psakhischen Analyselabor doch noch Unbekanntes und Neues. Der Sinn des Buches ist primär, des geschätzten Lesers Spielstärke zu heben, auch hier habe ich eigentlich keiner Bedenken. Für mich hat Psakhis sein Ziel erreicht, das Buch ist stimmig und es macht Spaß es zu lesen und damit zu arbeiten!

Deswegen von meiner Seite Daumen hoch und alles wird gut!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, Dezember 2011

**********

Hinter dem Buchtitel "Advanced Chess Tactis" lässt sich vor dem ersten interessierten Blick ins Innere ein klassisches Mittelspiellehrbuch vermuten, in dem systematisch einzelne fortgeschrittene Methoden der Schachtaktik dargestellt werden. Lev Psakhis, Autor des in diesen Tagen bei Quality Chess erschienenen Werkes, folgt aber einem anderen Ansatz. Er widmet sich den insgesamt acht behandelten Themen mit einem ganzheitlichen Anspruch, nämlich anhand von vollständigen Partien und aus diesen heraus. Dieser rote Faden hat einerseits unmittelbar mit seinen Themen selbst zu tun, andererseits kann er so auch den Werdegang einer Partie bis zu den jeweiligen Schlüsselsituationen darstellen wie auch die Folgen im weiteren Fortgang, betrachtet durch die Brille des aktuellen Themas.

Wie spezialisiert die Gegenstände seiner Betrachtung sind, zeigt ein Blick in das Inhaltsverzeichnis. Die Kapitel 1 bis 8 tragen die folgenden, den Inhalt schon verratenden Überschriften (in Übersetzung):

1. In der Benoni-Verteidigung angreifen

2. Angreifen mit hängenden Bauern

3. Stellungen mit einem isolierten d-Bauern: Den König mit Figuren angreifen

4. Stellungen mit einem isolierten d-Bauern: Mit dem h-Bauern angreifen

5. Stellungen mit einem isolierten d-Bauern: Gegen den c-Bauern

6. Angriff im sizilianischen Labyrinth

7. Angriff in den Caro-Kann-Katakomben

8. In seltenen und Nicht-Standard-Eröffnungen angreifen.

Am Beispiel des ersten Kapitels: Mittels fünf intensiv analysierten und kommentierten Partien taucht Psakhis in die Tiefe der Benoni-Verteidigung ein. Dabei kommt es ihm darauf an, dem System angepasst aktives Spiel und Angriff zu erreichen. Dies übrigens ist eine allgemeine Leitidee von ihm, die sich so durch das ganze Werk zieht. Lieber auf aktives Spiel und Angriff spielen und dann vielleicht doch nach Kampf und einigen Zügen verlieren als zur Passivität verurteilt langsam einzugehen, auch wenn man sich dabei etwas länger über Wasser halten könnte.

Weiter am Beispiel des ersten Kapitels: Es interessiert Psakhis nicht, wie ein Spieler allgemein auf aktive Dynamik setzen kann, sondern wie er dies ganz speziell in Benoni machen kann. Auch zeigt er nicht auf, wie der Leser in eigenen Partien nach bestimmten Mustern vorgehen kann, um ihm quasi eine Schablone zu geben. Er vermittelt seine Ansätze ganz konkret für die gerade ins Visier geratene Partie mit ihren Besonderheiten. Ich denke, dass der schon geübte Leser ein gesundes Gefühl für die Behandlung dieser Arten von Stellungen bekommt, seine Fähigkeiten in Stellungsgewässern dieser Art allgemein zunehmen, auch wenn Psakhis immer wieder mal etwas konkreter gewisse Regelmäßigkeiten aufzeigt, vor allem ausgerichtet an typischen Bauernformationen.

Die Analysen können sich schon mal über mehrere Seiten erstrecken, sie sind dementsprechend bisweilen sehr anspruchsvoll.

Überhaupt setzt Psakhis die Schwelle der Spielstärke, über die ein Leser verfügen sollte, um bestmöglich von seinem Werk profitieren zu können, recht hoch an. Seine Zielleserschaft siedelt er bei ELO 2000 bis 2600 an. Beim Schreiben des Buches hatte er einen imaginären IM vor Augen, der seine schon guten Fähigkeiten ehrgeizig und gezielt weiter verbessern möchte. Auch weniger starke Spieler sollen profitieren können, wie er meint, doch dürften diese m.E. eher von einem klassischen und sich allgemeinen taktischen Methoden widmenden Werk profitieren.

Das Kapitel 1 wird wie auch alle Nachfolger von einer kurzen Diagrammübersicht eingeleitet. Diese enthält mehrere Einzeldiagramme, die aus den im Anschluss behandelten Partien stammen. Der Leser soll sich ihnen zunächst kurz und unter kleiner Anleitung widmen; ob er mit seinen Überlegungen richtig liegt, erfährt er dann später aus den Partiekommentaren.

Das letzte Kapitel enthält 57 Übungen und deren Lösungen.

"Advanced Chess Tactis" ist in einem erfrischenden Stil geschrieben. Psakhis streut immer wieder mal ein paar unterhaltsame Zeilen ein, gibt ein paar Infos zu dem einen oder anderen Spieler und mehr. Aufgehübscht ist das Werk zudem durch einige Fotos in schwarz-weiß, die den Autor und andere Spieler zeigen.

Am Ende des Werkes finden sich ein Partien- und ein Spielerverzeichnis.

"Advanced Chess Tactis" ist in Englisch geschrieben. Eine ganze Reihe von Vokabeln war mir nicht geläufig, sodass ich nachschlagen musste. Insgesamt aber dürfte Schulenglisch für ein ordentliches Verstehen ausreichen.

Noch ein kleiner Hinweis auf eine Aufforderung, die Psakhis an seine Leser richtet: Er empfiehlt ihnen, ein klassisches Schachbrett zu nutzen, um mit "Advanced Chess Tactis" zu arbeiten.

Fazit: Eine Empfehlung für den fortgeschrittenen Spieler, besonders dabei für den, der sich in den genannten Schwerpunkteröffnungen wiederfindet.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

Extract

Advanced Chess Tactics