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Art.-Nr.: LOGREBUCD1E4

Beating Unusual Chess Defences: 1e4

Scandinavian, Pirc, Modern, Alehine etc.

304 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2011.

21,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Anyone who plays 1 e4 as White must be prepared not only for Black's main defences but also an assortment of less popular lines. These, when taken together, represent a significant percentage of the replies you can expect to meet when opening 1 e4. Dealing with these slightly offbeat variations is often a daunting task, especially since your opponents are likely to be specialists in these lines and therefore know them inside out.

This book provides the perfect solution. International Master Andrew Greet gets to grips with each of these tricky openings. He identifies how to exploit their weaknesses whilst avoiding their strengths, thus constructing a practical and dependable repertoire for White. This book covers everything a 1 e4 player needs to know about facing these defences.

  • Written by a renowned opening expert
  • Full of original ideas and analysis
  • Ideal for improvers, club players and tournament players

Details

Sprache Englisch
Autor Greet, Andrew
Verlag Everyman
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 350 g
Breite 15,2 cm
Höhe 22,9 cm
Seiten 304
ISBN-13 9781857446210
Erscheinungsjahr 2011
Einband kartoniert

Inhalte

004 Bibliography

005 Introduction

007 1. Scandinavian Defence

066 2. Modern Defence

112 3. Pirc Defence

157 4. Philidor and Czech Pirc

195 5. Alekhine's Defence

262 6. Other Defences

299 Index of Variations

303 Index of Complete Games

"beating unusual chess defences: 1 e4" von Andrew Greet, jüngst erschienen bei Everyman Chess, offeriert dem Leser ein Repertoire gegen 1.e4 außerhalb der "großen Vier" 1 ... e5, Sizilianisch, Caro-Kann und Französisch. Der Schwerpunkt ist auf Skandinavisch, Moderne Verteidigung, Pirc, Philidor und Aljechin-Verteidigung gelegt. "Weitere Verteidigungen" teilen sich ein abschließendes Kapitel. Da die genannten Eröffnungen nach meinem Verständnis nicht als "ungewöhnlich" anzusehen sind, halte ich den Buchtitel für doch etwas unglücklich gewählt, denn gemeinhin wird "ungewöhnlich" auch mit "exotisch" und "selten gespielt" gleichgesetzt, was für die Schwerpunkteröffnungen des Buches sicher nicht zutrifft.

Greet, IM von den Britischen Inseln und Autor inzwischen mehrerer Bücher, folgt einem einheitlichen roten Faden über die behandelten Eröffnungen hinweg. Seine Empfehlungen richtet er prinzipiell daran aus, dass sich Weiß möglichst Raum im Zentrum sichert und die Initiative in der Hand hält.

"beating unusual chess defences: 1 e4" ist aus der Perspektive von Weiß geschrieben und soll den Anziehenden in die Lage versetzen, sich gegen die Eventualitäten der Wahl des Schwarzen zu wappnen. Dementsprechend legt sich Greet hinsichtlich seiner Empfehlungen weißer Züge regelmäßig fest, während er die aus seiner Sicht vertretbaren schwarzen Möglichkeiten nebeneinander darstellt. Dieses für Bücher dieses Genres typische Vorgehen macht Sinn, denn die eigene Zugwahl hat Weiß natürlich in der Hand und kann so einer klaren Empfehlung Greets folgen, während im Gegenzug Schwarz bestimmt, worauf Weiß mit seinem nächsten Zug zu reagieren hat.

Es stellt sich die Frage, inwieweit ein rundes Repertoire für so etablierte und in der Theorie weit entwickelte Eröffnungen wie Skandinavisch und "Schwestern" in einem einzelnen Werk, hier auf rund 300 Seiten, erreicht werden kann.

Ich möchte an dieser Stelle zwischen Nahschach und Fernschach unterscheiden. Für das Nahschach ist der Aufwand, der für ein in der Partie präsentes Repertoire zu betreiben ist, ein bedeutender Faktor. Hinzu kommen die Merkfähigkeit und auch die Fähigkeit, sich erarbeitetes Eröffnungswissen in der Partie reproduzieren zu können. Hier halte ich "beating unusual chess defences: 1 e4" für ein sehr gelungenes Werk, das den Leser unter Begrenzung seines Aufwandes gut auf die Anwendung der jeweiligen Eröffnung in der eigenen Partie vorbereitet. Sofern Greet auf Züge nach schwarzer Wahl nicht konkret mit Varianten eingeht, gibt er dem Leser die Methode an die Hand, unter der er sein Spiel fortsetzen kann. So findet sich ein solches Beispiel auf Seite 62, auf der er nach der Zugfolge 1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.Sf3 Sxd5 4.d4 die schwarzen Entgegnungen 4 ... e6 und 4 ... c6 als ziemlich passiv deklariert und Weiß ein vorteilhaftes Spiel über 5.c4 gefolgt von Sc3, Le2 usw. verspricht. Ich denke, dass Greet den Clubspieler auf diese Weise die jeweilige Eröffnung gut spielen lässt.

Aus der Warte des Fernschachspielers sehe ich den Wert von "beating unusual chess defences: 1 e4" etwas anders. Die komfortable Situation, dass der Spieler Literatur während der Partie einsetzen kann, er somit nicht den Aufwand zum Erarbeiten und Einprägen der Theorie treiben muss, relativiert den eben für den Nahschachspieler beschriebenen Vorteil. Diese komfortable Situation gilt aber auch für den Gegner, sodass dieser mit einer besseren oder breiteren Ausstattung an Literatur durchaus einen Vorteil auf seine Seite ziehen kann. Wenn also nach der oben exemplarisch behandelten Zugfolge Weiß das Spiel nach dem von Greet empfohlenen Prinzip fortsetzt, so handelt er dabei gegen einen Gegner, der beispielsweise über eine Monografie, auch zu 4 ... e6 und 4 ... c6, qualifiziertes Material in der Hand hält. Während Weiß dem von Ziel zu Ziel eilenden Hasen vergleichbar von Zug zu Zug "rennt", vermeldet Schwarz als Igel sein "ich bin schon da" und präsentiert den von der Theorie empfohlenen Zug. Ich denke deshalb, dass "beating unusual chess defences: 1 e4" zwar auch für den Fernschachspieler einen klaren Wert hat, der sich aber anders als jener für den Nahschachspieler darstellt. Der Wert liegt in einer guten Gliederung des Materials, die es Weiß erlaubt, sich mit Struktur im System zu bewegen und dabei weitere Quellen wie beispielsweise seine gut sortierte Datenbank zu nutzen. Dies alles geschieht auf der Höhe der Theorie, soweit Greet diese aufgenommen hat.

"beating unusual chess defences: 1 e4" gibt Weiß den roten Faden an die Hand, den besten Zug auf alle schwarzen Entgegnungen aus allen Hilfsmitteln zu suchen, aus der Literatur und den Partiendatenbanken.

"beating unusual chess defences: 1 e4" arbeitet mit Partien aus der Praxis, an denen Greet das Repertoire darstellt, also nicht mit Variantenbäumen. Es sind auch mehrere Fernschachpartien dabei. Die eine oder andere Partie ist für meinen Geschmack etwas zu lang für die vollständige Abbildung, weil sie eben Platz in Anspruch nimmt für Belange, die im späteren Stadium kaum noch etwas mit der Eröffnung zu tun haben. Hier hätte ich mir bisweilen eine Kürzung gewünscht.

Greet erklärt vorbildlich, wie in bestimmten Situationen gespielt werden sollte, warum die eine oder andere Sache so und nicht anders zu beurteilen ist usw. Er gibt sich große Mühe, den Leser die Systeme verstehen zu lassen. Varianten werden knapp dosiert eingesetzt und so auf das Wesentliche beschränkt.

Ein Variantenverzeichnis und ein Partienverzeichnis schließen das Werk ab. Es ist in Englisch geschrieben, für den mit Schulenglisch ausgestatteten Leser aber gut zu verstehen.

Fazit: Ein empfehlenswertes Werk, wobei sich die Kaufempfehlung für den Nahschachspieler und für den Fernschachspieler unterschiedlich begründet.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

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Nachdem auf dem Schachbuchsektor der Bereich Repertoirebücher ziemlich abgegrast sein dürfte, finden die Autoren und Verlage immer mehr Gefallen an Eröffnungsbüchern, die Systeme abseits des Hauptgeschehens behandeln. Der britische IM Andrew Greet, seines Zeichens Vielschreiber aus dem Hause Everyman, haut nun in die gleiche Kerbe und legt einen Ratgeber gegen zweitrangige Erwiderungen auf 1.e4 vor.

Insgesamt 4 große Kapitel gegen Skandinavisch, Aljechin, Pirc, Modern legt der Autor vor, zusätzlich gibt es noch ein Extrakapitel mit ganz seltenen Erwiderungen (1.e4 a6 usw.).

Anhand der 62 ausgewählten Musterpartien stellt der Autor seine Bekämpfungsmethoden der einzelnen Systeme vor.

Die Empfehlungen gehen, so weit ich beurteilen kann, völlig in Ordnung. Greet zaubert nicht gerade (oder soll man sagen Gott sei dank) irgendwelche Wundervarianten aus der Mottenkiste hervor, lieber vertraut er auf bewährte Wege gepaart mit eigenen Analysen und Bewertungen. Das macht das Buch sympathisch, ein vernünftiger Mittelweg wurde gewählt und auch eingehalten, letztendlich zum großen Nutzen für den Leser.

Ob man jetzt unbedingt einen weiteren Repertoireratgeber braucht, ich weiß es nicht. Ich zumindest halte das Buch auf alle Fälle für gelungen und durchaus in der Lage, es auch mit seinen zahlreichen Mitstreiter auf diesem Sektor aufzunehmen.

Deswegen möchte ich das Buch jedem empfehlen der 1.e4 spielt und an seinem Repertoire feilen will.

Topaktuelle Partien und ebensolche Analysen von einem ausgewiesenen Eröffnungsexperten!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, Oktober 2011

Extract

Beating Unusual Chess Defences: 1e4