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Art.-Nr.: LOREKTBL

The Black Lion

Chess Predator's Choice against 1.e4 and 1.d4

280 Seiten, kartoniert, New in Chess, 2. Auflage 2008.

23,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

More than 85% of all chess games start with either 1.e4 or 1.d4. The Black Lion presents a flexible, logical and sensible way for Black to meet both of these moves.

This robust, multipurpose opening system looks quiet, like a sleeping lion - hence the name. But when this predator is provoked, and the game heats up, Black eats his prey in an extremely swift and efficient way.

The opening moves are easy to learn, Black has a good choice of middlegame plans, the positions are fresh and interesting, and White will often struggle to counter Black's ideas.

The story of The Black Lion is remarkable: Jerry van Rekom and Leo Jansen are two strong Dutch club players who developed the system and wrote a book about it in 1997. Their work attracted a lot of attention and had to be reprinted many times. This is a fully revised and updated edition.

Extensive explanations, clear summaries and concise conclusions make The Black Lion an accessible and easy-to-navigate opening manual for chess amateurs. The book is unique in that its many diagrams are all seen from Black's point of view!

"The highly original analysis inspired me to make The Lion my main weapon for Black"

- Sean Marsh, Chess Magazine

"In many respects a brilliant piece of work"

- Stefan Bücker, Kaissiber Magazine

"This flexible system will appeal to club and correspondence players who are looking for an all-purpose answer to both 1.e4 and 1.d4"

- British Chess Magazine

"This opening can create a surprise effect (..) Clearly, White needs a lot of time to find the right way to fight the system"

- Jan Timman

"The authors have impressed me with their willingness to offer new ideas and independent analysis over existing theory"

- Carsten Hansen, ChessCafe

Details

Sprache Englisch
Autor Janssen, Leo
van Rekom, J.
Verlag New in Chess
Auflage 2.
Medium Buch
Gewicht 580 g
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Seiten 280
ISBN-13 9789056912574
Erscheinungsjahr 2008
Einband kartoniert

Inhalte

005 Introduction

007 Foreword to the second edition

011 Chapter 1 - The Cub

011 1.1 The choice of an opening

012 1.2 History; from Philidor to Jansen

019 1.3 Characteristics

023 1.4 The 'Teacher'

026 1.5 The 'pupil'

026 1.6 Wise lessons by wise men

031 Chapter 2 - The Lion's Den: 3...Nbd7 4.f4 e5

032 Variation 1: 5.dxe5 dxe5 6.fxe5 Nxe5 7.Qxd8+ Kxd8

033 Variation 1.1: 8.Bg5

037 Variation 1.2: 8.Bf4

038 Variation 1.3: 8.Nf3

040 Variation 2: 5.Nf3 exd4 6.Qxd4 c6

043 Variation 2.1: 7.e5

046 Variation 2.2: 7.Be3

055 Variation 2.3: 7.Bd2

057 Variation 3: 5.Nf3 c6

058 Variation 3.1: 6.dxe5

064 Variation 3.2: 6.Be2

067 Variation 3.3: 6.Bd3

068 Variation 3.4: 6.Bc4

077 Chapter 3 - The Lion's Claw: 3...Nbd7 4.Nf3 e5

079 Variation 1: 5.Be2 Be7 6.0-0 c6

081 Variation 1.1: 7.a4

084 Variation 1.2: 7.b3

086 Variation 2: 5.Bc4 Be7 6.0-0 h6 7.a4 c6

093 Variation 2.1: 8.Be3

095 Variation 2.2: 8.b3

098 Variation 2.3: 8.Qe2

102 Variation 2.4: 8.h3

112 Variation 2.5: 8.dxe5

117 Chapter 4 - The Lion's Roar: 3...Nbd7 4.Nf3 e5 5.Bc4

118 Variation 1: 5...Be7

118 Variation 1.1: 6.Bxf7+

130 Variation 1.2: 6.dxe5 dxe5

149 Variation 1.3: 6.Ng5

165 Variation 2: 5...h6 6.dxe5 dxe5 7 Bxf7+ Kxf7 8.Nxe5+ Kg8 9.Ng6 Rh7

169 Variation 2.1: 10.Qd4

171 Variation 2.2: 10.0-0

175 Chapter 5 - The Lion's Yawn: 3... e5 177 Variation 1: 6.Bc4

178 Variation 1.1: 6...Bb4

185 Variation 1.2: 6...Ke8

195 Variation 1.3: 6...Be6

205 Variation 2: 6.Bg5

205 Variation 2.1: 6...Be6

214 Variation 2.2: 6...c6

217 Variation 2.3: 6...Bd6

221 Chapter 6 - The Lion's Mouth: 3...Nbd7 Anti-Lion Systems

224 Variation 1: 4.Be3 e5 5.f3 Be7 6.Qd2 c6

226 Variation 1.1: 7.0-0-0

228 Variation 1.2: 7.Nge2

232 Variation 2: 4.g4 h6

235 Variation 2.1: 5.Be3

239 Variation 2.2: 5.h3

243 Variation 3: 4.Nf3 e5 5.g4

245 Variation 3.1: 5...h6

249 Variation 3.2: 5...Nxg4

Im Jahr 1967 hat Leo Jansen, Lehrer in der holländischen Provinz und begeisteter Amateur-Schachspieler ei­ne Eröffung kreiert, die sich gegen 1.e4 und 1.d4 gleichermaßen anwen­den läßt und Verwandtschaft mit der Philidor-Hanham-Verteidigung zeigt, nämlich 1.e4 d6 2.d4 Sf6 3. Sc3 Sbd7 (oder 3...e5). Das Sys­tem wurde nach seinem Vornamen "Löwe" genannt, oder genauer "Schwarzer Löwe" - und zusammen mit seinem Schüler Jerry van Reekom zu einer vollständigen und ei­genständigen Eröffnung aufgebaut. Den großen Erfolg dieser Spielweise mag die Tatsache dokumentieren, dass seit der ersten Monographie zum Thema 1977 insgesamt vier (!) Auflagen in Holländischer Sprache und nunmehr zwei in Englisch he­rausgekommen sind.

Nicht nur im Amateurbereich wird der Schwarze Löwe gerne gespielt, auch namhafte Koryphäen wie Zurab Asmaiparaschwili, Christian Bauer, Viktor Bologan, Wladimir Georgiew, Sergej Karjakin, Jan Timman u.a. bedienen sich seiner gelegent­lich als Überraschungswaffe und tra­gen durch eigene Analysen zur Fort­entwicklung der Theorie bei.

Der Inhalt des gut und klar geglie­derten Werkes referiert alles Wissens­werte zum Schwarzen Löwen, stets ergänzt durch eine Vielzahl einschlägiger Beispielpartien aus den letzten 3 Jahrzehnten und bereichert durch den kleinen Gag, alle Stel­lungsdiagramme von der schwarzen Seite aus zu zeigen.

1) Der junge Löwe (Kinderstube): Hier behandeln die Autoren die Ge­schichte des Eröffnungssystems von Philidor über Nimzowitsch, Hanham und Aljechin bis hin zur Verselbständigung der Ideen seit 1967, zund zei­gen die verschiedenen Bauernstruk­turen auf (S. 11-30, mit 11 Beispiel­partien).

2) Die Höhle des Löwen: Nach 1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 Sbd7 geht Weiß aggressiv mit 4.f4 vor, was den Gegenstoß 4...e5 erfordert. Da­nach kann es zum Abtausch kom­men mit 5.d:e5 de5 6.f:e5 S:e5 7. D:d8+ K:d8 und nun 8.Lg5/Lf4/Sf3. Oder es geht weiter mit 5.Sf3 e:d4 6.D:d4 c6 bzw. gleich mit 5.Sf3 c6.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schwarz ausgezeichnete Gegen­chancen besitzt (S. 31-76, mit 51 Partien und vielen Partie-Ausschnit­ten, wie auch in allen weiteren Kapi­teln).

3) Die Klaue des Löwen: Hier geht es um die Abspiele nach 7.Sf3 e5: entweder 5.Le2 Le7 6.0-0 c6 oder 5. Lc4 Le7 6.0-0 h6 7.a4 c6, wobei Schwarz die weiße 0-0 oft mittels ...h6, ...g5 und Sc7-f8-g6-f4 anzu­greifen versucht, ohne meist kurz zu rochieren (S. 77-116, mit 44 Partien).

4) Der Ruf des Löwen: Dieser Ab­schnitt befasst sich mit den Folgen eines frühen weißen Läuferopfers 4. Sf3 e5 5.Lc4 Le7 6. L:f7+ bzw. 5.Lc4 h6 6.d:e5 d:e5 7.L:f7+ K:f7 8. S:e5+ Kg8 9.Sg6 Th7, welches Schwarz bei richtigem Verhalten nicht zu fürchten braucht (S. 117-174, mit 51 Partien).

5) Das Gähnen des Löwen: Nach 1. e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 e5 kann Weiß den Abtausch 4.d:e5 d:e5 5.D:d8+ K:d8 anstreben und dann mit 6.Lc4 oder 6.Lg5 fortsetzen, wobei die Remisbreite beträchtlich erscheint - was dem Löwen nur ein entspanntes Gähnen entlocken kann (S.175-220, mit 37 Partien).

6) Das Maul des Löwen: Zum Schluss werden die weißen Versuche zur Widerlegung des Löwen-Aufbaus durch aktives Vorgehen geschildert, sei es etwas verzögert mit 1.e4 d6 2. d4 Sf6 3.Sc3 Sbd7 4.Le3 e5 5.f3 Le7 6.Dd2 c6 7.0-0-0/Sge2 oder sehr direkt durch 4.g4 h6 5.Le3/h3 bzw. 4.Sf3 e5 5.g4 h6 6.Le3/h3 bzw. 4.Sf3 e5 5.g4/...S:g6 (das Schirow-Gambit). Beide Affronts kann Schwarz durch genaues Spiel erfolgreich abwehren (S. 221-260, mit 43 Beispielpartien).

Die Kapitel 2 bis 6 werden jeweils durch allgemeine Statements der Lö­wen-Spezialisten Jan Timman, Ger­hard Welling, Hans von Steenis, Johan van Mil und Keith Hayward ein­geleitet und mit zusammenfassenden Schlußfolgerungen über die behan­delten Abspiele beendet.

Summa summarum bildet der Schwarze Löwe eine solide und se­riöse Eröffnung mit der Besonder­heit, dass sie von einem holländi­schen Amateur vor 42 Jahren ins Le­ben gerufen und zusammen mit sei­nem Schüler über die Jahre kontinu­ierlich fortentwickelt wurde. Sie er­freut sich beachtlicher Beliebtheit im Amateurbereich und wird auch von Großmeistern hier und da ge­spielt und analysiert. Obwohl sie ge­gen 1.e4 und 1.d4 gleichermaßen angewendet werden kann, so benö­tigt sie doch auch ein ziemlich pro­fundes theoretisches Wissen, wel­ches im vorliegenden Band systema­tisch und ausführlich vermittelt wird (wobei englische Sprachkenntnisse des Lesers wünschenswert erschei­nen).

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 7/2009

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Dieses Buch handelt von einem universellen schwarzen Eröffnungsaufbau, dem "Black Lion". Die schwarze Spielweise charakterisiert sich durch die Züge d6,Sf6,Sbd7,e5,Le7,c6,Dc7 und nachfolgendem h6,g5,Sf8,Sg6. Man könnte nun vermuten, der Black Lion ist der kleine Bruder von Pirc und Phillidor, äußerlich ganz ähnlich, doch tief im Inneren schlummert die Bestie die nur darauf wartet unschuldige weiße Schäfchen zu reißen. Die Realität sieht natürlich anders aus, manchmal verwandelt sich der furcht erregende Löwe auch in ein kleines schnurrendes Kätzchen ...

Die beiden holländischen Spieler Jerry van Rekom und Leo Jansen schrieben 1997 ein Buch über den Löwen, mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen und sie haben ihr Werk einer Frischzellenkur unterworfen, sprich, Analysen wurden überprüft und gegebenenfalls berichtigt, neues Material aufgenommen. Auf nunmehr 280 Seiten .analysieren die beiden Autoren die Allzweckwaffe gegen 1.e4/1.d4, unterteilt in sechs große Kapitel werden sämtliche Haupt- und Nebenvarianten gewissenhaft analysiert und bewertet.

\s3 Wie gefährlich diese Eröffnung sein kann, bekam vor einigen Jahren auch Anatoly Karpov zu spüren:

Karpov - Jansen [C41]

Rotterdam, 1976

1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 Sbd7 4.Sf3 e5 5.Lc4 h6 6.0-0 c6 7.a4 Le7 8.Te1 Dc7 9.a5 Sf8 10.h3 g5 11.d5 g4 12.hxg4 Lxg4 13.Le2 Sg6 14.a6 c5 15.axb7 Dxb7 16.Sd2 h5 17.Sc4 Tg8 18.Sa5 Lxe2 19.Dxe2 Dd7 20.Db5 Sh4 21.Dxd7+ Kxd7 22.Kf1 Sxg2 23.Td1 h4 hier steht Schwarz völlig auf Gewinn, verpatze die Partie aber noch zu einem remis.

Ich finde das Buch ganz gut gelungen, okay, die beiden Autoren sind keine Titelträger aber dafür kennen sie dieses System wie ihre Westentasche, seit Jahren spielen sie es und sind mit allen möglichen Feinheiten vertraut und das merkt man auch. Akribisch untersuchen sie jedes Abspiel und ihre Bewertungen sind absolut realistisch, spielt Weiß die beste Variante hat er immer leichten Vorteil. Doch der Überraschungseffekt liegt auf Seiten des Schwarzen, die Beschäftigung mit der schwarzen Spielweise macht aus jedem Schachfreund einen Experten mit den schwarzen Steinen. Was sagt schon ein leichter theoretischer Vorteil aus? Regelmäßige Anwender der "Black Lion" Strategie werden die entstehenden Mittelspiele besser kennen als ihre Gegner, soviel ist schon mal sicher.

Fazit:

Wer ein komplettes Schwarzrepertoire gegen 1.e4/1.d4 sucht, sollte mal hier reinschnuppern. Leicht zu erlernen, aktive spielbare Stellungen und einfach mal etwas ganz Neues! Empfehlenswert!

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.info

Februar 2009

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"The Black Lion" von den beiden holländischen Autoren Jerry van Rekom und Leo Jansen will dem Spieler mit den schwarzen Steinen ein universelles System an die Hand geben, mit dem er sowohl auf 1. e4 als auch 1. d4 reagieren kann. Die Standardzugfolge dieser Idee ist 1. e4 d6 2. d4 Sf6 3.Sc3 Sbd7. In fünf Abschnitten (Kapitel 2 bis 6) führen sie den Leser in die verschiedenen Varianten und somit in die konkrete Theorie ein, zuvor werden die Grundgedanken und Prinzipien der Eröffnung sowie die sich ergebenden Bauernstrukturen vorgestellt.

Die wesentlichen Systeme und Teilsysteme werden am Schluss der jeweiligen Betrachtung in einer Zusammenfassung bewertet. Ein um Diagramme ergänztes Variantenverzeichnis am Ende des Buches erlaubt die gezielte Navigation zu bestimmten gesuchten Zugfolgen und Stellungen.

Einen eigenständigen Charakter behält "Der Schwarze Löwe", wie er in der deutschen Übersetzung des Buchtitels auftritt, dann, wenn er nicht in die Philidor- oder die Pirc-Ufimzew-Verteidigung übergeht. Ansonsten können auch Stellungsmerkmale der Altindischen Verteidigung auftreten.

Unabhängig davon, ob dem Leser die etwas reißerisch anmutende Namensgebung und die mehr oder weniger einleuchtende Begründung für diese Wahl zusagt, wird ihm ein überzeugendes Werk an die Hand gegeben.

Bemerkenswerte Einflüsse des Fernschachs habe ich nicht feststellen können. Gerade aber für das Fernschachspiel ergeben sich mannigfaltige Möglichkeiten, dem System "auf den Zahn zu fühlen". Das eine oder andere zukünftige Thematurnier sollte hierzu beitragen.

Einige Partien bzw. Partiefragmente stammen aus dem Internetspiel.

Die Wahl des "Schwarzen Löwen" konfrontiert den Anziehenden mit einer eher ungewöhnlichen Folge, zwingt ihn in der Regel zum frühen eigenständigen Überlegen und verspricht dem Schwarzen hierdurch einen Bedenkzeitvorteil.

Meine Partiendatenbank wirft 1080 mit der Themazugfolge eröffnete Partien aus. Die in größerer Zahl gewählten weißen Fortsetzungen sprechen statistisch für einen weißen Erfolg, teilweise mit einer Erfolgsquote von 60 Prozent und mehr. Der Nachziehende sollte auf jeden Fall gut theoretisch vorbereitet sein, wenn er die Eröffnung im Nahschach anwendet. Dann wird nicht nur der Überraschungseffekt für eine künftig bessere Bilanz der Eröffnung sorgen. "The Black Lion" hilft dabei. Das Werk sollte dem Spieler erlauben, sich dieses System so gut zu eigen zu machen, es vor allem auch zu verstehen, dass er sich damit in die Praxis begeben kann.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

The Black Lion