Tel: (02867) 8088 + 8089

Wir beraten Sie gern!

Wir sind für Sie da

Montag bis Samstag geöffnet

Versandkostenfrei

Innerhalb Deutschlands ab 50 €

Warenkorb
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Zwischensumme
0,00 €

Willkommen in unserem neu gestalteten Online-Shop! Haben Sie Anmerkungen, Fragen oder technische Schwierigkeiten? Schreiben Sie uns gern an info@schachversand.de.

Zur bisherigen Oberfläche geht es hier entlang.

Art.-Nr.: LXZHDDVSG
Sonderangebot
Kauftipp

David vs Goliath

256 Seiten, kartoniert, Chess Evolution, 1. Auflage 2016.

7,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

How does an amateur beat a top grandmaster? "David vs Goliath" features 111 remarkable upsets suffered by the likes of Magnus Carlsen, Viswanathan Anand, Vladimir Kramnik, Garry Kasparov, Anatoly Karpov, Mikhail Tal and other chess legends. Inside the book you will find annotadet games, practical tips and numerous puzzles for you to solve.

Peter Zhdanov is the manager of Vice Women´s World Chess Champion Natalia Pogonia and frequent contributor to ChessBase and other major chess sites. Prior to that, he was an IT project manager, a distinguished public speaker, and an expert and author of two books on parliamentary debate. Peter earned A bsC IN Applied Mathematics & Computer Science and also studied for an MA in Economics and a PhD in Psychology, but eventually decided to pursue a career in the chess industry. "Yearbook of Chess Wisdom" (2015) was his debut book for Chess Evolution.


FOREWORD

The current book David vs Goliath focuses on an interesting psychological topic, one which most professional players have to deal with on a regular basis when playing in Open events: games against much-weaker opponents, where any result other than a full point is nothing other than a disaster!

Under which circumstances can a much-weaker player beat a far-stronger one in chess? Well, from my own experience I can say that there are many! First of all, we all play with the same pieces; a GM doesn’t have an extra almighty piece! So when a lower-rated player is playing well, suffering no time-trouble or making any other major mistakes, the game is usually pretty unclear. From experience I can also say that not many amateur players actually believe that they can beat a Grandmaster, and of course this lack of confidence stops them from going for a full point - even when the win is very close. There are an enormous number of cases where a GM offers a draw in a completely lost position and the draw offer is actually accepted! On the other hand, most of the wins by the clear underdog occur when the GM overextends his position, doesn’t take the opponent seriously enough or even thinks that basically “any move” is good enough to win the game. A short example on this: Let’s say I am playing in the fi rst round of an open tournament, where it is clear that it is very important to win the first 3 rounds to at least be able to fight for the top prizes, but the position is just equal. What should I do now? In the event that I do nothing “special”, the game will most likely end in a draw - which would ruin my whole event from the very beginning. In this type of situation it is clear that a GM has to take all and any kind of risk to destabilize the position. In most cases the GM wins at the very end - but there are cases when the amateur player finishes with a big smile and says “Thank You”.

In general I do believe that in chess - when the range is not over 400 ELO points - surprises are to be expected, and that the main reason they happen relatively rarely is that most lower-rated players do not believe in their own capabilities of winning a game against a much-stronger opponent. I am absolutely sure that it is possible! In the current book, Peter Zhdanov displays a collection of the biggest upsets which I think should clearly add a lot of motivation and self-esteem for your future games! Yes, it is possible to beat a much stronger opponent, and even the best players in the world are not immortal!

GM Arkadij Naiditsch

Baku, Azerbaijan

August 2016

Details

Sprache Englisch
Autor Zhdanov, Peter
Verlag Chess Evolution
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 490 g
Breite 16,8 cm
Höhe 24 cm
Seiten 256
ISBN-13 978-8394536213
Erscheinungsjahr 2016
Einband kartoniert

Inhalte

005 Key to symbols

007 Foreword

009 Introduction

011 Classical chess

PUZZLES

119 Rapid chess

129 Blitz

143 Simultaneous exhibitions

SOLUTIONS

171 Rapid chess

187 Blitz

207 Simultaneous exhibition

"David vs Goliath" von Peter Zhdanov, erschienen bei Chess Evolution, widmet sich dem ewig jungen Thema "klein schlägt groß", Außenseiter gewinnt gegen Favorit. Außenseiter ist dabei jeweils derjenige, der eine um mindestens 300 Punkte niedrigere Elozahl als sein Gegner aus der Meistergilde hat.

Wer als Leser allerdings mit der Vorstellung in das Werk gehen sollte, eine systematische Aufarbeitung des Themas vorzufinden, wird enttäuscht werden.

Dies bietet "David vs Goliath" nicht. Ich persönlich hätte mir etwas mehr in dieser Richtung gewünscht, zumal man sich auch ein wenig dorthin geleitet sieht. Der Rückentext stellt die Frage "wie schlägt ein Amateur einen Top-Großmeister?" und in der Einführung werden verschiedene Gründe angeführt, die für ein Malheur des Favoriten verantwortlich sein können. De facto wird dieser Aspekt dann aber nicht mehr konkret aufgegriffen.

Dennoch halte ich "David vs Goliath" für ein gelungenes Buch. In der Hand des "richtigen" Lesers wird es Freude bereiten.

Aber was hat es zu bieten? Formal betrachtet sind dies vier Dinge. Das Inhaltsverzeichnis ist meines Erachtens etwas unglücklich gestaltet, so dass ich die Pluspunkte ohne einen Hinweis darauf beschreibe. In einem ersten Block findet der Leser 31 kommentierte Partien mit einem "David-Sieg". Sie stammen zumeist aus der "Neuzeit" des Schachspiels, das Werk wartet also nicht mit angegrauten Schätzchen auf. Sie werden in einer chronologischen Reihenfolge behandelt, von 1980 und 1983 als älteste Beispiele bis 2015, bei denen also die Tränen des Großmeisters gerade erst getrocknet sind.

Die Kommentierung ist ein Mix aus Varianten und Text. Unter Varianten sind sowohl Analysen als auch Partiefragmente zu verstehen. "Fragmente" ist dabei extensiv zu verstehen. "David vs Goliath" enthält zahlreiche, auch längere Zugfolgen bis nicht selten ganze Partien als Anmerkung. Hier wäre für meinen Geschmack einige Male ein vorzeitiges Ende angebracht gewesen.

Die Stärke des Buches sehe ich in den drei weiteren werthaltigen Elementen. Es sind dies "Puzzles", also Schachaufgaben, die dem Leser zum eigenen Lösen vorgestellt werden. Diese sind Rapid-Partien, Blitzpartien und Partien aus Simultanveranstaltungen, in entsprechenden eigenständigen Teilen angeboten.

"Amateur schlägt Meister" ist dabei natürlich als Auswahlkriterium beibehalten worden.

Dieser Buchinhalt ist gut gemacht. Die Aufgaben werden per Diagramm und Aufgabenformulierung in Textform gestellt. Mal kann es kurz die Frage nach dem richtigen nächsten Zug für eine Partei sein, dann ist es aber auch schon mal eine umfassendere Ausarbeitung, die der Leser zu leisten hat. Regelmäßig beziehen sich mehrere aufeinander folgende Aufgaben auf eine einzige Quellpartie. So ergibt sich eine kontinuierliche Behandlung dieser Partie nicht nur in der Bearbeitung des Lesers, sondern auch bei der späteren Besprechung im Lösungsteil des Buches. Alle Lösungen werden en block abgebildet, also ohne tiefe Unterscheidung nach der Turnier- oder Spielart, der die jeweilige Partie entstammt. Die Lösung ist in der Form einer herkömmlichen Partiekommentierung gestaltet.

Die Arbeit mit diesen "Puzzles" macht Spaß und sie wird gewiss die Spielstärke fördern.

Wie meine Beschreibung veranschaulichen mag, wird "David gegen Goliath" nicht speziell dabei helfen, einen Sieg zu erringen, wenn einem beim nächsten Mal ein Großmeister vor die Flinte - Entschuldigung, vor die Schleuder natürlich - kommt. Aber das Buch wird dem Leser gegen die vielen anderen Davids helfen, mit denen wir uns am Schachbrett messen dürfen.

Noch ein paar allgemeine Randbemerkungen: Im ersten Buchabschnitt erhält der Leser regelmäßig zu Beginn der Partie ein paar Infos zum jeweiligen Außenseiter. Diese Zugabe finde ich gut. Einige Male zeigt sie allerdings, dass "David" oft auch ein Hochkaräter war, noch werden sollte oder früher einmal gewesen war. Ein "2400er" ist, was für die meisten von uns gelten dürfte, eben auch keiner von uns.

Im Bereich der Schachaufgaben kommen auch einige ältere Beispiele zum Einsatz. In einem Simultanmatch war dabei G. Kasparow der Favorit und M. Wahls der "Amateur", ausgestattet mit Elo 2285. Zumindest dem etwas älteren Schachfreund macht dieses Beispiel besonders deutlich, dass "Außenseiter" nicht gleich "Außenseiter" ist.

"David vs Goliath" ist in Englisch geschrieben, die Anforderungen an die Fremdsprachkenntnisse des Lesers sind nicht nennenswert.

Fazit: In der Hand des Lesers, der sich keine spezielle Aufarbeitung des Themas "Außenseiter schlägt Favorit" von "David vs Goliath" verspricht, ist das Werk eine gelungene Sache. Es bietet Unterhaltung durch kommentierte interessante Partien und kategorisierte Schachaufgaben. Diese lassen ihn zudem seine Spielstärke fördern.

Uwe Bekemann

www.BdF-Fernschachbund.de

März 2017


Seitdem ich meinen Meistertitel habe, scheinen sich DWZ-schwächere Gegner irgendwie stärker gegen mich anzustrengen. Auch sehe ich des öfteren einen gewissen Glanz in ihren Augen, als wollten sie meinen Skalp zum nächsten Frühstück verspeisen. Hinzu kommt, dass ich eher selten Turniere spiele und dann graut es mir vor allem vor Runde 1. Man bekommt einen Gegner, der hochmotiviert und gegen den ein Sieg Pflicht ist. Dass diese Situation auch für richtige Profis ein Problem darstellt, zeigt Peter Zhdanov für den Chess Evolution Verlag in seinem Titel mit dem passenden Titel "David vs Goliath".

Hier werden auf 252 Seiten 111 Partien gezeigt und kommentiert, in denen gestandene 2700er gegen Spieler, die 300 oder mehr Elopunkte weniger hatten, verloren haben. Die zu erkennenden Ursachen sind dabei vielfältig. Mal nimmt der Profi den Amateur nicht ernst, mal wird er in eine seltene Eröffnung gezwungen und ist innerlich nicht bereit, mit 100 Prozent zu rechnen, mal fehlt offenbar die Motivation, einen nicht sofort umfallenden schwächeren Gegner geduldig zu belagern. Ich fand mich in diesem Buch ganz gut wieder, vor allem aber zeigt es, dass man als schwächerer Spieler mutig und locker aufspielen sollte statt aus Respekt zu passiv zu agieren. Das Buch ist dabei grob in zwei Teile gegliedert. In Teil 1 werden Turnierpartien zwischen Amateur und Profi unter die Lupe genommen und teils recht umfangreich mit Worten wie Varianten kommentiert. Dies kommt recht flüssig daher und man lernt daneben noch einiges über Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel sowie die Psychologie des Kampfes. In Teil 2 werden Aufgaben aus Partien zwischen Amateur und Profi gestellt, wobei es pro Partie durchaus mehrere geben kann. hier kann man kniffeln, wie man Druck gegen den starken Gegner entwickeln, ihm Probleme bereiten und Material gewinnen kann. Die vollständigen Partien dazu gibt es dann bei den Lösungen. Leider sind diese doch recht kurz und knapp kommentiert, was ich als sehr bedauerlich empfand. Die Aufgaben sind nach den Spielmodi Schnellschach, Blitzschach und Simultan gestaffelt. Hier hätte ich eine Gliederung nach den spielbestimmenden Fehlern der Starken oder auch Stärken der schwächeren Gegner bevorzugt, um noch stärker zu zeigen, dass es schon einige wenige gibt, die solche Partien in richtung des Amateurs verschieben. So muss man dies aus den Partien ableiten, was aber auch nicht weiter schlimm ist.

Insgesamt ist dies eine interessante Partiensammlung, die man sich im besten Falle vor dem spiel gegen einen deutlich stärkeren Gegner anschaut, um Motivation und Inspiration zu schöpfen.

IM Dirk Schuh

Dezember 2016

Extract

David vs Goliath