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Art.-Nr.: LMKARSUP
Vergriffen

Stellungsbeurteilung und Plan

Derzeit nicht lieferbar-Nachdruck geplant

199 Seiten, kartoniert, Olms, 2007.

Aus der Reihe »PraxisSchach«

19,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Dieser Artikel ist sowohl bei uns als auch beim Verlag bzw. Hersteller ausverkauft. Wir können ihn daher auch nicht mehr bestellen.

Vor allem zwei Fähigkeiten sind für einen erfolgreichen Schach­spieler unentbehrlich: das Vermögen, eine Stellung richtig einzu­schätzen sowie im Ergebnis dieser Beurteilung einen optimalen Plan für die weitere Spielführung zu entwickeln.

Die beiden Autoren - der langjährige Weltmeister Anatoli Karpow und sein Co-Autor Anatoli Mazukewitsch - weisen einen effektiven Weg, wie sich jeder Schachfreund diese beiden wich­tigen Fähigkeiten aneignen kann. Sie unterscheiden dabei sieben Grundkriterien für die Stellungsbewertung, mit deren Kenntnis wirklich jede beliebige Position auf dem Brett exakt zu bewerten ist. Zum tieferen Verständnis werden diese sieben Merkmale - so u.a. das materielle Kräfteverhältnis, die Lage der Könige oder die Beherrschung offener Linien - und ihre jeweilige Rolle im Schach­kampf an zahlreichen Übungsaufgaben, prägnanten Kurzpartien sowie Studien anschaulich erläutert. Besonders eindringlich zeigen die Autoren, wie eine Fehleinschätzung der eigenen Position verhängnisvolle Folgen haben kann.

Dieses Buch ist ein moderner "Klassiker"! Vor zwei Jahrzehnten erschien erstmals eine deutsche Ausgabe, die von dem kompe­tenten Autorenteam nun gründlich überarbeitet und mit Partien aus der Praxis heutiger Topspieler aktualisiert wurde. Nach dessen Lektüre wird sich die schachliche Spielstärke des ge­schätzten Lesers garantiert spürbar verbessern, weil er sich durch ein gewachsenes positionelles Verständnis vor allem bes­ser in einer neuen, manchmal völlig unbekannten Situation am Brett orientieren kann. Denn der richtige Plan, der sich auf die richtige Stellungsbeurteilung gründen muss, ist sehr häufig be­reits der Weg zum Sieg!

Vorwort

Sie wollen Ihre schachliche Qualifikation er­höhen? Viel haben Sie schon gelernt, doch jetzt möchten Sie ins Nervensystem jeder Stellung eindringen - mit anderen Worten, Ihr positionelles Verständnis weiter entwickeln.

Wie orientiert man sich am Brett in einer neu­en, manchmal völlig unbekannten Situation? Wie handelt man in der richtigen Reihenfol­ge, um die Hauptaufgabe zu erfüllen?

Wie lernt man es, wesentliche Dinge von zweitrangigen zu unterscheiden bzw. zu tren­nen? Und wenn dies gelungen ist, was tut man dann?

Um all diese Fragen geht es in unserem Buch.

Wie im Leben ist es auch beim Schach. Der Plan ist die allgemeine Idee. Sie verbindet eine Reihe von Zügen und Handlungen, die auf das Erreichen des Hauptziels gerichtet sind. Emanuel Lasker bemerkte einst tref­fend: »Lieber nach einem falschen Plan spie­len als gänzlich ohne Plan!«

Als die Schachtheorie noch in ihren Anfän­gen steckte, glaubten die großen Meister nur an ein Prinzip des Kampfes - den direkten Angriff auf den feindlichen König. In jener Zeit waren Attacken auf die Rochadestellung üblich und machten den Inhalt der Partien aus. Mit dem Erscheinen von Wilhelm Steinitz festigte sich die klare Erkenntnis, dass die Aufstellung eines Plans erst nach ob­jektiver Einschätzung der Stellung erfolgen kann. Ein gesunder Plan muss die Reser­ven beider Seiten berücksichtigen. Dagegen führt ein zu optimistisches Herangehen, ei­ne Überschätzung der eigenen Position zu übereilten Angriffsplänen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind.

Wie ist unser Buch aufgebaut?

Das erste Kapitel widmet sich der Schach­geschichte. Darin wird berichtet, wie sich das schachliche Denken Schritt für Schritt, von einem Orientierungspunkt zum anderen, entwickelt hat. Wie es jene Situationen re­flektierte, die unter den Fingern der großen Meister auf dem Brett entstanden.

Das zweite Kapitel ist das wichtigste. In ihm sind sieben Grundkriterien angeführt, die es ermöglichen, jede beliebige Stellung zu beurteilen. Dieser Abschnitt ist, wie auch die folgenden, reich mit Beispielen aus der Praxis führender Großmeister illustriert.

In den Kapiteln 3 bis 6 werden die zuvor genannten Prinzipien ausführlich »entschlüs­selt«. Ihr aufmerksames Studium hilft, ge­wohnte Bilder mit anderen Augen zu sehen und lehrt Sie, neue Möglichkeiten auch in Stellungen zu finden, die Ihnen früher lang­weilig oder stereotyp erschienen sind.

Im siebten und letzten Kapitel wird das nach unserer Meinung oberste Schachgesetz be­handelt. Es ist das Gesetz der Dominanz, der Übermacht der eigenen Figuren gegen­über denen des Gegners und als logische Folge davon das Gesetz von der Einengung feindlicher Figuren.

Eine Partie, die nach einem tief durchdach­ten, strategischen Plan geführt wird, bringt dem Schachspieler größte Zufriedenheit und wird von Kennern bedeutend höher ge­schätzt als der Gewinn durch eine schöne, aber zufällig erfolgte Kombination.

Wir hoffen, dass dieses Buch jedem Leser - auch dem anspruchsvollsten - Vergnü­gen bereitet und ihm hilft, unser ehrwürdiges Spiel tiefer zu verstehen.

Anatoli Karpow

Anatoli Mazukewitsch

Details
Sprache Deutsch
Autor Karpov, Anatoli
Mazukewitsch, Anatoli
Verlag Olms
Reihe PraxisSchach
Medium Buch
Gewicht 500 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 199
ISBN-13 9783283005108
Erscheinungsjahr 2007
Einband kartoniert
Inhalte

007 Vorwort

008 Symbole

009 1 Die Anfänge

019 2 Merkmale der Stellungsbewertung

019 2.1 Erste Etappe - Vergleich der Kriterien

022 2.2 Zweite Etappe - Wahl eines Plans

022 2.2.1 In besseren Stellungen

023 2.2.2 In schlechteren Stellungen

026 2.2.3 In gleichen Stellungen

029 3 Der Reiz eines konkreten Ziels

029 3.1 Materielles Kräfteverhältnis

033 3.2 Existenz unmittelbarer Drohungen

35 3.3 Lage der Könige

035 3.3.1 Angriff gegen den unrochierten König

037 3.3.2 Angriff bei Rochaden nach einer Seite

038 3.3.3 Angriff bei entgegengesetzten Rochaden

040 4 Offene Linien

040 4.1 Durchbruch im Zentrum

045 4.2 Zwischen Zentrum und Flügel

046 4.3 Angriff am Brettrand

050 4.4 Gefährliche Diagonalen

052 5 Bauernstruktur, schwache und starke Felder

052 5.1 Doppelbauern

056 5.2 Lehrmeister Capablanca

059 5.3 Karlsbader Struktur

067 5.4 Ewige Springer

072 6 Zentrum und Raum

073 6.1 Geschlossenes Zentrum

077 6.2 Bewegliches Zentrum

080 6.3 Offenes Zentrum

085Übungen

08 6.4 Statisches Zentrum

88 6.5 Dynamisches Zentrum

092 7 Das oberste Schachgesetz

093 7.1 Sieben Ursachen für die Einengung

096 7.2 Lasso für das Pferd

103 7.2.1»Klub 12«

105 7.2.2 Studien

108 7.3 Jagd auf den Läufer

118 7.3.1»Klub 12«

120 7.3.2 Studien

23 7.4 Das schwere Los der Türme

133 7.4.1»Klub 12«

135 7.4.2 Studien

138 7.5 Rosen und Dornen für die Dame

149 7.5.1»Klub 12«

153 7.5.2 Studien

155 7.6 Widerspenstige Bauern

156 7.6.1»Klub 12«

157 7.6.2 Studien

160 7.7 Könige hinter Schloss und Riegel

162 7.7.1»Klub 12«

164 7.7.2 Studien

167 7.8 Zugzwang

175 7.8.1 Studien

177 Lösungen

192 Anhang

192 Eröffnungsverzeichnis

193 Personenverzeichnis

195 Partieverzeichnis

Der Ex-Weltmeister und sein Co-Autor haben mit ihrem Werk einen "mo­dernen Klassiker" geschaffen, der vor etwa 20 Jahren erstmals in deut­scher Sprache erschienen ist und nunmehr von den Verfassern durch Beispiele aus der neueren Tumierpraxis ergänzt und erweitert worden ist.

Ziel des Buches ist es, dem Amateur Leitfaden an die Hand zu geben, wie Schachpositionen zutreffend einge­schätzt und beurteilt werden können und wie ein sinnvoller Plan zur Fort­setzung des Spieles zu finden sei. Dies wird natürlich in den allermeis­ten Fällen durch Anwendung der grundlegenden Prinzipien des Positi­onsspiels möglich sein. Der reiche Inhalt gliedert sich in sie­ben Kapitel:

1) Die Anfänge (S. 9-18): Einleitend werden die großen Ahnen des Positi­onsspiels vorgestellt: Philidor, Morphy und Steinitz.

2) Merkmale der Stellungsbewertung (S. 19-28): Diese sind Materialverhältnis, Drohungen, Königssicher­heit, Beherrschung offener Linien, Bauernstruktur, Zentrum und Raum, Entwicklung und Anordnung der Fi­guren. Im zweiten Schritt soll dann der Plan gefasst werden, wobei dieser je nach Ausgangslage differiert (bes­sere - gleiche - schlechtere Stellung).

3) Dieser und die nächsten drei Ab­schnitte führen die im zweiten Kapi­tel genannten Stellungsmerkmale weiter aus:

Hier geht es zunächst um die Mate­rialverteilung, Vorhandensein von Drohungen und die Lage der Köni­ge, wobei die Autoren unterscheiden zwischen Angriffen auf den unrochierten König und Attacken bei ho­mogen und heterogenen Rochaden (S. 29-39).

4) Offene Linien (S. 40-51): Diese können sich im Zentralbereich, am Brettrand oder irgendwo dazwischen auftun; zudem geht es um offene Diagonalen.

5) Bauernstruktur, schwache und starke Felder (S. 52-71): Hier inte­ressieren vor allem Doppelbauern, Partien des Lehrmeisters Capablanca, die Karlsbader Struktur im Da­mengambit und die "ewigen Sprin­ger" unangreifbar durch gegnerische Bauern in der Brettmitte postiert.

6) Zentrum und Raum (S. 72-91): Die Autoren lehren hier das richtige Verhalten bei geschlossenem - be­weglichem - offenem - statischem - dynamischem Zentrum.

7) Das oberste Schachgesetz (S. 92-176): Nach Karpov und Mazukewitsch ist dies die Einengung und Beweglichkeit der gegnerischen Fi­guren und damit die Dominanz der eigenen (S. 92), übrigens eine Weiterfiihrung der Nimzowitsch-Prinzipien von Hemmung und Blockade. In diesem umfangreichsten Kapitel des Buches werden systematisch die Einengungen von Springern, Läu­fern, Türmen, Damen, Bauern und des Königs diskutiert, wobei neben zahlreichen praktischen Beispielen jeweils eine Rubrik "Klub 12", das sind Kurzpartien mit maximal zwölf Zügen, sowie eine Abteilung mit passenden Endspiel-Studien präsen­tiert werden. Der letzte Unterab­schnitt befasst sich dann noch mit den gravierenden Auswirkungen des Zugzwanges.

Im Anhang finden sich die Lösun­gen von 74 Studien (meist aus Kapi­tel 7), die im vorherigen Text als Übungsaufgaben aufgeführt werden (S. 177-191).

Das Beispielmaterial ist sehr reich­haltig und vielseitig: neben 141 voll­ständigen Partien und 89 Partie-Fragmenten finden sich 86 Endspiel­studien und vier Matt-Probleme.

Summa summarum bietet das wohl­fundierte Lehrbuch zweier überaus renommierter Autoren eine wahre Fundgrube an positionellem Schach­wissen, das jeder interessierte Schachfreund zu Nutz und Frommen assimilieren kann.

Mit freundlicher Genehmigung

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 2/2008

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Der Schweizer Schachbuchverlag Olms, bekannt für vorzügliche Schachliteratur in qualitativ hochwertiger Ausstattung, bringt mit diesem Buch einen Klassiker neu in den Handel, der längst vergriffen schien. "Rolls-Royce unter den Schachbuchverlagen", so bezeichnete einmal Großmeister Gerald Hertneck den Olms-Verlag, sicher nicht zu Unrecht, wer diese Bücher mit denen anderer Verlage vergleicht, wird feststellen, dass die Verarbeitungsqualität der Olms-Bücher seinesgleichen sucht. Aber nicht nur auf das Äußere wird bei dem Schweizer Verlag geachtet sondern auch auf den Inhalt der dargebotenen Bücher. Die beiden Autoren beginnen mit einem Streifzug durch die Anfänge des Schachs bis hin zu Steinitz und seinen Lehren zum positionellen Spiel. Die Regeln die Steinitz aufstellte, wurden von verschiedenen Schachspielern weiterentwickelt und vervollkommnet. Dabei formulierten sie sieben Bewertungskriterien, die für die Einschätzung einer beliebigen Stellung herangezogen werden konnten: Materielles Kräfteverhältnis - Vorhandensein unmittelbarer Drohungen - Lage der Könige - Beherrschung offener Linien - Bauernstruktur, starke und schwache Felder - Zentrum und Raum - Entwicklung und Anordnung der Figuren. Anhand dieser Kriterien untersuchen die Autoren verschiedene Partien und erläutern das Zusammenspiel all dieser Punkte in der Praxis. Bei einer vergleichenden Analyse werden alle Punkte noch einmal aufgeführt die zu einer objektiven Einschätzung der jeweiligen Stellung beitragen, anschließend folgt ein Fazit das Klarheit schaffen sollte. Mit dieser Methode wird der Leser langsam aber sicher an ein geordnetes Denken herangeführt und er kann bald mit etwas Übung eine Stellung einigermaßen gut einschätzen. Dies ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem besseren Schachverständnis, doch wie geht es weiter? Wichtige Themen, die behandelt werden, und die letztlich auch bestimmte Spielstärkeunterschiede ausmachen, sind zum Beispiel die so genannte Karlsbader Struktur, das Spiel bei einem geschlossenen oder beweglichen Zentrum, die richtige Wahl eines Plans oder auch Zugzwang. Nach jedem Kapitel hat der Leser die Möglichkeit, mit verschiedenen Studien sein Können auf die Probe zu stellen. So weit grob zum Inhalt des Buches.

Besonders positiv hervorheben möchte ich folgende Punkte:

  • klare verständliche Worte der Autoren, direkt und prägnant auf den Punkt gebracht.

  • sehr gute und teilweise aktualisierte Partiebeispiele

  • der Lerninhalt wird konsequent und ohne Umschweife vorbildlich vermittelt

  • exzellentes Layout und Partienverzeichnis.

Ich mag dieses Buch! Es ist eine wahre Freude zu sehen, dass es noch wirklich klasse Schachbücher gibt, die auch nach einigen Jahren nichts von ihrem Charme verloren haben.

Der Aussage "Nach dessen Lektüre wird sich die schachliche Spielstärke des geschätzten Lesers garantiert spürbar verbessern, weil er sich durch ein gewachsenes positionelles Verständnis vor allem besser in einer neuen, manchmal völlig unbekannten Situation am Brett orientieren kann“ kann ich nicht widersprechen, selten wurde eigentlich schwierige Themen so verständlich dargestellt wie von Karpow und Mazukewitsch. Taktik kann man üben, positionelles Wissen lernt man am besten aus Büchern wie Nimzowitschs "Mein System“, Capablancas "Chess Fundamentals" oder eben aus diesem Buch!

Uneingeschränkt zu empfehlen.

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, www.freechess.de

Stellungsbeurteilung und Plan

EUR

19.95