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Art.-Nr.: SXCA302UPDCD
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Chess Assistant 3.02 Update

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Chess Assistant 3.02. Was ist neu?

Wenn Sie an Windows oder NT gewöhnt sind brauchen wir Sie nicht von den Vorteilen einer Windows-Version zu überzeugen. Der Vorteil eines graphischen Interface liegt auf der Hand: Kein mühseliges Memorisieren von Tastenkombinationen mehr, da die meisten Befehle auf dem Bildschirm angezeigt werden.

In der neuen Version kann im Gegensatz zu früher mit verschiedenen Datenbanken gleichzeitig gearbeitet werden und es können verschiedene Fenster für jede Datenbank benutzt werden.

Die neue Windowsversion bringt viele nützliche Neuerungen mit sich:

1. Benutzerfreundliches Interface zur Partieeingabe (Partieeingabe aus jeder beliebigen Stellung heraus). Die Editiermöglichkeiten sind vielfältig: Veränderung der Variantenhierarchie, Setzen von Markierungen, Verschelzen von Partien, Kopieren von Partiekommentaren zwischen Partien. Züge, Stellungen und Partien sind an jeder Stelle kommentierbar.

2. Automatische Erstellung von Tabellen im Enzyklopädieformat im ECO-Standard ab jeder Stellung in einer kommentierten Partie.

Kompatibilität mit Top-Programmen (Genius 4,5; MChess Pro 5,6,7; Rebel 6,7,8,9; Hirarcs 3,4,5,6 und Analysemodul Dragon). Das Ergebnis der Analyse inklusive Stellungsbewertung kann automatisch in die Notation eingefügt werden. Die zu analysierenden Züge können vom Benutzer genau definiert werden.

4. Verschiedene intelligente Suchoptionen. Die vielfältigen Suchoptionen umfasseen kombinierte Suchen nach Titel, Stellung, positionellen Kriterien sowie Material. Die Stellungssuche durchsucht auch Varianten.

5. Direkter Baummodus mit Sofortzugriff auf jede Position (weniger als 1 sec. pro Zug) und die Möglichkeit, Züge und Positionen zu kommentieren. Ein direkter Baum für die 865.000 Partien umfassende Datenbank ist auf CD(600 MB) erhältlich und kann für jede Datenbank konstruiert werden (CA DOS, CA Win, PGN, CBF Formate).

6. Umfangreiche Ausdruck- und Exportmöglichkeiten. Eine Partie, ein Satz von Partien, Enzyklpädie- und Turniertabellen können gedruckt oder in eine MS WORD oder RTF-Datei exportiert werden.

7. Unterstützung diverser Formate: CA DOS, CA Win, PGN, CBF (z. T. Nur-Lese-Zugriff).

8. Vielfältige Datenbankoperationen, unterschiedlichste Verknüpfungen von verschiedenen Modi, Vielfalt von Farbgebung und Zeichensätzen.

9. Windows 95/ NT 4.0-Interface-Standard.

Details

Sprache Deutsch, Englisch
Medium CD
Druck Diagramm in Grafik, Partie
Funktionen Analyse Partie, Analysedatenbank, Automatische Partiewiederholung, ECO-Zuordnung, Eingabehilfe, Kommentare, Layout veränderbar, Online-Hilfe, Positionsbaum, Suche nach Stammdaten, Suche nach Stellungen, Varianten
Kopierschutz Unbegrenzte Installationen
Voraussetzung: CPU ab 386
Betriebssystem Windows 3.11, Windows 95
Platzbedarf Festplatte 9 MByte
Exportformate PGN
Importformate CBF, PGN

Seit Mai 1998 gibt es die deutschsprachige Version des Chess Assistant für Windows. Dieser wurde komplett neu für Windows 95/NT entwickelt, was natürlich auch ein völlig neues Programm zuf Folge hatte.

Nach dem Aufruf präsentiert sich der Chess Assistant nun in einem modernen Windows-Layout, das entfernt an das Design des Mikrosoft Internet Explorer 4.0 bzw. das Office 97 erinnert. Im linken Teil des Bildschirms erscheint der Verzeichnisbaum. Nur werden dort nicht sämtliche Verzeichnisse der Festplatte angezeigt, sondern lediglich die im Chess Assistant aufrufbaren Datenbanken, geladene Partien, Listen etc.. Eine Datenbank wird dabei als Ordner dargestellt, während die Datenbankliste, der Partiebaum oder aufgerufene Partien mit Namen als "Dateien" unter diesem Ordner erscheinen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase überzeugt diese Darstellung als gelungen und übersichtlich. Selbstverständlich läßt sich dieser Verzeichnisbaum auch wegschalten, wie überhaupt praktisch sämtliche Anzeigen im Chess Assistant durch den Benutzer frei konfigurierbar sind. Ansonsten präsentiert sich der Chess Assistant mit den von anderen Programmen bekannten Elementen, wie Partieliste, Partiefenstern und Partiebaum.

Die Partieliste läßt sich im Gegensatz zur Konkurrenz aus Hamburg ebenfalls weitgehend frei einstellen. So lassen sich sowohl die Elemente, die dargestellt werden, als auch deren Reihenfolge wählen. Leider ist keine Sortierung der gesamten Partieliste durch Klick auf einen der Spaltenköpfe möglich. Will man eine Partie laden, klickt man diese in der Partieliste an. Daraufhin erscheint das Partiefenster mit einem in (Größe und Farbe einstellbaren) Brett an der rechten und der Notation in der linken Seite. Offensichtlich haben die Autoren des Chess Assistant an der Anzeige der Kommentare und Varianten bei ChessBase Gefallen gefunden. Jedenfalls werden bei der Windows-Version vom Chess Assistant diese zusätzlichen Angaben ebenfalls direkt bei den Zügen in der Notation angezeigt. Eine sehr nützliche Besonderheit hat man sich allerdings einfallen lassen: Auf Wunsch können in der Notation kleine Diagramm eingebettet werden, die nicht nur ausgedruckt, sondern auch am Bildschirm in dieser angezeigt werden! Damit kann der Benutzer sich einen schnellen visuellen Überblick über eine Partie verschaffen ohne diese komplett nachspielen zu müssen - eine komplette "Kommentierung" mit Diagrammen vorausgesetzt. Ebenfalls "übernommen" hat man die sogenannten "Marker", die den Medaillen bei ChessBase entsprechen.

Sahnestück des Chess Assistant ist nach wie vor der Partiebaum. Allerdings profitiert dieser natürlich ebenfalls von der Windows-Umsetzung des Programms. Nunmehr ist es möglich sowohl Züge auf dem Brett einzugeben und dadurch in den nächsten Ast zu gelangen, als auch die Züge in der Liste direkt anzuklicken. Dabei werden zu jedem neuen Zug jeweils die aktuellen Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeiten angezeigt. Zusätzlich erscheint oberhalb des eigentlichen Baumfensters ein Variantenbaum, in dem sämtliche Züge, die sich der Benutzer bereits im Baum angeschaut hat, dargestellt werden. Dadurch hat dieser den optimalen Überblick, welche Varianten bereits analysiert wurden und welche noch nicht.

Selbstverständlich arbeitet auch die Windows-Version des Chess Assistant wieder mit diversen Analysemodulen zusammen. Eingebaut ist das Modul Dragon, das aber hauptsächlich für taktische Analysen gedacht ist. Zusätzlich lassen sich jedoch diverse bekannte DOS-Schachprogramme als "externe Analysemodule" verwenden, indem aus dem Datenbankprogramm heraus diese mit der zu analysierenden Stellung aufgerufen werden. Nutzbar hierfür sind Hiarcs 3-6, Rebel 6-9, M-Chess Pro 5-7 sowie Genius 3-5. Der Nachteil des Konzeptes der externen Module ist allerdings, daß diese nicht in der Lage sind, ganze Variantenbäume zu analysieren. Diese Möglichkeit bleiben Dragon und (später) Zarkov 4.0 als interne Programme vorbehalten. In diesem Zusammenhang wurde noch eine weitere nützliche Funktion in das Programm integriert: Zu jedem Zug in einer Notation kann als "Kommentar" angegeben werden, ob dieser analysiert werden soll oder nicht!. Damit werden Fernschachanalysen über Nacht endlich so komfortabel, wie man sich diese schon immer gewünscht hat.

Leider gibt es im Bereich des Analysemoduls auch Einschränkungen. So analysiert dieses zum Beispiel nicht automatisch den nächsten Zug, wenn man in der Notation weitergeht. Es ist notwendig, das Analysefenster manuell zu schließen und das Analysemodul dann bei einem anderen Zug wieder aufzurufen.

Selbstverständlich können die Analysen von Dragon, sowie der anderen Module auch als Kommentierungen übernommen werden. Überhaupt ist das Kommentierungsfenster sehr übersichtlich geraten. Sämtliche möglichen Kommentierungen (Text, Sonderzeichen, Diagramme etc.) Werden aus einem einzigen Fenster heraus vorgenommen.

Eine weitere "Kommentierung" ist die Markierung einer beliebigen Position als "Such-Stellung". Dabei lassen sich beispielsweise Testserien für Schachprogramme bequem speichern oder auch häufig gesuchte Motive wie bestimmte Bauernformationen. Diese "Such-Stellungen" können bei der nächsten Suche dann direkt abgerufen werden, ohne daß es einer erneuten Eingabe bedarf. Leider lassen sich diese Stellungen jedoch nicht in eine Stellungsdatenbank umwandeln.

Natürlich werden zu jeder Datenbank durch das Programm die gebräuchlichen Indices (Spieler, Orte, Turniere,Quellen) selbständig angelegt. Aus diesen heraus können jedoch keine Partien aufgerufen werden.

Fremde Daten können für die Arbeit im Chess Assistant übernommen werden. ChessBase-Dateien im alten *.CBF-Format werden problemlos inklusive Kommentare konvertiert, ein Export in dieses Format ist hingegen nicht möglich. PGN-Dateien können zwar sowohl im- als auch exportiert werden, hierbei bleiben jedoch leider eventuell vorhandene Kommentare auf der Strecke. Bearbeitet werden kann ferner nur die letzte Partie?! Eine mehr als lästige Einschränkung! Eine weitere Exportmöglichkeit besteht in eine Word- oder RTF-Datei. Damit schlägt der Chess Assistant 3.02 die Brücke zu den bekanntesten Textverarbeitungen. Das Nachbearbeiten von Schachausdrucken zum Beispiel für ein Turnierbulletin wird damit zu einem Kinderspiel. Selbstverständlich lassen sich auch direkt aus dem Chess Assistant heraus ansehnliche Drucke im Mehrspaltenformat inklusive eingebetteter Diagramme erstellen. Angenehm ist, daß es eine Druckvorschau gibt, auf der man sich die Ausdrucke zunächst ansehen kann, weniger schön ist, daß die Größe der Diagramme im Ausdruck nicht veränderbar ist.

Daß die Suchfunktion nach sämtlichen denkbaren Kriterien (auch verknüpft) suchen kann, bedarf bei einer modernen Schachdatenbank eigentlich keiner Erwähnung mehr. Diese Suchergebnisse lassen sich nach wie vor entweder in einem sogenannten Dataset speichern oder neu, in ein Clipboard übernehmen. Dieses hat jedoch nichts mit der gleichnamigen Windows-Zwischenablage zu tun. Eine Zusammenarbeit dieser mit dem Chess Assistant ist nicht vorgesehen. Einen deutlichen Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz aus Hamburg kann der Chess Assistant jedoch in Punkto Geschwindigkeit verbuchen: Suchoperationen laufen deutlich schneller ab, als in ChessBase 6.0. Ob die 32-Bit-Version von ChessBase hier aufholen kann, kann zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes noch nicht abschließend geklärt werden.

Zu guter Letzt ist es noch möglich, Turniertabellen zu erstellen und diese bei Bedarf auch zu exportieren. Unverständlicherweise ist jedoch keine Möglichkeit vorgesehen, Doubletten zu löschen. Eine Funktion, die in der alten DOS-Version noch vorhanden war.

Die mitgelieferte Datenbank umfaßt 865.000 Partien und ist damit nahezu gleich groß, wie die ´97er-Datenbanken von ChessBase. Kommentierte Partien sind ebenfalls einige Tausend vorhanden, jedoch bleiben die Namen der Kommentatoren verborgen.

Die Version 3.0 des Chess Assistant macht einen sehr ausgereiften und komfortablen Eindruck. Für Chess Assistant 1.4- oder 2.0-Benutzer lohnt unserer Meinung nach der Umstieg auf jedem Fall.

Test: CSS 3/98

Chess Assistant 3.02 Update