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Art.-Nr.: LXPRIHOCC
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Chess Secrets: Heroes of Classical Chess

Learn from Carlsen, Anand, Fischer, Smyslov and Ru

224 Seiten, kartoniert, Everyman, 1. Auflage 2009.

7,50 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

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Chess Secrets is a series of books which uncover the mysteries of the most important aspects of chess, such as strategy, attack, defence, opening play, endgames, off-board preparation and mental attitude. In each book the author chooses and deeply studies a number of great players who have excelled in such aspects of the game, greatly influenced their peers and inspired all of us.

In Heroes of Classical Chess , Craig Pritchett selects five great players whose style exemplifies classically direct, clear, energetic, tough, ambitious yet fundamentally correct chess playing attributes. Pritchett studies the major contributions they have made, compares their differing styles and discusses the critical influences they have had on the development of chess, on their peers and on all our games.

Read this book and enhance your own skills. Understand how to play in a classical style and win more games.

  • An entertaining and instructive guide to playing formidably classical chess
  • Learn from the greats of the game
  • Discover how famous chess minds work

Craig Pritchett is an International Master. Twice Scottish Champion, he has represented his country, four times on top board, in nine Chess Olympiads. He was a longstanding chess correspondent for the Scottish newspaper, The Herald.

Details
Sprache Englisch
Autor Pritchett, Craig
Verlag Everyman
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 360 g
Breite 15,2 cm
Höhe 22,9 cm
Seiten 224
ISBN-13 9781857446197
Erscheinungsjahr 2009
Einband kartoniert
Inhalte

004 Bibliography

007 Acknowledgements

009 Introduction

012 1 Akiba Rubinstein (1882-1961)

051 2 Vassily smyslov (1921-)

091 3 Robert Fischer (1943-2008)

138 4 Viswanathan Anand (1969-)

182 5 Magnus Carlsen (1990-)

222 Index of Openings

223 Index of Players

Der Everyman-Verlag würdigt seit einiger Zeit in seiner Reihe "Chess Secrets" große Spieler, eingeteilt nach Spielstilen. Craig Pritchett hat sich den Heroes of Classical Chess gewidmet. Er versammelt in seinem Buch die Größen Rubinstein, Smyslow, Fischer, Anand und Carlsen. Amüsant ist, dass der Weltranglisten-erste mit seinen 19 Jahren bereits zu den Helden des klassischen Schachs zählt. Allen vorgestellten Spielern ist eines gemeinsam: ihre Endspielstärke. Rubinsteins Turmendspiele sind legendär, und Smyslow zählt mit Karpow zu den größten Praktikern auf diesem Gebiet. Fischer liebte das Endspiel ebenso wie Carlsen, der oft seine Gegner in gleichen Endspielen noch überflügelt. Alle Spieler sind aber vor allem Uni­versalisten.

Allerdings hätte man sich gewünscht, dass die Eigenheiten im Spiel der "Helden" besser her­ausgearbeitet werden. Die Beschreibungen der einzelnen Stile, die bei aller Universalität bei jedem Protagonisten unterschiedlich ausfallen, hätten meines Erachtens mehr Klarheit ge­braucht. Dies ist eine allgemeine Schwäche dieser Everyman Reihe.

Der Autor bemüht meist allgemeine Er­klärungen: "In bester Form spielen alle furcht­los, scharfsinnig, künstlerisch, fundamental, und mit beachtlicher Energie. Unabhängig von der Tradition können sie auf ihre eigenen Ressourcen zählen und wenn notwendig eigene Trends setzen." (Übersetz, auch folgend hs) Pritchett verknüpft bei seiner Darstellung recht geschickt die Partien mit den wesentlichen Stationen der Biographie. Die kurzen Lebens­läufe sind lesenwert und gewichten Bekanntes teils neu. So würdigt der Autor den amtierenden Weltmeister Vishy Anand als einen der fuhrenden Meister im Gebrauch von Computern. Anands Karrierebeginn liegt an der Schnittstelle zum Computerzeitalter. Doch der Inder erkannte rasch die Vorteile dieser neuen Entwicklung. Dabei bewahrte er sich den schachlichen Blick der klassischen Schule der achtziger Jahre, der er entstammt. Und gerade dies macht ihn bis heute so findig im Aufspüren von Neuerungen. Der Autor resümiert: "Nimmt man alle Fähig­keiten Anands zusammen, erhält man ein eindrucksvolles Bündel, das einfach nicht pro­grammierbar ist."

Fazit: Heroes of Classical Chess ist eine nette Biographie- und Partiensammlung.

Mit freundlicher Genehmigung

Harry Schaack, KARL 3/2010

**********

Die Reihe "Chess Secrets" von Everyman Chess ist das thematische Dach für Werke, die sich mit dem Besonderen im Schaffen der Meister im Schach befassen. Mit "Heroes of Classical Chess" ist das nächste Glied dieser Reihe auf den Markt gekommen, geschrieben von IM Craig Pritchett. Anhand von insgesamt 35 Partien wirft er ein Schlaglicht auf die Person und den Erfolg von, in dieser Reihenfolge, Akiba Rubinstein, Vassily Smyslov, Robert Fischer, Viswanathan Anand und Magnus Carlsen.

In erster Linie ist dieses Werk, so wie auch seine früher erschienenen Schwestern, eine Sammlung bemerkenswert gespielter und qualifiziert kommentierter Schachpartien, erkennbar auch unter dem Anliegen verfasst, den jeweiligen Spieler selbst zu würdigen und ihm eine kleine Ehrerbietung zu erweisen.

Die Partien sind vor allem unterhaltsam. Natürlich darf der Leser auch eine Schulung seiner Fähigkeiten im Schach erwarten, was der Rückentext anmerkt. Dieser Effekt dürfte jedoch so anzusetzen sein, wie er allgemein bei der Arbeit mit gut kommentierten Meisterpartien eintritt. In die Richtung eines klassischen Lehrbuches geht "Heroes of Classical Chess" nicht.

Ich denke, dass Craig eine Fleißarbeit abgeliefert hat. Die umfangreiche Bibliografie unterstützt diese Annahme. Die Nutzung unterschiedlichster Quellen spiegelt sich auch in den Reflektionen des Autors an zahlreichen Stellen wider, insbesondere wenn er sich mit der jeweiligen Person des Spielers befasst und auf dessen Leben eingeht.

Vor allem die Kapitel über Anand und Carlsen haben das Zeug zu einem Gewinn. Meine Einschätzung basiert dabei auch darauf, dass die darin behandelten Partien - anders als jene der früheren Meister - nicht schon oftmalig (in Buchform) veröffentlicht worden sind. Zudem vertreten sie das moderne Schachspiel und enthalten tatsächlich einiges an Neuem.

Ein Eröffnungs- und ein Spielerverzeichnis schließen das Werk ab. Der mit Schulenglisch ausgestattete Leser dürfte keine Schwierigkeiten haben, mit dem Werk zu arbeiten.

Insgesamt ist "Heroes of Classical Chess" eine gute Partiensammlung und zugleich ein Mosaikstein des Sterns, der den fünf Spielern auf dem Boulevard des Schachspiels gebührt.

Uwe Beekemann

BdF

2010/09

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Der schottische IM Craig Pritchett (geb. 1949), neun Mal für sein Land bei Schacholympiaden im Einsatz, arbeitet seit rund zwanzig Jahren als Trainer, Schachjournalist und Autor. Sein neuer Titel im Everyman-Verlag verbindet fünf herausragende Meister ganz verschiedener Epochen durch das, was er "classically direct chess" nennt. Damit meint Pritchett ein uni­verselles Spiel, jenseits der Gebun­denheit an einen persönlichen Stil. Die Attribute solchen Spieles sind "clear, energetic, tough, ambitious yet fundamentally correct chess". Der klassische Spieler spielt, was die Stel­lung verlangt. Man kann einwenden, so spielen heutzutage alle Profis, zu­mindest versuchen sie es. Aber halten wir uns nicht an Feinheiten auf; in der neuen Reihe "chess secrets" von Everyman besteht eben das Konzept darin, ein paar bekannte Namen aus unterschiedlichen Generationen un­ter einem Merkmal zusammenzufüh­ren. So gibt es schon die Bände "Giants of Strategy", "Great Attackers" und "Giants of Power Play". Jedenfalls versteht Pritchett es plausibel darzu­legen, was er mit seinen Definitionen meint und warum er gerade folgen­de fünf Großmeister für seine Dar­stellung ausgewählt hat: Rubinstein, Smyslow, Fischer, Anand und Carlsen. Er schlägt somit auf unterhaltsame Art den Bogen über die Entwicklung

im Schach der letzten hundert Jahre. Jeder Protagonist wird biographisch und anhand von jeweils sieben mar­kanten Partien vorgestellt. Pritchett hat meines Erachtens eine gute Aus­wahl getroffen. Freilich sind die meis­ten Partien bekannt und bereits an­dernorts ausführlich analysiert wor­den, aber dadurch, dass sie in einen speziellen Zusammenhang gestellt werden, kann man sie mit neuen Augen betrachten (z. B. Fischers An­leihen bei Steinitz, Aljechin, Nimzowitsch u. a.). Auch schafft es der Au­tor, stets ein, zwei weniger bekannte Partien beizumengen. Angenehm sind die Kommentare, die verbal ausführ­lich das Wesentliche treffen, ohne sich in Detailvarianten zu verlieren. Besonders gefielen mir die Kapitel über Rubinstein und Smyslow. Gerade diese Helden, deren Glanzzeiten weit enteilt sind (als das Buch herauskam lebte Smyslow noch!), wirken durch den Rahmen, den Pritchett schafft, und den Einbezug von moderner The­orie plastisch und gegenwärtig. Man spürt sehr gut, wie stark diese Titanen waren. Die gern heraufbeschworenen Gegensätze von "modernem" und "altmodischem" Schach sind nicht mehr vorhanden, die alten Meister gingen durchaus "modern" an Vorbe­reitung und Partie heran, wie der Au­tor darlegt.

Ein schlaues und informatives Büchlein, das jedermann nahe zulegen ist. Schade nur um den "weichen Ein­band" bei sonst ordentlichem Layout. Einmal durchgelesen ist mein Exemp­lar schon ziemlich derangiert und der dünne Karton rollt sich auf.

Mit freundlicher Genehmigung

Frank Zeller, Schach-Welt 7/2010

Chess Secrets: Heroes of Classical Chess

EUR

7.5