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Art.-Nr.: SCSP9
Vergriffen

ChessBase 9.0 Startpaket / deutsch

154,90 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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ChessBase ist die persönliche Schach-Datenbank, die weltweit zum Standard geworden ist. Und zwar für alle, die Spaß am Schach haben und auch in Zukunft erfolgreich mitspielen wollen. Das gilt für den Weltmeister ebenso wie für den Vereinsspieler oder den Schachfreund von nebenan.

Das kann ChessBase: Speichert Partien mit allen Varianten, Text- und Audiokommentaren; zeigt Partien nach Eröffnung, Spieler oder Turnier; erzeugt Turniertabellen, Statistiken zu Spielern und Eröffnungen; fügt Partien zu einer Eröffnungsübersicht zusammen; erstellt Spieler-Dossiers; zeigt Hauptvariante, kritische Variante, Motive und Pläne zu jeder beliebigen Eröffnungsstellung; speichert Varianten der mitgelieferten Analyse-Engines Fritz und Crafty in der Partie ab; sucht nach Materialverteilungen, Stellungen, Manövern und Opferkombinationen; findet Matt, Patt und Schach in Schlussstellungen; klassifiziert Partien nach selbst definierten Mittel- und Endspielstrukturen; druckt Partien oder Eröffnungsübersichten mit Diagrammen im Mehrspaltensatz oder tabellarisch aus, Tabellennotation für das Eröffnungsrepertoire; voll integrierter Zugriff auf die ChessBase-Online Datenbank; automatischer E-Mail-Versand von Stellungen, Partien oder Datenbanken; Verwaltung von Mannschaftskämpfen.

Neu in ChessBase 9.0 (nur auf DVD erhältlich!): neuer Datenbank-Browser, Hyperthreading, Tree-Control: Integrierter Index für Spieler, Turniere, Quelle, Kommentator, Mannschaft, neues Schlüssel-Layout, automatische Eröffnungsreferenz, neuer Zuggenerator HEUMAS (Heuristic Move Assistant), HTML Textformat für Datenbanktexte, Partien-History, fotorealistisches 3 D Brett, Drohungs-Animation, verbesserte Suchfunktionen, integriertes Chess Media System, verbesserte Fernschachverwaltung und vieles mehr.

Das ChessBase 9.0 Startpaket (auf DVD!) enthält:

  • ChessBase 9.0 Programm
  • Big Database 2008 DVD
  • Aktuelle CBM-Ausgabe und 2 CBM-Multimedia-CDs
  • Fritz 5.32-Engine und Crafty-Engine
  • Spielerdatenbank mit 180.000 Spielern und 20.000 Fotos
  • Video-Trainingslektionen im ChessMediasystem

Systemvoraussetzungen:

Minimal:

  • Windows 98
  • 64 MB RAM
  • 300 MHz

Empfehlung:

  • Windows XP oder Vista
  • 256 MB RAM
  • 1 GHz oder besser
  • schnelle Grafikkarte für 3D-Brett
  • Windows Media Player 9.0 für ChessMedia System

Details

Sprache Deutsch
Hersteller ChessBase
Medium DVD
Gewicht 400 g
Brettanschlüsse DGT-Brett
Druck Diagramm in Grafik, Partie, Partie in Datei
Funktionen Analyse Partie, Automatische Partiewiederholung, Dublettensuche, ECO-Zuordnung, Eingabehilfe, Endspieldatenbanken, Fernschachverwaltung, Kommentare, Layout veränderbar, Lehrfunktion, Online-Hilfe, Positionsbaum, Suche nach Stammdaten, Suche nach Stellungen, Varianten
Soundkartenunterstützung Ja
Kopierschutz Unbegrenzte Installationen
Voraussetzung: CPU min. Pentium
Betriebssystem Windows 2000, Windows 95, Windows XP
Platzbedarf Festplatte 10 MByte
Anzahl Partien 3,75 Mio.
Exportformate CBF, CBH, PGN
Importformate CBF, CBH, PGN, TXT

Nach langer Entwicklungszeit ist die neueste Version des Datenbankprogramms verfügbar. Im Rahmen dieses Artikels ist es nicht möglich, alle Neuerungen des Programms komplett zu beschreiben. Weitere Informationen und Tipps zum Programm finden Sie in der kommenden Ausgabe. Bereits beim ersten Start fallen die optischen Änderungen des Programms auf. Die grafischen Markierungen auf dem Schachbrett sind jetzt transparent, eine praxisnahe 3D-Ansicht des Schachbrettes ist ebenfalls enthalten.

Beim Ausprobieren stellt man schnell fest, dass an vielen Stellen des Programms nützliche Detailverbesserungen gegenüber der Vorgänger-Version implementiert wurden. Einige Beispiele:

Rechtsklick Schachbrett -> Brettdesign - Nachspielpfeile unter Brett blendet eine kleine Leiste mit Schnellschaltern unter dem Schachbrett ein. Damit wird die Navigation innerhalb der Notation erleichtert. Die schwarzen Pfeile dienen zur Navigation innerhalb der Notation. Mit Hilfe der beiden grünen Pfeile lädt man die bisher geladenen Partien in das Brettfenster, nicht die jeweils nächsten Partien innerhalb der Datenbankliste.

Die Option Partienverlauf protokolliert die schachlichen Aktivitäten des Anwenders. Den Eintrag findet man in der linken Fensteransicht des Datenbankfensters.

Das Programm legt ein Protokoll über die schachlichen Aktivitäten des Benutzers an. Alle gespeicherten und geladenen Partien werden übersichtlich nach Jahr, Monat und Tag gespeichert.

Rechtsklick auf Jahr in der linken Fensteransicht - Suche startet die Suchmaske und filtert alle im Partienverlauf gespeicherten Partien nach den vorgegebenen Suchkriterien. Die Eingabe von Partien über das DGT-Brett ist jetzt auch mit dem Datenbankprogramm möglich, Enginefans werden sich darüber freuen, dass die Einbindung von UCI-Engines und den TableBases für die Analyse möglich ist. Der Zugang zum Schachserver Schach.de ist in ChessBase 9.0 ebenfalls enthalten.

Im Lieferumfang des Programms auf der DVD gibt es eine interessante Neuerung. Auf der Programm-DVD finden Sie das Verzeichnis Anleitungen . In dem Verzeichnis befinden sich Videos mit typischen Anwendungsbeispielen. Öffnen Sie über den Arbeitsplatz -> DVD-Laufwerk- das Verzeichnis Anleitungen . Sie finden dort Dateien mit der Dateiendung *.wmv. Ein Doppelklick auf eine WMV-Datei öffnet das entsprechende Video im Windows Media Player. Zum Abspielen wird der Windows Media Player 9.0 oder höher benötigt.

Die Listenansichten

Die Listenansichten des Programms wurden grundlegend neu entwickelt.

Öffnet man ein Listenfenster, z.B. die Partienliste einer Datenbank, findet man zahlreiche Detailinformationen in Spalteneinträgen vor. Der Clou: Ein Klick auf einen Spalteneintrag sortiert die Information im Spalteneintrag, ein erneuter Klick auf einen Spaltentitel kehrt das Sortierkriterium um. Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie möchten die Partien alphabetisch nach Spielernamen sortieren. Ein Klick auf der Spalteneintrag Weiß sortiert alphabetisch ab dem Buchstaben "A", ein erneuter Klick kehrt die Sortierung um und alle Partien mit Spielernamen ab "Z" werden fein säuberlich aufgelistet. Klick auf Elo W sortiert die Liste nach den stärksten Spielern, ein erneuter Klick auf den Spaltentitel kehrt die Sortierfolge um.

Die Listenansichten enthalten eine Fülle von Detailinformationen in den unterschiedlichen Spalteneinträgen.

Von der Informationsfülle in den Listenansichten kann man sich schnell einen Eindruck verschaffen, wenn man einmal per Rechtsklick auf die Spaltentitel alle verfügbaren Spalteneinträge einblendet.

Natürlich besteht die Möglichkeit, die Ansicht benutzerdefiniert einzustellen. Für alle Listenansichten gilt, dass man die Spalteneinträge ein- oder ausblenden und mit gedrückter linker Maustaste benutzerdefiniert umsortieren und einstellen kann. Den aktuell sortierten Spalteneintrag erkennt man an einer kleinen roten Markierung innerhalb des Spaltentitels.

Die Einstellung "Alle Spalten" erweitert den Informationsgehalt der Liste erheblich. Wenn Sie mit der Bildlaufleiste am unteren Bildrand nach rechts scrollen, findet zahlreiche Zusatzinformationen, z.B. die Anzeige der Partienotation.

Eine vorgenommene Sortierung innerhalb der Liste kann dauerhaft fixiert werden. Beispiel: Innerhalb einer Partienliste ist es möglich, einzelne oder mehrere Einträge mit der Maus umzusortieren. Dazu markiert man einen oder mehrere Listeneinträge und zieht diese mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position der Datenbank (Drag & Drop). Lässt man die Maustaste jetzt los, ist die Liste temporär sortiert. Soll die Sortierung dauerhaft geändert werden, kommt man mit der FunktionExtras -> Sortierung fixieren schnell zum Ziel.

Eine weitere schöne Detailverbesserung ist die konsequente Hilfe durch "Tooltipps " innerhalb der Listenansichten. Wenn Sie mit der Maus auf einem Eintrag verharren, wird über den Tooltipp eine nützliche Zusatzinformation eingeblendet. Beispiel: Fahren Sie mit dem Mauszeiger über den Spalteneintrag "Notation" in der Partienliste.

In dem Spalteneintrag wird die Notation jeder Partie gelistet, im Tooltipp wird der Name der gespielten Eröffnung für den ausgewählten Partieeintrag im Klartext angezeigt.

Die Indizes

Am oberen Rand des Listenfensters findet man in jedem Listenfenster einer Datenbank eine Reihe von Karteikartenreitern, über die man auf die neu entwickelten Verzeichnisansichten für Spieler, Turniere, Kommentatoren, Mannschaften u.s.w. zugreifen kann. Ein Klick auf den Eintrag Spieler in der Partienliste öffnet z.B. den neu gestalteten Spielerindex.

Der Spielerindex ist - wie alle anderen Verzeichnisansichten auch - in drei unterschiedliche Fenster unterteilt. Die Informationen innerhalb der Listenansichten in den drei Fenstern sind ebenfalls übersichtlich in Spalten unterteilt. Alle zuvor beschriebenen Optionen zu den Sortierfunktionen innerhalb der Listenansichten gelten auch für die Verzeichnisansichten. Im linken Fenster findet man eine Auflistung aller Spieler, die mit Partien in der ausgewählten Datenbank vertreten sind. Ein Klick auf den Spa lteneintrag Nachname sortiert z.B. die Listenansicht nach diesem Kriterium. Schaut man sich die Spalteneinträge im Spielerverzeichnis genauer an, erkennt man rasch die Vorzüge des Systems mit der Spaltensortierung. Der Eintrag "Foto " listet z.B. alle Spieler auf, die mit einem Photo in dem Spielerlexikon vertreten sind, ein Klick auf "Geboren " sortiert die Auflistung nach dem Geburtsdatum.

Am unteren Bildrand des Spielerverzeichnisses steht eine Eingabezeile.

Die Eingabezeile ist extrem hilfreich, wenn man schnell nach einem bestimmten Spieler sucht. Geben Sie die Anfangsbuchstaben eines Spielernamens ein, z.B. "Tarras".

Bereits bei der Eingabe stellt man fest, dass beim Eintippen eines Names umgehend in der Liste der entsprechende Spielereintrag angezeigt wird, wenn das Programm eine Übereinstimmung im Index vorfindet. Die Eingabezeile unterstützt auch die Suche nach Spielereinträgen, die mit einem Kleinbuchstaben beginnen. In unserem Beispiel wird im Spielerindex der MegaBase 2004 der Spielereintrag "Tarrasch Siegbert" angezeigt. Markieren Sie den Eintrag in der Listenansicht.

Doppelklick auf den Listeneintrag ruft den Personalausweis auf und man kann direkt von Index aus ein Dossier starten. Nach Markierung des Spielereintrages Tarrasch sieht man im Fenster Partien eine Auflistung aller Partien, darunter findet man im Fenster Turniere eine Auflistung aller Turniere, an denen Siegbert Tarrasch teilgenommen hat. Über die bereits beschriebene Spaltensortierung kann man die Darstellung der Listen anpassen und die gewünschten Informationen darstellen.

Ein Rechtsklick auf einen markierten Spielereintrag im Spielerindex ruft weitere Funktionen auf:

Ein Klick auf "Zeige Weißpartien " listet im Fenster Partien nur die Weißpartien des Spielers auf. Zusätzlich kann man über das Kontextmenü weitere Funktionen starten, die im Zusammenhang mit der Auswertung von Partiedaten eines Spielers relevant sind.

Nach dem gleichen Prinzip funktionieren die Verzeichnisansichten für Turniere, Mannschaften, Kommentatoren, usw.

Filteroptionen in Listenansichten

In den Listenfenster finden man Schnellschalter mit Bearbeitungsfunktionen für die Einträge innerhalb der Listen, u.a. eine für jede Liste individuell angepasste Filteroption. Mit den Funktionen Kopieren, Bearbeiten, Clip oder Löschen sind ChessBase-Anwender bereits gut vertraut. Neu und besonders interessant ist die Option Filter .

Im zuvor besprochenen Spielerindex startet ein Klick auf Filter beispielsweise eine Suche nach Spielern. Beachten Sie, dass sich die Suche immer auf die angezeigte Teilmenge der jeweils angezeigten Einträge bezieht. Schauen wir uns die Funktion des Filters einmal an einem praktischen Beispiel an.

Datenbankfenster -> Rechtsklick MegaBase 2004 -> Suche -> startet die Suchmaske. Im Eingabefeld "Weiß " der Suchmaske geben wir "Kasparov" ein und bestätigen mit OK. Das Programm listet im Fenster Suchergebnis alle Partien von Garry Kasparov auf, die in der Datenbank enthalten sind.

Unterhalb der Partienliste mit den Kasparov-Partien befindet sich der Schalter "Filter", den wir jetzt anklicken. Es startet erneut die Suchmaske. Wichtig für das Verständnis: Die Suche erstreckt sich jetzt auf die in der Liste angezeigten Partien, nicht auf die Inhalte z.B. der Referenzdatenbank .

Geben Sie für Weiß ein: "Karpov " und setzen mit der Maus ein Häkchen in der Option "Filter benutzen ". Das Programm filtert aus der Datenbank alle Partien heraus, die Kasparov gegen Karpov gespielt hat. Die Suche kann man verfeinern. Erneuter Klick auf "Filter " startet wieder die Suchmaske.

In der Eingabezeile für "Weiß" steht immer noch "Karpov ". Setzen Sie mit der Maus ein Häkchen hinter die neue Option in der Suchmaske von ChessBase 9 : "Nur Siege".

Das Programm listet jetzt alle Partien auf, die Karpov gegen Kasparov gewonnen hat. Die Spaltensortierung bietet uns jetzt wieder nützliche Zusatzinformationen. Klick auf "Datum" listet z.B.chronologisch das jeweilige Datum der Gewinnpartien von Karpov gegen Kasparov auf.

Wird das Symbol "Filter" rot angezeigt, ist die definierte Filteroption der Suchmaske noch aktiv. Ein erneuter Klick auf das rot eingefärbte Filtersymbol deaktiviert den Filter.

Automatische Eröffnungsreferenz

Im Brettfenster findet man über der Notation neue Reiter. Partieformular schaltet auf die klassische Ansicht eines normalen Partieformulars um, das Sie von Mannschaftskämpfen oder Turnieren her kennen. Das Partieformular kann man übrigens auch ausdrucken.

Der Reiter "Referenz " startet eine Hintergrundsuche in der Referenzdatenbank nach der aktuellen Brettposition. Diese Funktion läuft auch auf älteren Rechnern flüssig ab.

Die Eröffnungsreferenz sollte man immer beim Nachspielen der Eröffnungsphase einer beliebigen Partie zuschalten. Sie bietet Information pur auf einen Blick. In dem Fenster "Partien gefunden = xxx " findet man in den einzelnen Spalteneinträgen nützliche Informationen zu der aktuellen Brettstellung.

In dem Spalteneintrag "Züge " listet das Programm alle in der Stellung gespielten Züge auf. In der Spalte "Partien " erkennt man auf Anhieb, welche Fortsetzungen in der Turnierpraxis besonders beliebt sind, "Punkte " gibt Aufschluss darüber, welche Erfolgswahrscheinlichkeit eine bestimmte Fortsetzung in der Praxis bietet. Zusätzlich findet man eine Auflistung der besten Spieler, in deren Partien die Fortsetzung vorkam, den Elodurchschnitt oder welche Spieler diese Variante besonders häufig in der eigenen Praxis angewandt haben.

Ein Klick auf eine der angezeigten Fortsetzungen führt den Zug auf dem Schachbrett aus.

Tipp: Besonders komfortabel kann man mit den Cursortasten innerhalb der Listenansicht navigieren.

Unterhalb des Statistikfensters gibt es die entsprechende Partienliste. Hier werden nur Partien gelistet, die mit der angezeigten Fortsetzung gespielt wurden. Rechtsklick auf einen Listeneinrag -> Kopiere in Notation ist ungemein hilfreich bei der Eröffnungskommentierung der geladenen Originalpartie. Innerhalb der angezeigten Partienliste steht - wie zuvor bereits beschrieben - die Möglichkeit zur Verfügung, über die Spaltensortierung und die Filteroption die Information zu verfeinern.

Sonstige Funktionen

Eine gezielte Suche nach einer bestimmten Figurenanzahl ist mit ChessBase 9.0 möglich. Wenn Sie sich z.B. für Endspiele interessieren und die TableBases einsetzen, können Sie gezielt nach Endspielen mit einer vorgegebenen Figurenanzahl auf dem Brett suchen.

Beispiel: "Ich suche alle Partien, in denen eine Stellung vorkam, in der insgesamt 5 Figuren auf dem Brett waren ". Mit einem Rechtsklick im Datenbankfenster auf das Datenbanksymbol der zu durchsuchenden Datenbank -> Suche -> Suchmaske -> Reiter Material -> Häkchen hinter "Total" mit der Maus setzen.

Im Abschnitt "Weiß " der Figurenleiste gibt man unter "Total " den Wert "1-5" ein.

Nach Bestätigung mit OK startet die Suche in der ausgewählten Datenbank. Das Programm listet die gefundenen Partien, die das Kriterium enthalten, im Fenster Suchergebnis auf. Klick auf einen Listeneintrag lädt die entsprechende Stellung in der Partie im linken Brettfenster.

Doppelklick auf den Listeneintrag startet das Brettfenster inkl. Notation.

Das Programm springt innerhalb der Notation direkt zur Stellung, die das Suchkriterium erfüllt.

Partienotationen kann man mittels Drag & Drop leicht in einer beliebigen Datenbank speichern. Klick in die Notation -> linke Maustaste gedrückt halten und den Mauszeiger im Datenbankfenster zur gewünschten Zieldatenbank ziehen. Lassen Sie den Mauszeiger los. Der Dialog zum Abspeichern wird eingeblendet und nach Eingabe der Partiedaten kann man die Partie speichern.

Elozahlen kann man im Turnierindex zurücksetzen. Dazu wählt man in der Partienliste den Reiter Turniere und wählt den entsprechenden Turniereintrag aus. Markieren Sie in der angezeigten Partienliste die entsprechenden Einträge mit STRG-A oder STRG -Mausklick. Rechtsklick -> Bearbeiten -> Details -> Elozahl rücksetzen löscht den vorhandenen Wert.

Im Brettfenster gibt es eine eingebettete Schachengine, die Drohungen in der aktuellen Position mit farbigen Markierungen auf dem Schachbrett kennzeichnet. Die Anzeige aktiviert man unter Hilfe -> Drohung als Pfeil oder Drohung aufstellen als Pfeil . Die aktuelle direkte Drohung wird mit einem orangen Pfeil auf dem Brett gekennzeichnet. Optional wird mit einem blauen Pfeil der Zug angezeigt, der die unangenehmste Drohung verursacht. Das wird nicht immer der stärkste Zug sein, ist aber hilfreich, um mögliche taktische Motive besser zu verstehen.

Lieferumfang und Systemvorausetzungen

ChessBase 9.0 läuft auf Rechnern mit Pentium-AMD-Prozessor ab 300Mhz oder höher. Es werden mindestens 64 MB RAM und die Windows-Versionen Windows 98, Windows 2000, Windows XP oder Windows XP Pro benötigt. Für die Installation wird ein DVD-Laufwerk zwingend vorausgesetzt . Für die optionale Darstellung und eine flüssige Animation des realen 3D-Brettes ist eine schnelle Grafikkarte notwendig. Die empfohlene Systemkonfiguration ist ein System mit 1 GHz, 256 MB RAM und Windows XP.

Für die Nutzung des Chess Media Systems ist die Installation des Windows Media Players 9.0 oder höher erforderlich. ChessBase 9.0 läuft nicht unter Windows 95 oder Windows NT.

Bitte beachten Sie, dass ChessBase 9.0 ausschließlich auf DVD lieferbar ist und Upgrades nur von den Version 7.0 und 8.0 möglich sind. Für Upgrades werden keine Programm-CDs mehr eingesandt, sondern die CB7- bzw. CB8-Registrierungsnummer muss bei der Bestellung angegeben werden (klebt auf der Jewelcase-Hülle). Hier das Wichtigste in Kürze:

ChessBase 9.0 Upgradeversion (auf DVD)

Nur von CB 7.0 oder 8.0 (CB7/CB8-Registrierungsnummer bei Bestellung angeben)

Upgrade von älteren Versionen nicht möglich

ChessBase 9.0 Programm

Partiendatenbank mit 2,6 Mill. Partien

Spielerdatenbank mit 180.000 Spielern und 20.000 Fotos

Video-Trainingslektionen im Chess-Mediasystem

Fritz 5.32-Engine und Crafty-Engine

Unverbindl. Preisempf. 99,90 €.

Peter Schreiner - Rochade 10 Oktober 2004 Die Veröffentlichung der letzten Version des Datenbankprogramms ChessBase liegt mehrere Jahre zurück. Das hat zwei Gründe. Erstens war der Aufbau des Ende 2001 gestarteten Schachservers "schach.de" entwicklungstechnisch anspruchsvoller und fruchtbarer als erwartet und zog sich bis Ende letzten Jahres hin. Was ursprünglich eine kleine Zusatzfunktion zu Fritz sein sollte, entwickelte eine erfreuliche und spannende Eigendynamik. Zweitens wollten wir uns nicht mit einer schnellen inkrementellen Erweiterung von ChessBase 8.0 auf der Basis des bestehenden Programms zufrieden geben. Dabei droht der im englischen feature creep genannte Prozess die Überladung eines Programms mit komplexen und spezialisierten Funktionen, deren Sinn sich nur wenigen Nutzern erschließt. Vielmehr gab es das Ziel einer komplett neuen Darstellung der Datenbanken und einer Vereinheitlichung des Codes mit der graphischen Oberfläche von Fritz. Dazu wurden wesentliche Programmteile neu geschrieben.

Neues Datenbanklistenfenster

Ein Datenbankprogramm gibt brav Antworten auf Suchabfragen. Vor allem muss es jedoch möglichst übersichtlich von sich aus Information zur Verfügung stellen, nach dem Motto "Sehen statt suchen". Dazu dient das Datenbanklistenfenster. Es zeigt die komplette Partienliste und verschiedene Inhaltsverzeichnisse. Dieses Datenbanklistenfenster ist in ChessBase 9.0 neu gestaltet.

Die Spalten der Listen sind frei konfigurierbar in Anordnung und Breite und es kann nach jeder Spalte sortiert werden. Die Sortierung ist spürbar schneller als in ChessBase 8.0. Ein Verweilen mit dem Mauszeiger liefert zu jeder Spalte zusätzliche Information wie eine Erklärung der jeweiligen ECO-Codes oder der farbigen Medaillen. Für jene, die aktiv Partien erfassen und bearbeiten, ist die manuelle Umordnung einer Liste durch Ziehen mit der Maus praktisch.

Die bessere Nutzbarkeit der neuen Datenbanklisten wird im Inhaltsverzeichnis der Spieler augenfällig. Hier steht jetzt eine Liste aller Spieler im Direktzugriff bereit. Tippen Sie die Anfangsbuchstaben eines Namens, um diesen anzuspringen. Sobald der richtige Spieler in der Liste ausgewählt ist. zeigt das Programm von sich aus ein Verzeichnis aller Partien und aller Turniere dieses Spielers. Ein schnellerer Datenbankzugriff in Zusammenarbeit mit der neu gestalteten Oberfläche liefert Ihnen so auf den ersten Blick ein besser strukturiertes Informationsangebot als die Vorgängerversion. Das Spielerverzeichnis profitiert sehr vom Spielerlexikon. Sie erhalten im Lieferumfang von ChessBase 9.0 eine aktualisierte und ordentlich erweiterte Fassung des Spielerlexikons mit nun 20.800 Fotos. Im Spielerlexikon stehen Daten, die in den einzelnen Partien nicht enthalten sind, so z.B. der FIDE-Titel. Per Klick auf den Spaltenkopf Titel werden damit die Spieler so sortiert, dass die Titelträger oben stehen.

Nach gleichem Muster arbeitet das Turnierverzeichnis. An die Stelle der Jahrgänge von ChessBase 8.0 tritt eine komplette Liste aller Turniere. Der Zugriff auf ein bestimmtes Turnier erfolgt durch Tippen von Titel und Jahr oder mit der neuen Turniersuchmaske. Ist ein Turnier ausgewählt, erscheinen ohne Verzögerung die Listen aller Partien und aller Spieler. Sowohl im Spieler- als auch im Turnierverzeichnis gibt es spezielle Suchmasken, die eine Filterung der Liste ermöglichen. So erhalten Sie z.B. alle Turniere in den 80er Jahren in den Niederlanden, die stärker als Kategorie XII waren.

Neue Darstellung von Eröffnungsschlüsseln

Für den praktischen Turnierspieler ist Eröffnungstraining die Hauptanwendung der Schachdatenbank. ChessBase bietet entsprechend viele Funktionen dazu an. Schon seit der ersten Version gibt es den Eröffnungsschlüssel, ein selbst erweiterbares automatisches Inhaltsverzeichnis, das auf Klassifikationsstellungen beruht. Später kam die Suche nach Stellungen hinzu, bei der ChessBase 9.0 seine wichtigste Verbesserung anbietet, die im nächsten Abschnitt beschrieben wird. Doch der Eröffnungsschlüssel hat dadurch nicht an Bedeutung verloren. Als menschlich erstellter Katalog von Eröffnungen bietet er Orientierung und Übersicht. Er kann häufig gespielte Varianten in einem einzigen Begriff zusammenfassen, während sich die Stellungssuche etwas kurzsichtiger Zug für Zug in einer Eröffnung vortastet.

Eröffnungsschlüssel werden in ChessBase 9.0 wie das Ordnersystem im Arbeitsplatz von Windows ("Explorer") angezeigt. Das erlaubt schnelle Navigation mit der Tastatur, weil Pfeil links/rechts Knoten auf- und zufallen. Verweilt man kurz auf einem Eintrag, zeigt das Programm die zugeordneten Partien, die gleich per Klick auf die Notationsspalte nach Zügen sortiert werden können, um die Feinstruktur der Variante zu überblicken. Praxisgerecht ist auch die mit einem Klick erfolgende Sortierung nach Elostärke von Weiß oder Schwarz, damit die wichtigen Partien nach oben gelangen. Oder der Klick aufs Datum, um zuletzt gespielte Partien oben zu sehen.

Eröffnungsreferenz

Eine große Datenbank kann zu einer Eröffnungsstellung wesentliche Fragen beantworten: Welche Züge wurden gespielt, wie populär sind diese, welche bekannten Vorbilder gibt es, und ist sie noch in Mode? Man soll nicht verschweigen, dass es andere wichtige Fragen gibt, bei denen der Rechner nicht helfen kann, wie: Liegt mir dieser Stellungstyp? Welche praktischen Chancen habe ich damit in meiner Spielklasse? Kann ich mir es zeitlich erlauben, ein scharfes System zu spielen und die nötige Theorie zu lernen? Trotzdem kommt man mit den oben genannten Fragen schon weit. Daher wurden sie in ChessBase in einer neuen Funktion zusammenfassend auf den Punkt gebracht, in der Eröffnungsreferenz. Sie vereint Datenbanksuche und Eröffnungsbaum und ist jederzeit im Brettfenster sichtbar. Der Reiter Referenz in der Notation liefert alle gespielten Züge, doch im Gegensatz zum Eröffnungsbuch auch die zugehörigen Partien. Der Unterschied zur klassischen Stellungssuche ist die Geschwindigkeit. Die Suche läuft parallel im Hintergrund, was die Hyperthreading-Fähigkeiten moderner Prozessoren nutzt. Sie verwendet auch das Suchergebnis zur letzten Stellung, um sofort ein provisorisches Ergebnis zu zeigen und aktualisiert sich automatisch nach Zugeingabe oder beim Nachspielen einer Partie. Wenn man einige Züge in eine Variante vorgedrungen ist, kommt das Ergebnis sofort, wie bei einem Eröffnungsbaum.

Meine eigene Erfahrung ist, dass die starken Titelträger eine gute Orientierungshilfe darstellen. Wenn man ein neues System erarbeitet, ist es ein Gütesiegel für eine Variante, dass sie in der letzten Zeit in einer wichtigen Partie aufs Brett kam. Diese Information liefert die Eröffnungsreferenz auf den ersten Blick. Verdacht muß man schöpfen, wenn der häufigste Zug in der Stellung in den letzten Jahren aus der Meisterpraxis verschwunden ist. Auch dies ist gleich im Zugfenster sichtbar. Kurzum, die Funk tion Eröffnungsreferenz stellt die wichtigste Neuerung von ChessBase 9.0 zum praktischen Lernen von Eröffnungen dar.

Heumas

Seit langem verrichtet in ChessBase ein hilfreicher Knecht Unterstützungsarbeit zur Partieneingabe: Heumas steht für Heunstic Move Assistant und ist ein Algorithmus, der die Zugeingabe mit einzelnen Klicks ermöglichen will. Aus dem Algorithmus ist in ChessBase 9.0 eine ausgewachsene interne Schachengine mit eigenem Eröffnungsbuch geworden. Das spart unendlich viele Mausaktionen. Wenn man in Eröffnung oder Mittelspiel auf ein Zielfeld klickt, können dies oft mehrere Figuren betreten. Heumas soll nun gleich die richtige vorschlagen, damit ein Loslassen der Maustaste den Zug ausführt. Dafür muss der Eingabeassistent in der Eröffnung die Wahrscheinlichkeit von Varianten kennen, um die Trefferquote zu maximieren. Im Mittelspiel wird hingegen der Zug angeboten, welcher der Schachengine stark erscheint. Auch wenn sie nur wenige Millisekunden zu rechnen hat, so geht es ja nicht darum, den objektiv besten Zug in der Stellung zu bestimmen, sondern den besten Zug aufs angeklickte Feld zu raten. Diese Verknüpfung von Eröffnungsbuch und Engine führt bei Zielfeldklickeingabe von Partien zu gemessenen Trefferquoten von über 91%, was deutlich über ChessBase 8.0 liegt. Tipp: Heumas funktioniert zwar auch bei Klicks aufs Ausgangsfeld, doch ist das Zielfeld viel treffsicherer.

Animation von Drohungen

Wenn man beim Nachspielen von Partien eine Engine mitlaufen lässt, schläfert dies oft das eigene Denken ein. Im neuen Programm gibt es zwei computergenerierte Hilfestellungen, die dagegen taktische Wachsamkeit stimulieren wollen. Einmal kann ChessBase 9.0 beim Nachspielen einer Partie in jeder Stellung mögliche Drohungen per Pfeil visualisieren. Das ist Fritz-Anwendern schon als "Spion" bekannt, wenngleich die Implementierung in ChessBase klar verbessert ist.

Die zweite Drohanimation ist hingegen neu, anspruchsvoller und soll Kandidatenzüge anregen, die vielleicht nicht die stärkste Fortsetzung darstellen aber taktische Möglichkeiten in der Stellung beleuchten. Die Funktion Drohung aufstellen zeigt die Zugfolge, die für die Seite am Zug die stärkste Drohung aufstellt. Das kann, muss aber nicht das objektiv Beste sein, auch wenn taktische Korrektheit im Rechenhorizont garantiert ist. Wie bei einem kreativen Brain-storming liefert das Programm auch oft Ideen, die man verwerfen muss. So denkt man automatisch darüber nach, wie die angezeigten Drohungen eigentlich funktionieren und passt damit im Nachspielen besser auf.

Partienverlauf

Vom Windows Internet Explorer kennen Sie die Speicherung des Verlaufs der besuchten Webseiten. Damit lassen sich Inhalte aus den letzten Tagen wieder finden, deren Adresse man nicht mehr erinnert. In Analogie dazu führt ChessBase 9.0 den Partienverlauf ein. Das Programm legt jeden Tag eine neue Datenbank an und speichert darin alle heute nachgespielten Partien. Auch eigene Eingaben und Analysen werden festgehalten. Im Unterschied zum Internet Explorer liegt der Zweck nicht nur im Nachverfolgen der eigenen Fußstapfen aus den letzten Tagen, sondern es stellt eine automatische Sicherheitskopie aller schachlichen Arbeit dar. Lange Analysen werden alle zehn Minuten im Partienverlauf gesichert. Die Datenbanken des Partienverlaufs sind monats- und jahresweise übersichtlich zusammengefasst und auch zügig löschbar, wenn die eigenen Analysen nicht in unbefugte Hände fallen dürfen.

Vereinheitlichung mit Fritz & Co.

Es wurde gesagt, dass ChessBase 9.0 vom Quellcode her der Schachprogrammoberfläche von z. B. Fritz8 nähergekommen ist. Der Sinn liegt darin, ohne viel Aufhebens Elemente aus Fritz in ChessBase verfügbar zu machen. So war uns der Zugang zum Schachserver wichtig, Schachspieler wollen Schach spielen. ChessBase 9.0 enthält eine Seriennummer, die für ein Jahr Zugang zu schach.de gültig ist.

Nützlich ist auch das 3D-Brett von Fritz. Mancher wird es dem Anspruch auf sachliche Strenge nicht genügend finden, ich selbst mag es als erfrischenden Perspektivenwechsel beim Nachspielen von Partien. Die bei ChessBase 9.0 mitgelieferten Figuren entsprechen dem Satz Bundesform, der früher in deutschen Schachvereinen weit verbreitet war und leider heute durch den Einheits-Staunton verdrängt ist. So setzen wir ihm hier ein digitales Denkmal. Natürlich können alle SD-Sätze aus Fritz verwendet werden, wenn ins gleiche Wurzelverzeichnis installiert wird.

Der wichtigste Transfer liegt im Chess Media System. Wir finden, dass darin ein nützlicher Schritt im rechnergestützten Schachtraining gemacht ist. Wenn ein starker Spieler über eine Partie spricht, dann sagt er oft viel mehr zwischen den Zeilen als ein geschriebenes Manuskript vermitteln könnte. Es ist anregend und in gutem Sinne unterhaltsam, einem starken Spieler zuzuhören, der über ein ihm vertrautes Gebiet spricht. Auf der DVD zu ChessBase 9.0 finden Sie im Verzeichnis Media zwei Beispiele: Aufnahm en mit Garry Kasparow und Dr. Helmut Pfleger.

Bei Fritz war es ein kleines Detail, für seriöse Vielarbeiter mit ChessBase wird es zur echten Erleichterung: Jedes über Menü aufrufbare Kommando des Programms kann mit einer selbstdefinierten Tastenkombination belegt werden. Oder rufen Sie über Menü Extras -> Tastaturkürzel eine Liste aller im aktuellen Fenster gültigen Kommandos auf, sicher finden Sie dabei noch unentdeckte Programmfunktionen.

Verschiedenes

Abschließend noch eine Auswahl von verschiedenen Neuerungen in Stichpunkten:

Unterstützung von Datenbanken mit Dateien größer als vier Gigabyte - Verbesserte Brettgraphik mit transparenten Pfeilen - Unterstützt Windows XP Clear Type Fonts für Flachbildschirme - Volltextsuche in Datenbank - Negation von Suchkriterien - Suche nach Gewinnpartien - Suche nach Gesamtzahl der Steine - Unterstützung des DGT-Brettes - Laden einer einzelnen kommentierten Partie als Eröffnungsbuch - Löschen und Ersetzen in PGN-Datenbanken

- Notation als Partieformular ausdruckbar - Bessere Schriftqualität im Partiedruck - Partiespeicherung per Drag & Drop - Anzeige des Endmaterials in der Partienliste - Ergebnis "Kampflos" - Bearbeiten von Turnierdaten für mehrere ausgewählte Partien - Neue Trainingsfrage Multiple Choice - Archive (CBV-Dateien) werden im Datenbankexplorer angezeigt - Fernschachnotation bei Partieeingabe und -ausdruck unterstützt - Erhebliche Erweiterung der Fernschachverwaltung - UCI-Engines nutzbar - Bessere Zusammenarbeit mit Outlook zum Mailversand von Partien - Anlegen neuer Datenbank per Rechtsklick im Windows Explorer - Alle Dateitypen in Windows registriert - Anmelden von Datenbanken per Drag & Drop von Explorer nach ChessBase -Anzeige einer Bewertungsspalte im Enzyklopädiedruck - Spielerlexikon un d Datenbank werden automatisch bei Erstinstallation eingerichtet.

Film statt Handbuch

Es macht keinen riesigen Spaß, eine neue Software durch das Lesen von Handbüchern zu erlernen. Wenn Sie den Windows Media Player 9 besitzen (kostenlos bei www.microsoft.com), gibt es bei ChessBase 9.0 einen bequemen Weg: Auf der DVD ist ein Verzeichnis "Anleitung" enthalten, das in 10 Lektionen von insgesamt 75 Minuten Dauer die Bedienung der neuen Funktionen erklärt.

Lieferumfang und Systemvoraussetzungen

Im Startpaket mit Big Database 2004 (2,6 Mio. Partien) und aktualisiertem Spielerlexikon. Gutschein fürs Update auf die Big Database 2005. 75 Minuten Bedienungsanleitung in zehn Lektionen. Dazu ein aktuelles ChessBase Magazin, zwei Multimedia CDs und ein Jahr schach.de. Preis € 154,90.

Minimale Rechnerausstattung: Windows 98 mit 64MB RAM, 300 MHz und Internet Explorer 6. Empfohlene Ausstattung: Windows XP, 256 MB RAM, 1 GHz oder besser, Windows Media Player 9.0 für Chess Media System und Videoanleitungen. Wichtig: Die Auslieferung erfolgt nur auf DVD (über zwei Gigabyte Daten).

Matthias Wüllenweber, Schachmagazin 64 19/2004

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Im Computerzeitalter setzt sich immer mehr die Tendenz durch, dank der schier unendlichen Speicherkapazitäten Wichtiges wie Unwichtiges, Wesentliches wie Belangloses, Wert- und Nutz­loses gleichermaßen zu sammeln und zu horten. All die Mühen wären jedoch umsonst, wenn es nicht gleichzeitig gelingt, adäquate Sortiermechanismen zu entwickeln. Denn Informationen, die nicht auffindbar sind, sind bekanntlich keine.

Mit eben jenem Problem hat auch das moderne Schach zu kämpfen. Heutzutage werden unglaubliche Datenmengen selbst von qualitativ geringen Veranstaltungen zusammengetragen. Mittlerweile ist jeder Amateur zum gläsernen Schachspieler geworden.

Für dieses Phänomen verantwortlich ist an vorderster Stelle seit Jahren die Firma ChessBase mit ihrem gleichnamigen Erfolgs­produkt. Mit dem Slogan "Sehen statt Suchen" wirbt die Firma nun für die neunte Version ihrer nahezu konkurrenzlosen Standardsoftware für die Verwaltung von Datenbanken. Optisch unterscheidet sich ChessBase 9.0 kaum von der Vorgängerversion. Die wesentlichen Ver­besserungen liegen in den Suchfunktionen. Die Listenformate sind insgesamt übersichtlicher geworden und erlaubt mehr Konfigu­rationen. Die Daten lassen sich nun mit einem einzigen Klick auf die Spaltenbezeichnungen sortieren. Einzelne Spalten können auch ausgeblendet oder verschoben werden. Mit dem Rechtsklick, der bei der Version 9 des Programms viele Informationen liefert, lassen sich verschiedene vordefinierte Listenformate einstellen, so auch eine, die sich für Fernschach­spieler gut eignet. Neu hinzugekommen ist die Spalte "Endmaterial", die eine Suche nach speziellen Endspieltypen ermöglicht. Zum Spielerindex sind jetzt gleichzeitig alle Turniere und Gegner sichtbar. Auch der Eröffnungsschlüssel zeigt in einem geteilten Fenster synchron die Varianten mit den dazu­gehörigen Partien.

Die wichtigste Neuerung von ChessBase 9 ist die Funktion "Eröffnungsreferenz". Zu einer Variante lassen sich nun unmittelbar die Vorgängerpartien aufrufen. Gleichzeitig werden die entsprechenden Statistiken zu den Zug­folgen mitgeliefert. Zudem sind die Spieler

gelistet, die die entsprechenden Systeme häufig in ihrem Repertoire haben sowie die besten Spieler, die diese Eröffnung bereits angewendet haben. Entscheidend ist aber, dass man sich mit dieser Funktion sehr leicht Eröffnungssysteme erarbeiten kann. Varianten und ganze Partien lassen sich im Handumdrehen in die auto­matisch erstellte Notation hinein kopieren, sodass sich in kurzer Zeit ein Variantenbaum erstellen lässt.

Für eine optimale Vorbereitung auf einen kommenden Konkurrenten ist der Spielerzugriff noch verbessert worden. Sehr schnell sieht man im Listenfenster "Spieler" eine Auflistung der Partien des Gegners. Mit einem Doppelklick erhält man weitere Daten und kann sich über die Einstellung "Dossier" ein Eröffnungsprofil mit samt Statistiken des Gegners erstellen. Neu ist auch die direkte Internet-Anbindung. Mit einem Klick gelangt man direkt auf den ChessBase Spieleserver. Dies ist auch wichtig für die Updates, die direkt herunterzuladen sind. Sehr nützlich ist die Funktion "Partienverlauf', die sich auf der linken Seite des Datenbank­fensters befindet. Hier werden alle Arbeiten des Benutzers in Tages- und Monatsdateien abge­speichert. Daten können sehr schnell wieder aufgerufen werden, indem man die Suchfunk­tionen nur auf das Verlauffenster beschränkt. Das Spielerlexikon wurde mit vielen Fotos ergänzt und die Brettgrafik verbessert. Mit dem 3D-Brett, das schon von Fritz 8 bekannt ist, gibt es nun auch eine optische Spielerei. Im Brett­design lässt sich die Leiste der Nachspielpfeile direkt unter dem Brett anbringen. Da es aber sowieso viel schneller geht, die Züge mit den Pfeiltasten der Tastatur zu bedienen, scheint mir eine solche Funktion zwar die Möglichkeiten des Machbaren zu demonstrieren, der wirklich Nutzen bleibt dagegen fraglich. Anders verhält es sich mit den grünen Tasten, in denen man durch alle Partien blättern kann, die man sich an einem Tage angesehen hat. Sehr hilfreich sind die zehn mitgelieferten Anwendervideos auf der Programm-DVD, die die wichtigsten Neuerungen und sonstige Eigenschaften des Programms detailliert er­läutern. Im Lieferumfang der unterschiedlichen Versionen ist eine Datenbank, die integrierte Fritz 5.32 Engine und einiges mehr enthalten. Um in den Genuß der Software zu kommen, ist allerdings ein DVD-Laufwerk obligatorisch.

Zeitschrift Karl 01/2005

Verwendung mit dem DGT-Brett

Es ist nun auch möglich, das DGT-Brett (Version 1.4 oder höher) inkl. der DGT-XL Uhr unter ChessBase 9.0 zu verwenden. Zur Aktivierung benutzten Sie bitte im Brettfenster den Menuepunkt "Extras --> DGT-Brett".

DGT-Board We are pleased to announce that ChessBase 9.0 is now compatible with the DGT Electronic Board (USB or SERIAL version 1.4 or up), and the DGT XL clock.

The board can be activated by the menu-option extra > DGT Board.

ChessBase 9.0 Startpaket / deutsch