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Art.-Nr.: SCDJUN80
Vergriffen

Deep Junior 8.0 - deutsche Version

99,90 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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Junior 8.0 - Der Doppelweltmeister

Das Programm Junior der israelischen Programmierer Amir Ban und Shay Bushinsky hat alles erreicht, was man sich wünschen kann: Junior gewann die Computerschach-Weltmeisterschaft 2001 und 2002 und blickt auf eine Reihe von Turniersiegen und Erfolgen gegen Spitzenspieler aus Fleisch und Blut zurück. Seinen bislang größten Coup landete der Doppelweltmeister Junior in New York beim Match "Mensch gegen Maschine" gegen keinen geringeren als Gary Kasparov. Millionen Schachfreunde verfolgten die Partien weltweit im Internet und erlebten einen spannenden Kampf. Am Ende konnte der amtierende Computerschachweltmeister Junior dem stärksten Schachspieler der Welt mit 3:3 die Stirn bieten.

Die Deep Junior 8-Version ist für Rechner mit 2 bis 8 Prozessoren ausgelegt und ist dank der höheren Systemleistung eines Multiprozessorsystems noch stärker als die Standardversion. Deep Junior läuft aber auch auf Singelprozessorsystemen.

Mit Deep-Junior8 bekommen Sie zwei Engines geliefert: Zum einen die Original-Engine des Kasparov-Matches und dazu gibt es die bereits weiter verbesserte, aktuelle Junior8 Engine. Junior 8 ist aber nicht nur in Sachen Spielstärke auf dem neuesten Stand. Das Programm wird mit der aktuellen Fritz8-Oberfläche ausgeliefert. Das bedeutet u.a. neue Trainingsfunktionen für Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel, neue exklusive fotorealistische 3-D Bretter im silber- und im surrealen Design, dazu 12 Monate freier Zugang zum Schachserver schach.de, dem offiziellen Schachserver des Deutschen Schachbundes. Außerdem enthalten: das von Großmeister Boris Alterman kontinuierlich verbesserte Junior-Eröffnungsbuch sowie eine Datenbank mit über 500.000 Partien.

Systemvoraussetzungen:

  • Pentium PC
  • 32 MB RAM
  • Win98, Me, XP, 2000
  • CD-ROM
  • Laufwerk
  • Maus

Details

Sprache Deutsch, Englisch
Autor Ban, Amir
Hersteller ChessBase
Medium CD
Brettanschlüsse DGT-Brett
Druck Analyse in Datei, Diagramm in Grafik, Partie
Funktionen 3D-Brett, Analyse Partie, Analysedatenbank, Automatische Partiewiederholung, Autoplayer, Berechnungen konfigurierbar, Bibliothek erweiterbar, ECO-Anzeige, ECO-Zuordnung, Eröffnungsname, Kommentare, Lehrfunktion, Online-Hilfe, Spielstil konfigurierbar, Stellungswiedererkennung, Suche nach Stammdaten, Suche nach Stellungen, Varianten, Zugumstellungen
Soundkartenunterstützung Ja
Kopierschutz CD-Abfrage alle 30 Tage
Voraussetzung: CPU min. Pentium
Betriebssystem Palm OS, Pocket PC, Windows 2000, Windows 95, Windows NT, Windows Vista, Windows XP
Anzahl Partien 500.000
Exportformate CBF, CBH, EPD, PGN
Importformate CBF, CBH, EPD, PGN
Elo (Hardware) 2600 (PIII)

Junior 7.0 + Deep Junior 7

August 2001 - von Peter Schreiner

Das Schachprogramm Junior des Israelis Amir Ban zählt spätestens nach dem souveränen Gewinn der Mikro-WM 1997 zu den etablierten Top_Programmen. Seit der ersten kommerziellen Veröffentlichung spielte Junior immer in der absoluten Spitze des Computerschachs mit. Die Engine von Amir Ban spielte im Mai ein vielbeachtetes Qualifikationsmatch gegen Deep Fritz um das Recht, gegen GM Vladimir Kramnik einen Wettkampf austragen zu dürfen. Nachdem Junior bereits mit 5:0 in Führung lag, holte Deep Fritz in einem dramatischen Schlussfinish noch auf und konnte sich im Stichkampf knapp durchsetzen. Nachdem das Programm von Amir Ban bereits beim letzten GM-Turnier in Dortmund als offizieller Teilnehmer mitwirken und 50% gegen die Weltelite unter regulären Turnierbedingungen erreichte, lieferte das Qualifikationsturnier in Cadaques erneut den Beleg für seine enorme Spielstärke. Seit dem Release des Vorgängers Junior 6 sind mittlerweile über eineinhalb Jahre verstrichen und Amir Ban hat in der Zwischenzeit vor allem die Bewertungsfunktion seines Programms grundlegend überarbeitet. Bereits bei den ersten Tests fällt auf, dass Junior 7 nach wie vor ein extrem schnelles Programm ist, zumindest wenn man der Anzeige der bewerteten Positionen pro Sekunde Glauben schenkt. Auf meinem Athlon 1 GHz bewertet das Programm bei der Analyse komplexer Mittelspielstellungen im Schnitt um die 750 000 - 800 000 Stellungen pro Sekunde!

Die Schachalgorithmen von Junior 7 befinden sich in der Datei Jr_70.DLL. Vergleicht man die Dateigröße mit denen anderer CB-Engines wie z.B. Shredder (250 KB), Fritz 6 (311 KB) oder Chess Tiger (370 KB), so kann man zumindest aus der relativ geringen Dateigröße den Schluss ziehen, dass es sich hier um ein extrem kompaktes, auf Rechengeschwindigkeit optimiertes Programm handelt. Der direkte Vergleich mit der Vorgängerversion zeigt ebenfalls einen für die Szene untypischen Trend. Während die Nachfolgeversionen aller anderen Top-Programme vom Umfang eher deutlich zugelegt haben, ist die neue Junior-Version gegenüber dem Vorgänger kompakter geworden und weist mit gerade einmal 77 KB nochmals einen deutlich geringeren Umfang als Junior 6 (86 KB) auf. Der große Vorzug eines kompakten Programmcodes besteht vor allem darin, dass man eine hohe Rechentiefe erreicht und damit das Programm auf eine sichere taktische Grundlage stellt. Motto: "Egal was kommt, es wird es schon ausrechnen ..." Bei der Anzeige der Rechentiefe, z.B. Tiefe=16 sollte man beachten, dass hier die Anzahl der Halbzüge und nicht ein komplettes Zugpaar mit jeweils einem Halbzug für Weiß und Schwarz dargestellt wird. Im praktischen Spiel ist das Spielverhalten des Programms beeindruckend sicher und man würde aufgrund der gespielten Partien sogar eher einen Vertreter des wissensbasierten Programmkonzeptes als einen auf Geschwindigkeit optimierten Schnellrechner vermuten.

Der Angriffskünstler

Eine der Hauptstärken der neuen Engine ist dynamisches, teilweise riskantes Angriffspiel und die sichere Führung von Königsangriffen. Nach Angaben von Programmautor Amir Ban berücksichtigt die neue Bewertungsfunktion des Programms deutlich mehr positionelle Aspekte und bewertet dynamische Spielsituationen mit ungleichen materiellen Verteilungen besser. Der direkte Vergleich mit dem Vorgänger lässt keine eindeutigen Rückschlüsse zu, denn in den gängigen Testreihen finden sich etliche Positionen, in denen die Vorgängerversion Junior 6 ein besseres Lösungsverhalten aufweist. Drastische Verbesserungen sind auf Anhieb zu erkennen, wenn man das Programm mit Stellungen konfrontiert, in denen konkrete Angriffsmotive die Spielsituation prägen. Im praktischen Spiel gibt sich die neue Engine ebenfalls keine Blöße und kann einwandfrei mit den Topengines der Konkurrenz mithalten. Sowohl gegen Shredder 5.32, Chess Tiger 14 und Fritz 6 gab es durchweg ausgeglichene Resultate in den Enginematches.

Charakteristisch für die neue Junior-Engine ist aufgrund der hohen Rechentiefe und Geschwindigkeit ein extrem sicheres Spiel, das einen erstaunlich positionellen Eindruck hinterlässt. Brandgefährlich wird das Programm, wenn konkrete Angriffsmotive auftauchen oder ein dynamisches Angriffsspiel aufgezogen werden kann. Die neue konzipierte Bewertungsfunktion greift auch dann sehr gut, wenn es um typisches Anti-Computerschach geht. Es ist bei weitem nicht mehr so einfach, dass Programm mit typischem Anti-Computerschach hereinzulegen.

Eine der Hauptstärken der neuen Junior-Engine sehe ich in einem Anwendungsbereich, zu dem Schachengines wohl am häufigsten eingesetzt werden: der Hintergrundanalyse beim Nachspielen oder Eingeben von Partien. Die meisten starken Schachspieler vertrauen den positionellen Bewertungen der Schachprogramme sowieso nicht und bevorzugen für dieses wichtige Anwendungsgebiet vor allem ein Werkzeug, das taktisch sicher ist und binnen kürzester Zeit abgesicherte Ergebnisse liefert. Dies ist eine der Hauptstärken von Junior 7, der für diese Aufgabe aufgrund seiner hohen Rechentiefen besonders gut geeignet ist.

Die Programm-Gui

Auf den ersten Blick ist die Benutzeroberfläche mit der von Fritz 6 identisch. Es gibt aber einige kleine Erweiterungen und konzeptionelle Unterschiede. Unter Extras/Optionen findet man unter dem Eintrag Version die Option "Tournament Features." Diese Funktion ist vor allem für den Einsatz des Programms in Turnieren gedacht und macht das Leben für den konzentrierten Operator etwas einfacher. Nehmen wir an, Sie möchten das Programm in einem Turnier mit Beteiligung von Menschen mitspielen lassen. Wenn das Programm in solchen Turnieren nach jedem Zug ein Tonsignal ausgibt, dürfte dies sehr schnell ein gespanntes Verhältnis mit dem Gegner und den anderen Teilnehmern provozieren. Gerade bei längeren Bedenkzeiten kann es aber sehr anstrengend sein, wenn man die ganze Zeit den Monitor beobachten muss, um einen Zug des Computers mitzubekommen. Bei Aktivierung der obigen Funktion wird jetzt der Bretthintergrund nach jedem Zug des Computers mit einer weithin deutlich zu erkennenden roten Farbe unterlegt. Ebenfalls für Turniere sehr sinnvoll ist die Option, dass das Programm nach jedem Zug die Partie in der Autosave-Datenbank ersetzt. Wenn während der Partie einmal der Strom ausfallen sollte (man sollte die Gefahr von unachtsamen Zuschauern, die bevorzugt über Stromkabel stolpern, nicht unterschätzen), kann man umgehend die Partien inkl. der Settings rekonstruieren und weitermachen.

Ein Blick in das Programmverzeichnis von Junior 7 offenbart dem ChessBase-Kenner eine weitere Neuerung. Bisher erfolgte der Aufruf für die Oberfläche über eine Exe-Datei, die je nach Programmversion mit deren Namen gekennzeichnet war. Im Fall von Fritz 6 lautete die Bezeichnung der Exe-Datei z.B. Fritz6.exe. Seit Shredder 5.32 und jetzt auch mit Junior 7 wurde die Namensgebung, also der Start der Benutzerschnittstelle, vereinheitlicht. Die ausführende Startdatei hat jetzt die einheitliche Bezeichnung ChessProgram.exe. Gleichzeitig findet man unter dem Reiter Version den Eintrag GUI Version. Dort findet man einen Auflistung aller aktuellen ChessBase-Engines. Welchen Sinn hat diese Option? Je nach Programmversion werden enginespezifische Optionen unter der Benutzerschnittstelle (=Gui) aktiviert. So kann man je nach Einstellung die enginespezifischen Benchmarks, z.B. den Fritzmark, berechnen lassen. Grundlegende Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Anwender auch im Besitz der jeweiligen Engine ist, bzw. diese gekauft hat. Dies hat für den Anwender den großen Vorteil, dass er das Interface zukünftig leichter pflegen und mit Updates ergänzen kann. Mit Junior 7 erhält der Anwender also die aktuellste Version der Fritz-Oberfläche, unter der natürlich nach wie vor auch alle älteren Engines eingebunden werden können. Es ist daher durchaus sinnvoll, bei der Installation von Junior 7 eine

aussagekräftige Bezeichnung für die Gui zu wählen. Wenn Sie z.B. das Programm unter dem Standardpfad C:\Programme\ChessBase installieren, könnten Sie z.B. die Bezeichnung Interface vergeben. Die Junior 7-Engine steht dann nach wie vor im Ordner Engines. Bei zukünftigen Updates oder neueren Versionen können Sie dann leicht das Interface updaten und Ihre Engines unter der aktuellsten Benutzeroberfläche betreiben.

Lieferumfang

Die Junior 7-CD enthält neben der neuen Engine und dem neuesten Interface noch ein handoptimiertes Eröffnungsbuch von dem israelischen Großmeister Boris Alterman, der seit einigen Jahren für die Eröffnungsbibliothek des Programms zuständig ist. Wie bereits bei Junior 6 ist die Festlegung der Präferenzen in dem Positionsbaum ausgezeichnet auf die Spielweise des Programms abgestimmt. In den bisher vorliegenden Testpartien, die mit dem exzellenten Buch von GM Alterman gespielt wurden, erreichte das Programm fast immer Stellungen, die dem dynamischen Spielstil von Junior 7 besonders gut entgegenkommen.

Komplettiert wird der Lieferumfang mit einer Partiendatenbank (über 300 000 Partien) und den wichtigsten Nalimov-Endspieldatenbanken, u.a. alle Drei- und Viersteiner. Ebenfalls im Lieferumfang sind weitere alternative Engines, wie z.B. Crafty, Doctor, usw. enthalten, eine willkommene Abwechslung, wenn man auch eine Gewinnchance gegen den Computer haben will. Junior 7 kostet 99,90 DM, was in Anbetracht der überaus reichhaltigen Ausstattung und der hohen Spielstärke sicher eine lohnende Investition darstellt.

Deep Junior 7

Von Amir Ban wurde seinerzeit in Kooperation mit ChessBase die erste Parallelversion eines kommerziellen Schachprogramms veröffentlicht. Wer ein Multi-Prozessor-System besitzt oder mit der Anschaffung solch eines Systems liebäugelt, sollte sich unbedingt Deep Junior zulegen, das in der aktuellen Version maximal acht Prozessoren unterstützt. Die schachlichen Algorithmen der Parallelengine sind im wesentlichen mit denen von Junior 7 identisch. Beim Einsatz von Deep Junior 7 auf einem Rechner mit einem Prozessor konnte ich bis auf eine geringfügig geringere Knotenzahl keine relevanten Unterschiede feststellen. Dank der sehr effizient implementierten Parallelität legt das Programm auf einem Dualrechner jedoch nochmals deutlich zu. Dazu ein Beispiel:

Kasparov -Pribly,S 1980

W: Kg1, Dc4, Td1, Tb1, Sf3, Lf4, a2, f2, g2, h4, d7

S: Kg8, Db7, Td8, Tf7, Lg7 Sb4, a7, b6, f6, g6, h6,c5

Mein Dualrechner ist mit je zwei PIII/700 MHz bestückt. Um den Parallelalgorithmus der Engine unter gleichen Rahmenbedingungen zu testen, gibt es eine einfache Methode: Unter den Engineoptionen von Deep Junior 7 kann man unter dem Schalter "Threads" die Anzahl der verfügbaren Prozessoren einstellen. Deep Junior 7 benötigt mit einem 700 MHz-Prozessor und 256 MB HashTables 2:04 Minuten, um den Lösungszug 1.Txb4! aufzuspüren. Schaltet man den zweiten Prozessor hinzu, ergibt sich generell bei allen Testpositionen eine deutliche Verbesserung der Lösungszeiten, im konkreten Beispiel benötigt die Engine mit zwei Prozessoren nur noch 58 Sekunden, um den Schlüsselzug zu finden. Der Performancezuwachs differiert je nach Komplexität der Teststellung, generell kann man den Entwicklern bescheinigen, dass die Engine die Möglichkeiten eines Multi-Prozessor-Systems optimal ausreizt. Ansonsten ist die Ausstattung von Deep Junior 7, wie z.B. Eröffnungsbuch, Interface, Partie- und Endspieldatenbanken dieselbe wie bei Junior 7. Deep Junior 7 kostet 199 DM, ein preisgünstiges Update von der Vorgängerversion wird ebenfalls abgeboten.

Deep Junior 8.0 - deutsche Version