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Art.-Nr.: SCF3CD
Vergriffen

Fritz 3

14,83 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

Dieser Artikel ist sowohl bei uns als auch beim Verlag bzw. Hersteller ausverkauft. Wir können ihn daher auch nicht mehr bestellen.

Details

Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch
Autor Morsch, Frans
Hersteller ChessBase
Medium CD
Brettanschlüsse Mephisto, Novag, RS232, Tasc
Druck Diagramm in Grafik, Partie, Partie in Datei
Funktionen Alternativzüge, Analyse Partie, Automatische Partiewiederholung, Autoplayer, Berechnungen konfigurierbar, ECO-Anzeige, ECO-Zuordnung, Eröffnungsname, Kommentare, Lernfähigkeit, Online-Hilfe, Spielstil konfigurierbar, Stellungswiedererkennung, Suche nach Stammdaten, Varianten, Zugumstellungen
Kopierschutz Unbegrenzte Installationen
Voraussetzung: CPU ab 386
Betriebssystem DOS, Windows 3.11, Windows 95
Platzbedarf Festplatte 1 MByte
Anzahl Partien 602
Exportformate CBF
Importformate CBF
Elo (Hardware) 2347 (P90)

Bereits seit Ende 1994 ist die Version 3 des holländischen Programms Fritz erhältlich. Im Vorfeld hatte das neue Programm für Aufregung gesorgt, als es im Münchener PCA-Blitz-Turnier den zweiten Platz hinter Kasparov, aber noch vor der übrigen Weltelite belegte. Diese Blitzstärke wird auch durch jüngste Ergebnisse in Autoplayertests bestätigt, wo Fritz 3 sich hinter den verschiedenen Genius-Versionen plazieren konnte, aber noch vor Hiarcs, dem Rebel, M-Chess pro und Kallisto.

Auch die Turnierspielstärke konnte gegenüber Fritz 2 deutlich zulegen: Mit 2267 Elo-Punkten liegt Fritz 3 auf gleicher Hardware stramme 126 Punkte über seinem Vorgänger! Von der Spielstärke gehört Fritz 3 zwar nicht zur absoluten Spitzengruppe, aber allein durch seine taktische Stärke kann er jeden besiegen. Erst jüngst überraschte Fritz 3 die Konkurrenz, als er in Hongkong den Titel des absoluten Schachcomputer-Weltmeisters errang. Besonders beeindruckend war dabei, daß er die Großrechner Deep Blue und Star Socrates schlagen konnte.

Auch beim großen Computer-Turnier in Wels 1995 distanzierte Fritz 3 die Konkurrenz mit einem halben Punkt Vorsprung.

Abstriche gegenüber anderen Schachprogammen sind aber leider nach wie vor im Endspiel und beim positionellen Spiel zu machen.

Die Ausstattung wurde gegenüber dem Vorgänger hingegen deutlich verbessert. So ist mit Fritz 3 sehr komfortabel möglich eine komplette Partie analysieren zu lassen, das Programm ist lernfähig und die Partieverwaltung im Chess-Base-Format gehört ohnehin zum besten, was es auf dem Markt gibt. Auch an eine Blitz- und an eine Turnieruhr hat man gedacht. Ärgerlich ist aber, daß beim Abbruch der Partie die Zeiten nicht mitgespeichert werden und die Uhren beim erneuten Start wieder auf Null stehen.

Überdies ist die DOS-Version von Fritz 3 nach wie vor in Chess Base 4.0 für DOS und im Chess Assistant als Analysemodul verwendbar, nicht jedoch in Chess Base für Windows. Fritz 3-Besitzer erhalten jedoch das Fritz 3 Analysemodul für Chess Base für Windows zum Sonderpreis. Reizvoll, wenngleich sehr aufwendig, ist auch die Möglichkeit eigene Figurenfeldertabellen zu erstellen und dadurch die strategischen Fähigkeiten des Programmes zu erhöhen.

Das Erstellen eigener Eröffnungsbibliotheken ist hingegen leider nur mit Chess Base für Windows 1.1 und 6.0 möglich.

Test: CSS 4/94, S.15

  • Mit Einführungslehrgang "Taktik" auf CD

Fritz 3