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Art.-Nr.: LXAAGGVAG

Grandmaster Versus Amateur

196 Seiten, gebunden, Quality, 1. Auflage 2011.

29,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

A multinational array of top grandmasters explain the differences in thinking between professional and amateur chess players, and how the amateur can bridge the gap. It usually takes at least a decade of sustained effort for even the most talented player to reach the grandmaster level and though this book cannot guarantee to make the reader a grandmaster, it is certainly a healthy nudge in the right direction.

The authors are:

GM Pavel Eljanov

GM Boris Avrukh

GM Mihail Marin

GM Peter Heine Nielsen

GM Tiger Hillarp Persson

GM Jacob Aagaard

GM John Shaw

Details

Sprache Englisch
Autor Aagard, Jacob
Awruch, Boris
Marin, Mihail
Shaw, John
Verlag Quality
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 470 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 196
ISBN-13 9781906552855
Erscheinungsjahr 2011
Einband gebunden

Inhalte

004 Preface

008 Key to Symbols used

009 1. Jacob Aagaard - Danes Eat Fish for Breakfast

037 2. Peter Heine Nielsen - A Tale of Three Stories

055 3. Pavel Eljanov - From Amateur to 2700

087 4. John Shaw - From 1700 to Grandmaster - and Back

099 5. Boris Avrukh - The Good, the Bad and the Ugly

137 6. Tiger Hillarp Persson - The Ulysses Effect

151 7. Mihail Marin - It's an Amateur's World

177 8. Jacob Aagaard - Fish Eat Danes for Supper

191 Game Index

193 Name Index

196 Opening Index

In "Grandmaster Versus Amateur" aus dem Hause Quality Chess kommen sieben Großmeister zu Wort, die in insgesamt acht Kapiteln eigenständige Beiträge zum Thema "Großmeister gegen Amateur" leisten. Das Konzept für das Werk hat offensichtlich zwei Interpretationen zu seinem Gegenstand zugelassen. So geht der eine Autor der Frage nach, was das Spiel des Großmeisters von jenem des Amateurs unterscheidet, während der andere Autor den Weg / seinen Weg vom Amateur zum Großmeister skizziert und dabei auf zu ziehende Lehren hinweist. So wird bei der Arbeit mit dem Werk schon früh deutlich, dass sein Wert für den Leser nicht in einer systematischen Aufarbeitung liegt, sondern vielmehr in einer vielfältigen und inselartig angelegten Betrachtung einzelner Aspekte, stark geprägt von der Anschauung des Autors sowie dessen subjektiver Beziehung dazu. Letzteres hat auch damit zu tun, dass besonders auch der eigene Werdegang mit eigenen Partien und deren Drumherum von Autoren in den Vordergrund gestellt wird. Dies gibt die Chance auf eine authentische Darstellung auf der Basis realer Vorgänge, unterstreicht dabei zugleich aber die subjektive Prägung der gezogenen Wertungen und Schlüsse.

Die Autoren sind Jacob Aagaard (mit zwei Beiträgen), Peter Heine Nielsen, Pavel Eljanov, John Shaw, Boris Awruch, Tiger Hillarp Persson und Mihail Marin. Aagaard und Shaw haben zudem Aufgaben als Herausgeber übernommen.

Es macht wenig Sinn, das Inhaltsverzeichnis an dieser Stelle wiederzugeben, da die Kapitelüberschriften überwiegend pointiert gesetzt sind und nicht vermitteln, welcher Inhalt den Leser konkret erwartet.

Ganz früh übrigens macht Andrew Greet für Quality Chess darauf aufmerksam, dass sich "Grandmaster Versus Amateur" nicht etwa am fast gleichnamigen Werk von Euwe orientiert. Das Werk läuft auch tatsächlich nicht Gefahr, als neuer Wein in alten Schläuchen missverstanden zu werden.

Persönlich am besten gefallen mir die Beiträge von Eljanov, Awruch und besonders Marin. Ihnen gelingt am besten eine Symbiose von schachlicher Analyse, Ableitung von Grundsätzen, Formulierung von Erfahrungen und schlichter Unterhaltung. Allen Beiträgen gemein ist die Darstellung auf der Basis von Partien, die oft, allerdings nicht ausschließlich, unter Beteiligung des Autors gespielt worden sind. Die Kommentierung ist überwiegend deskriptiv, Analysen beschränken sich auf das Wesentliche. Wie es ein konzeptionelles Werk wie dieses verlangt, zeichnet die Kommentierung jeweils die Gemeinsamkeit aus, dass sie den Schwerpunkt auf das gemeinsame Thema setzt. So wird in den Partien herausgearbeitet, was konkret das Spiel des Großmeisters von jenem des Amateurs unterscheidet, welche Stärken und Schwächen einen Großmeister und einen Amateur verallgemeinert unterscheiden, mit welcher zielgerichteten Arbeit ein amateurhaftes Spiel verbessert werden kann bzw. wie ein Großmeister (der Autor) seinen Status erreicht hat usw.

Ich denke, dass ein diszipliniert mit dem Werk arbeitender Leser für sich die Hilfestellung darin findet, sein Spiel zu verbessern. Nur ist er beim Erkennen und Isolieren dessen, was für ihn von Belang sein kann, selbst gefordert, "Grandmaster Versus Amateur" ist keine konsumfertige "Wohlstandsbrühe". Inhalte dieses Werkes sollten ihm dabei helfen können, gezielt an der Vervollkommnung seines Spiels zu arbeiten, auch wenn dies bisweilen nur Fingerzeige sein sollten. Nicht dieses Werk an sich wird sein Spiel verbessern, dieses Werk kann ihm dabei helfen, durch die Arbeit mit anderen Werken, weiteren Medien, an den eigenen Partien etc. seine Fähigkeiten zu verbessern.

Verzeichnisse zu den Partien, Spielernamen, Eröffnungen schließen das in Englisch verfasste Werk ab, dass ganz überwiegend aber mit Schulenglisch ordentlich zu verstehen sein sollte.

Fazit: Ein gelungenes Werk, das in meinen Augen dem Spieler vor allem als Werkzeug und Anleitung dienen kann.

Mit freundlicher Genehmigung

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschahcbund

www.bdf-fernschachbund.de

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Was ist der Unterschied zwischen einem Großmeister und einem Amateur? Wie unterscheiden sie sich in ihrer Denkweise und ihrer allgemeinen Herangehensweise ans Schach? Die sieben Autoren des vorliegenden Buches Eljanov, Avrukh, Marin, Nielsen, Person, Aagaard und Shaw sind erstens alles Großmeister und zweitens waren auch sie einmal Amateure. In ihren Beiträgen zum Buch untersuchen sie die Unterschiede, die verschiedenen Begegnungen zwischen Meister und Patzer und beleuchten noch so mach anderes Thema zu diesem ganzen Komplex genauer.

Dies geschieht durch eigene wie auch fremde Partien und den Umstand, das alle beteiligten Autoren auch fundiert und unterhaltsam darüber referieren können. Hier erkennt man dann sehr gut die unterschiedlichen Denkweisen und auch, weshalb Großmeister meist erfolgreicher in ihren Partien sind. Natürlich nicht immer und auch diese Fälle von Außenseitersiegen sind mehr als vergnüglich, was gibt es Schöneres als wenn ein Nobody einen Titelträger ein Bein stellt? So gesehen ist das Buch exzellente Unterhaltung und Training zugleich. Das Quality Chess Team hat seine besten Pferde für dieses Projekt aus dem Stall geholt und gemeinsam haben sie ein tolles Buch geschrieben. Unterhaltsam, locker, humorvoll und lehrreich, Herz was willst du mehr? Absolut empfehlenswert.

Mit freundlicher Genehmigung

Martin Rieger, Dezember 2011

Extract

Grandmaster Versus Amateur