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Art.-Nr.: SCJUN50
Vergriffen

Junior 5.0 / engine 32-Bit

50,11 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

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Details

Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch
Hersteller ChessBase
Medium CD
Brettanschlüsse DGT-Brett
Druck Analyse in Datei, Diagramm in Grafik, Partie
Funktionen 3D-Brett, Analyse Partie, Analysedatenbank, Automatische Partiewiederholung, Autoplayer, Berechnungen konfigurierbar, Bibliothek erweiterbar, ECO-Anzeige, ECO-Zuordnung, Eröffnungsname, Kommentare, Lehrfunktion, Online-Hilfe, Spielstil konfigurierbar, Stellungswiedererkennung, Suche nach Stammdaten, Suche nach Stellungen, Varianten, Zugumstellungen
Soundkartenunterstützung Ja
Kopierschutz CD-Abfrage alle 30 Tage
Voraussetzung: CPU min. 486
Betriebssystem Palm OS, Pocket PC, Windows 2000, Windows 95, Windows NT, Windows Vista, Windows XP
Platzbedarf Festplatte 8 MByte
Anzahl Partien 1.547
Exportformate CBF, CBH, EPD, PGN
Importformate CBF, CBH, EPD, PGN
Elo (Hardware) 2554 (MMX)

Als erstes 32-Bit Schachprogramm aus dem Hause ChessBase wurde Mitte 1998 Junior 5.0 präsentiert. Damit wurde endlich dem merkwürdigen Umstand Rechnung getragen, daß Junior von Hause aus ein 32-Bit-Programm ist, dieses aber für die Umsetzung als Fritz-Engine (Junior 4.6) auf 16-Bit "zurückentwickelt" wurde. Nicht von ungefähr spielte Junior 4.6 daher auch nicht so stark, wie es die Partien der Mikro-Weltmeisterschaft 1997 in Paris erhoffen ließen.

Dies änderte sich mit der Präsentation von Junior 5.0 grundlegend. Das Programm kann als echte 32-Bit-Engine nun endlich seine volle Spielstärke entfalten und plazierte sich mit 2554 Elopunkten (Stand Februar 1998) nur knapp unter dem Spitzenprogramm von ChessBase, Fritz 5 bzw. Fritz 5.32. Obwohl Junior eher in die Klasse der schnellen Rechenprogramme einzuordnen ist, spielt es ein ruhiges, strategisch angelegtes Schach, bei dem kleine Vorteile angehäuft und schließlich verwertet werden. Nicht umsonst setzt beispielsweise Garry Kasparov bei seiner eigenen Turniervorbereitung neben Fritz 5 auch gerne Junior 5.0 ein. Wenn es überhaupt markante Schwächen im Spiel von Junior gibt, dann sind diese am ehesten im Endspiel zu suchen, welches aber anderen Schachprogrammen auch nicht wirklich hinterherhinkt.

Eine Einschränkung muß allerdings bezüglich Unterverwandlungen gemacht werden: Junior 5.0 wandelt selbst einen Bauern grundsätzlich nur in eine Dame um, berücksichtigt für den Gegner aber zum Glück auch Unterverwandlungen.

Mitgeliefert werden die "alte", bereits von Junior 4.6 bekannte Eröffnungsbibliothek mit ca. 351.000 Halbzügen, eine kleine Datenbank mit 1300 Partien, sowie drei weitere Engines: ExChess 2.45, Crafty 15.18 und Fritz 5/16 Bit. Letztere fragt allerdings beim ersten Aufruf nach der Original Fritz-CD.

Positiv zu vermerken ist, daß man bei ChessBase die Fritz 5-Oberfläche (16 Bit) nicht einfach 1:1 auf 32 Bit umgesetzt hat, sondern daß die Ausstattung gegenüber Fritz 5 sogar noch erweitert wurde. Erst Fritz 5.32 setzte mit einer nochmals erweiterten Ausstattung dem ganzen ein "Sahnehäubchen" auf.

Praktisch unverändert wurde zum Beispiel die für ein Schachprogramm hervorragende Datenbankverwaltung von Fritz 5 übernommen. Allerdings entfiel das Limit für Kopieraktionen, es können nunmehr Medaillen vergeben werden und die allgemeine Geschwindigkeit profitiert deutlich von der 32-Bit-Umsetzung.

Die Informationsanzeige ist nun standardmäßig rollierend und die Engine kann in einer beliebigen Stellung "verriegelt" werden. Damit ist es möglich, Junior 5.0 an einer bestimmten Position rechnen zu lassen, während man selbst den Rest der Partie durchspielt und/oder kommentiert. Für Tester interessant ist die Möglichkeit, Analysen in die Zwischenablage zu legen; ein direktes Schreiben der Analysen in eine Datei ist allerdings nicht vorgesehen. Als erstes Programm von ChessBase besitzt Junior 5.0 nun einen eingebauten Autoplayer, dessen größtes Manko allerdings gewisse Einschränkungen in der Handhabung darstellt: So muß zum Beispiel die Hash Table-Größe zur eingestellten Spielstufe passen! Auf Turnierstufe verlangt Junior beispielsweise ca. 35 MB Hash Table-Speicher, sonst verweigert der Autoplayer seinen Dienst. Negativ ist auch, daß die Dokumentation dieses Merkmals im Handbuch mehr als unzureichend ist.

Im übrigen kann bezüglich der Ausstattung auf die Rezension von Fritz 5 verwiesen werden.

Es sei angemerkt, daß die Junior-Engine natürlich auch unter Fritz 5.32 und unter ChessBase 7.0 läuft, jedoch nicht unter der alten Fritz 5-Oberfläche oder ChessBase 6.0.

Junior 5.0 versteht sich damit als interessante Alternative zu Fritz 5. Sowohl unter der Fritz-Oberfläche als auch unter ChessBase 7.0.

Test: CSS 5/98, S. 13

Engine für Fritz bzw. ChessBase

Junior 5.0 / engine 32-Bit