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Art.-Nr.: LOKOTKOTKI04G

Kotronias on the King´s Indian, Vol. 4

Classical Systems

464 Seiten, gebunden, Quality, 1. Auflage 2016.

29,99 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

The King’s Indian Defence is one of Black’s most dynamic responses to 1.d4. A favourite weapon of both Fischer and Kasparov, it remains a popular choice at all levels of play.

In this, the fourth volume of the epic Kotronias on the King’s Indian series, Grandmaster Vassilios Kotronias tackles a variety of White’s attempts to challenge his favourite opening, starting with the sequence 1.d4 Nf6 2.c4 g6 3.Nc3 Bg7 4.e4 d6. The all-time greats Petrosian and Gligoric lend their names to systems examined after the further 5.Nf3 0-0 6.Be2 e5, with 7.d5 and 7.Be3 respectively, while the dreaded Exchange Variation 7.dxe5 is also discussed and dismantled. Dynamic coverage of Makogonov’s 5.Nf3/6.h3, Karpov’s 5.h3/6.Be3, Larsen’s 5.Nf3/6.Be3 and Averbakh’s 5.Be2 completes this extensive work.

Throughout the work, the author shares his considerable knowledge of typical positional motifs, while providing plenty of ammunition should the game erupt into the full-blooded warfare that is the hallmark of the King’s Indian. A special selection of test positions is provided, enabling the reader to sharpen his tactical skills and improve his middlegame understanding.

Vassilios Kotronias has been Greek Champion ten times. He is feared for his profound opening preparation, and is one of the world’s foremost experts on the King’s Indian Defence.

Details

Sprache Englisch
Autor Kotronias, Vassilios
Verlag Quality
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 900 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 464
Erscheinungsjahr 2016
Einband gebunden

Inhalte

003 Introduction

006 Key to symbols used & Bibliography

007 Exercises

Exchange Variation

014 1. 9.Nd5

025 2. 9.Bg5 - Introduction

038 3. Various 12th Moves

056 4. 12.Rd6!?

Classical Variation

077 5. 8.dxe5

093 6. 8.Be3

Gligoric

120 7. Various 8th Moves

139 8. 8.Qd2

151 9. 8.0-0

181 10. 8.d5

196 11. 11.Bh4

208 12. 13.a3

Petrosian

235 13. Various 8th Moves

253 14. 8.Bg5

274 15. 11.0-0 Main Line

Makogonov

296 16. Exchange Variation and 8.Bd3

317 17. 8.Be2 and 8.Be3

344 18. 8.Bg5

6.Be3 Systems

373 19. Karpov

387 20. Larsen

398 21. Be2/Be3

Averbakh

407 22. 7.dxc5

415 23. 7.d5

442 24. 8.Bf4 Main Line

457 Variation Index

"Kotronias on the King's Indian, Volume Four" ist der vorletzte Band im Monumentalwerk des griechischen Großmeisters und ausgewiesenen Königsindisch-Kenners Vassilios Kotronias. Diesmal hat er sich Systemen nach der einleitenden Zugfolge 1.d4 Sf5 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 gewidmet, soweit es nicht mit 5.Sf3 0-0 6.Le2 e5 7.0-0 Sc6 8.d5 Se7 (Mar del Plata-Variante), 5.f3 (Sämisch-Variante) oder 5.f4 (Vierbauernangriff) weitergeht.

Wie seine Vorgänger ist auch dieses Buch, das den Untertitel "Classical Systems" trägt, im Stil der "Grandmaster Repertoire"-Serie von Quality Chess erschienen. Quality Chess als Verlag stimmt, mit den Kotronias-Bänden aber hat er eine eigene kleine Serie aufgelegt.

Insgesamt 24 Kapitel verteilen sich verteilen sich über sieben Buchabschnitte. Um die Inhalte nachvollziehbar zu machen, muss ich die zentralen Zugfolgen bzw. die Ausgangszugfolgen skizzieren und diese den Abschnitten zuordnen. Dabei ergibt sich das folgende Bild, bei dem ich mich an die von Kotronias verwendete Namensgebung halte:

1. Abschnitt: Abtauschvariante (Kapitel 1 bis 4)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.Le2 e5 7.dxe5 dxe5 8.Dxd8 Txd8 9.Sd5 / 9.Lg5

2. Abschnitt: Klassische Variante (Kapitel 5 und 6)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.Le2 e5 7.0-0 Sc6 8.dxe5 / 8.Le3

3. Abschnitt: Gligoric-Variante (Kapitel 7 bis 12)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.Le2 e5 7.Le3

4. Abschnitt: Petrosjan-Variante (Kapitel 13 bis 15)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.Le2 e5 7.d5

5. Abschnitt: Makogonov-Variante (Kapitel 16 bis 18)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.h3

6. Abschnitt: Systeme mit 6.Le3 (Kapitel 19 bis 21)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.h3 0-0 6.Le3

7. Abschnitt: Awerbach-Variante (Kapitel 22 bis 24)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Le2 0-0 6.Lg5 c5 7.dxc5 / 7.d5

Was schon für die Vorgängerbände galt, gilt auch hier wieder: Das von Kotronias bereitgestellte Material ist äußerst breit und tief. Wenn man dann bedenkt, dass die ganze Arbeit erst über alle fünf Bände, von denen einer noch aussteht, zum Ausdruck kommt, kann man deren Wert erst umfänglich erkennen. Aber für wen ist dieser Wert tatsächlich praktisch relevant?

Mit der Brille des Fernschachspielers auf der Nase habe ich den dankbarsten Abnehmer vermutlich schon gefunden. Mit Kotronias und dessen auf am Ende irgendwo im Bereich von 2000 liegenden Buchseiten gebanntem Wissen auf seiner Seite wird der Schwarzspieler kaum mehr von seinem Gegner in der Eröffnung ausmanövriert werden können. Dabei spielt dann die eigene Spielstärke nur noch eine untergeordnete oder auf die Phase jenseits der Theorie reduzierte Rolle. Aber auch der Spieler mit den weißen Steinen kommt zu seinem Profit; er kann seinem Gegner die Theoriekeule über den Kopf ziehen, wenn er sich am Königsinder versucht und weniger gut gewappnet ist.

Zu erwähnen ist noch, dass es keine Illustrationspartien gibt. Was im Buch steht, ist Theorie pur.

Ich schließe es aus, dass es einen (Hobby-)Spieler auf der Welt gibt, der am Brett die ganze Palette der von Kotronias abgebildeten Theorie parat haben kann, und sei er auch noch so stark. Wenn er von dem Werk profitieren will, dann wird ihm das nur über eine Spezialisierung und Konzentration auf einzelne Bereiche gelingen.

Und ich glaube auch nicht zu übertrieben, wenn ich annehme, dass "Kotronias on the King's Indian" auf dem Tisch etlicher Großmeister liegen wird, natürlich auch der aktuell erschienene Band 4.

Im Unterschied zu den vorhergehenden Bänden hat Kotronias die Art und Weise seiner Darstellungen geändert. Während ich früher anmerken musste, dass er sehr variantenlastig kommentierte, ergänzt er seine Ausführungen nunmehr um mehr als nur spartanische Texterläuterungen. Der Leser erfährt viel über Grundgedanken des Systems, zu strategischen Zielen und abgeleiteten Plänen wie auch über taktische Besonderheiten. Hilfreich ist zudem, dass er nunmehr auch oft den Grund angibt, warum er zu einer bestimmten Einschätzung zu einer Stellung kommt. Hier wird der Leser nicht mehr so häufig mit einem schlichten Ergebnis allein gelassen, für das er die Gründe selbst zu finden versuchen muss. Hier also erkenne ich ein klares Plus zu den Vorgängerbänden.

Erneut ist mir aufgefallen, dass Kotronias mit zahlreichen Neuerungen aufwartet. So verspricht auch diese Neuerscheinung dem Kenner der Materie neue interessante Ideen.

Das Variantenverzeichnis am Ende des Buches ist gewohnt ausführlich und eine ausgezeichnete Hilfe bei der Orientierung über die Inhalte des Werkes hinweg.

Als wenig überzeugend empfinde ich die Idee, gleich zu Beginn der Darstellungen 72 Diagrammstellungen an den Leser zu richten, an denen er sich zum Königsinder versuchen soll und für die es keine besonderen Lösungen gibt. Diese sind in den eigentlichen Theoriedarstellungen zu finden, also über das gesamte Buch verteilt. Vor dem Hintergrund der gesamten Arbeit als solcher ist dies aber eine Petitesse, zumal man diesen Bereich einfach überschlagen kann.

Die Buchsprache ist Englisch. Wer in der Schule gut aufgepasst und nicht alles wieder vergessen hat, wird mit dem Werk ohne besondere Probleme zurechtkommen.

Fazit: "Kotronias on the King's Indian, Volume Four" ist Teil des Maßes der Dinge im Bereich der Theoriewerke über die Königsindische Verteidigung, besonders natürlich im Verbund mit den weiteren Ausgaben der kleinen Serie aus fünf Büchern. Als Fernschachspieler kann ich dieses Werk wie schon seine Vorgänger besonders auch dem Fernschachspieler empfehlen.

Uwe Bekemann

www.BdF-Fernschachbund.de

Juli 2016


Varianten! Varianten! Varianten! GM Vassilios Kotronias ist wieder da und setzt seine Reise durch das Land der Königsindischen Verteidigung fort. Auch beim vierten Teil von "Kotronias on the King`s Indian" geht es wieder sehr sehr inhaltsreich zu. Anders als bei den beiden "Mar del Plata"-Bänden untersucht er diesmal allerdings eine Vielzahl von Systemen, die er unter "Klassische Systeme" abhandelt. Dabei geht es um Varianten, die nach 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 entstehen und neben der "Mar del Plata"-Variante auch die f-Bauernvarianten "Saemisch" (5.f3) sowie den Vierbauernangriff (5.f4) ausklammern. Übrig bleibt dabei noch eine Menge. So findet man neben der auf Vereinsebene gefürchteten Abtauschvariante illustre Namen wie Gligoric, Petrosjan, Makogonov, Karpov, Larsen und auch Awerbach. Gegenüber früheren Bänden gibt es auch ein wenig mehr Text, was mich sehr erfreute, kann man so die ganzen Ideen doch etwas einfacher nachvollziehen.

Zu Beginn allerdings wird man erst einmal erschlagen und gefrustet. Vor dem ersten Kapitel finden sich 72 Aufgaben oder, genauer gesagt, 6 jeweils mit 12 Diagrammen vollgepresste Seiten. Warum Quality Chess findet, dass man den Leser erst einmal abschrecken sollte, weiß ich nicht. Ich hätte diese am Ende des Buches besser aufgehoben gefunden. Auch ist es recht störend für denjenigen, der sich dann doch aus der Komfortzone begibt und wie ich versucht, ein paar davon zu lösen. Extralösungsseiten mit weiteren Erklärungen gibt es nicht. Der Autor erklärt, dass das den Fluss des Buches gestört hätte, ich erkläre es mir eher durch Bequemlichkeit seinerseits. Stattdessen prangt unter jedem Diagramm wie an einer Sträflingsmontur der Code zur jeweiligen Seite, auf der man das Diagramm, in die Umwelt seines zugehörigen Kapitels eingebettet, wiederfinden kann. Dort gibt es dann den besten Zug plus eine Variante. Hat man eine andere Idee gehabt, soll man doch bitte die Engine befragen.

Solche Aufgaben hätte man auch einfach weglassen können.

Aber tauchen wir lieber in den Eröffnungsinhalt des Buches ein. Vassilios Kotronias hat sich eine Mammuthaufgabe aufgebürdet, die er nur schafft, weil er die Königsindische Verteidigung liebt und auch selber spielt, weshalb er sie bereits vor der Idee seines Projektes, das fünf Bände umfassen soll, intensiv analysiert hat. Das Ziel war weniger eine Eröffnungsbuchserie, dessen sollte sich jeder Leser in spe bewusst sein. Vielmehr haben wir hier eine Eröffnungs- und Mittelspielideenenzyklopedie über eine der komplexesten Eröffnungen, die es gibt und die auch mit Computerhilfe kaum zu bändigen ist. In seiner Einleitung scherzt der Autor darum zurecht, dass es auf diesem Planeten wohl nur zwei Schachspieler gibt, die sich diese Fülle an Varianten und Ideen merken können, einer davon habe das aktive Schach bereits an den Nagel gehängt.

In Band vier geht es zum Glück humaner als in den beiden schon genannten "Mar del Plata"-Bänden zu, wo die Varianten so zahlreich waren, dass Worte kaum noch Platz in den Büchern fanden. Nun wird hier und da auch erklärt, unter welchen Voraussetzungen bestimmte Motive gespielt werden oder welche Ungenauigkeiten man wie ausnutzt. Nichts geändert hat sich leider an der häufigen Verwendung von Ausrufezeichen, ohne dass der Leser darüber aufgeklärt wird, warum das gerade an dieser Stelle jeweils angebracht war. Es sollen Wege aufgezeigt werden, aber für denjenigen, der die Ideen dann auch anwenden möchte, beginnt die Arbeit mit dem Lesen des Buches erst. Das ist wegen der Fülle des Materials wohl nicht anders möglich, aber doch hatte ich oft den Eindruck, der Autor würde mich mit seinen ganzen Ausrufezeichen verhöhnen.

Die Empfehlungen haben allerdings alle Hand und Fuß und sind auf kämpferische Stellungen ausgelegt. Theoretische Neuerungen gibt es in Hülle und Fülle.

Selbst die Abtauschvariante, in der Weiß mit 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.Le2 e5 7.dxe5 dxe5 8.Dxd8 Txd8 versucht, schnell etwas Leben aus der Stellung zu saugen und das Spiel in ruhige Bahnen zu lenken, wird sehr ausführlich behandelt. Die Analysen enden kaum vor dem 20. Zug und die entstehenden Stellungsbilder bieten noch genug Möglichkeiten, Weiß überspielen zu können.

Insgesamt haben wir hier ein Arbeits- und Nachschlagewerk, das für jeden Königsindischspieler ab 2000 DWZ von großem Nutzen sein kann. Für Leute, die gerade erst mit der Eröffnung beginnen, ist es allerdings weniger geeignet, da viel vorausgesetzt wird.

IM Dirk Schuh

Juni 2016

Extract

Kotronias on the King´s Indian, Vol. 4